Climbing Iceberg/schneewittchen im Hausgartenwächst in einer Tanne (und durch diverse andere Pflanzen) und hat in manchen Jahren SRT, in anderen kaum oder gar nicht. Das ist m.E. in erster Linie witterungsabhängig.
Die Rambler am Laubengang im Park sind schon aus Notwehr ( sonst kommt man nicht mehr durch) mit allem, was greifbar ist (notfalls Schnürsenkeln

) brutalstmöglich zusammen- und durcheinandergewickelt und verschnürt.
Manche Langtriebe sind daher über viele Meter und durch mehrere Nachbarpflanzen "durch den Draht" gesteckt.
Andernfalls hätten sie abgeschnitten werden müssen. Das versuche ich schon deshalb zu vermeiden, weil sonst unterhalb der Schnittstelle gleich mehrere Nebentriebe entstehen ( die dann auch ständig zurückgeschnitten und/oder entfernt werden müßten).
Klar haben da m Saisonende auch einige (vorübergehend) SRT, aber was soll´s? - Hauptsache, man kommt noch/wieder einigermaßen durch: Was nützt ein Laubengang, der nur noch kriechend und unter Gefahr für Leib und Klamotten passierbar ist?
Für die folgende Saison hat Marcir so ein "Schnell-Binde-Gerät" spendiert

Und ich freu mich schon sehr darauf, die Wuchermonster damit wesentlich schneller und einfacher bändigen zu können

Bisher kostete das mindestens einmal in der Woche mindestens zwei bis drei Stunden Zeit...
Früher gab´s mal die Theorie, daß Triebe, die bei Frost in direktem Kontakt mit Eisen stehen, an den Kontaktstellen Erfrierungen davon tragen. - Stimmt nicht! Deshalb braucht man also keine Sorgen zu haben

Die wichtigste Sorge, mit der man sich bei Rambler m.E. beschäftigen muß ist die, wie man sie (auch mittel- und langfristig) mit vertretbarem Zeit- und Kraftaufwand in Schach halten kann...Alles, was dabei hilft, ist also erstmal gut
