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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)

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Autor Thema: Winterschäden bei Stauden 2012  (Gelesen 56692 mal)

sarastro

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #240 am: 08. April 2012, 22:26:27 »

Das würde ich auch so sehen. Viele ausgepflanzte Stauden sind sehr hart im Nehmen und nur Überständiges übersteht solche Winter nicht, oder zu spät im Jahr gepflanzte Stauden!

Im Übrigen bin ich nach wie vor der Auffassung, dass nicht die sibirischen 14 Tage den Stauden den Garaus machten, sondern der vorangegangene, viel zu milde Dezember und Januar! Außerdem wurden in erster Linie wir Staudengärtner und unsere Töpfe geschädigt, weniger die etablierten Stauden in den Gärten! Wenn bei den Gärtnern die Stauden in viel zu nährstoffreichem Substrat standen und noch dazu nicht ausreichend geschützt wurden, ist der Tod in diesem Falle vorprogrammiert. Einige Kollegen hat es leider sehr arg erwischt! Winterschutz ist ein eigenes, sehr komplexes Kapitel. Winterschutz in Form von Vlies und Plastikfolientunnels kann ein Auswintern auch beschleunigen, weil es darunter viel zu warm wird.

Der letzte Winter hatte für viele unserer Stauden dieselbe Auswirkung, wie wenn ein Deutscher in zwei Tagen vom Amazonasbecken nach Werchojansk übersiedelt und nicht abgehärtet wurde.
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Pewe

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #241 am: 08. April 2012, 22:28:45 »

Im Übrigen bin ich nach wie vor der Auffassung, dass nicht die sibirischen 14 Tage den Stauden den Garaus machten, sondern der vorangegangene, viel zu milde Dezember und Januar!

Das sehe ich auch so - leider ändert das nix am Ergebnis. :-\
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pearl

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #242 am: 08. April 2012, 22:29:41 »


Der letzte Winter hatte für viele unserer Stauden dieselbe Auswirkung, wie wenn ein Deutscher in zwei Tagen vom Amazonasbecken nach Werchojansk übersiedelt und nicht abgehärtet wurde.

war auch mein Eindruck, dass diese Wetterwechsel auch auf die Menschen zum Teil erhebliche Auswirkungen hatte. ;) ;D
« Letzte Änderung: 08. April 2012, 22:30:23 von pearl »
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raiSCH

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #243 am: 08. April 2012, 22:33:18 »

Das sehe ich genauso. Wer noch im zweiten Halbjahr Stauden düngt, ist selbsr schuld. Ich betreibe null Winterschutz, allerdings sind viele Teile meines Gartens im Winter vor Morgensonne durch die Nachbarn geschützt.
Der Mensch ist nach insekten wohl das anpassungsfähigste Lebewesen und verträgt eine Passage vom Amazonas nach Sibirien sowohl körperlich wie seelisch-geistig meist problemlos.
« Letzte Änderung: 08. April 2012, 22:33:56 von raiSCH »
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pearl

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #244 am: 08. April 2012, 22:41:30 »

Schutzschichten helfen. Baum, Strauch und Krautschicht aufzubauen ist sicher ein gärtnerisches Ziel ersten Ranges. Vor Nachbarn zu schützen ist sicher auch nicht verkehrt. ;) ;D
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lerchenzorn

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #245 am: 08. April 2012, 23:57:25 »

...
 wie wenn ein Deutscher in zwei Tagen vom Amazonasbecken nach Werchojansk übersiedelt und nicht abgehärtet wurde.

Soll das heißen, dass Österreicher und Pflanzen aus Ö. das besser wegstecken?
Netter Marketing-Versuch ;D

In unseren Gärten war es wohl die Kombi aus mildem Januar und dem s...kalten Februar, die etliche Pflanzen gekostet hat. Diesmal hat es auch einige (Hoch)Gebirgsarten erwischt, die sonst jeden Winter ausgehalten haben. Die Schneedeckenliebhaber eben, die den Barfrost nicht abkonnten.
« Letzte Änderung: 09. April 2012, 00:00:32 von lerchenzorn »
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sarastro

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #246 am: 09. April 2012, 12:13:59 »

Übrigens ist es eines der weitverbreiteten Ammenmärchen, dass ein Winter mit viel Barfrost auf Schnecken und andere Schädlinge eine positive Auswirkung haben soll.
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marygold

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #247 am: 09. April 2012, 12:18:28 »

Übrigens ist es eines der weitverbreiteten Ammenmärchen, dass ein Winter mit viel Barfrost auf Schnecken und andere Schädlinge eine positive Auswirkung haben soll.


Endlich. Es war mir immer unlogisch.
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Mediterraneus

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #248 am: 09. April 2012, 12:19:05 »

Übrigens ist es eines der weitverbreiteten Ammenmärchen, dass ein Winter mit viel Barfrost auf Schnecken und andere Schädlinge eine positive Auswirkung haben soll.

Naja, kommt drauf an, auf wen man die "positive Auswirkung" definiert ;)
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Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Starking007

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #249 am: 10. April 2012, 08:46:24 »

Ich hoffe doch, dass die Spanische Wegschnecke mit den - 23°C Probleme hat!

Ein bedeutender Staudenproduzent unserer Region verschickte gerade folgenden Rundbrief:
"heute möchten wir Sie über die Winterschäden in unseren Betrieb informieren. Dieser beträgt ca. 30-35% und hat auch ganze Gattungen wie zB. Anemonen, Papaver orientale, Symphytum, Linum, hochwertige Geranium Sorten, Ophiopogon und einige mehr vernichtet."

Bei meinen Hostas sieht´s bisher gut aus, bei den Semps schlecht.

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Gruß Arthur

Irm

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #250 am: 10. April 2012, 09:32:37 »


Außerdem wurden in erster Linie wir Staudengärtner und unsere Töpfe geschädigt, weniger die etablierten Stauden in den Gärten! Wenn bei den Gärtnern die Stauden in viel zu nährstoffreichem Substrat standen und noch dazu nicht ausreichend geschützt wurden, ist der Tod in diesem Falle vorprogrammiert. Einige Kollegen hat es leider sehr arg erwischt!
ja, und auch die Kunden :) eine Helleborus thibtanus, die ich endlich endlich ergattert hatte, war leider total matschig, als ich sie aus dem Topf nahm, nix mehr zu retten. Und ich hatte mich sooo gefreut. Und ein Glaucidium palmatum, das ich vorbestellt hatte zur Staudenbörse war ebenso Matsch.
Da ich aber den Gärtnern nicht unterstelle, dass sie mir das wissentlich so gegeben haben, nehm ichs als Schicksal und veredele damit den Kompost.
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Conni

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #251 am: 10. April 2012, 22:20:19 »

Dass es ausgerechnet die Brunnera "Jack Frost" komplett erwischt hat, könnte ja was komisches haben (sie passte da, wo sie stand, so wunderbar hin :'( ). Die - Pardon, OT - Rose "Boule de Neige" leistet ihr im Pflanzenhimmel Gesellschaft. ::)

Dass aber auch nicht nur alle Sorten von Anemone japonica hin sind, sondern auch die wüst wuchernde Art ausgelöscht wurde, finde ich wirklich ärgerlich. Das gibt größere Löcher in den Beeten, ich mochte sie wirklich und wenn man sich nicht mal mehr auf die Wucherer verlassen kann ... :-X
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troll13

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #252 am: 10. April 2012, 22:26:26 »

Nicht nur 'Jack Frost' sondern auch 'Langtrees' und 'Betty Bowring' hat es dahingerafft.

Allein Sämlinge von einfachen Brunnera macrophylla und merkwürdigerweise 'Variegata' in dichtem Wurzelfilz eines Euonymus alatus haben überlebt.
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sonnenschein

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #253 am: 10. April 2012, 22:32:03 »

Ja, Brunnera, verschiedene Geranium (hätte ich NIE gedacht!), Stachys byzanthina (kann doch wohl nicht wahr sein!), Lychnis, Centranthus [...] schnupps - weg!
Lein dagegen, selbst in kleinsten Töpfchen, ohne den geringsten Schaden. Das hatte ich noch niemals, in keinem Winter! ich war immer schon happy, wenn ich 30 ausgesät hatte und 2 überlebt haben. Nun denn, das wird ein morgenblauer Sommer!
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Conni

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Re:Winterschäden bei Stauden 2012
« Antwort #254 am: 10. April 2012, 22:43:41 »

Centranthus ist hier auch hin, und alle Gauras, diverse Papaver, Gerianümmer und die (sehr geliebten) Digitalis und Salvia sclarea auch. Ein Paeonia-rockii-Sämling von einer freundlichen Puristin sieht auch nicht aus, als wolle er jemals wiederkommen. :'(

Taraxacum, Rumex, Elymus und Aegopodium dahingegen sind vital wie immer. >:(
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