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News: Kein Mensch käme auf die Idee, in einer Porzellansammlung ein Basketballturnier auszutragen. Aber Fußball wird auf Rasen gespielt!  >:(
(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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27. Juni 2021, 14:15:38
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|17|8|Überhaupt Rosen. Die kennen kein Maß. Entweder wuchern sie oder sie mickern.  (Staudo)

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Autor Thema: Welche Stauden trotzen langer Trockenheit und/oder Hitze (ohne Wässern!)  (Gelesen 27448 mal)

Treasure-Jo

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Nahezu alle Stauden kann ich auch hier als Trockenkünstler in meinen "normalen" Gärten bestätigen. Tränendes Herz überrascht mich! Steht dies halbschattig/schattig?
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Liebe Grüße

Jo

Martina777

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Tränendes Herz überrascht mich! Steht dies halbschattig/schattig?

Halbschattig. Aber es gibt keine Zuwächse verglichen zum vorigen Jahr. Es ist die "alba" Form mit ihren eher rachitischgrünen Blättern.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2011, 17:08:56 von Martina777 »
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wollemia

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Auf trockenem, humusarmem, kalkhaltigem Lehm-/Lössboden (mit Bauschutt):

Ohne jedes Gießen zeigen sich selbst in voller Sonne folgende unbeeindruckt:

Centranthus ruber
Euphorbia characias
Euphorbia myrsinites
Linum perenne
Acanthus spinosus (macht abends schlapp, erholt sich über Nacht)
Yucca recurvifolia
Stipa gigantea
Phlomis russeliana
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Paulownia

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Naja, wir reden ja hier von eingewachsenen Pflanzen, oder.

Bei mir:

Baptisia, ohne giessen 2.Standortjahr
Acanthus, wie bei wollémia , 2.Standortjahr
Achillea macht bei mir schlapp, die muss ich giessen.
Trändes Herz, ebenfalls 2.Standortjahr.
Ach ja , Iris natürlich.
Gräser, wie Panicum, Eragrostis spectabilis.
Ganz dankbar, das weiße Hornkraut ;D

Ach ja, ist von der Trockenheit jetzt schlimmer als letzten Sommer

« Letzte Änderung: 10. Mai 2011, 18:17:59 von Paulownia »
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LG Margrit
"Willst du wertvolle Dinge sehen, so brauchst du nur dorthin zu blicken, wohin die grosse Menge nicht sieht" (Laotse)

Eva

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Eingewachsen, bisher schön trotz ungegossen in Franken (dort isses richtig trocken dieses Frühjahr):

Phlomis
Bauernpfingstrosen Paeonia officinalis sp.
Waldglockenblume
Bartiris
Taglilien
diverse Thymiane
Flockenblume (Centaurea montana?)
Yucca filamentosa
Sedum

Die Maiglöckchen (!) mickern wegen Trockenheit, stehen aber auch mit Wurzeldruck vom Nussbaum.
Polsterphlox ist auch sehr schön, hat sich mit seiner Blütenfülle aber bestimmt den ein oder anderen heimlichen Gießer Wasser erschlichen.

Bei mir in OÖ ist das meiste noch ganz ok, aber der Garten ist auch halbschattig bis ganz schattig und durchgehend gemulcht.
Gegossen hab ich hauptsächlich die Johannisbeeren (die rieseln sonst gleich ab) und die Clematis (die blühen schöner bzw. länger wenn sie feucht haben, brauchen aber nicht unbedingt Wasser).
Akeleien, Iris, Phlomis, Hosta..... sind auch ohne Wässern ok, allerdings wären die Hosta mit Wasser sicher schon dreimal so groß (und würden dann den ganzen Sommer über nach Wasser rufen bei Trockenheit)

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Landpomeranze †

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Meine Liste beim Lehmboden:

Pfingstrosen
Iris/Schwertlilien
Taglilien
Akeleien (tw. aber gerade noch)
Salbei
Lavendel
Spornblume (die überlebt aber sicher auch einen Atomkrieg)
Bergflockenblume
Perovskia
Tränendes Herz (gerade noch)


die (Kalk-)Lehmbodenliste kann ich ergänzen um

Halbschatten:
Podophyllum peltatum
Epimedium
diverse Thalictrum (!)
Astrantia (major, minor)

sonniger:
Anemone japonica
Echinacea alba
Veronicastrum virginicum
Veronica longifolia
Teucrium hyrcanicum
Galega x hartlandii
Penstemon digitalis 'Husker Red'
Gillenia trifoliata

edit: "sonnige" Liste ergänzt
« Letzte Änderung: 10. Mai 2011, 23:04:57 von Landpomeranze »
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Staudo

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Das ist hier schon anders. Astrantia versagen komplett. Da hilft nicht mal wässern. Anemone japonica benötigen mindestens einen absonnigen Standort und gute Gartenerde.
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

Windsbraut

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Die Lehmbodenliste ergänze ich auch gern (Hang in Südlage, kein Wässern, Pflanzen ungerührt von Hitze und Trockenheit):

- Phuopis stylosa
- Anaphalis
- Betonica officinalis
- Symphytum grandiflorum
- Thymian (klar ;D )
- Aster ericoides "Snow Flurry"
- Aster linosyris
- über Tripmadam etc. brauchen wir nicht zu reden
- Teucrium
- Anthyllis
- Verbena hastata
- Verbascum (ja, ok, nicht staudig ...... ;))
- Prunella laciniata
- Waldsteinia ternata
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Herzlichst, Windsbraut

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
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Katrin

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Astrantien sterben in meinem Garten, bevor sie mehr als 10 Blätter bekommen können. Das ist sehr schade, aber ich kann es nicht ändern (außer, ich würde viel Lehm herkarren, aber das ist mir zuviel Arbeit :-X ). Ein bis zwei Kilometer entfernt wachsen sie wild in riesigen Beständen, daher gehe ich davon aus, dass weniger der Niederschlag, als vielmehr der Boden für ihr Überleben von Belang ist.

Anemone hupehensis, die Wucheranemone, wächst hier selbst im Kiesgarten fröhlich vor sich hin. Ich hoffe, das trockene Wetter im Moment hilft mir, sie endlich komplett entfernen zu können.

Völlig fit sind bei mir, auch ohne hängende Blätter mittags:

Nepetas (alle bis auf N. sibirica, die mittags schlappt)
Thalictrum (alle topfit)
Euphorbien (auch E. palustris, witzigerweise)
Artemisien
Geum
Galega
Monarda

Im Halbschatten hängt bis auf die Geranium noch gar nichts, das habe ich meiner Mulcherei zu verdanken :D . Hier hat seit letzten September kein Monat den Niederschlagsdurchschnitt erreicht und Schnee, der schmelzen könnte, ist nicht mehr. Ich hoffe auf mehrtägiges Regenwetter, sonst wird das ein trauriger Sommer. Aber bis jetzt ist alles schön gedrungen und viel niedriger als sonst, auch was Gutes.
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

Windsbraut

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Astrantien sterben bei mir auch .......... im Lehm..........

Ja, ergänzen kann ich auch noch (außer vielen hier schon genannten)

- verschiedene Geranium
- Dryas
- Stachys byzanthina
- Polygonum affine
- natürlich Helianthemum
- aber auch die Wurmfarne schlappen noch nicht ........
- Acaena


Was ulkigerweise immer schlappt (obwohl man das von ihnen nicht erwartet), sind meine zahlreichen selbstausgesäten Felsennelken. Sterben nicht, aber liegen trocken und flach.
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Landpomeranze †

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Astrantien sterben bei mir auch .......... im Lehm..........

seltsam - wenn ich mich richtig erinnere, haben wir letzten Sommer schon gerätselt, was Astrantien brauchen. Ich glaube, die wollen Lehm, kontinentales Klima und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.
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Penny Lane

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Meine Irisblüten sind noch nicht aufgeblüht, aber viele Knospen sind leer wie Papier. Auch die Staudenpfingstrosen haben eine kleinere Blüte und einige Geraniums schlappen ganz schön. Die Rosenblüten sind kleiner und verblühen gleich wieder. Allerdings sind die Läuse wieder weniger geworden. Bekommen wir morgen Hagel nach Spätfrösten und Hitzeperiode? Das wäre der Abschuss. Dabei habe ich mich so auf dieses Frühjahr und meinen neuen Zweitgarten (2. Jahr) gefreut. Schade.

Gruß Penny
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Mediterraneus

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Also genau das mit den Astrantien wollt ich jetzt auch noch schreiben ;D
Bei mir auch im schwerem Boden im Halbschatten. Ich glaube, die brauchen ne persönliche Wasserleitung.
Tränendes Herz in weiß und die kriechende Form in weiß (?) sind auch bei mir noch gut im Halbschatten.

Anemone japonica ist auch durch Trockenheit nicht auszurotten, wenn sie denn mal endlich angewachsen ist.
Sehr dankbar und trockenresistent (und wunderschön) ist Asparagus tenuifolius, der dünnblättrige Zierspargel. Sowohl im Unterwuchs von Gehölzen und auch im Steppenbeet.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2011, 23:21:18 von Mediterraneus »
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

husch69

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Bei mir gehen überall, auch an den trockendsten Stellen Pseudofumaria alba und lutea auf. Deswegen liebe ich diese Pflanzen: grad hab ich noch darüber nachgedacht, wie ich die Problemstellen aufpeppen könnte, schon zeigen sie sich genau dort ganz von selbst. 8)

Ebenso Meconopsis cambrica, der scheint sich auch dort am besten auszusamen und zu wachsen, wo nie gegossen wird. Ich hatte auch schon mal den orangenen, aber der versamte sich leider nicht und die Pflanze ging auch ein. Weil ich aber den gelben so dankbar und auch echt schön finde, will ich es dieses Jahr mit einer Pflanze des organgefarbenen Meconopsis nochmals versuchen. Hat jemand Erfahrungen, ob er heikler ist als der gelbe?

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Danilo

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seltsam - wenn ich mich richtig erinnere, haben wir letzten Sommer schon gerätselt, was Astrantien brauchen. Ich glaube, die wollen Lehm, kontinentales Klima und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.
Ich glaube auch, es ist die Luftfeuchte zusammen mit geringstmöglichem Wurzeldruck. Ich hab meine mickernden Astrantien allesamt aus den Traufbereichen von Gehölzen weg vor eine fast absonnige Nordwand eines Gebäudes in sehr humosen, anlehmigen Laubmull gepflanzt, zusammen mit Cimicifuga 'Brunette' und Aconitum napellus-Sorten, Adiantum etc., die hier alle ähnlich verstimmt auf ein Zuviel an Sonne reagieren.
Seitdem mag ich auch Astrantia, welche wie alle Stauden an diesem Standort auch diesen Thread bedient. ;)

Wie anderenorts erwähnt, brauchte ich abgesehen von Neupflanzungen anno 2011 noch nichts gießen. Eine Aufzählung aller Stauden spare ich mir. Im Bezug auf diesen Thread bin ich daher der Ansicht, daß der richtige Standort ebenso wichtig ist wie die Staudenart selbst.
« Letzte Änderung: 11. Mai 2011, 00:12:01 von Danilo »
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Alles ist Aster und nichts ist Aster!
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