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News: Kein Mensch käme auf die Idee, in einer Porzellansammlung ein Basketballturnier auszutragen. Aber Fußball wird auf Rasen gespielt!  >:(
(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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|25|12|Die große Kunst des Stollenbackens besteht darin, einer Mischung aus Butter, Zucker, Mandeln, Zitronat und Rosinen mit einem Hauch Mehl eine feste Konsistenz zu verleihen.  ;D (Staudo)

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Autor Thema: Alte Gärten - alte Menschen  (Gelesen 48459 mal)

Albizia

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #90 am: 20. Februar 2012, 17:53:47 »

man muß sich sicher von einigen vorstellungen verabschieden.
Das glaub ich ganz sicher, daß man das muß. Sich verabschieden. Zumindest von der Vorstellung des perfekten Traumgartens. Oder es hilft, sich tatsächlich nur auf einen kleinen Teil beschränken, den man noch auf die Reihe bekommt.
..........
Wenn ich mir das in meiner Phantasie jetzt so für mich vorstelle, wie es im Alter mit dem Garten ist: Für mich persönlich hat ein verwildern lassen eines Gartens eher etwas Tröstliches als etwas Erschreckendes im Alter. Da ich die Natur in jeder Form sehr mag, kann ich dann etwas zurückgeben, über das ich lange bestimmt habe und das mir eigentlich nie gehört hat. So seh ich das jetzt. Ob ich das dann tatsächlich später auch noch so sehe, wird sich zeigen.

Ich bin immer noch der gleichen Meinung wie vor 3 Jahren.
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Günther

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #91 am: 20. Februar 2012, 17:53:53 »


Das Ding mit den Schafen ist noch nicht durch, ich stricke leidenschaftlich gern, liebe Schafe, habe keine Hemmungen vor Dreck etc. Bis man Wolle tatsächlich Spinnen kann, vergeht ne Menge Arbeit - die schwer zu schaffen ist. Flies waschen, kardieren etc. Viele schmeißen aus dem Grund die Wolle ihrer Schafe schon auf den Kompost oder verbrennen sie.

L.G:

Schafe im Garten funktionieren nur in Hochglanzzeitschriften, beschrieben von Ahnungslosen.
Die Viecher fressen alles - nur nicht den "Rasen", den sie mähen sollen.
Probatum est.
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Gänselieschen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #92 am: 20. Februar 2012, 17:58:33 »

Ziel wäre nicht der gemähte Rasen - schau mal in mein Schafe halten Thema unter Haustiere ;) Blauäugig bin ich jedenfall nicht (mehr). Ist schon mehr ernsthaft.

Das alte Thema nehme ich mir morgen vor ;)

L.G:
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brennnessel

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #93 am: 20. Februar 2012, 18:01:53 »

Mit elektrischem Weidezaun, den man kinderleicht umstecken kann, geht das schon. Aber eine bestimmte Größe muss das Grundstück schon haben! Was sollen die Viecher die übrige Zeit fressen? Sie mögen auch nicht sofort, wenn das Gras nachgewachsen ist, auf demselben Fleck weiden (sind so gescheit und wissen, dass das Parasiten fördern könnte!)
Junge Schafe sind außerdem sehr kostspielig. Wenn man nicht selber Gelegenheit hat, Muttertiere über den Winter zu halten, hat das nicht viel Sinn!
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Pewe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #94 am: 20. Februar 2012, 18:06:23 »

OT:
Schafe im Garten funktionieren nur in Hochglanzzeitschriften, beschrieben von Ahnungslosen.
Die Viecher fressen alles - nur nicht den "Rasen", den sie mähen sollen.
Probatum est.

Perfekten tiergepflegten Rasen sah ich 2x. Beide Male waren, sofern ich recht erinnere, die pflegenden Viecher Meerschweinchen und Gänse.
OT Ende
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Günther

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #95 am: 20. Februar 2012, 18:16:09 »

Und wo haben die Gänse hingesch.....?
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Pewe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #96 am: 20. Februar 2012, 18:22:31 »

Keine Ahnung - hab keine Schiete gesehen
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Sena

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #97 am: 20. Februar 2012, 18:26:39 »

den Gänsestoffwechsel kann kein Rasen längere Zeit verkraften, da steht dann nur noch Gänsefingerkraut. Das ist aber auch schön grün und muß wenigstens nicht gemäht werden, weil es schön niedrig bleibt.
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juttchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #98 am: 20. Februar 2012, 18:36:07 »

Jetzt habe ich es auch kapiert. Ich bin alt. Aber wieso eigentlich. Wegen der Zahlenkonstellation?
Ganz ehrlich, ich muss mir ab und an bewusst machen, dass ich tatsächlich alt bin. Nicht, dass meine körperliche Verfassung 1a wäre, mitnichten. Irgendwann hat dieser schleichende (alterungs)Prozeß angefangen und ich habe mich darauf eingestellt. Ja, den Garten zu pflegen dauert halt jetzt die doppelte Zeit, aber wen stört es, mich jedenfalls nicht.
Und ehrlich, ist es nicht eher eine Sache der Einstellung, wie alt man ist. Wenn ich am Tag X anfange mein Leben auf das Alter ein- bzw. auszurichten, dann habe ich verloren. Denn leben tu ich hier und jetzt. Und ich glaube, man tut gut daran, den Tag zu leben, und zu genießen was man hat.
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riesenweib

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #99 am: 20. Februar 2012, 19:23:49 »

man muß sich sicher von einigen vorstellungen verabschieden.
Das glaub ich ganz sicher, daß man das muß. Sich verabschieden. Zumindest von der Vorstellung des perfekten Traumgartens. Oder es hilft, sich tatsächlich nur auf einen kleinen Teil beschränken, den man noch auf die Reihe bekommt.
..........
Wenn ich mir das in meiner Phantasie jetzt so für mich vorstelle, wie es im Alter mit dem Garten ist: Für mich persönlich hat ein verwildern lassen eines Gartens eher etwas Tröstliches als etwas Erschreckendes im Alter. Da ich die Natur in jeder Form sehr mag, kann ich dann etwas zurückgeben, über das ich lange bestimmt habe und das mir eigentlich nie gehört hat. So seh ich das jetzt. Ob ich das dann tatsächlich später auch noch so sehe, wird sich zeigen.

Ich bin immer noch der gleichen Meinung wie vor 3 Jahren.


und es stimmt immer auch noch für mich mit diesen worten.

Ich versuche im garten derart einzugreifen, dass beim aufhören oder nachlassen meiner gärtnerischer aktivitäten die grundintention weiterlebt.

lg, brigitte
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

Rosana

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #100 am: 20. Februar 2012, 19:31:03 »

Nun mit 40 Jahren sehe ich mich noch nicht als alter Mensch, aber ich hatte vor ein paar Jahren einen schweren Unfall, dessen Auswirkungen ich immer noch deutlich spühre und die mir wohl schon in naher Zukunft ein künstliches Hüftgelenk bescheren wird.

Mir selbst aber damit einzuengen in meiner Gartengestaltung in dem ich den Garten schon jetzt so gestalte wie mein Gesundheitszustand ev. vielleicht in 10, 20, 30 Jahren sein wird? Nein danke - Gartenarbeit hat mir während der Rehabilitation unglaublich geholfen, sowohl psychisch wie auch physisch. Und wenn ich den Garten in der Zukunft nicht mehr bewältigen kann, wird nach und nach abgebaut, vereinfacht.

Wenn es dann soweit ist - es immer noch früh genug.



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GG: Im Garte schuffte isch guet gäg' de Speck uf de Hufte.

we-went-to-goe

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #101 am: 20. Februar 2012, 19:42:41 »

 8) no. Wenn Gänse allein nur ( Eimer) eine Wasserquelle im Winter haben - wird da rundrum aufgewühlt. Und Rasen... ist das dann nicht mehr zu nennen. Wiese, ja. Vielleicht sollten wir die eben mehr tolerieren?
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Günther

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #102 am: 20. Februar 2012, 21:31:14 »

Gänse gehören, in jüngerem Zustand, in die Pfanne, nicht in den Garten.
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ManuimGarten

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #103 am: 20. Februar 2012, 21:58:52 »

Hier kommt man mit dem Lesen kaum nach. Sorry wenn ich daher was übersehen habe. - Wäre es nicht auch eine Option, sie so einen Rasenroboter zu können? Die neue Generation funktioniert schon ohne umlaufendes Kabel, habe ich auf einer Messe gesehen. A la longue ist das wohl billiger als ein wöchentlicher Gehilfe zum mähen. ;)
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juttchen

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Re:Alte Gärten - alte Menschen
« Antwort #104 am: 20. Februar 2012, 22:07:01 »

Richtigen Rasen habe ich nie gehabt, sondern nur Wiese (sehr robust).
Vor 3 Jahren habe ich mich von dem letzten Rest dann auch getrennt und bin heute noch froh über meinen Entschluss. Spart doch eine ganze Menge an Arbeit ;D
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