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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 987322 mal)

Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #855 am: 14. Dezember 2012, 09:03:40 »

Ich kenne übrigens auch genug Geschichten, in denen Feigenbäume angeblich utopische Minusgrade überlebt haben.

Nachträglich stellt sich dann raus, dass die in irgendwelchen Innenhöfen standen, die Temperaturangabe aber von der örtlichen Wetterstation am Flughafen stammt.

Oder dass man versäumte dazuzusagen, dass man mit einem Lichterschlauch etwas dazugeheizt hatte, oder das Teil im Schnee komplett vergraben war.
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2012, 09:04:37 von Mediterraneus »
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #856 am: 14. Dezember 2012, 09:16:14 »

Wer mißt, mißt Mist.
Nach meinen bescheidenen Erfahrungen ist es kaum je so, daß eine Pflanze bis irgendwelche -xx° quietschvergnügt ist, und bei 1° kälter die Patschen streckt.
Die ganzen Angaben zur "Kältebeständigkeit" sind mit größter Vorsicht zu betrachten.
Was bei mir schlecht ist, das sind Kahlfrost und austrocknende Winde. Daher schütze ich heikle Pflanzen - entweder mir schon bekannt oder nach schlechter Erfahrung - mindestens mit Vlies. Hilft viel.
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #857 am: 14. Dezember 2012, 09:26:02 »

Klar sind das nur ungefähre Richtwerte!

Jede Pflanze hat ihre Frosttoleranz, die je nach Zustand und Vitalität der Pflanze und geringfügig auch durch Bodenverhältnisse, Nässe etc. beinflusst werden kann. Aber nicht unendlich.

Und ein Thermometer ist halt mal ein Instrument, auf dem man Kälte in Messeinheiten ausdrücken kann ;)

Und wenn ich weiß, dass eine Feige etwa -15 ohne Schutz aushalten kann, dann brauch ichs mit Feigenplantagen nicht probieren, wenns bei mir regelmäßig -25 gibt. Es ist nur eine Richtschnur.
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2012, 09:28:40 von Mediterraneus »
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #858 am: 14. Dezember 2012, 09:48:28 »

Ein Thermometer zeigt die Temperatur am Thermometer an dem Ort, wo das Thermometer ist - und das nicht immer "richtig".
Ich hab im Garten mindestens 5 Minimax-Thermometer, um eine grobe Übersicht zu gewinnen.
Temperaturzonen und ähnlicher Käse sind bestenfalls sehr vage Hinweise.
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #859 am: 14. Dezember 2012, 13:48:58 »

Ich habe mal im Internet nach frostharten Feigen gesucht. Es ist ja so, das jedes Jahr Millionen Zugvögel über Kroatien, Slowenien....über Österreich nach Norden fliegen. Manche haben sich vorher mit Feigen satt gegessen. Es ist sicherlich so, das sie die Feigensamen unterwegs aussähen. Feigen keimen sehr leicht. Die meisten gehen im nächsten Winter o. spätestens in einem Extremwinter kaputt. Unter fast unzähligen Sämlingen werden aber immer auch ein paar frosthärtere überleben. Ich habe das Experiment ja jetzt auch schon mehrere Jahre mit Zehntausenden Samen gemacht.
Es wäre eher ungewöhnlich, wenn es in Kärnten, Steiermark, Tirol, Schweiz z.B. in den Bergen in Klimazone 6 o. 5....keine frosthärteren Sämlinge gäbe.
Jeder kann das Experiment nachvollziehen. Man brauch dafür z.B. 1 qm Beet und z.B. 1 Kg Feigen z.B. aus Italien, Kroatien o. Frankreich. Das pürierte Feigeninnere mit Wasser verdünnen und verteilen. Im Winter ruhen die nicht gekeimten Samen und kommen im Frühjahr zumindest zum Teil raus. Jetzt muß man diesen qm noch die nächsten Jahre pflegen, so das die gekeimten Sämlinge nur mit dem Winter zu kämpfen haben. Nach 1 Jahr werden sie aber schon ziemlich groß sein. Haben mehrere Pflanzen z.B. 2 Winter überlebt, dann kann man sich ja überlegen, ob man sie doch vereinzelt. Nach 5 bis 7 Jahren ist dann mit "Blüten" zu rechnen.
In milden Gegenden werden die meisten Feigen überleben, in Klimazone 7 und härter nur wenige.
Bei mir haben doch so viele überlebt, das ich diese umgepflanzt habe.
Ich rechne damit, das ich in den nächsten Jahren richtige Feigenbäume bekomme, entweder von meinen Sämlingen, getauschten/gekauften Ablegern von Sämlingen o. afghanische Feigenpflanzen. Dort ist die Frosthärteauslese schon sein Millionen Jahren im Gange.
Die afghanische Ficus Palmata hat auch relativ große Früchte, größer als Afganica, mit seinen Minifrüchten. Zumindest einige regionale Varianten von Palmata sind auch persistent. In Afghanistan und Nachbarländern ist mit vielen unterschiedlichen regionalen Varianten der Feige zu rechnen, da sich Palmata, Carica und Afganistanica ...kreuzen.
Im Internet werden grundsätzlich auch Trockenfeigen aus Afghanistan angeboten. Ich denke, es ist effektiver mal solche aufzuziehen. Trockenfeigen aus der Türkei und dem Iran habe ich auch schon ausgesäht. So werde ich verschiedene regionale Varianten bekommen. Diese stammen aber aus relativ mediteranem Klima. Kontinentalklima wie in Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan....wird da schon eine effektivere Auslese geschaffen haben.
Extrem Frostharte Sämlinge nicht kaputt machen, auch wenn sie nach 8 Jahren keine Früchte ausreifen lassen. Für die Zucht können sie immer noch nützlich sein.
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2012, 13:57:35 von paulche »
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Paul

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Jayfox

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #860 am: 14. Dezember 2012, 13:55:28 »

Auf eine ähnliche Weise kam früher der Botanische Garten Kiel zu recht frostharten Feigenbäumen. Die Gärtner gingen einfach nach Bülk, wo die ungeklärten Abwässer der Stadt in Strandnähe ins Meer flossen. Im Strandanwurf wuchsen im Sommer Tomaten, weiter oben aus Samen, die bei Sturm höher an den Strand gespült worden waren, u.A. Feigenbäumchen.
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mickeymuc

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #861 am: 14. Dezember 2012, 14:47:03 »

Hallo Paul,

Deine Idee ist ja eigentlich sehr gut, aber bei uns kann man doch nur selbstfruchtbare Feigen brauchen - Sorten, die auf eine Bestäubung angewiesen sind können hier evtl. wachsen, sicher aber keine Früchte ausbilden. Somit wäre Dein Vorschlag viel Arbeit mit dem Erfolg, eine harte Feige ausgelesen zu haben, die nie Früchte trägt.
Wennschon müsste man es mit Feigen, die in Deutschland gewachsen sind, machen. Dann wäre es ein ganz anderer Erfolg wenn riichtig harte Pflanzen ausgelesen würrden, gesetzt der Fall dass die Selbstfruchtbarkeit sich vererbt.

Viele Grüße,

Michael
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Viele Grüße aus dem Ermstal !

paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #862 am: 15. Dezember 2012, 00:53:57 »

Hallo Paul,

Deine Idee ist ja eigentlich sehr gut, aber bei uns kann man doch nur selbstfruchtbare Feigen brauchen - Sorten, die auf eine Bestäubung angewiesen sind können hier evtl. wachsen, sicher aber keine Früchte ausbilden. Somit wäre Dein Vorschlag viel Arbeit mit dem Erfolg, eine harte Feige ausgelesen zu haben, die nie Früchte trägt.
Wennschon müsste man es mit Feigen, die in Deutschland gewachsen sind, machen. Dann wäre es ein ganz anderer Erfolg wenn riichtig harte Pflanzen ausgelesen würrden, gesetzt der Fall dass die Selbstfruchtbarkeit sich vererbt.

Viele Grüße,


Michael

Hallo Michael,
du hast schon den Kern der Sache getroffen, damit man sehr schnellen guten Erfolg hat.
Bei "meiner" jetzigen Methode mit Supermarktfeigen aus Italien und unbekannten Bocksfeigen werden zwar alle überlebenden Feigen einigermaßen frosthart sein, manche vielleicht auch extrem, aber nur ein Teil wird hier ohne Befruchtung Früchte tragen. Wieviele das sein werden wissen wir nicht. Diese Eigenschaft wird nur durch die Bocksfeigen vererbt. Optimal wäre es also im Süden ein Gelände zu haben, wo schon ausgelesene Eltern wachsen, d.h. möglichst frostharte Fruchtfeigen, die sich schon im Norden bewährt haben und auch möglichst frostharte "persistente" Bocksfeigen, welche dies Eigenschaft vererben. Frostharte weibliche Sämlinge ohne diese Eigenschaft könnte man also noch zur Zucht verwenden. Die Alternative wäre künstliche Befruchtung o. ein geschlossenes System in Mitteleuropa z.B. Gewächshäuser incl. ausgewählte Feigeneltern und Feigenwespen.
So erzeugte Samen könnten wie gehabt ausgesäht werden. Im geschlossenen System wären wahrscheinlich die Hälfte der Sämlinge dann persistent. Es wären auch viel mehr Sämlinge extremer frosthart - eine Evolution im Zeitraffer. Wenn wir auch noch extrem frostharte Feigenpflanzen z.B. aus Afghanistan mit berücksichtigen würden, wäre das nochmal optimiert.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2012, 00:58:49 von paulche »
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Paul

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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #863 am: 15. Dezember 2012, 14:38:12 »

Auf eine ähnliche Weise kam früher der Botanische Garten Kiel zu recht frostharten Feigenbäumen. Die Gärtner gingen einfach nach Bülk, wo die ungeklärten Abwässer der Stadt in Strandnähe ins Meer flossen. Im Strandanwurf wuchsen im Sommer Tomaten, weiter oben aus Samen, die bei Sturm höher an den Strand gespült worden waren, u.A. Feigenbäumchen.

Tragen die denn Früchte?
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ivan mitschurin

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #864 am: 15. Dezember 2012, 15:59:22 »

Also, Paulche, deine Theorie mit den Zugvögeln etc. hört sich ja sehr nett an, es ist aber leider nicht ganz so! Die Vögel transportieren keine ganze Magenladung Feigensamenkacke über 1000e Kilometer. Und das bisschen, was gen Norden transportiert wird, setzt sich hier einfach überhaupt nicht durch! Wie sollte es auch? Es ist doch nicht angepasst, und es hat auch keine Anpassungsmöglichkeiten, sooo schnell geht die Evolution nicht von Statten! Wenn dem so wäre, würde es hier, in der Steiermark mehr "wilde" Feigen geben! Ich kenne eine einzige (in einem Spalt zwischen dem Gehsteig und einer Hausmauer...genial warmes Mikroklima!)! Und ich hab die Augen sehr offen, glaub mir! Auch in Nordslovenien gibt es keine "wilden" Feigen...

Alles, was wir hier haben sind irgendwelche Feigenpflanzen in Gärten von mehr oder weniger Liebhabern, die den Pflanzen über Jahre hinweg meist bewusst ein ideales Mikroklima (Stallwand, Innenhof, Urbanes Stadklima zwischen Hauswänden, etc.) geschaffen haben. Doch auch diese aus Stecklingen aus dem Urlaub oder aus Pflanzen aus der Gärtnerei gewonnenen Pflanzen sind nicht so angepasst, wie du es dir vorstellst! Und sie tragen auch nicht jedes Jahr Früchte, da spielt viel zusammen. Nur weil sich eine Pflanze, die von Menschen umhegt und geschützt durch Wände etc. an einem suboptimalen Standort überleben kann, heißt dass nicht, dass sie eine besonders frostharte Auslese sein muss! Ab einem gewissen Alter sind die Feigenbäume jedenfalls mal resistenter gegen die Kälte/das unpassende Klima, als als junger Steckling! Und was die nachkommen dieser Pflanzen betrifft wär ich auch nur bedingt zuversichtlich: diese Pflanzen tragen KEIN "FrostresistenzGEN" in sich, sondern sind einfach "normale" Feigensorten/Klone aus dem "Mediterrangebiet", die sich eben durch verschiedene Umstände besser bewährt haben! Das muss sich nicht auf die Kinder auswirken! Überhaupt nicht! Einzig die Wahrscheinlichkeit der Mutationen in den Nachkommenschaft erhöht sich VIELLEICHT, wenn die Elternpflanze genügend Stress aufweist! Aber das ist nicht 100%ig sicher, und Mutationen sind zwar schön und gut, aber es müssen deshalb noch keinerlei frostfestere Pflanzen entstehen, nur die Wahrscheinlichkeit ist vielleicht etwas erhöht, aber zu könntest die Pflanzen auch anders stressen, als mit Frost...!

Was die Ficus afghanistanica betrifft: ich selbst experimentiere auch mit Sämlingen dieser "Art", aber ich hab weniger Hoffnung als du: 1. die Sämlinge wachsen extrem langsam und schlecht, ich denke unser humides Klima mögen die einfach nicht! 2. wahrscheinlich brauchen die alle doch Caprifizierung, sind also letztlich wertlos. 3. es dauert sicher mehr als 5 Jahre, bis man erste Blüten/Fruchtansätze sieht!
Meine Sämlinge von Frühjahr 2011 sind im WInter 2011 zu 90% eingegangen, einige haben aus der Basis wieder ausgetrieben, sind aber kaum gewachsen, mal sehen wie sie nun auf diesen Winter reagieren!

Was Ficus palmata betrifft: Meine stecklingsvermehrte Pflanze hat den Winter 2011 nicht überstanden, da reift das Holz einfach nicht richtig aus, bei uns. Aber es mag da sicher verschiedenste Typen und Herkünfte geben! Nur leider schwer zu bekommen, und vorallem dann noch solche aus kalten Gebieten!

Es gibt ja dann noch Ficus pseudocarica, oder? Die hab ich noch nicht probiert. Diese und die palmata soll es im Bot. Garten Strassburg geben, und die sollen dort outdoor auch manchmal fruchten...aber diese Pflanzen sollen auch schon uralt sein...!
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2012, 16:00:38 von ivan mitschurin »
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #865 am: 15. Dezember 2012, 17:54:46 »

Ficus Afghanistanika, die bei uns gehandelt und getauscht wird stammt wahrscheinlich hauptsächlich aus der Türkei und dem Iran. Es handelt sich wahrscheinlich oft um Sämlinge aus den Trockenfeigen, die man hier leicht bekommen kann. Ficus Palmata aus milden Gegenden Pakistans und Indiens sind sicherlich kaum frosthart. Feigen aus Afghanistan, Kaschmir, Usbekistan, Kirkisien...müssen sehr harte Winter überstehen, sind aber nicht leicht zu bekommen. Möglicherweise sind Trockenfeigen aus Afghanistan zu gebrauchen, die werden auch angeboten.
In einem Reisebericht wurden Feigen aus der Gegend nördlich von Kabul beschrieben und abgebildet. Es könnte sich um "Ficus Palmata" o. Übergangspopulationen gehandelt haben. Sie sollen über 30 Minusgrade überstanden haben.
Ob sie Persistent sind weis ich nicht, viele Palmata werden als Persistent beschrieben.
Vielleicht bringen unsere Soldaten aus Nordafghanistan ein paar Stecklinge mit?
Vielleicht lesen hier auch Leute mit, die noch Verwandte und Freunde in Kasachstan, Kirkisien ...haben und lassen sich ein paar Früchte und Stecklinge zuschicken? Es wäre wertvolles Tauschmaterial.
Ich habe ja schon 2009 angefangen Sämlinge auszusähen. Ich kalkuliere das ein, das die meisten eingehen. Was soll ich auch mit Zehntausenden Feigen. Es haben aber genug überlebt. Ich mußte die meisten Anfang des Jahres umpflanzen, deshalb sind die auch nicht besonders gewachsen. Hoffentlich kommt das auch noch. Die meisten haben bei Minus 18 Grad auch nur aus der Wurzel ausgetrieben. Es können aber immer ein paar härtere dabei sein. Deshalb werde ich das auch noch weiter wiederholen.
Ich werde auch versuchen afghanische Trockenfeigen zu bestellen.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2012, 18:38:06 von paulche »
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #866 am: 15. Dezember 2012, 17:57:14 »

Hier hatte ich aus Versehen auf Antwort mit Zitat gedrückt, statt auf Ändern.

Ich wollte den oberen Beitrag nur ergänzen: Hier wären auch persistente Bocksfeigen aus Zentralasien interessant, um sie mit unseren bewährten Fruchtfeigen zu kreuzen.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2012, 18:03:18 von paulche »
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #867 am: 15. Dezember 2012, 18:15:04 »

Wenn ich das geahnt hätte, dann hätte ich von unserer Reise durch Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan, Turkmenistan, doch ein paar Feigen, vielleicht sogar Ästchen, mitgenommen. So ists nur ein Zwetschkenbaum, der wächst....
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #868 am: 15. Dezember 2012, 18:28:54 »

Wenn ich das geahnt hätte, dann hätte ich von unserer Reise durch Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan, Turkmenistan, doch ein paar Feigen, vielleicht sogar Ästchen, mitgenommen. So ists nur ein Zwetschkenbaum, der wächst....

Hallo Günther,
was hast du denn dort für Feigen gesehen? Sahen die eher wie unsere westeuropäischen Fruchtfeigen aus o. eher wie Wildfeigen z.B. Afghanistanica o. Palmata. Wie groß waren die Früchte? Hast du die mal probiert?
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Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn) 7b

Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #869 am: 15. Dezember 2012, 19:21:20 »

Eigentlich bin ich dort nicht der Feigen halber herumgefahren 8)
Gesehen habe ich natürlich Feigen verschiedener Qualitäten auf den Märkten, da ist mir kein essentieller Unterschied zu "unseren" Feigen aufgefallen. Feigenbäume (eher bescheidener Größe) waren zerstreut zu erblicken, nicht so große Feigengärten, wie beispielsweise im Iran. Allerdings ist mir dazu nicht viel im Gedächtnis hängen geblieben, nur die bekannten üblichen "Feigenblätter" normaler Größe. In den gleichen Gegenden war reichlich Wein, vor allen Häusern, mit viel großen Trauben - köstlich.
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