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Autor Thema: Samthortensien und Artverwandte  (Gelesen 61704 mal)

Ceres

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #30 am: 29. Mai 2011, 15:05:54 »

.....................

Ich vermute (!), "Kawakamii" wird alles benannt, was aus Taiwan stammt. ......


Das läßt ja nun viele Möglichkeiten offen.....

Im letzten Jahr hatten sie in unserem GC H. Kawakami mit relativ schmalen Blättern, noch steht eine davon auch da.
In diesem Jahr kamen nun noch Lieferungen mit gleicher Bezeichnung an, welche allerdings große, breite Blätter haben mit leicht rötlich-purpurfarbenen Stiel, leicht einlaufend in das Blatt, welches sehr weich ist (liegt vielleicht an der Hallenhaltung?) und samtiger ist als meine anderen Hortensien in dieser Richtung.
Bis auf die Farbe gleichen die Blätter in der Form und Größe (Annahme, da ich die Maße nicht genau auf den Bildern entnehmen kann) der Abbildung von Troll mit der angegebenen Speckhardt, rechtsseitig.
Welche Hortensie könnte nun hinter dieser wirklich stecken?
So ganz auf meinen Verdacht alleine und Etiketten-Verlaß möchte ich sie mir nun doch nicht holen.
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troll13

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #31 am: 29. Mai 2011, 20:31:20 »

Hier zum Vergleich. meine H. kawakamii mit der normalen H. aspera 'Macrophylla' und 'Taiwan Pink', die auch in die Kawakamii-Gruppe gehören könnte.

Das Laub von beiden ist deutlich kleiner als bei 'Macrophylla', "dünner", weniger strukturiert und fühlt sich glatter an.

Weiterhin zeigen beide einen purpurfarben überhauchten Neuaustrieb.

Wie groß jedoch die Streuung bei den in Kultur befindlichen H. Kawakamii ist kann ich auch nicht beurteilen.

Hilft Dir das vielleicht schon weiter?
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Ceres

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #32 am: 29. Mai 2011, 20:57:59 »

Danke, aber die Bilder bei Dir habe ich mir schon angesehen.
Das Blatt dieser Kawakami ist am Stielende eher doppelt so breit wie die Abbildung (subjektiv) und an der Spitze etwas runder. Wie gesagt, auch sehr weich und samtig. Habe die Blätter aller meiner vorhandenen nochmal verglichen, diese sind schmäler und rauher.
Vorhanden sind derzeitlt Schildern:
Hyd. aspera aspera (hat noch die weichsten Blätter von allen)
Hyd. aspera macrophylla (hat bereits sichtbare Blütenknospen)
Hyd. sargentiana (diese ähnelt allerdings der H. aspera aspera in den Blättern am meisten)
Hyd. Mauvette (recht kleine Blätter, 7 cm lang, 3 cm breit, steht aber erst seit 1 1/2 Jahren, hatte auch der Spätfrost nochmal erwischt - mehr als die anderen)
sowie eine Samthortensie, welche ich als Ableger erhalten habe, sollte, so wie es aussieht eine H. asp. macroph.
Die purpurfarbige Schattierung am Blattstiel und dem Neuaustrieb haben sie alle.

edit: letzter Satz ergänzt
« Letzte Änderung: 29. Mai 2011, 20:59:46 von Ceres »
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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #33 am: 29. Mai 2011, 21:26:29 »

Bei mir unterscheiden sich H. sargentiana und der Typ "Speckhard" deutlich von den anderen.

Beide haben eine dichte und lange weissliche Behaarung am Neuaustrieb und den Blattstielen. Auch bleibt das Laub "grüner" als bei allen anderen Typen (Mit Ausnahme von 'Elegant White'.)

'Mauvette' ähnelt bei mir der 'Macrophylla' mit Ausnahme der gezähnten Randblüten. Bei beiden sind die Blütenknospen hier auch bereits sichtbar (Bei H. sargentiana ebenfalls).

Nur H. robusta und H. 'Elegant White' sind schon weiter.
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Ceres

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #34 am: 30. Mai 2011, 12:56:29 »

Ich habe nun mal versucht, die Blätter zu photographieren, mit dem Handy und dem dortigem starken Lichteinfall allerdings nichts Besonderes.

Das Blatt hat eine Länge von ca. 20 cm und einen Durchmesser von ca. 15 cm, eine Düngung wurde bisher nicht vorgenommen, die Pflanzen stehen aber erst seit ca. 5 bis 6 Wochen dort.



Kawakami?




Kawakami?




Kawakami?

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #35 am: 03. Juni 2011, 21:30:55 »

Für alle, die sich noch nicht sicher sind, welche der beiden häufigsten Samt- bzw. Rauhblatthortensien sie im Garten haben, habe ich mal die Knospen gegenüber gestellt.

Beide blühen bei mir gleichzeitig. Mit Merkmalen wie Laubform und -größe oder Behaarung habe ich manchmal auch so meine Schwierigkeiten, besonders, wenn die Pflanzen sonnig stehen.

'Mauvette' und 'Peter Chapel' sehen in der Knospe übrigens der 'Macrophylla' sehr ähnlich, was für mich auf eine ähnliche Abstammung bzw. Zugehörigkeit hindeutet. Sie blühen bei mir jedoch etwas später.

Die Knospen der H. aspera subsp. robusta von Esveld sind bereits deutlich weiter als die beiden (Foto folgt).

Die Knospen von H. vllosa, H. strigosa (Ja, sie wird wohl auch blühen :D ) und den beiden H. Kawakamii-Typen sind gerade erst zu ertasten.
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fars

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #36 am: 03. Juni 2011, 22:40:02 »

Ich kann mir nicht helfen, troll, aber trägst du nicht noch mehr Verwirrung in das ohnehin kaum bestimmbare aspera-Konglomerat?
Nach Esveld, sorry: van Gelderens "Encyclopedia of Hydrangeas", gibt es keine H. aspera "Macrophylla", sondern eine nur eine aspera subsp. strigosa. Und m.E. ist der eklatante Unterschied zu subsp. sargentiana, dass diese sehr zottelige Blütenstiele hat, während die von subsp. strigosa eher wie Samt strukturiert sind.

Aber was hilft es, da es in diesen Gruppierungen auch wieder Cultivare gibt, die in den Blütenknospen abweichend sind.
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troll13

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #37 am: 03. Juni 2011, 23:34:39 »

Seite 36 zu H. aspera 'Macrophylla': "...This cultivar is very virgorous and easy to grow, one of the most preferable cultivars of the species. It is a garden form of unknown and must not be confused with Hemsley's plant, described in 1887. ..."

Dieser Cultivar scheint neben H. sargentiana der am häufigsten angebotene Typ der Samt-/Rauhblatthortensien zu sein und ist vielfach beschrieben.

Was Esveld mir als H. aspera subsp. strigosa geliefert hat, ist mit ihren lanzettlichen Blättern und der offenbar wesentlich späteren Blütezeit eine völlig andere Pflanze. Bilder von dieser Pflanze und weitere Informationen reiche ich gerne nach.
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pearl

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #38 am: 03. Juni 2011, 23:47:38 »

es bleibt dabei, Hydrangea aspera 'Makrophylla' ist das am meisten verbreitete Kultivar und dies ist von den botanischen Spezies Hydrangea aspera und ihren Unterarten zu unterscheiden.
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fars

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #39 am: 03. Juni 2011, 23:50:10 »

Und hat die Macro nun zottelige Blütenstiel oder nicht?
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pearl

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #40 am: 03. Juni 2011, 23:57:33 »

Speckhardt hat zottelige. Oder nicht?
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troll13

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #41 am: 03. Juni 2011, 23:59:06 »

Ich stimme Dir vollkommen zu. :D

Unklar bleibt jedoch, was alles unter dem Namen H. longipes, H. robusta und H. strigosa alles in Europa und Amerika im Handel ist.

Ratsel gibt mir auch immer noch der Typ "Speckhardt" auf.

Ist es ein zweiter Klon von H. sargentiana? Ist es die nicht zu bekommene H. aspera 'Bellevue' oder die H. aspera 'Robusta' die hier angeboten wird:

http://www.pepinieredelathyle.com/hydraspera.htm
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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #42 am: 04. Juni 2011, 00:07:36 »

Die jungen Triebe von 'Macrophylla' sind kurz und rötlich behaart wie die vieler anderer Typen auch.

Die von H. sargentiana und "Typ Speckhardt" sind länger und weißlich behaart! Ich würde sie eher als "borstig" bezeichnen. In älteren Stadium stehen braune "Borsten" dazwischen.

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pearl

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #43 am: 04. Juni 2011, 00:12:06 »

das sind Fragen, die die Welt ...

Hydrangea aspera 'Speckhardt' wird unter diesem Namen verbreitet werden.

Eine nachträgliche Bestimmung und Zuordnung zu einer Unterart - wobei Barbara McClintock diese Unterarten an Kultivaren in Kalifornien festmachte - halte ich nicht für sinnvoll. Daher ist dieser Vorschlag der gescheiteste und seriöseste.

Wir müssen damit leben, dass schon die Spezies an ihren heimatlichen Standorten polymorph ist und dass die Hortensien dieser Gruppe in Kultur einen Formenschwarm bilden. So bunt wie Hühner.
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troll13

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Re:Samthortensien und Artverwandte
« Antwort #44 am: 04. Juni 2011, 00:17:48 »

Dann sollten jedoch wenigstens die in Kultur befindlichen Typen einen verlässlichen Sortennamen erhalten,

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