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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

pearl

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #285 am: 28. November 2013, 22:17:21 »

bin ich überrascht? ;D
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #286 am: 29. November 2013, 08:45:22 »


Ich bin halt der Meinung, dass es (wie auch immer) nur mit der Landwirtschaft gehen kann, denn die ist fast überall präsent.
Akademiker sind das auch, haben halt nicht soviel PS ;)

Akademiker haben oben Hirn im Kopf und Bauern haben PS unterm Hintern?

Aus deiner Sicht unüberwindbare Gräben zwischen beidem?


Nein. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Bauern im allgemeinen eher die ausführende Gewalt direkt im Dreck und an der Pflanze darstellen. Hirn im Kopf haben beide, und zwar gleich viel, wie ich finde.

Wie Troll gerade geschrieben hat, Landschaftspflegeverbände können nicht viel ausrichten, sie haben einfach kein Personal, kein Land. Wer kümmert sich denn dort künftig um die Wasserlöcher. Wer räumt den Müll raus, der reingeworfen wird?

Man sollte meiner Meinung eher diejenigen in die Pflicht nehmen, die eh mit großen Landflächen arbeiten bzw. sie bearbeiten. Das können die von mir angesprochenen Bauern sein. Aber auch Kommunen oder Privatleute mit großem Landbesitz. Ohne die Hauptbeteiligten gehts halt nun mal schlecht.

Und die müssen irgendwie geködert werden. Dieter Moor in Ehren. Wenn wir den klonen könnten, wär auch ne gute Lösung ;)
« Letzte Änderung: 29. November 2013, 12:42:21 von Mediterraneus »
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Zuccalmaglio

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #287 am: 29. November 2013, 10:22:12 »

Kein menschlicher Klon wäre eine gute Lösung

Als Moderator von ttt schätze ich seine Beiträge sehr.

Mit der Einbindung in die örtlichen Strukturen scheint es aber zu hapern, wenn denn an dem Spiegelartikel auch nur die Hälfte wahr ist. So nach dem Motto gut gemeint und schlecht gemacht
« Letzte Änderung: 29. November 2013, 10:22:44 von Zuccalmaglio »
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troll13

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #288 am: 29. November 2013, 22:12:50 »


Ich bin halt der Meinung, dass es (wie auch immer) nur mit der Landwirtschaft gehen kann, denn die ist fast überall präsent.
Akademiker sind das auch, haben halt nicht soviel PS ;)

Akademiker haben oben Hirn im Kopf und Bauern haben PS unterm Hintern?

Aus deiner Sicht unüberwindbare Gräben zwischen beidem?


Nein. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Bauern im allgemeinen eher die ausführende Gewalt direkt im Dreck und an der Pflanze darstellen. Hirn im Kopf haben beide, und zwar gleich viel, wie ich finde.

Wie Troll gerade geschrieben hat, Landschaftspflegeverbände können nicht viel ausrichten, sie haben einfach kein Personal, kein Land. Wer kümmert sich denn dort künftig um die Wasserlöcher. Wer räumt den Müll raus, der reingeworfen wird?

Man sollte meiner Meinung eher diejenigen in die Pflicht nehmen, die eh mit großen Landflächen arbeiten bzw. sie bearbeiten. Das können die von mir angesprochenen Bauern sein. Aber auch Kommunen oder Privatleute mit großem Landbesitz. Ohne die Hauptbeteiligten gehts halt nun mal schlecht.

Und die müssen irgendwie geködert werden. Dieter Moor in Ehren. Wenn wir den klonen könnten, wär auch ne gute Lösung ;)

Wenn es nur so einfach wäre... ::)

Vor Jahren, als man der subventionierten Agrarproduktion nicht mehr Herr wurde und Flächenstilllegungsprämien zahlte, hätte man "Nägeln mit Köpfen" machen müssen. Damals hätte man noch ökologische wertvolle Flächen aus der Produktion herausnehmen können.

Inzwischen ist Dank einer unkontrollierten Energiewende Agrarland Spekulationsobjekt geworden. Hier steigen inzwischen sogar Immobilienfonds in den Agrarlandkauf ein.

Die Vorstellung eines landwirtschaftlichen Betriebs, der Nahrungsmittel auf seiner eigenen Fläche als geschlossenes System produziert und damit auch seine Produktionsgrundlagen schützt und erhält, ist überholt und funktioniert nur noch vielleicht bei wenigen biologisch wirtschaftlichen Betrieben.

Heute ist man als konventionell wirtschaftender Landwirt in der Regel auf ein Produkt bzw. auf wenige Produktgruppen spezialisiert und bietet es zur rechten Zeit an den meist Bietenden an. Da kauft man die Futtermittel für die Schweinemast vielleicht billiger ein als man sie selbst produzieren kann und kann dafür für die Biogasanlagen auf den eigenen Ackerflächen Mais anbauen.

Hier bleibt jedenfalls offenbar kein Raum mehr für Sentimentalitäten wie Fruchtfolge, Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, geschweige denn der Erhaltung von Feldgehölzen zur Verhinderung von Erosion und ähnliches.
« Letzte Änderung: 29. November 2013, 22:42:37 von troll13 »
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zwerggarten

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #289 am: 30. November 2013, 01:14:07 »

in diesem fall wäre dann wohl jegliche naturnähe als menschenfern zu sehen - und dieser thread hat am beispiel der realitäten der konventionellen landwirtschaft eine eindeutige, wenngleich unbequeme antwort gefunden. ;)
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lerchenzorn

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #290 am: 30. November 2013, 17:37:09 »

"Moderne" Agrarindustrie - nah am Menschen. Wenn Du das so sehen kannst 8) :-X
(Immerhin, die ihr munter entsprießenden Keime sind uns ganz nah. Hast recht. ;D Noch ein sinngemäßes Zitat: Resistenzen sind auch nur ganz normale Ergebnisse von Evolution und überhaupt: Resistenzen hat es immer gegeben. Erinnere ich mich, hat der DIB-Geschäftsführer Gent im DRadio neulich gesagt. Geht zwar zig mal schneller und gerichteter bei Massenanwendung, aber das hatte er da bestimmt nur kurz vergessen.)
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2013, 09:34:06 von lerchenzorn »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #291 am: 02. Dezember 2013, 07:55:36 »

Der Landwirt macht das, was wir alle machen, er arbeitet so, wie er (Förder)Geld für bekommt.
Und sowas könnte man steuern, wenn man denn wollte.

Ich bin auch für Naturschutzflächen. Aber nicht für verwahrloste. Und nicht für welche, mit Stacheldraht außenrum, in denen alles verboten ist.

Wie schon gesagt wurde, Naturschutz lässt sich ebensowenig pauschalieren wie die Landwirtschaft, beides ist auf die jeweilige Region abzustimmen.

In Waldregionen sind die Rodungsinseln die Oasen, in landwirtschaftlicher Monokultur sind es die Waldflächen oder Hecken. In einer Region kann eine Eiche Zuflucht für Tiere und Insekten sein, im Magerrasen zerstört die aufgehende Eiche Lebensraum für Tier und Pflanze.




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Katrin

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #292 am: 02. Dezember 2013, 14:25:44 »

Gibt es bei euch keinen Pflegeausgleich oder ähnliches? Auf Basis dieser Einnahmen arbeitet nämlich unser Verein: Wir verpflichten uns für die regelmäßige Mahd von Wiesen (nicht vor 1. Juli, besser später, unbedingt aber einmal im Jahr, ab Herbst ist Beweidung mit Schafen/Ziegen erlaubt, Düngen ist verboten) und bekommen dafür - weil wir die Bewirtschafter sind - pro ha eine bestimmte Prämie ausgezahlt, die sich danach richtet, wie hoch die Artendichte in der Wiese und wie umfangreich die Arbeitserschwernis ist (liegt zwischen ca. 220€ und 880€)

Auf diese Weise finanzieren wir unsere Ausgaben (Mäher, Werkzeuge, Versorgung der Vereinsmitglieder während der Einsätze - insgesamt knapp 60 Mitglieder) und die Besitzer der Wiesen haben keine Arbeit. Es setzt allerdings voraus, dass die Besitzer der Wiese einverstanden sind, sie haben von der Vereinbarung "nichts" (keine Arbeit, kein Einkommen).

Je nach Wiese bekommt der Besitzer das Heu (hat dann also schon was davon), von unseren eigenen Wiesen (ein paar wurden freigekauft) geht das Heu an ein Tierasyl im Nachbarort, heuer waren es immerhin 18 Tonnen.

Auf diese Weise werden in OÖ Flächen geschützt, die menschlicher Bearbeitung bedürfen, damit sie ihre Rolle im Ökosystem weiter erfüllen können, also vorrangig Wiesen (besonders Bergmähder, aber auch Feuchtwiesen). Je nach Biotop sind auch die Anforderungen verschieden, klarerweise.

Einige Bauern mit hohem Bergwiesenanteil haben fast komplett auf Pflegeausgleich umgestellt, was sich besonders bei Schafhaltung als günstig erwiesen hat (Schafe haben bis 1. Juli Auslauf am Haus, kleine Weide, Zufütterung mit frisch gemähten Futter einer kleineren ungeförderten Wiese, am Juli große Weideflächen in Hanglage, im Winter bestes Trockenwiesenheu). Zusammen mit den Prämien kann so die Erhaltung einer kleinbäuerlichen, nebenerwerblichen Landwirtschaftsstruktur gewährleistet werden und nebenbei werden die Orchideen wieder mehr (die Wiesen-Flächen am rechten Rand des Naturschutzgebiets Altpernstein z.B., HP unseres Vereins ).
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 14:27:24 von Katrin »
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #293 am: 02. Dezember 2013, 14:43:59 »

Auf solche Ideen der Förderung ist man in unserem Land sicher noch nicht gekommen, bzw. der Antrag zur Maisprämie ist wohl einfacher gestaltet. ;)

Respekt, ein Supermodellprojekt.

Und es wurde "in vielen Gesprächen mit den durchwegs interessierten und aufgeschlossenen Grundeigentümern" realisiert :D

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« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 14:44:44 von Mediterraneus »
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Eva

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #294 am: 02. Dezember 2013, 15:16:34 »

Vielleicht sollten die Spessartler beantragen, als Bergbauern anerkannt zu werden ;)
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lerchenzorn

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #295 am: 02. Dezember 2013, 15:29:23 »

Solange ich die wertvolle Einzelfläche im Blick habe, kann das auch hierzulande funktionieren. Manchmal klappt es besser,ein anderes mal schlechter. Je nach Eigentümer/Nutzer/Pfleger. Sowie ich aber die zu erhaltende Vielfalt einer größeren Region oder eines Landes betrachte, öffnet sich der gähnende Abgrund zwischen Anspruch und Möglichkeiten.
 
Die gezielt einsetzbaren Mittel des Vertragsnaturschutzes sind dann (viel) zu knapp, die "Kulturlandschafts"-Programme wiederum mit zu vielen Aufweichungen und Verflachungen behaftet - und in der Summe auch zu knapp.

Vertragsnaturschutzmittel der letzten Jahre beschränkten sich zum Beispiel für ein Flächenland wie Brandenburg auf 450 Tausend Euro im Jahr (Haushaltsplan des Landes Brandenburg). (Das wird hierzulande von manchen als ein gigantischer Gnadenerweis für die Natur angesehen.) Bei 30 Tausend Quadratkilometer Landesfläche und, fantasieren wir mal, 5 % zu erhaltender hochwertiger Flächen - 150 Tausend Hektar - bleiben 3 Euro pro Hektar und Jahr.

Schrauben wir das Gedankenspiel herunter, näher an die Wirklichkeit: Auf 5 % der Fläche und mit zielgenauen Maßnahmen ließe sich vielleicht ein nennenswerter Teil der Biologischen Vielfalt des Landes erhalten. Wirklich vorhanden ist davon nur noch ein Bruchteil - vielleicht 1 % Flächen mit pflegebedürftiger, wirklich hochwertiger Ausstattung - was immer das ist (?). Bleiben 15 Euro je Hektar.

Würden nicht doch noch einige Effekte innerhalb der Europäischen Agrarförderung abfallen, sähe es also mehr als entsetzlich aus. So ist es "nur" entsetzlich.
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2013, 15:31:02 von lerchenzorn »
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Zuccalmaglio

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #296 am: 02. Dezember 2013, 15:56:40 »

ja, das ist wirklich erbärmlich
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zwerggarten

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #298 am: 02. Dezember 2013, 18:44:55 »

... Und nicht für welche, mit Stacheldraht außenrum, in denen alles verboten ist. ...

ach, musst du ausgerechnet in besonders geschützten (und gegenüber störungen empfindlichen) biotopen durchlatschen?

der von dir so kritisierte, durch rechtsnormen bestimmte behördliche naturschutz kennt genau darum sowohl naturschutzgebiete, die weitgehend störungsfrei bleiben sollen (und für ihre funktion auch müssen) als auch landschaftsschutzgebiete, die neben naturschutzrelevanten aspekten auch der menschlichen erholung dienen sollen. frauenschuhsträuße für mutti sollte man in beiden gebietskategorien nicht pflücken, nur weil man gerade lust darauf hat und das früher vielleicht alle getan haben. ::)
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Katrin

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #299 am: 02. Dezember 2013, 22:36:56 »

Wer sich interessiert, ist (meistens) auch jemand, der schützt. Das heißt, Naturschutz muss mit den Menschen passieren, er muss von ihnen verstanden, erkannt und in der Folge akzeptiert werden, damit er funktioniert.

Das hat Mediterraneus gut verstanden. So gehen wir hier auch vor: Wanderungen mitten durch die Wiesen (auf vorher gekennzeichneten Wegen natürlich) werden gut angenommen und die Schilder lassen wir immer ein paar Tage danach noch stehen, weil viele in Ruhe und mit Fotoapparat auch die Insektenragwurz, Feuerlilie, etc. sehen wollen. Seit die Bauern hier wissen, dass es den Schwalbenwurzenzian gibt, lassen sie ihn am Rand der Weiden stehen oder mähen rundherum. Und seit wir unermüdlich ermutigen, in den Wiesen nach bestimmten Pflanzen zu suchen, und immer mehr Pflanzen auch tatsächlich gefunden werden, umso mehr Leute gewinnen wir für die Sache.

Einfach absperren wäre zumindest bei Pflanzen, die ja so am Papier nicht recht begeistern können, sondern errochen, erfühlt und selbst gefunden werden wollen echt blöd.

Brutvogelschutzgebiete wie wir sie in den Auen haben, sind etwas anderes. Durch Anlegen von Rad-, Wander- und Reitwegen kann die Zerstörung aber auf ein Minimum reduziert bleiben, und seit es offene Zugänge zum Wasser gibt, sind sie noch weniger geworden.

Naturschutz ohne der Bevölkerung mag vielleicht nah der der Natur sein, aber er funktioniert nicht. Vielleicht wäre er manches Mal einfacher, aber man erreicht keine Identifikation, keine Partizipation.
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ich
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