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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|23|11|Herbst ist für mich der Moment wo ich in der Luft schnuppere und einen gewissen Duft wahrnehme...von verrottendem Laub und einem Hauch Ahnung von baldigem Frost :D :D :D :D (rorobonn)

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Autor Thema: Erythronium - Aussaaterfahrungen  (Gelesen 17638 mal)

farn

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Erythronium - Aussaaterfahrungen
« am: 24. Februar 2007, 19:55:53 »

oh, schööön, dass hier schon jemand erfolg mit hundszahn-aussaat hat! mir ist es gelungen, samen von der gds zu ergattern. könnt ihr mir sagen, wie er behandelt werden will: licht- oder dunkelkeimer? temperatur ? .... danke, farn
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knorbs

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #1 am: 24. Februar 2007, 20:36:38 »

ich habe dein posting aus dem erythronium 2007-therad herausgenommen, weil du speziell infos zur aussaat suchst (ich auch ;D ).

cornishsnow berichtet dort im posting #1 von erfolgreicher samenvermehrung. vielleicht kann er das hier genauer schildern.

ich befürchte, dass du mit trocken gelagerten samen keinen erfolg haben wirst. erythronium embryos scheinen zur samenreife noch unterentwickelt zu sein + brauchen ein nachreifezeit, wenn der samen im boden liegt (s. z.b. hier). solches verhalten kennt man auch von anderen gattungen, wie z.b. corydalis. damit sich der embryo weiterentwickeln kann, darf der samen nicht trocken liegen, da der embryo dann abstirbt. ist aber nur eine vermutung.
« Letzte Änderung: 24. Februar 2007, 20:41:46 von knorbs »
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cornishsnow

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #2 am: 24. Februar 2007, 20:48:05 »

Nun ja, ich habe eigentlich nicht viel gemacht. :)

Als die Samen reif waren, in einem 8 cm Tontopf, ca. 2cm tief ausgesät und mit den anderen Erythronien in meinem Sandbeet eingesenkt.
Im nächsten Frühjahr erschienen dann die Sämlinge. Aufgefallen ist mir noch, dass sie etwas später erschienen als die Eltern, das ist aber auch bei den nicht blühfähigen Pflanzen so.

Ich habe heute Samen von Erythronium revolutum bekommen, die sind leider trocken, sodass ich sie erst einmal einige Zeit einweichen werde, so 12 - 24 Std. und dann verfahre ich wieder gaus so.

Ich hoffe das es klappt, E. revolutum wollte ich schon immer haben! :D

LG.,

Oliver.
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knorbs

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #3 am: 24. Februar 2007, 21:11:10 »

ich befürchte das auch das nicht klappen wird cornishsnow, weil der embryo bei trockenlagerung m.m nach abstirbt.

hier eine interessante anmerkung zu erythronium albidum (dürfte für aller erythronium gelten denke ich):

"Embryos are underdeveloped and physiologically dormant when the seeds are dispersed. In seeds kept outdoors on moist soil under leaf litter, embryos grew from early September through late January, with most of the growth occurring in October and November. Although embryos require low temperatures for growth, they did not grow at 5 C unless previously given a warm stratification pretreatment at 30/15 C. Thus, warm followed by cold stratification is required to break seed dormancy. The lengths of these two stratification periods were quantified; at least 4 wk warm plus 8 wk cold stratification were necessary before seeds germinated to near 100%. In the woodland habitat, seeds are warm stratified during summer, and embryos grow when seeds are subjected to low temperatures during autumn and winter. Consequently, embryos are fully elongated by late January."

der samen müsste nach der ernte immer feucht gelagert werden. bei deiner aussaat hat das geklappt, weil du ihn sofort in feuchte umgebung gesät hattest.
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Violatricolor

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #4 am: 24. Februar 2007, 21:33:51 »

Bei mir war die Keimung auch einmal schön gelungen, aber im darauffolgenden Winter hat niemand mehr überstanden. Warum sind sie nicht wiedergekommen? Wie müssen die Sämlinge die ersten Jahre behandelt werden, weiss das vielleicht jemand zufällig? Ich war natürlich sehr enttäuscht und entmutigt.

LG
Violatricolor
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knorbs

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #5 am: 24. Februar 2007, 21:36:52 »

hattest du frisch geernteten samen + den gleich ausgesät oder länger trocken gelagerten samen? welche art?
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Violatricolor

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #6 am: 24. Februar 2007, 22:16:42 »

Die Samen hatte ich bei J***o gekauft. Es waren Erythronium dens-canis, der übrigens auch in meiner Gegend wächst, ist aber geschützt.
Die Keimdauer ging über einen Winter, und sogar noch nach dem zweiten Winter gingen einige noch auf. Also Schwierigkeiten mit der Saat hatte ich eigentlich nicht.
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cornishsnow

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #7 am: 24. Februar 2007, 22:28:45 »

Ich würde mich da mal wieder auf Ian Young verlassen, der gerade im Januar in seinem Bulblog über den Erhalt einer Sendung Erythronium Saat berichtet und seine Aussaat schildert.

Da er es schon einige Jahre macht, wird es wohl klappen. :) ;)
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knorbs

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #8 am: 24. Februar 2007, 22:30:39 »

interessant...nun ist jelitto ein professioneller samenhändler. wir wissen nicht, wie die samen nach der ernte behandelt/gelagert werden, bis sie verpackt werden. die samentüten sind jedenfalls innen beschichtet+ schützen so vor austrocknung. lassen wir uns überraschen, was cornishsnow + farn berichten werden.
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #9 am: 24. Februar 2007, 22:47:56 »

Frisch keimen sie jedenfalls problemlos, meine E. tolumnense haben sich schon fleißig ausgesät, in zwei Jahren sollten die ersten blühfähig sein und es kommen jedes Jahr ein paar neue dazu. ;D
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #10 am: 26. Februar 2007, 19:40:06 »

Man muss grundsätzlich bei Erythroniumsamen unterscheiden ob es westamerikanische Typen sind oder ostamerikanische Typen. Die Westamerikaner wie E. oreganum, hendersonii, howellii etc. vertragen trockene Lagerung ohne große Probleme bis zu 2 Jahren. Der Grund ist daß sie oft in Gebieten vorkommen wo es sehr trocken ist im Sommer. Ich bekomme oft Samen von Ron Ratko der sie wild in den Rockies sammelt. Ich habe Samen von E. hendersonii und howellii im Nov. 2005 ausgesät, haben dann im Mai schon gekeimt. Seid einer Woche treiben sie jetzt das 2. Jahr aus. E. revolutum ist eine Ausnahme die keimt meistens sehr schlecht, keiner weiss warum.
Die Ostamerikaner sind so zubehandeln wie die europäischen, sibirischen und japanischen Arten. Man sollte sie frisch aussäen.

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cornishsnow

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #11 am: 26. Februar 2007, 19:57:34 »

Ausgerechnet bei E. revolutum! ::)

Na ja, ich probiere es einfach, vielleicht habe ich ja Glück!? :)

Danke für die Aufklärung Stick! :D
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #12 am: 26. Februar 2007, 20:19:22 »

Cornishsnow,
wenn du jetzt erst aussäst, versuche es mal mit dem halben Samen so. Tue den Samentopf in eine Plastiktüte und stelle ihn 2-3 Wochen in den Kühlschrank (nicht den Gefrierteil), dann raus ins Freie, einen schattigen Platz und den Topf mit Plastik oder Glas abdecken, vielleicht noch in eine Schüssel mit ca 1 cm Wasser. Viel Glück. Mein Samen von E. revolutum von 2005 ist noch nicht auggegangen. Ich schaue aber jeden Tag nach.

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cornishsnow

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #13 am: 26. Februar 2007, 21:30:37 »

Danke dir Stick ich werde es gern ausprobieren. :D

Deine Aussaat ist von 2005?
Vielleicht sollte ich mal mit Gibberlin experimentieren? ???

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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen
« Antwort #14 am: 27. Februar 2007, 08:50:39 »

Ja meine Aussat ist vom Nov 2005. Ich hoffe dass sie jetzt im Frühjahr kommt. Mit GA3 könntest du es mal versuchen. Aber Knorbs weiss mehr darüber Bescheid.Manchmal hilft es schon nur ein paar Stunden wässern. Oft liegt mal eine Saat ein Jahr über.

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