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|5|2|Wichtiger als die Dinge richtig zu machen ist es, die richtigen Dinge zu machen. (unbekannt)

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Autor Thema: Alte Gärten - alte Menschen  (Gelesen 48459 mal)

Günther

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #105 am: 20. Februar 2012, 22:09:47 »

Rasenroboter funktionieren nur auf feinstem kurzgeschnittenem englischen Rasen - manchmal.
Und klein und schlicht begrenzt natürlich.......
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ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #106 am: 20. Februar 2012, 22:22:22 »

Übliche Gärten heute sind ja auch klein und begrenzt. ;)
War nur ein Vorschlag für altersgerechten Garten. Ich habe schon darüber nachgedacht, weil mein Alter das Mähen immer verschiebt. Also auch ein altersgerechter Mäher für jüngere... ::)
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Cydonia

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #107 am: 20. Februar 2012, 23:40:53 »

Also, ich weiss nicht.

Ich bin auch schon ü50 und meine Gelenke sind doppelt so alt wie ich. Für schwere Arbeiten muss ich oft GG bemühen (gesund). Ich mag auch keine zu hoch wuchernden Kletterer mehr, zumal bei mir alles eh doppelt so gross wird, wie "auf der Packung steht". Aber ich kann mir nicht vorstellen, ohne Garten zu leben, ohne die duftenden Rosen und Sträucher, ohne die Möglichkeit, immer mal wieder eine Ecke noch schöner/passender zu gestalten oder noch ein neues Pflänzchen unterzubringen.

Wenn es mir schlecht geht, gehe ich in den Garten, und schon geht es mir wieder besser.

Ich weiss, als Besitzerin von 1 1/2 Minigärtchen kann ich gut reden. Es sind keine "Ländereien", auch wenn ich die problemlos mehrfach mit Wunschpflanzen füllen könnte und ich mir das oft auch wünschte.

Natürlich ist auch für mich das Thema aktuell. Aber mein Garten hält mich so fit, wie es geht, und v.a.meine Seele gesund. Davon wird mich erst das Altersheim trennen können.
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"Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." (Cicero)

Amur

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #108 am: 21. Februar 2012, 06:56:44 »

..., dass ich dem Beitrag von Amur wirklich nicht viel Konstruktives abgewinnen kann,
...L.G:

Ganz einfach: Es kommt sowieso ganz anders als man denkt und plant. Hier im Umfeld fand und findet gerade ein Generationswechsel statt.
So gut wie keine Planung der alten Generation funktionierte bzw. hatte wirklich auch nur eine Zeitlang Bestand.

Deswegen: Machen was einem jetzt und hier gefällt und man kann. Wenn man schon in jüngeren Jahren Probleme hat, dann muß man sich halt auf die eigenen Möglichkeiten einstellen.
Ich hätte auch manches gerne, aber es geht halt Platz- oder Zeitmäßig nicht.

Das hat nix, aber schon gar nix mit Sicherheitsgurt oder Planlos zu tun. Das wäre schon eher das tragen von Schutzkleidung z. Bsp. bei Motorsägenarbeiten zu unterlassen, weil man die schwere Schnittschutzhose nicht mehr anziehen will.

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oile

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #109 am: 21. Februar 2012, 07:20:35 »

So habe ich Dich auch verstanden.

Aber es macht mich schon sehr nachdenklich, wenn Leute davon reden, dass man mit 30 - 40 beginnt "alt" zu werden. Ich kann mich da überhaupt nicht wiederfinden. Damals ist mir auch nicht aufgefallen, dass irgendetwas langsamer gegangen wäre - eher befand ich mich in einer Hochleistungsphase. Auch mit 50 fühlte ich mich noch nicht wirklich "alt". ::)
Ich kann da nicht mitgehen und fühle mich durch manche post regelrecht in die Seniorenecke gestubst.
Möglicherweise bin ich eine Grille und keine Ameise, aber das ist für mich gerade richtig.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

zwerggarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #110 am: 21. Februar 2012, 07:28:31 »

um 40 herum beginnt die biologische großelternphase und die zeit der vorsorgeuntersuchungen; das passt dann schon, mit der seniorenecke. 8) ;D
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SWeber

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #111 am: 21. Februar 2012, 07:48:18 »

Aber es macht mich schon sehr nachdenklich, wenn Leute davon reden, dass man mit 30 - 40 beginnt "alt" zu werden. Ich kann mich da überhaupt nicht wiederfinden. Damals ist mir auch nicht aufgefallen, dass irgendetwas langsamer gegangen wäre - eher befand ich mich in einer Hochleistungsphase. Auch mit 50 fühlte ich mich noch nicht wirklich "alt". ::)
Ich kann da nicht mitgehen und fühle mich durch manche post regelrecht in die Seniorenecke gestubst.
Möglicherweise bin ich eine Grille und keine Ameise, aber das ist für mich gerade richtig.

Vielen Dank, Oile - ganz genauso empfinde ich es auch (auch der Grillenvergleich kam mir in den Sinn :))!
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Gartenhexe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #112 am: 21. Februar 2012, 09:36:30 »

Oile spricht mir mehr als aus Seele!

GG wird im April 75, ich bin jetzt 72. Den großen (1.230 qm) Garten haben wir seit 1995. Vorher war nur Balkonien. Was haben wir geackert, um den völlig vergammelten Garten einigermaßen hinzukriegen. Ist eigentlich ganz schön geworden, einige von Euch kennen ihn.

Im letzten Jahr gings los: es fällt GG (uns mir auch!) alles schwerer. In diesem Jahr also noch mehr. Die Pausen werden sehr viel länger, die Arbeitszeit im Garten immer kürzer. Aber sollen wir uns davon unterkriegen lassen? Nein, nein und nochmals nein! Wenn es jetzt wärmer wird und alles blüht und wächst, dann ist auch wieder das Feuer da, daß ich im Garten habe. Im letzten Herbst haben wir noch eine Strauchpäonie gepflanzt, die werden uralt. Und noch eine habe ich vorbestellt, für diesen Herbst.

Mosert nicht jetzt schon, weil Ihr zwischen 40 und 50 seid. Ist eben so, wenn man älter wird. Nehmt es wie es ist, sonst nehmt Ihr Euch die Freude am Garten.

Liebe Grüße von Henriette (die reichliche Probleme mit den Knochen und so hat)
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Gänselieschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #113 am: 21. Februar 2012, 10:14:57 »

@ Juttchen, inwiefern hast du die Wiese abgeschafft??

Im Übrigen ist die Mäherei für mich wirklich das geringste Problem, das dauert höchstens 2 Stunden, man kann schön aufrecht gehen, lässt sich die Sonne auf den Pelz brennen und das Ganze bei mir im Schnitt (schönes Wortspiel) alle zwei Wochen. Bei mir ist auch Wiese - kein Rasen.

Wirklich problematisch ist bei mir heute schon, dass ich einen Garten habe, der rasend schnell verwildert - Beikraut ist hier eben das schlimmste Problem - Giersch an allen Ecken und Enden. Und das in Schuss zu halten überfordert mich schon heute und sprengt meinen zeitlichen Rahmen - das ist der Kampf gegen Windmühlen - für den mir einfach nichts einfallen will. Der kommt aus allen Grundstücksrändern udn den Hecken - man müsste komplett roden - und das ist nicht vorgesehen.

Bei mir haben sich seit dem letzten Jahr auch die Knochen mehrmals gemeldet - allerdings auch besonders im Winter - da kommen diese Gedanken einfach. Und da gehe ich dann auch nicht in den Garten und freu' mich, sondern sehe die Sachen, die gemacht werden müssten, und die ich nicht schaffe. Das nervt und verdirbt den Spaß

L.G.
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Rieke

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #114 am: 21. Februar 2012, 10:18:34 »

Wie unser Garten aussieht, wenn er einem alten Menschen gehört, der sich nicht mehr selbst um seinen Garten kümmern kann, weiß ich - in diesem Zustand haben wir ihn übernommen. In den letzten 5 Jahren haben mein Mann und ich ihn nach unseren Vorstellungen verändert: einen Teil der Goldrute gerodet, Fichten gefällt, einige überalterte und kranke Obstbäume entfernt, ein paar neue gepflanzt, Gemüsebeete angelegt, den Vorgarten entdschungelt, in mehrjähriger Arbeit einen großen Rambler von toten Trieben befreit und ihm neue Stützen verpasst. Es ist immer noch ziemlich viel zu tun, aber ein Garten ist ja bekanntlich nie fertig.

Irgendwann in der Zukunft, wenn alles gut geht in ca. 25 Jahren, wird unser Garten wieder verwildern, weil wir uns nicht mehr so um ihn kümmern können - und dann wird sich die Goldrute halt wieder ausbreiten. Damit können sich dann unsere Nachfolger amüsieren.

Und wenn ich mich wegen Giersch und kriechendem Hahnfuß verrückt amchen würde, käme ich bei dem großen Garten ja schon jetzt zu nichts anderem mehr.
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Wo bleibt der Regen?

Gänselieschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #115 am: 21. Februar 2012, 10:23:38 »

Na verrückt mache ich mich auch nicht - dazu habe ich diesen Garten schon lange genug, seit 1998. Aber ich würde schon gern mal den Zustand erleben, dass die Beete/Anlagen, die ich komplett neu gemacht habe gut einwachsen, dicht sind und nicht in regelmäßigen Abständen von solchen Dingen wie Giersch wieder in Beschlag genommen würden.

Problematisch ist nur die Vorstellung, dass das, was ich heute mal grad so schaffe, mich irgendwann sogar überfordern könnte. Wie ich oben gepostet habe, setze ich aber auch etwas auf den Faktor Zeit - nämlich dass ich später mehr Zeit für den Garten haben werden als heut - vielleicht relativiert sich das dann wieder.

Ansonsten denke ich, haben wir ziemlich ähnliche Gärten Rieke ;)
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Zirbe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #116 am: 21. Februar 2012, 10:57:57 »

Achja, gänselieschen.... so sah unser Garten auch aus. (Eine Hinterlassenschaft von der Mutter meines Mannes)
Mein Mann und ich hätten es nicht mehr geschafft, dieses alte Haus mit Garten, wohnbar zu machen. (Weder finanziell noch körperlich !!)

Der Entschluß, ALLES zu verkaufen war bestimmt nicht einfach.
Heute sehe ich und vor allem mein Mann, dass die Entscheidung für uns richtig war.






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ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #117 am: 21. Februar 2012, 11:06:24 »

Wie unser Garten aussieht, wenn er einem alten Menschen gehört, der sich nicht mehr selbst um seinen Garten kümmern kann, weiß ich - in diesem Zustand haben wir ihn übernommen. In den letzten 5 Jahren haben mein Mann und ich ihn nach unseren Vorstellungen verändert: einen Teil der Goldrute gerodet, Fichten gefällt, einige überalterte und kranke Obstbäume entfernt, ein paar neue gepflanzt, Gemüsebeete angelegt, den Vorgarten entdschungelt, in mehrjähriger Arbeit einen großen Rambler von toten Trieben befreit und ihm neue Stützen verpasst.

Bei der Beschreibung mußte ich lachen. Genau so ist es mir ergangen, als ich GG kennenlernte. War zwar nicht der Garten eines alten, aber eines uninteressierten Menschen, der alles wuchern lies. ;)

Gänselieschen, Giersch gibts hier auch in Maßen. Den muß man wirklich dauernd ausreissen, um ihn zu schwächen. Hast du es schon mit einer dickeren Mulchschicht oder Unkrautvlies versucht?
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Zirbe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #118 am: 21. Februar 2012, 11:08:26 »

Manu im Garten, :D
Ich bin Umgeben mit Gärten deiner Beschreibung.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2012, 11:12:18 von Zirbe »
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Toffeeholix

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #119 am: 21. Februar 2012, 15:10:00 »

Rasenroboter funktionieren nur auf feinstem kurzgeschnittenem englischen Rasen - manchmal.
Und klein und schlicht begrenzt natürlich.......

Was meinst Du denn damit?

Mein Bruder hat zu Hause einen rumlaufen, eine Andockstation im Garten meiner Mutter und einer bei sich zu Hause.

Zur Tulpenzeit werden einige Ecken manuell abgetrennt.

Eine besondere Grasmischung wurde nicht eingesät

Ansonsten ist es eine Frage des Preises, welches Modell wieviel Fläche pflegen kann.

Ciao Anne
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