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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|17|11|wow ist das eine schönheit...heute entdecke ich lauter zartrosa verführungen hier im forum!!!!!!! (rorobonn)

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Autor Thema: Kartoffeln 2011  (Gelesen 77920 mal)

MartinK

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #180 am: 19. April 2011, 21:19:32 »

Ich häufele die Kartoffeln immer gerne direkt oder spätestens einige Tage nach dem Legen an, da ich so den Dünger frühzeitig in Knollennähe bringen kann, der Damm besser abtrocknet und sich schneller erwärmt (Einstrahlungswinkel).
Dieses Jahr z. B. hat es auch den Vorteil, dass die Dämme vor ein paar Tagen noch formbar waren, mittlerweile ist es nur noch Staub, den ich nicht mehr in eine Dammform bringen könnte. Ich überlege ernsthaft die Frühkartoffeln zu wässern, um den tollen Wuchsfortschritt der letzten Woche nicht zu bremsen.

Gruß Martin
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max.

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #181 am: 19. April 2011, 21:27:09 »

ich habe meine wettkampfkartoffeln ("leyla") bereits gewässert. hier ist alles staubtrocken.
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MartinK

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #182 am: 19. April 2011, 21:33:23 »

Dann muss ich wohl nachziehen, obwohl ich eigentlich jedes Jahr versuche so wenig wie möglich zu wässern, am liebsten gar nicht. Unten im Damm ist auch noch genug Feuchtigkeit, aber wenn von oben nicht langsam was kommt, geht der Anschluss verloren und die Krume wird hydrophob.
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max.

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #183 am: 19. April 2011, 21:34:58 »

auf meinem sandigen boden muß ich auch in normalen jahren die kartoffeln wenigstens einmal wässern, meist aber mehrmals.
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Gänselieschen

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #184 am: 20. April 2011, 13:36:23 »

Auch bei uns wäre schon alles Staub, wenn ich nicht wässern würde. Ohne eigenen Brunnen habe ich noch länger durchgehalten im Frühjahr - aber sehr gelitten, wenn ich den Boden sah, darin können Pflanzen keinen festen Halt finden.

@ MartinK. - hydrophob - ich geh' mal 'bei' google, spreche nicht so gut auswärts.

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Gänselieschen

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #185 am: 20. April 2011, 13:37:44 »

Aha - Prinzip Plastiktüte - das haben wir hier oft - Wasser führt dann erstmal zur Verschlammung....
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Zausel

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #186 am: 23. April 2011, 12:15:10 »

... geht der Anschluss verloren und die Krume wird hydrophob.

Aha - Prinzip Plastiktüte - das haben wir hier oft - Wasser führt dann erstmal zur Verschlammung....
Hm, andere Gärten, andere Sitten. Ich setze mal voraus, daß es in MartinKs Garten so funktioniert wie in meinem- wenn die Oberfläche der Dämme ausgetrocknet ist, wirkt sie wasserabweisend, der Regen perlt an den Dämmen runter und versickert in den Furchen. Zu stark ausgetrocknete Dämme sind schwer wieder feucht zu bekommen. Auch mit einer Plastetüte nicht. ;)
(aus diesem Grunde häufle ich nicht mehr an)
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max.

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #187 am: 23. April 2011, 19:23:44 »

Zitat
...der Regen perlt an den Dämmen runter und versickert in den Furchen...
bei dem gängigen reihenabstand von 50-70 cm kommen die wurzeln gut an das wasser in den furchen.
und wenn ausnahmslos alle erwerbsbetriebe ihre kartoffeln dämmen, kann das so falsch nicht sein. (ernteerleichterung, vermeidung von grünschäden)
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Zausel

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #188 am: 23. April 2011, 23:15:09 »

... kommen die wurzeln gut an das wasser in den furchen.
Ach ich vergaß, in den Furchen sind ja die meisten Wurzeln. Dann hat ja MartinK umsonst Angst, daß die Erde hydrophob wird?
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MartinK

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #189 am: 23. April 2011, 23:37:54 »

Kartoffeldämme haben viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Wenn so ein Kartoffeldamm in einer langen Trockenperiode völlig ausdörrt, ist es schwer Wasser wieder vernünftig an die Pflanzen zu bringen. Man kann das Wasser natürlich in die Furchen laufen lassen, wobei dort einfach viel verloren geht und die Pflanze davon anteilig wohl eher wenig aufnimmt.
Hinzu kommt eben dann der Effekt, dass wenn es wieder regnet, der erste Regen oft abperlt und nicht in den Damm einzieht.

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Martina777

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #190 am: 05. Mai 2011, 14:44:19 »

Hallo, bitte entschuldigt mein Hereinplatzen, aber einmal muss man ja anfangen ... zuerst mal danke für Eure Erfahrungen, ab dem nächsten Jahr kann ich ja sinnvoll arbeiten und da immer auch die Basics diskutiert werden, lerne ich viel von Euch. Ganz lieben Dank!

Heuer könnte ich die Idee "Kartoffeln in Autoreifen" ausprobieren.

Grund ist: ich übersiedle, bin in der Übersiedlungszeit, alles easy zwar, aber momentan am neuen Grundstück schmückt ein Autoreifen gefühlt mehr als er schadet. ::) und somit ist eine optisch ansonsten untragbare Autoreifensäule kein Problem. Ich las mal, bis zu 40 Kilo Ertrag in einer Pflanzsäule? Das wär ja gewaltig?

Hat das jemand schon ausprobiert? Nicht dass ich Autoreifen besorge und sie dann teuer entsorgen muss ohne Kartoffelerfolg?

(Video dazu z. B. http://www.youtube.com/watch?v=EG_-WgqUP2E&NR=1 hier eine Ernte woanders, weniger begeisternd: http://www.youtube.com/watch?v=NFx-9Ifk7RA&NR=1)


Lieben Dank für Antworten!
« Letzte Änderung: 05. Mai 2011, 15:06:51 von Martina777 »
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Gänselieschen

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #191 am: 05. Mai 2011, 15:19:45 »

Witzige Sache mit den Autoreifen, ich bin nicht so fit im Englischen, aber die machen besonders auf die hohen Temperaturen aufmerksam - wäre für Kartoffeln ggf. auch zu heiß??

So einen Reifenstapel zu verbinden und dann zu bepflanzen wäre ggf. auch was für Zuccini oder Kürbis, da ist von den Reifen nichts mehr zu sehen.

LG.
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Martina777

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #192 am: 05. Mai 2011, 15:36:17 »

Ja, das "zu heiss" kam mir auch in den Sinn, Gänselieschen. Und die Optik ist eh fragwürdig. Noch dazu: Autoreifen in den Garten zu holen? Die Entsorgung kostet ja. Und hinterher hab ich genau keine Verwendung.

"Mit Abfall arbeiten" fasziniert mich schon länger, und diese Übergangszeit lädt ein zum Experimentieren.

Sagen wir, 4 Europaletten zu einer Art Hochbeet verbinden, unten rein die Kartoffeln, und die werden eben immer weiter zugeschüttet, ist ökosockenmässig besser und optisch sowieso.

4 irrtümlich gekeimte Speisekartoffeln sind da. Umsiedeln tu ich irgendwann eh.

Und vernünftig Kartoffelanbauen werd ich auch noch lernen. Am neuen Grundstück ist ... ja Giersch. Ansonsten Truppenübungsplatz-Charakter, aber die zukünftige Gemüsegartenfläche ist verfügbar. Für "richtig machen" hab ich keine Zeit. Die 4 gekeimten Kartoffeln schreien nach sinnvoller Nutzung.
« Letzte Änderung: 05. Mai 2011, 15:38:34 von Martina777 »
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Gänselieschen

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #193 am: 05. Mai 2011, 16:06:55 »

Gute Idee mit den Europaletten, aber vielleicht nicht für Kartoffeln, das wird sicher zu hoch. Aber vielleicht für Kürbis, der könnte dann von oben schön runterranken, aber den Kumpel bekomm erstmal gut voll mit Erde !!

Ich habe schon mal was von Kartoffeln in Eimern gelesen, oder in Maurerbutten. Aber alles, was man erst kaufen müsste, scheidet aus meiner Sicht auch aus.

Allerdings sehe ich die Ausnahme in diesen Holzkompostern, die sind natürlich und die Wieder- und Weiterverwendung ist auch sicher. Davon einer gekauft, die baust du nur je zur Hälfte auf, bischen auskleiden innen, damit die Erde nicht rausfällt und dann hast Du zwei 'Hochbeete' für Deine Kartoffeln. Da passt gleich noch bissel mehr rein. Das ganze stellst Du großflächig auf dicke schwarze Mulchfolie, oder mehrere dicke Pappen und stellst es genau dahin, wo der Giersch Dich am meisten stört ;D ;D ;D

L.G.
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Conni

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Re:Kartoffeln 2011
« Antwort #194 am: 05. Mai 2011, 16:08:58 »

Ich war froh, als wir die Autoreifen, die wir zwischen anderem Müll im neu übernommenen Garten gefunden hatten, endlich entsorgt hatten; "neue" alte würde ich mir bestimmt nicht besorgen.

Meine Kartoffeln sahen heute früh ein bisschen geknickt aus.



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