Bio,Du möchtest einen Kommentar: Ich würde den Sicherheitsbeauftragten bitten, sich mal mit einem Imker zusammen zu setzen und sich mal über Bienen beraten zu lassen.
Ich fürchte, der/ein Sicherheitsingenieur würde jeden Imker, der in der Näher seiner Bienen nicht mit Smoker und Schutzkleidung ausgestattet herumläuft, mindestens kritisieren und er wird beides auch nicht als geeignete Ausstattung für draußen herumtollende Kleinkinder ansehen.

Allgemein: Ich halte es für legitim und richtig, dass für Kitas und viele andere öffentliche Einrichtungen sehr hohe (teilweise extreme) Sicherheitsanforderungen gestellt werden und die Betreiber versuchen, möglichst alle Quellen für Unfälle und Verletzungen auch unbedeutender Art zu vermeiden. Ihr Vorhandensein könnte und würde die Arbeit der Erzieher unnötig und unsinnig erschweren und wäre auch immer mit der Gefahr eskalienrender Folgen verbunden.
Einzelne Kinder sind mit Kinderhorden ebensowenig zu vergleichen wie einzelne Fans und Fanmobs. Man muss also Kitas in ähnlicher Weise anders als Kinderzimmer ausstatten wie sich die Sicherheitseinrichtungen z.B eines Stadions von denen privater Fernsehräume (Wohnzimmer) unterscheiden.
PS. Es hat also m.E. nicht viel Sinn über die Reife der Kinder oder die Qualitäten der Erzieher und ihre Aufgaben zu diskutieren.
Hilfreich wäre eher eine Analyse des "Störpotenzials" das eine von Insekten (Wespen dürften zur "gewissen Zeit" in ähnlicher Anzahl wie Bienen auftreten) wimmelnde Außenwand im Freigelände einer kommunalen Kita tatsächlich mit sich bringt.
Das wäre z.B auch von Bedeutung, dass Bienen und (die in Städten sicherlich zahlreicheren) Wespen im Spätsommer/Herbst nicht mehr die Frischesten sind und (insbesondere an kälteren Tagen) zahlreiche Exemplare nicht mehr jederzeit fliehen können. Da liegen/hängen sie oft irgendwo still und leicht zu übersehen herum.