Hallo Re-Mark,
also der Waltham Butternut ist keine F1 Sorte, sollte also samenecht fallen. Mit cremig, avocadoähnlich kommt das schon recht gut hin. Na ja, ein bischen fester ist es schon, eher wie eine unreife Avocado. Die Butternuts profitieren übrigens von einer Lagerzeit und werden so nach vier Wochen zarter und wohlschmeckender. Man kann sie sehr gut roh verarbeiten. Leider ist es bei mir immer eine Zitterpartie, ob die was werden. Ist einfach nicht warm genug hier.
Zur Auswahl Tetsukabuto und Buttercup: ob man beide braucht?Ehrlich gesagt, eigentlich braucht man gar nix hier , was in diesem Forum besprochen wird. Ist schierer Luxus. Ich nehm mal an, du würdest auch ohne Kürbisse überleben können. Aber die Japan-Cups und die Buttercups sind sehr unterschiedlich in Aussehen und auch in Textur, bzw. Geschmack. Erstens sind die Japaner viel kleiner. Zweitens sind sie wesentlich fester im Fleisch und trockener. Drittens sind sie auch auf Optik gezüchtet. Bei den Buttercups steht meiner Meinung nach der Geschmack im Vordergrund. Und der ist sehr gut.
Der andere Japaner heißt übrigens "Snow Delight" und ist sehr schön: die Grundfarbe ist ein ganz zartes hellstes, fast weisses Jadegrün. Darüber liegt ein feines Netzmuster in weiss, das sich plastisch vom Untergrund abhebt. Letzten Sommer habe ich aber keinen einzigen davon ernten können.
Zu der Selbstbestäubung: Klar dauert das Bestäuben nicht so lange, aber wenn der Garten eine Stunde vom Arbeitsplatz entfernt liegt geht man nicht mal eben so raus und spielt Bienchen. Wenn ich mal in Rente gehe mach ich das auch.
Mein Saatgut kaufe ich bei unterschiedlichen Händlern. Samen Jansen hatte früher mal einen eigenen, reich bebilderten Kürbiskatalog. Jetzt ist er in den anderen Saatgutkatalog integriert und überhaupt gefällt zunehmend weniger die Aufmachung (mieseste Fotos) noch die immer eingeschränktere Auswahl. Kürbis-Kompanie kenn ich auch und hab schon was dort bestellt. So richtig glücklich bin ich eigentlich mit keinem einzigem Versender. Kennt ihr Alternativen?