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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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|13|5|Ich finde das doof, wenn alles gleichzeitig blüht. (Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)

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Autor Thema: Bindetechnik beim Rosenschnitt  (Gelesen 10588 mal)

Eveline

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #60 am: 23. Januar 2011, 10:50:26 »

fördert so enges wickeln und binden denn nicht das entstehen von rosenkrankheiten? die blätter trocknen doch nach einem regen nicht so schnell ab.
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vormals "vanessa"

carabea

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #61 am: 23. Januar 2011, 14:52:34 »

Vanessa, genau das habe ich mich auch schon gefragt.
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liebe Grüße von carabea

marcir

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #62 am: 23. Januar 2011, 15:44:43 »

Was wollt ihr? Es gibt keine "sterile" Rosen! ;)


Als einzigen etwas schwierigeren Wickelkanditat, hat sich Gribaldo gezeigt. Der steht schon Ende Sommer ohne Blätter da. Ob er ungewickelt weniger anfällig ist, kann ich nicht sagen.
Schneewittchen Clg., hat auch etwas Sternrusstau. War aber auch als Strauch bei mir immer voll.
Da die Rosen erst 3 Jahre dort stehen, Schneewittchen aber von Anfang an SRTaute, sehe ich da nicht einen wirklich echten Zusammenhang. Vor allem aber auch, da sie ja in den ersten beiden Jahren noch nicht volltriebig und dick dastand.
Im Gegenteil, ich meinte beobachtet zu haben, dass sie letztes Jahr etwas weniger SRT hatte. Aber ich werde das weiter beobachten.
 
Alle anderen haben nichts, oder nur ganz geringfügig.
« Letzte Änderung: 23. Januar 2011, 16:25:44 von marcir »
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carabea

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #63 am: 23. Januar 2011, 16:21:03 »

 :P ;)

Schon klar, aber ich denke da z. B. an mein Schneewittchen
- zugegeben, die ist sowieso SRT-verschrien - In ihrem Pflanzjahr bekam sie gakelige Triebe in alle Richtungen, sodass ich sie in einen Obelisken sperrte. Ratzfatz hatte sie SRT. Den Obelisken habe ich wieder entfernt, jetzt dauert es wesentlich länger, bis die ersten schwarzen Flecken erscheinen.
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liebe Grüße von carabea

marcir

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #64 am: 23. Januar 2011, 16:23:07 »

:P ;)

Schon klar, aber ich denke da z. B. an mein Schneewittchen
- zugegeben, die ist sowieso SRT-verschrien - In ihrem Pflanzjahr bekam sie gakelige Triebe in alle Richtungen, sodass ich sie in einen Obelisken sperrte. Ratzfatz hatte sie SRT. Den Obelisken habe ich wieder entfernt, jetzt dauert es wesentlich länger, bis die ersten schwarzen Flecken erscheinen.


Tja, meine Änderung oben! ;D
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Raphaela

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #65 am: 24. Januar 2011, 17:37:52 »

Climbing Iceberg/schneewittchen im Hausgartenwächst in einer Tanne (und durch diverse andere Pflanzen) und hat in manchen Jahren SRT, in anderen kaum oder gar nicht. Das ist m.E. in erster Linie witterungsabhängig.

Die Rambler am Laubengang im Park sind schon aus Notwehr ( sonst kommt man nicht mehr durch) mit allem, was greifbar ist (notfalls Schnürsenkeln :-X) brutalstmöglich zusammen- und durcheinandergewickelt und verschnürt.
Manche Langtriebe sind daher über viele Meter und durch mehrere Nachbarpflanzen "durch den Draht" gesteckt.
Andernfalls hätten sie abgeschnitten werden müssen. Das versuche ich schon deshalb zu vermeiden, weil sonst unterhalb der Schnittstelle gleich mehrere Nebentriebe entstehen ( die dann auch ständig zurückgeschnitten und/oder entfernt werden müßten).

Klar haben da m Saisonende auch einige (vorübergehend) SRT, aber was soll´s? - Hauptsache, man kommt noch/wieder einigermaßen durch: Was nützt ein Laubengang, der nur noch kriechend und unter Gefahr für Leib und Klamotten passierbar ist?

Für die folgende Saison hat Marcir so ein "Schnell-Binde-Gerät" spendiert :D :-* Und ich freu mich schon sehr darauf, die Wuchermonster damit wesentlich schneller und einfacher bändigen zu können :)
Bisher kostete das mindestens einmal in der Woche mindestens zwei bis drei Stunden Zeit...

Früher gab´s mal die Theorie, daß Triebe, die bei Frost in direktem Kontakt mit Eisen stehen, an den Kontaktstellen Erfrierungen davon tragen. - Stimmt nicht! Deshalb braucht man also keine Sorgen zu haben :)

Die wichtigste Sorge, mit der man sich bei Rambler m.E. beschäftigen muß ist die, wie man sie (auch mittel- und langfristig) mit vertretbarem Zeit- und Kraftaufwand in Schach halten kann...Alles, was dabei hilft, ist also erstmal gut ;)

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spatenpauli

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #66 am: 24. Januar 2011, 17:51:45 »

Für die sichere Befestigung, demnächst in diesem Theater: Kabelbinder

Gibt's nicht immer in grün!

LG SP
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Querkopf

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #67 am: 24. Januar 2011, 20:56:05 »

Hallo, Spatenpauli,

bei Plastik fällt Schwarz draußen weniger auf als das - oft knallige - Grün ;).

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

carabea

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #68 am: 24. Januar 2011, 21:54:54 »

Halten aber nur ungefähr eine Saison - werden spröde ;)
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marcir

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #69 am: 25. Januar 2011, 15:42:00 »

Halten aber nur ungefähr eine Saison - werden spröde ;)

Müssen die länger halten?
Für dünnere Aeste sicher sogar ideal, wenn sie sich selber entsorgen! Oder liegen sie dann im ganzen Garten herum?

Meine schwarzen Röhrenplastikschnüre bind ich wie einen Schnürsenkel, ziehe ihn wieder auf und an, oder er kommt weg, im nächsten Jahr. Den kann ich zigmal verwenden. Habe immer einen alten Einkaufskorb dabei, worin ich die übrigen abgenommen Röhrchenschnüre schmeisse um sie bei der nächsten Rose wieder zu verwenden.
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carabea

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #70 am: 25. Januar 2011, 20:56:41 »

Bei mir haben sich die Kabelbinder nicht in Luft aufgelöst, die Teile konnte ich überall einsammeln.
Naturmaterial (Weide) oder wiederverwendbares Material wie Deine Röhrchen ist bestimmt die bessere Lösung.

Ich habe gerade noch mal GG gefragt: Es waren zwei Jahre, nicht nur eines.
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iceflower

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #71 am: 28. Januar 2011, 20:45:28 »

Vielen Dank für die vielen Fotos und ich hoffe sehr, dass wir die ersten Bilder nochmal größer zu sehen bekommen.
Finde das Thema sehr spannend :D

Was mich ein bisserl gewundert hat ist, dass die Excelsa weiter oben ziemlich radikal auf die Langtriebe zurechtgeschnitten wurde. ??? Muß man keine Nebentriebe stehen lassen
Ich hab die Excelsa nämlich auch hier stehen und kämpfe ein bisserl mit der richtigen Schnitttechnik. ::)
Das mit dem Wickeln hab ich letztes Jahr nach Muster des letzten Pillar-Links unten auch mal versucht. Noch kann ich aber nicht so viel dazu sagen.

Vielleicht auch interessant, wers noch nicht kennt:

http://www.gartenfernsehen.de/filme/rosenschnitt-teil-3-eine-kletterrose

und

How To Pillar A Rose

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liebe Grüße

Conny

uliginosa

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #72 am: 28. Januar 2011, 22:37:48 »

Danke für die Links, Iceflower!

Beim 1. sieht man auch gut, wie die Weidenruten gebunden werden.
Nur, was ich nicht verstehe, ist, warum er generell alle Triebe auf einer Höhe abschneidet. Wenn sie gesund können sie je nach Bedarf auch dranbleiben.

"How to pillar a rose" ist auch sehr anschaulich! :)
Der Teufel steckt wieder Mal im Detail: "You put the post in" 8) :P wie ich das so dicht an der rose hinkriegen soll, dass es auch die Herbststürme aushält ... :-\

Bei der Excelsa aus SGH sind schon Seitentriebstummel dran (auf meinem nicht verkleinerten Originalbild besser zu erkennen), zum Teil handelt es sich sicher auch um noch unverzweigte Vorjahrestriebe.
In Antwort 26 (Seite 2) siehst du die gleiche Rose im Juni, leider kurz vor der Blüte: lauter Seitentriebe mit unzähligen Knospen dran! ::)
« Letzte Änderung: 28. Januar 2011, 22:38:25 von uliginosa »
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

iceflower

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #73 am: 29. Januar 2011, 11:27:56 »

Unten im Begleittext des Videos bei Gartenfernsehen steht dazu:
Die Kletterrose wird jährlich auf 1,80 m zurückgestutzt. ...
Das hat hier gestalterische Gründe. Im Umfeld der Kletterrose stehen viele kleinere Strauch- und Beetrosen. Die spielen ihre Musik im Bereich von 1 - 1,5 m Höhe. Dazu sollen die Kletterrosen dann ein klar abgegliedertes Gegengewicht bilden, mit Trieb- und Blütenschwerpunkt bei 2 - 3 m Höhe.


Sicher kann man das bei sich zu Hause, je nachdem worauf man raus will, ganz anders machen. :)
Weidenruten als Bindematerial find ich sehr schön. Aber woher nehmen? Meine Weide hab ich entsorgt ::)
Ich nutze diesen elastischen Rosenbinde - äh Draht ists ja keiner ??? Vorteil davon ist, man kann zum Nachbinden aufknoten und wieder zu machen.

Auch im Video der Pillar-Rose(nochmal anderer Link, da nach unten scrollen)
gibts weitere Infos:
I use a post hole digger which only digs a hole the width you need. I dig it as close to the rose s I can get. Start by sort of probing with the post hold digger and you should be able to work around the larger roots of the rose. Plus since you are trimming so much of the laterals off you are reducing the size of the rose above ground so some missing root shouldn't matter.

Ich glaub, so einen Erdbohrer brauch ich auch noch...

Danke nochmal für die Excelsainfo. Meine werd ich heuer nochmal genauer beobachten. Sie steht bei mir an einem Pfosten direkt an der Terrasse (Balkonträger) und die Neutriebe hab ich letztes Frühjahr mal unten rumgewickelt. Heuer gehts dann weiter, denn im Sommer ist das schwierig, da da noch eine Clematis drin wohnt.
Die Hauptblüte ist trotzdem in der oberen Etage.

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liebe Grüße

Conny

marcir

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Re:Bindetechnik beim Rosenschnitt
« Antwort #74 am: 29. Januar 2011, 12:08:31 »

Erdbohrer geht nur bei nur Humus und kaum Steine.
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