(Quelle) (leider ohne Permalink, deshalb hier der Text der Prognose für Südwestdeutschland)
"Nicht der Siebenschläfertag, der 27.Juni, ist maßgenend für die Vorhersage der folgenden Sommerwochen, sondern aufgrund einer im Mittelalter erfolgten Zeitverschiebung (Gregorianischer Kalender) erst die Tage zu Beginn des Juli.
In diesem Jahr zeigt sich in dem betreffenden Zeitraum (Anfang Juli) eine ausgeprägte Unbeständigkeit, wobei kühle und feuchte Witterungsphasen (Troglagen) häufiger sind als trockenes, warmes Hochsommerwetter (Omegalagen).
Grundtendenz in den kommenden Wochen wird die überdurchschnittliche Wechselhaftigkeit bleiben.
Dabei werden die Temperaturen im Gesamtmittel der kommenden Wochen trotz der häufigen kühleren Witterungsabschnitte im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-90) nicht etwa zu niedrig sein. Sie liegen vielmehr sogar leicht über dem Durchschnitt; dies aber nur deshalb, weil die Sommer seit den 70-ger Jahren um durchaus markante 1,4°C (Horben) wärmer geworden sind.
Einen Megasommer (Juli, August) wie 2003 wird es mit Sicherheit nicht geben, aber auch extreme Kühle wie in den Sommern von 1978-82, als selbst die Gletscher in den Alpen wieder wuchsen, kann ausgeschlossen werden.
Kurz gefasst: Die folgenden Sommerwochen werden recht wechselhaft. Kurze Hitzewellen und eher etwas längere Perioden kühler und nasser Witterung wechseln sich ab (Trefferquote circa 65 bis 70 %)."