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News: Soviele Gehege wie ich für die Männer brauche, kann ich bald nicht mehr im Garten unter bringen. (Zitat aus einem Fachthread)
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News: Soviele Gehege wie ich für die Männer brauche, kann ich bald nicht mehr im Garten unter bringen. (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Tops und Flops beim Pflanzenversand  (Gelesen 757727 mal)

sarastro

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #135 am: 09. Mai 2012, 22:42:19 »

Staudo, du schreibst "Gaissmayer war Drogist ...".

Ich habe vorher auch was anderes gemacht, u.a. ein Geschäft, in dem ich mit einem täglich aktualisierten Webshop umgehen musste. Ich weiß was geht, wie es zu machen ist, und was nicht geht.

Dass es im Staudenbereich geht, einen Webshop (relativ) aktuell zu halten, zeigen bestimmte Staudenzüchter und -händler, indem sie bei einer generell lieferbaren Pflanze z.B. schreiben "ausverkauft. Dazu noch zwei, drei oder auch fünf erklärende Sätze anfangs der Webseite, und jeder Kunde weiß, dass Pflanzen nicht mit Unterlegscheiben gleich zu setzen sind.
Aber eine Einstellung "mir doch egal, ich setz da doch nicht noch einen Hiwi aka Bürohengst hin ..." geht mir genau so gegen den Strich wie der von einigen hier als super toller Gärtner angesehene Holländer, der auf der Eingangsseite Sprach-Auswahlbuttons anbietet (niederländisch, englisch, deutsch), die aber nicht funktionieren und man dann immer wieder bei niederländisch landet.
So eine Seite schaue ich mir ein Mal an, und das wars dann. Es ist schlicht so, dass ich mich dann verkackeiert fühle, und wie Kunden reagieren, die sich verkackeiert fühlen, sollte sich 2012 doch bereits rumgesprochen haben.


@sarastro, du schreibst

"Dies sind die bekannten Argumente von Leuten, die nichts von der Sache verstehen oder sich nicht hineindenken wollen. Wo liegt bitte der Unterschied zwischen einem Katalog und einem Online-Shop? Alles wird irgendwann einmal ausverkauft sein oder wintergeschädigt oder .... Und dies immer minutiös zu aktualisieren bedeutet eben ... ."

Deine negativ wertenden Äußerungen will ich gar nicht groß kommentieren, aber den Unterschied in den Köpfen derer, die sich mit einem Online-Shop oder einem Katalog befassen, den kann ich dir erklären.

Den Einen ist bewusst, dass der Papierkatalog letzten Winter gedruckt worden ist, und die Aktualität nicht zwangsläufig gegeben ist. Der Kunde wird beispielsweise anrufen und nachfragen, ob eine Pflanze erhältlich ist.
Die Anderen gehen davon aus, dass ein Online-Katalog immer aktuell ist, gerade deswegen hat er ja einen Online-Katalog vor sich auf dem Monitor. Wenn diese dann hören, dass dich das gar nicht interessiert, sondern dass du, ganz im Gegenteil dem Kunden Dummheit (nix von der Sache verstehen) oder Ignoranz (sich nicht hinein denken wollen) unterstellst, dann wird der vermutlich bedient sein.
Eine Internetpräsenz, und vor allen Dingen ein Internet-Shop, suggeriert laufende Aktualität, das ist ja gerade das, was einen Internet-Shop ausmacht. Diese nicht zu bieten, halte ich langfristig für fatal. Der allseits bekannte Versender mit den bunten Beilagen hat seinen Ruf für die nächsten 20 Jahre weg, und genau so wird der seinen Ruf bekommen, dem man nachsagt, seinen Internet-Shop nicht zu pflegen. Und so einen Ruf wird man lange lange Zeit nicht mehr los.

Bei Papier-Katalogen besteht diese Gefahr nicht, denn jeder weiß von der Vergänglichkeit des Papiers.

Was du wie machst, ist mir natürlich völlig wumpe, ich persönlich habe weder von der einen noch der anderen Strategie etwas. Aber vielleicht denkst du darüber nach, ob deine Grundeinstellung noch zur heutigen Zeit passt.

Grau ist jede Theorie! Du hast anscheinend nichts von dem begriffen zu haben, was ich oben schrieb, Beispiel Winterausfälle. Aber das nur nebenbei. Typischer Hang zur deutschen Gründlichkeit, ohne die Natur zu beachten. Aber ich werde schon wieder sarkastisch. ::)

In den englischsprachigen Ländern (und nicht nur dort) haben Kleinstbetriebe schon länger Webshops, weil sie bequem für Besucher und Firma gleichermaßen sind und lediglich ein Hilfsmittel für beide Seiten darstellen, mehr nicht. Glaubst du etwa, dass die etwa ihre Warenbestände ständig aktualisieren? Da habe ich aber ganz andere Dinge erlebt. Wer seltene Pflanzen erwerben will, der wird mehrere Firmen anleiern und mehrere Versuche starten müssen. Eine reine Versandgärtnerei wird ein möglichst gestrafftes Sortiment mit möglichst vielen Zukäufen haben, sonst kann diese nicht auf Engpässe agieren, von Winterausfällen und Schädlingsbefall ganz zu schweigen.

Mir sind gleich mehrere Firmen bekannt, die einen sehr dicken Katalog besitzen, die keine Wünsche offen lassen. Die Kataloge spielen alle Stücke, diese werden jeden Winter neu aufgelegt. Wenn man bestellt, bekommt man zeitenweise und mit viel Glück höchstens die Hälfte geliefert. Wo bitte liegt dann der Unterschied, wenn im Webshop von der selben getätigten Bestellung bei jeder zweiten Position "nicht lieferbar" steht? Die gleiche Frustration, mit vielleicht etwas mehr Auswahlmöglichkeit, aber die eigentlichen Wünsche bleiben auf der Strecke!
Fazit: die Firma hat dafür zu sorgen, dass nach Möglichkeit komplett geliefert wird. Dies ist schließlich ihr ureigenstes Interesse. Wenn sie dies nicht kann, dann sind andere Gründe dafür verantwortlich. Punkt.

Es hört sich theoretisch alles so leicht an, in der Praxis funktioniert es selten perfekt. Und wegen solcher Kinkerlitzchen irgend eine Firma schlecht zu machen, finde ich schlicht unfair und geht an der Realität völlig vorbei. Dies gilt besonders für diejenigen Kritiker, die nicht mit der Pflanze auf Du sind.
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 22:47:15 von sarastro »
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freitagsfish

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #136 am: 09. Mai 2012, 22:46:15 »

es ist wirklich schlimm, daß sich mit deutscher gründlichkeit so gar kein geld verdienen läßt.

also manchmal...
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riegelrot

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #137 am: 09. Mai 2012, 22:57:06 »

Die Aktualisierung des Webangebotes klappt bei Stade vorzüglich. Denn bei beiden Lieferungen fehlte jeweils eine Staude wg. Winterschaden. Das wußte ich vorher, weil es über Paypal eine Rückerstattung gab mit dem entsprechenden Kommentar. Auf der Webseite ist die Staude zwar noch vorhanden, aber mit dem Vermerk "z.Zt. nicht lieferbar". Also es geht doch. Klare Aussage, o.k. für den Kunden.
Gruß, riegelrot
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Ich könnte mich den ganzen Tag ärgern, aber niemand zwingt mich dazu.

flammeri

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #138 am: 09. Mai 2012, 23:05:16 »

Ich glaube, die Diskussion führt zu nichts. Eins ist jedoch ganz klar: Kann die Bestellung nicht vollständig ausgeführt werden, erwarte ich eine möglichst schnelle Nachricht und kann dann entscheiden, ob ich diese aufrecht erhalte oder nicht. Und dass ich ein anspruchsloser Kunde bin, kann ich jetzt nicht ganz glauben ;D
Nur so am Rande, bis auf ein paar wenige Ausnahmen abgesehen, gibts kein Vertragsschlußzwang, und zwar für beide Parteien 8)
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 23:07:18 von flammeri »
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zwerggarten

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #139 am: 09. Mai 2012, 23:05:50 »

... Du hast anscheinend nichts von dem begriffen zu haben ...

du offenbar aber auch nicht... ::) es ist offenbar zwecklos, hier weiter zu diskutieren! bleibe du doch einfach glücklich mit deinen empfindsamen pflanzen und finde bestimmte modern anspruchsvolle kunden weiterhin schlicht unbekömmlich - als kunde suche ich mir dann schon aus, wo ich mich mit meinen (modernen, nowness-geprägten) bedürfnissen ausreichend ernst genommen fühle. :)

wo wir bei bestellungen von rara in uk sind: ich habe unlängst ein lang gesuchtes bei proper plants gefunden und mitten im winter bestellt, dann einvernehmlich den versand auf das frühjahr verlagert... irgendwann bekam ich nun nachricht: ob ich jetzt empfangen möchte. ja, ich wollte! :D mehrere mails liefen noch hin und her, versandnachricht, empfangsnachricht & dank, rückmeldung & dank - die pflanzen sind auch superkräftig, ich bin begeistert! :D
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planwerk

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #140 am: 09. Mai 2012, 23:28:02 »

Leute Leute, irgendwie ist da schon fast lächerlich was einige von solchen kleinen Betrieben erwarten, die es mit lebendem Objekt und zu 99% verständnisvollen Kunde zu tun haben.

Nicht das es als Werbung abgetan wird, aber hostaversand zB bin ich mit einer zuverlässigen Versandkraft ganz alleine. Nebenbei noch Verkäufer, Berater, Giesbeauftragter, Frostschutzbeaufttragter, Mitarbeiterbeauftragter, Hausmeister, Fahrzeugbeauftragter, Kassenabrechnungsbeauftragter, Gartenmessebeschicker, Müllbeauftragter, Vater und Mensch.

Wer damit, und der möglichen Unzulänglichkeit einen Artikel, der gerade eben ausverkauft ist, im Onlineshop aber noch als nicht ausverkauft verzeichnet ist, nicht zurecht kommt, der bestelle Hosta Chiemsee Angel besser bei A..zon . Lieferung in 23 Stunden und 11 Minuten garantiert. Vielleicht. Eher nicht. Eigentlich gar nicht.

Die angesprochenen Vergleiche sind für mich nicht schlichtweg absurd. Und von unlauterem Wettbewerb zu sprechen... Halt ich besser meinen Mund.

Und aufgezeigte positive Erfahrungen bei dem einen oder anderen Versand, sei es aus England oder sonst wo her, sind für mich nicht relevant. Ich beschäftige mich mit meiner aktuellen Situation und wie ich dem Kunden und meiner Vorstellung von Qualität gerecht werden kann.
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 23:31:58 von planwerk »
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Staudige Grüße vom Chiemsee!

brennnessel

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #141 am: 10. Mai 2012, 04:40:44 »

Lasst es euch nicht verdrießen und bleibt auf eurem Weg, ihr Zwei!
In Freising werden euch dieses Wochenende die Leute wieder stürmen und eure Standl leerkaufen ;)!
Egal, in welcher Branche jemand wirkt: man muss spüren, dass ein Mensch seine Arbeit mit ganzem Herzen macht und sich nicht durch falsche Zwänge verbiegen lässt!




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sarastro

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #142 am: 10. Mai 2012, 06:08:59 »

Und hoffenlich nicht nur in Freising! ;D
Es zählen immer noch Kompetenz und Sachverstand, breites Pflanzenwissen und gute Qualität. Über kleine Unzulänglichkeiten sollte man hinwegsehen. Wo Menschen sind, fallen Späne. Wer keine Fehler macht... Nobody is perfect.
So,nun halte ich meinen Mund! ;D ;)
« Letzte Änderung: 10. Mai 2012, 06:09:46 von sarastro »
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planwerk

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #143 am: 10. Mai 2012, 06:12:05 »

Und hoffenlich nicht nur in Freising! ;D
Es zählen immer noch Kompetenz und Sachverstand, breites Pflanzenwissen und gute Qualität. Über kleine Unzulänglichkeiten sollte man hinwegsehen. Wo Menschen sind, fallen Späne. Wer keine Fehler macht... Nobody is perfect.
So,nun halte ich meinen Mund! ;D ;)

I aa, bis später!
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Staudige Grüße vom Chiemsee!

felidae

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #144 am: 10. Mai 2012, 07:11:39 »

Nachdem ich letztes Jahr in einem Einmann(-frau)betrieb als Saisonarbeiterin gearbeitet habe, sehe ich die Dinge auch etwas anders.

Die Besitzerin hat ihren Hauptkundenstamm mittlerweile bei dem Onlinehandel und nicht mehr direkt in der Gärtnerei. Früher kamen die Menschen aus ganz Deutschland zu ihr, jetzt wie gesagt, wird bestellt. Sie hat ihre Gärtnerei von morgends 10 bis abends 18 Uhr geöffnet. Zwischendurch wird in der Gärtnerei kurz ein Brot gegessen, damit sie durchhält.
Wenn sich doch ein Kunde in die Gärtnerei verirrt (das hört sich jetzt etwas merkwürdig an, aber wer fährt schon mehrer Kilometer, wenn er sich alles schicken lassen kann ?) möchte er ja auch eine Beratung, die manchmal mit einem Häuserkauf zu vergleichen ist. Mit etwas Glück, läßt er dann auch Geld da (das ist ja der Sinn und Zweck eines Verkaufs). Danach müssen die Pflanzen oft auf den Tischen wieder zurechtgestellt werden (der Kunde hat ja immer das Recht, die Pflanzen aus der Mitte der Tische zu kramen, egal ob was abbricht oder nicht) und wenn man sich dann den tatsächlichen Stundlohn anschaut ist das echt lächerlich. Zwischendurch werden Pflanzen ausgesät, geteilt, geschnitten, auf Schnecken und Schädlinge kontrolliert, Telefonate geführt, pikiert und wenn das Wetter mitspielt, im Garten gearbeitet.

Abends geht es dann zu Hause im Büro mit dem Onlinhandel weiter. Da werden die Mails beantwortet und die Aufträge ausgedruckt, abgeheftet und für den nächsten Tag alles für den Versand vorbereitet. Die Kartons werden zwischendurch in der Gärtnerei ja auch noch gepackt.

Alles in allem endet ihr Arbeitstag nicht selten vor 12 Uhr nachts. Und wäre sie nicht von ganzem Herzen Gärtnerin, hielte das wohl kein Mensch durch. Krank sein darf sie natürlich auch nicht.....

Also ich möchte nicht tauschen ;)

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zwerggarten

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #145 am: 10. Mai 2012, 07:39:06 »

sie könnte aber wohl auch konsequenterweise auf die laufkundschaft verzichten und nur noch den onlinehandel bedienen, und das tagsüber.
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Staudo

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #146 am: 10. Mai 2012, 07:41:58 »

Tagsüber Päckchen packen? Der Vorschlag ist völlig weltfremd. ;)
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Es könnte mal wieder regnen.

felidae

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #147 am: 10. Mai 2012, 07:46:01 »

sie könnte aber wohl auch konsequenterweise auf die laufkundschaft verzichten und nur noch den onlinehandel bedienen, und das tagsüber.

Geht nicht. Die Laufkundschaft ist ja eh nicht mehr viel und der Computer steht im Büro und nicht im Gewächshaus. Da müsste ja erst ein Büro gebaut werden. Der Computer würde durch die Feuchtigkeit schnell den Geist aufgeben. Sie krebst finanziell am Minimum. Da gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis...... ;)
Abgesehen, wenn sie das tagsüber macht, müsste nachts die Arbeit an den Pflanzen durchgeführt werden, wo ist da der Unteschied ? 8)
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zwerggarten

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #148 am: 10. Mai 2012, 07:48:49 »

nein, ich meinte natürlich vor allem, es könnte ggf. etwas entspannend sein, auf die raumgreifende stundenlange beratung zu verzichten - es sei denn, genau das lüde die chronisch leeren gärtniakkus immer mal wieder auf. ;)
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tiarello

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Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #149 am: 10. Mai 2012, 08:23:33 »

Primärer Beurteilungsmaßstab sollte doch aber nicht sein, ob jemand sein Geld leicht oder schwer verdient. Oder wie jemand seinen Betrieb organisiert oder auch ob nicht.

Wichtig ist doch, ob meine Erwartungen, die der Anbieter geweckt hat, erfüllt werden. Es sollte halt nicht mehr versprochen werden als dann auch geleistet werden kann. Zu einer guten Präsentation gehört eben auch die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit zu vermitteln.

Dabei ist es völlig egal ob es sich um ein modernes Online-Handelsunternehmen oder einen chaotischen Kramladen handelt. Beide sind als Geschäftspartner interessant, solange sie keine falschen Erwartungen wecken.

Umgekehrt sollte der Kunde auch vorher prüfen ob seine Erwartungen an das spezielle Unternehmen angemessen sind. Klischeevorstellungen wie "heutzutage kann man aber erwarten, dass..." sind da viel zu pauschal.
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