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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #255 am: 28. November 2013, 09:07:17 »

naturschützende Landwirtschaft. Damit wäre vielen Landstrichen geholfen.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #256 am: 28. November 2013, 09:18:52 »

Ich auch ! Klasse moreno :D

Ich nicht.

In der Sache gibt es Punkte, in denen Mediterranus existierende Probleme anspricht.
Aber ich mag diese tümelnde Art der Heimatbeweihräucherung nicht, die sich an allem Fremden abarbeitet:

Greenpeace: Sollen Robben schützen.
Akademiker: Schreibtischhengste, die von händischer Arbeit nichts verstehen. Klugscheißer eben.
Städter: ignorante Besserwisser.
Amis: Ein Volk ohne Gespür für Naturschutz.

Die Liste ließe sich fortsetzen.

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uliginosa

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #257 am: 28. November 2013, 10:18:17 »

In manchen Gebieten liegt der Schwerpunkt eben auf landwirtschaftlicher Produktion, in anderen auf einem kleinteiligen Mosaik aus (Obst-)Wiesen, Wäldern, Hecken und kleinen Äckern und in wieder anderen auf einem großen zusammenhängenden Waldgebiet oder einem wiedervernässten Moor, in denen menschliche Eingriffe möglichst ganz vermieden werden sollen.

Wobei sich einzig die landwirtschaftliche Produktion auf großen Flächen von allein trägt. Für alle anderen Bewirtschaftungs- und Naturformen muss die Gesellschaft die Kosten tragen, wenn sie denn gewollt sind. Ein paar Spinner gibt es dann auch noch, die Einzelflächen als ihr Hobby betrachten. ;)


"Autor: Staudo    Datum/Zeit: Heute um 09:05:33
Zitat von: lerchenzorn am Heute um 08:56:57
Die Gesellschaft zahlt schon lange.

Sie zahlt für Landwirtschaft, nicht für Naturschutz."
Wie bekomm ich denn bloß 2 Zitate in eine Antwort?

Warum bekommt die industrielle Landwirtschaft dann so viele Subventionen, wenn sie sich von allein trägt - oder tragen könnte?

Wenn die gesamten staatlichen Subventionen, die in die industrielle Landwirtschaft fließen, in die Förderung der Pflege oder Bewirtschaftung von Grenzertragsflächen, in die Förderung kleiner Betriebe, die kleine Flächen nachhaltig bewirtschaften, dann sähe die Landschaft anders aus. Vielfältig, interessant, nicht nur (Brombeer-)Gestrüpp auf der einen Seite und (Mais-)Acker auf der anderen Seite
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 10:20:30 von uliginosa »
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Staudo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #258 am: 28. November 2013, 10:20:11 »

Warum bekommt dann die industrielle Landwirtschaft dann so viele Subventionen, wenn sie sich von allein trägt - oder tragen könnte?

Es gibt einen globalen Subventionswettbewerb.
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uliginosa

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #259 am: 28. November 2013, 10:22:43 »

Es geht aber auch anders.
Die Neuseeländer sind ausgestiegen.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Staudo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #260 am: 28. November 2013, 10:24:40 »

Die leben auch auf einer Insel. ;)
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lerchenzorn

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #261 am: 28. November 2013, 11:06:34 »

Die Gesellschaft zahlt schon lange.

Sie zahlt für Landwirtschaft, nicht für Naturschutz.

Das kann ich jetzt so langsam nicht mehr ernst nehmen. Denn die "Allgemeinheit" glaubt das: Kernstück der EU-Agrarpolitik (ist es)... zunehmend die Erhaltung der Kulturlandschaft in das Zentrum ... zu rücken ...

Warum bekommt dann die industrielle Landwirtschaft dann so viele Subventionen, wenn sie sich von allein trägt - oder tragen könnte?

Es gibt einen globalen Subventionswettbewerb.

... und auch immer noch eine Ausrede oben drauf.
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 11:07:44 von lerchenzorn »
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Staudo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #262 am: 28. November 2013, 11:14:31 »

Lerchenzorn, mir gefällt das auch nicht. Ich sehe nur die Realität und nicht die bunten Prospekte der Agrarwirtschaft.
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Eva

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #263 am: 28. November 2013, 11:27:48 »

EU Förderungen gibt es für die großen Lobbygruppen. Kleinbauern haben so viel Arbeit am Hals, dass für die Lobbyarbeit keine Zeit bleibt.
Es gab Bestrebungen, die ganz großen aus der Agrarförderung zu nehmen, Deutschland war eins der Länder, die sich massiv dagegen gesperrt haben. Und das während der grünen Regierungsbeteiligung, das hab ich den Grünen damals sehr übel genommen.
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #264 am: 28. November 2013, 13:22:44 »

Ich auch ! Klasse moreno :D

Ich nicht.

In der Sache gibt es Punkte, in denen Mediterranus existierende Probleme anspricht.
Aber ich mag diese tümelnde Art der Heimatbeweihräucherung nicht, die sich an allem Fremden abarbeitet:

Greenpeace: Sollen Robben schützen.
Akademiker: Schreibtischhengste, die von händischer Arbeit nichts verstehen. Klugscheißer eben.
Städter: ignorante Besserwisser.
Amis: Ein Volk ohne Gespür für Naturschutz.

Die Liste ließe sich fortsetzen.



Das hast du jetzt gesagt. Wenn ich nur die Hälfte von deinen Beiträgen hier lese, könnte ich mich auch beleidigt fühlen.

Ich kann selbstverständlich nur für meine Region sprechen, da ich mich nur da auskenne. Ich würde mir nicht anmaßen, mich in Konzepte anderer Regionen mischen zu wollen. Deshalb hab ich für anderer Regionen nur Beispiele gebracht.
Und Greenpeace tat genau das, kamen aus Hamburg angereist und haben hier in Süddeutschland gepflanzte Bäume ausgerissen.

Zudem lies bitte mal mein Profil. Und sowas ";)" oder sowas ";D" hab ich mich auch bemüht, zu verwenden. Außerdem gibts so Worte wie "oft" "meistens". Das heißt nicht "immer". Wenn ich dann schreibe, dass es die Städter "meist" nicht interessiert, was mit der Landschaft passiert, und du dich dann angesprochen fühlst, hmm. Soll ich mich dann entschuldigen? ;)

Leider ist es halt oft so, dass sich bei Diskussionen immer jemand in den "beleidigte Leberwurstmodus" versetzt fühlt. Warum auch immer. Falls das so ist, dann tuts mir leid. Ich könnte auch nach einigen Kommentaren hier ne Schleppe ziehn, aber ich denke, es nimmt niemand persönlich oder meint es wirklich böse.

In diesem Faden ist immerhin mal Diskussion in diesem Forum, welche sonst ja zu oft nur noch im Keller bei den Gartenmenschen stattfindet.

Und nochmal ganz zum Schluss: ;) und nix für unguat ;D

PS: Ja, das mit den Amis hab ich gesagt. Aber auch wieder relativiert, ein paar Beiträge später.
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 13:23:38 von Mediterraneus »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #265 am: 28. November 2013, 13:30:28 »

Warum bekommt die industrielle Landwirtschaft dann so viele Subventionen, wenn sie sich von allein trägt - oder tragen könnte?

Wenn die gesamten staatlichen Subventionen, die in die industrielle Landwirtschaft fließen, in die Förderung der Pflege oder Bewirtschaftung von Grenzertragsflächen, in die Förderung kleiner Betriebe, die kleine Flächen nachhaltig bewirtschaften, dann sähe die Landschaft anders aus. Vielfältig, interessant, nicht nur (Brombeer-)Gestrüpp auf der einen Seite und (Mais-)Acker auf der anderen Seite

Yep!

Bisher galt ja: viel Hektar=viele Fördermittel
Wurde kürzlich etwas relativiert, meine einen Bericht im BR gesehen zu haben. Kleine Betriebe bekommen wohl jetzt etwas mehr.

Wichtig wären so eine Art "Ökopunkte". Nur wenn ein "Ökoobjekt" auf der Fläche vorhanden ist, gibts auch Subvention.
Wenn du die Hecke nicht in Schuss hälst, bekommste kein Geld für den angrenzenden Maisacker.
Wenn eine Obstbaumreihe am Rand stehen darf, oder einen Rand aus Wiese, dann gibts auch Geld.
Jag den Schäfer über die Wiese, bekomm Geld.

Problem, wer soll das überprüfen :-\
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Zuccalmaglio

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #266 am: 28. November 2013, 13:30:58 »

Ich kann -zeitlich begrenzten- Subventionen durchaus etwas abgewinnen, wenn dadurch der Staat Entwicklungen fördern/anstoßen will, die sonst nicht ausreichend die die Gänge kommen.
Und solch ein positives Ziel wäre einerseits der "Naturschutz" (denn ohne den geht es für bestimmte Flächen nicht, ob nun akademisch geplant oder nicht) und andererseits (Kultur)landwirtschaft.
Und wenn man -im Gegensatz zur überproportionalen Förderung der "Großen" seit Jahrzehnten" die Subventionen in dem Stil umlenken würde, das je kleiner desto mehr und je mehr Bio desto mehr, dann wäre sehr viel gewonnen.
Bei denen Bauern, Bürgern, Galabauern etc. vor Ort und bei den "Akademikern" in den Planungsbehörden und Hochschulen.

Und natürlich die Verwirklichung von elementaren Dingen wie die Festlegung von höchstens soundsovielen Vieheinheiten je ha, z.B. 2
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 13:31:40 von Zuccalmaglio »
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Tschöh mit ö

enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #267 am: 28. November 2013, 13:35:54 »

Ich auch ! Klasse moreno :D

Ich nicht.

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Das hast du jetzt gesagt. Wenn ich nur die Hälfte von deinen Beiträgen hier lese, könnte ich mich auch beleidigt fühlen.
...
Leider ist es halt oft so, dass sich bei Diskussionen immer jemand in den "beleidigte Leberwurstmodus" versetzt fühlt.

Ich bin nicht beleidigt, ich mag diese Art des Pauschalisierens nicht.

P.S. Die dir, wenn es z.B. um Landwirte geht, ja auch nicht behagt.
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 13:40:04 von Bristlecone »
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zwerggarten

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #268 am: 28. November 2013, 13:40:08 »

aber wenn mediterraneus nun mal weiß, wie die dinge halt so laufen, in der regel? einen experten muss es doch geben, und weil er genau hinschaut und sich auskennt, haben alle anderen fast ausschließlich unrecht. ;D
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #269 am: 28. November 2013, 13:41:04 »

Mit Pauschlierungen erreicht man OFT ein größeres Publikum und regt daher mehrere Leute zum Nachdenken an. Man kann auch sagen, dass man ein bißchen provoziert ;)
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

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