Nachdem bei der 'Preziosa' das dritte Jahr in Folge die Knospen erfroren sind, flogen zwei Pflanzen gestern aus dem Schlossparterre und wurden gegen 'Annabelle' ersetzt. .....
Wo ist bitte schön dein Komposthaufen?

Die von Hausgeist und cydora genannten Probleme mit "Winterfestigkeit" würde ich bestätigen.
An H. Paniculata ist bei mir (Hamburg-Stadtrand) noch nie was zurückgefroren.
U.a. habe ich einen "Dharuma" seit 8 Jahren im Kübel.
H. serrata frieren einzelne Knopsen ab, die Triebspitzen etwa zur Hälfte.
Ausfall ganzer Triebe kommt aber auch vor; es ist aber niemals das gesamte Holz zurückgefroren.
"Mischlinge" aus H. Serrata und Macrophylla sind bei mir etwa in der Reihenfolge anfällig: H.m. "The Bride" (hat aber die -15°C im März 13 weggesteckt, war aber letzten Winzer bodeneben zurückgefroren) H.m. Endless Summer, Preziosa; beide in den letzten 5 Jahren nicht komplett heruntergefroren, sind aber immer stärker geschädigt als "Bluebirds". Die H. serrata Oamacha war im Kübel draußen, keine wesentlichen Schäden, H.s. "koreana" völlig unbeeindruckt, die ist härteres gewohnt.
Annabellen frieren bei mir auch gelegentlich ganz ab ( ich schneide eigentlich nicht zurück), aber dann doch.
"Richtige" macrophyllas hab ich keine mehr; die letzte, "You & me Romance" ist ausgepflanzt drei mal hintereinander zurück gefroren und wohnt jetzt bei einer Dame im Kübel. Die "Vicomtessen" der Nachbarinnen sind dies Jahr auch auf 0.
Ein paar Straßen weiter steht in einem Garten seit Jahren völlig unbeirrt eine 1,5 m hohe Hecke aus H. macrophylla, wild gemischt a la Bretagne, blüht jedes Jahr.
Ich denke, das Kleinklima spielt eine ganz gewaltige Rolle.