Wenn ich richtig gelesen habe, sind die meisten hier, die sich solche Sorgen machen, wie auch die Threaderöffnerin, so zwischen 40 und 50, und wieder einmal wundere ich mich über das extreme Sicherheitsbedürfnis dieser Generation

Ich selbst bin mit 47 dem Tod gerade noch vom Schauferl gehüpft, und danach ging es erst richtig los mit dem Garten. Ohne die viele Bewegung in der frischen Luft, die Freude am Planen, Pflanzen, Hacken, Ernten etc. hätte ich diese Zeit mit Sicherheit nicht so gut überstanden, und diese Erfahrung läßt mich auch jetzt, viele Jahre danach, nicht so leicht aufgeben. War es marcir, die geschrieben hat, alles ginge jetzt langsamer? Aber "jetzt" doch noch nicht! Es gibt halt immer wieder Zeiten, besonders im ausgehenden Winter - nicht umsonst wurde dieser Thread jetzt gestartet

- in denen man nicht so fit ist, aber das heißt doch noch lange nicht, daß nun das Alter an die Tür klopft und dafür möglichst bald Vorsorge getroffen und alles darauf eingerichtet werden muß - außer natürlich, wenn eine tatsächliche Behinderung vorliegt.
Und das Kreuz mit dem Kreuz: Von meiner Bandscheiben-OP habe ich hier schon früher geschrieben, danach hatte ich einige mehr oder weniger heftige Rückfälle. Aber auch in diesen Situationen habe ich nie aufgehört, meinen Garten alleine zu bestellen - ausgenommen sehr schwere Arbeiten -, und mit der Zeit gelernt, alle Bewegungen bewußter zu machen, nicht zu schwer zu heben, d.h., lieber zwei Kübel halbvoll mit Kompost machen als einen voll etc. Angeblich stabilisieren sich auch die Bandscheiben mit zunehmendem Alter, mir kommt es fast so vor

Und von Mai bis November ist meine beste Zeit, immer

Wenn es mir einmal zu viel zu werden droht, was schon mal vorkommt, denk ich an die 80-90jährigen rüstigen und vergnügten Gärtner - wenn es anders kommt, merk ich es früh genug, und dann wird sich beizeiten eine Lösung finden.
Also, laßt euch die Freude am Garten nicht mit Zukunftsängsten verderben

!