Ach je, jetzt weiß ich gar nicht auf was ich alles eingehen soll.
Ich will hier keinen ideologischen Grabenkampf führen, sondern nur die Chancen und Grenzen der Zucht und speziell deren Ergebnisbewertung durch die Allgemeine Deutsche Rosen
neuheitenprüfung ergründen. Diese wird selbstverständlich von der Rosenlobby betrieben, die Fleischerinnung hat weing Interesse daran. Natürlich wäre es mir lieber alle neuen Rosen (und vielleicht auch einmal alle alten) würden
ungefragt getestet, doch wer soll das denn bezahlen? Auch Öko- (Werbung, "gehört" der SPD) und Stiftung Warentest (staatlich gefördert) müssen sich finanzieren und testen nicht alle Produkte am Markt, dennoch wissen wir es zu nutzen. Der Unterschied, auch zur Studensichtung (in meinen Augen ein Nachteil, da so schlechter zu vermitteln) ist, dass es nur bestanden, oder nicht gibt. Leider hat man keinen Einblick in die Ergebnisse aller getesteten Sorten für alle Standorte (nur etwas durch die Chronik), dann würde man folgendes aus dem
Boniturblatt ersehen. Jede Rose hat hat für jeden Standort in jedem Punkt ein etwas anderes Ergebnis. Das wird dann jeweils summiert, gemittelt und am Ende hat man eine Punktzahl, liegt die dann über dem geforderten Mindestwert gibt es das ADR-Prädikat. Eiskalt. Das Sichtungsergebnis entspricht natürlich einer
Glockenkurve wodurch es wenige sehr gute und wenige sehr schlechte, aber einen ganzen Haufen mittlere gibt. Eine Rose, die gerade so bestanden hat ist im Mittel nur kaum besser, als eine, die gerade so nicht bestanden hat. An einzelnen Standorten und in einzelnen Punkten können durchgefallene Sorten durchaus besser sein, als welche, die bestanden haben, aber im Mittel eben nicht.
Zitat Staudo:
Der „normale“ Gartenbesitzer will gut wachsende, blühende und gesunde Pflanzen. Die Chance solche Pflanzen zu bekommen steigt mit der Verwendung geprüfter Sorten.
Zitat rosenschule:
Grundsätzlich besteht der Unterschied in der Robustheit von alten und neuen Rosensorten darin, daß wir es bei den neuen noch ausprobieren muß, bei den alten weiß man, was sie taugen! ... Also ist es bei echetn alten Sorten wie die angesprochene Jacques Cartier leichter eine sichere Empfehlung auszusprechen. Trotzdem wird die nie mehr ADR Rose.
(aus gesundheitlichen Gründen)