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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 987288 mal)

Nina

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #870 am: 16. Dezember 2012, 14:48:30 »

Hier was zur Belustigung "Feige im Wintermantel" ;D
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #871 am: 16. Dezember 2012, 22:31:35 »

Ich kenne übrigens auch genug Geschichten, in denen Feigenbäume angeblich utopische Minusgrade überlebt haben.

Nachträglich stellt sich dann raus, dass die in irgendwelchen Innenhöfen standen, die Temperaturangabe aber von der örtlichen Wetterstation am Flughafen stammt.

Oder dass man versäumte dazuzusagen, dass man mit einem Lichterschlauch etwas dazugeheizt hatte, oder das Teil im Schnee komplett vergraben war.

Es spielt halt auch eine Rolle (neben den anderen Faktoren wie Feuchtigkeit, Bondebeschafenheit, Wind oder Windstille etc.) wie lange die Frosteinwirkung dauert. Sehr kurzfristig können manche Feigen auch bis zu -20°C oder knapp darunter aushalten, wenn es nur von sehr kurzer Dauer ist. Generell kann man sagen, dass es ab ca. -15°C auch bei den härteren Sorten kritisch wird, bei Wind natürlich auch darunter.
Wenn die Tageserwärmung groß ist und der starke Frost nur kurz auf die Feige einwirkt (z. B. bei klaren Nächten), kann dieser auch strenger sein als eine länger andauernde Frosteinwirkung wie zb bei starkem Dauerfrost und trotzdem besser weggesteckt werden.

Grüße
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Mario,wPfalz

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #872 am: 17. Dezember 2012, 05:30:33 »

Ja Phillipuss, aber eine solche Konstellation gibt es nördlich der Alpen kaum.
Minus 20°C und eine starke Erwärmung am Tag....Nein, dann ist es am Tag auch knackig kalt.
VG
Mario
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ManuimGarten

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #873 am: 17. Dezember 2012, 10:58:02 »

Hier was zur Belustigung "Feige im Wintermantel" ;D

Wenn die Holzpfähle nicht so auffallen würde, könnte sie mit etwas Sternendeko als Weihnachtsbaum durchgehen. Die Idee gefällt mir. ;)

Hat das Bäumchen mit dieser Art von Schutz schon Winter überlebt? Dann würde ich mich auch wieder über ein Bäumchen drüber trauen. ::)
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Nina

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #874 am: 17. Dezember 2012, 11:02:05 »

Das kann ich erst nach dem Winter berichten. Ich habe 'Brown Turkey' jetzt im Herbst gepflanzt.
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hymenocallis

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #875 am: 17. Dezember 2012, 13:08:35 »

Und ich behaupte deshalb immer noch steif und fest, dass die Temperatur direkt an den nicht erfrorenen Feigen in der Steiermark keine -20 Grad betragen hat.
die brauchen beispielsweise nur ewas im Weinberg zu stehen, wo die Temperatur einige Grade wärmer sein kann, als in der nächsten Ortschaft, wo eben die Minus 20 gemessen wurden, Stichwort Kleinklima.
Die Steiermark ist vielfältig - und die südlichen Gebiete sind Weinbauregionenen, obwohl es dort immer wieder mal -20°C und weniger hat.

Ich kenne auch einige Bereiche, wo hier Feigen nicht gedeihen (hauptsächlich dort, wo es nicht so warme Sommer gibt). Ungünstig in Windschneisen gepflanzte halten aber auch hier keine -15°C aus.

LG

PS: Hier werden Marillen (Aprikosen) traditionell an Hauswände gepflanzt - bei den Feigen ist das auch üblich. Freistehende Feigen kenne ich keine. Beide kommen hier in der Regel mit dieser Art der Kultivierung ohne großen Winterschutz zurecht.
« Letzte Änderung: 17. Dezember 2012, 13:12:26 von hymenocallis »
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hymenocallis

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #876 am: 17. Dezember 2012, 13:09:48 »

Es spielt halt auch eine Rolle (neben den anderen Faktoren wie Feuchtigkeit, Bondebeschafenheit, Wind oder Windstille etc.) wie lange die Frosteinwirkung dauert. Sehr kurzfristig können manche Feigen auch bis zu -20°C oder knapp darunter aushalten, wenn es nur von sehr kurzer Dauer ist. Generell kann man sagen, dass es ab ca. -15°C auch bei den härteren Sorten kritisch wird, bei Wind natürlich auch darunter.
Wenn die Tageserwärmung groß ist und der starke Frost nur kurz auf die Feige einwirkt (z. B. bei klaren Nächten), kann dieser auch strenger sein als eine länger andauernde Frosteinwirkung wie zb bei starkem Dauerfrost und trotzdem besser weggesteckt werden.

Grüße
Das dürfte der Grund sein, warum es hier und weiter südlich relativ gut klappt.

LG
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #877 am: 17. Dezember 2012, 14:27:58 »

Hier was zur Belustigung "Feige im Wintermantel" ;D

Schütt doch noch etwas hellen Sandstrand drumrum.... ;D
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #878 am: 17. Dezember 2012, 14:29:38 »

Das kann ich erst nach dem Winter berichten. Ich habe 'Brown Turkey' jetzt im Herbst gepflanzt.

Bereits im nächsten Winter dürfte diese Art von Schutz etwas aufwändiger werden. Für ein eintriebiges Feigenbäumchen gar kein so schlechter (auch in optischer Hinsicht) Winterschutz. :D
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #879 am: 17. Dezember 2012, 14:33:34 »

Und ich behaupte deshalb immer noch steif und fest, dass die Temperatur direkt an den nicht erfrorenen Feigen in der Steiermark keine -20 Grad betragen hat.
die brauchen beispielsweise nur ewas im Weinberg zu stehen, wo die Temperatur einige Grade wärmer sein kann, als in der nächsten Ortschaft, wo eben die Minus 20 gemessen wurden, Stichwort Kleinklima.

PS: Hier werden Marillen (Aprikosen) traditionell an Hauswände gepflanzt - bei den Feigen ist das auch üblich. Freistehende Feigen kenne ich keine. Beide kommen hier in der Regel mit dieser Art der Kultivierung ohne großen Winterschutz zurecht.


Exakt an solchen Stellen gedeihen die Feigenbäume hier auch nur. Eben gutes Kleinklima mit "Zusatzheizung" der Hauswand. Siehe oben.
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #880 am: 21. Dezember 2012, 02:24:02 »

Die Sorte ice Chrystal wird ja oft als relativ frostbeständig, ähnlich hart wie Brown Turkey, beschrieben. Ich war mir bischer unsicher, ob es ein Hybrid mit Afghanistanica sei. In einem amerikanischen Forum wird die Sorte als "Afghanistanica" beschrieben.

http://forums.gardenweb.com/forums/load/fig/msg0308152021357.html

Es wäre dann also eine reinerbige Wildfeige, die persistent ist. Wildfeigen sind Bocksfeigen, also reinerbige Zwitter. Persistente Bocksfeigen liefern auch ohne Bestäubung essbare Früchte. Bei Wildfeigen die 2. Blütengeneration.
Die Voraussetzung für die Ansiedlung der Feigenwespe z.B. im Rheintal und seinen Nebenflüssen verbessert sich wenn jetzt immer mehr Leute solche Bocksfeigen in ihre Gärten setzen, wo die Feigenwespe überwintern und sich vermehren kann.
Ice Chrystal müßte man erfolgversprechend in der Zucht einsetzen können, um noch frosthärtere persistente Kulturfeigen zu züchten.
Ich werde jedenfalls im Frühjahr noch mehrere Pflanzen Ice Chrystal in den Garten setzen.
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2012, 02:24:55 von paulche »
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Paul

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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #881 am: 21. Dezember 2012, 07:29:14 »

Meine Ice Crystal ist die größte Memme von allen meinen Feigen. Fror selbst im Kleingewächshaus runter, andere Feigen daneben taten das nicht.

Hab sie dann sehr trocken gesetzt, im Regenschatten eines Buchsbaumes, möglichst steppig. Selbst dort fror sie bis runter und wächst zusehends rückwärts. Angeblich soll sie bis Zone 5 winterhart sein. :-X
Diese Versprechungen erinnern mich irgendwie an die Bayernfeige ;)

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #882 am: 21. Dezember 2012, 10:17:47 »

na da bin ich ja gespannt - meine ice crystal hat im kübel draußen noch einige erste nachtfröste mitgenommen, bevor ich sie eingeräumt habe. und der frostwächter im winterquartier erreicht sie ggf. auch nicht. ::)

aber ich bin eh von dieser sorte (oder was immer) enttäuscht, ich hatte sie mir wesentlich attraktiver (geschlitzter und auch graulaubiger) vorgestellt... :P
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #883 am: 21. Dezember 2012, 10:22:03 »

Es gibt schönere "richtige" Feigen.

Ice Crystal war für mich ein Kompromiss in Sachen Früchte, der wenigstens winterfest sein sollte. Da sie offensichtlich überhaupt nicht wintertauglich ist, werde ich anderen gut schmeckenden Sorten den Vorzug geben.
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lumusan

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #884 am: 24. Januar 2013, 07:31:22 »

Meine Feige, die ich als Brown Turkey gekauft habe, wird hell im Haus bei ca. 15°C überwintert. Gesten habe ich gesehen, dass sie schon beginnt, neue Blätter zu schieben.
Ist das jetzt sehr schlecht? Ich muss dann nur im Frühjahr mehr aufpassen, wenn ich sie wieder nach drausen stelle, dass ihr nicht zu kalt wird, oder?
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