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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

zwerggarten

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #315 am: 03. Dezember 2013, 16:03:01 »

katrin, deinen post habe ich sehr wohl gelesen; aber da du damit ganz offenbar (in erklärter übereinstimmung mit mediterraneus) eine schwarzweiß-gegenposition zu meinem hinweis formuliert hast und deine meinung auch klar nicht zur diskussion stellen wolltest, sondern als allgemeingültige erkenntnis beschrieben hast, mochte ich mich da nicht weiter zu äußern. mir war nicht bewusst, dass es auf jeden einzelnen post eine reaktion geben muss. ::)

da du nun einschließlich ätzender unterstellung nachhakst: ich halte es nicht für richtig, grundsätzlich alle empfindlichen biotope für erholung und (naturschutz-)tourismus offenzuhalten oder zu öffnen und jederzeit massenhaft leute durchlaufen zu lassen. genau dafür gibt es landschaftsschutzgebiete. dass es trotzdem naturschutzkundliche führungen für wirklich interessierte geben kann, zum beispiel außerhalb der brutzeit o.ä. besonders schutzwürdiger zeiten, schließt ein ansonsten nicht allgemein zugängliches naturschutzgebiet ja nicht aus.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 16:05:29 von zwerggarten »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #316 am: 03. Dezember 2013, 16:17:29 »

katrin, deinen post habe ich sehr wohl gelesen; aber da du damit ganz offenbar (in erklärter übereinstimmung mit mediterraneus) eine schwarzweiß-gegenposition zu meinem hinweis formuliert hast und deine meinung auch klar nicht zur diskussion stellen wolltest, sondern als allgemeingültige erkenntnis beschrieben hast, mochte ich mich da nicht weiter zu äußern. mir war nicht bewusst, dass es auf jeden einzelnen post eine reaktion geben muss. ::)

da du nun einschließlich ätzender unterstellung nachhakst: ich halte es nicht für richtig, grundsätzlich alle empfindlichen biotope für erholung und (naturschutz-)tourismus offenzuhalten oder zu öffnen und jederzeit massenhaft leute durchlaufen zu lassen. genau dafür gibt es landschaftsschutzgebiete. dass es trotzdem naturschutzkundliche führungen für wirklich interessierte geben kann, zum beispiel außerhalb der brutzeit o.ä. besonders schutzwürdiger zeiten, schließt ein ansonsten nicht allgemein zugängliches naturschutzgebiet ja nicht aus.

Katrin kann leider nichts dazu, mit mir gleicher Meinung zu sein.

Ich weiß jetzt nicht wie es in Berlin ist, aber grundsätzlich ziehen in ländlichen Gebieten keine Menschenmassen durch empfindliche Biotope. Es sei denn, es steht ein großes Schild an der Autobahn, mit einladendem Hinweis darauf.
Die örtliche Bevölkerung sammelt auch keinen Orchideenstrauß, sondern bemüht sich, mit liebevollen Maßnahmen ihre Landschaft zu erhalten, welche oft auch in dessen Privateigentum ist. Auf Privateigentum hat keiner was verloren!

Gerade Katrin hat ein Musterbeispiel gebracht, wie ein Verein vor Ort eine einzigartige Landschaft schützt. Massentourismus wird dort fremd sein.
Das ist was anderes, als ein Schrebergarten mit einer Hemerocallissammlung/Hamamelissammlung ;)
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 16:23:38 von Mediterraneus »
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

zwerggarten

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #317 am: 03. Dezember 2013, 16:44:14 »

ich weiß nicht, warum du immer wieder glaubst, mich auf berlin reduzieren zu müssen oder zu können. du und die, welche deine meinung teilen, ihr seid nicht die einzigen, die sich in der kulturlandschaft bewegen und eine meinung zum naturschutz haben dürfen. ::)

... Das ist was anderes, als ein Schrebergarten mit einer Hemerocallissammlung/Hamamelissammlung ;)

und auf so einen unterirdischen kommentar habe ich nur eine antwort: viel spaß noch beim selbstumkreisen!
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hargrand

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #318 am: 03. Dezember 2013, 18:31:33 »

Ich glaube es wird zeit zu punkten :p
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 18:32:12 von Quietschhibiskus »
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hargrand

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #319 am: 03. Dezember 2013, 18:31:50 »

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Katrin

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #320 am: 03. Dezember 2013, 21:24:03 »

katrin, deinen post habe ich sehr wohl gelesen; aber da du damit ganz offenbar (in erklärter übereinstimmung mit mediterraneus) eine schwarzweiß-gegenposition zu meinem hinweis formuliert hast und deine meinung auch klar nicht zur diskussion stellen wolltest, sondern als allgemeingültige erkenntnis beschrieben hast, mochte ich mich da nicht weiter zu äußern. mir war nicht bewusst, dass es auf jeden einzelnen post eine reaktion geben muss. ::)

da du nun einschließlich ätzender unterstellung nachhakst: ich halte es nicht für richtig, grundsätzlich alle empfindlichen biotope für erholung und (naturschutz-)tourismus offenzuhalten oder zu öffnen und jederzeit massenhaft leute durchlaufen zu lassen. genau dafür gibt es landschaftsschutzgebiete. dass es trotzdem naturschutzkundliche führungen für wirklich interessierte geben kann, zum beispiel außerhalb der brutzeit o.ä. besonders schutzwürdiger zeiten, schließt ein ansonsten nicht allgemein zugängliches naturschutzgebiet ja nicht aus.

 ::) - Ich habe keine Gegendarstellung formuliert , sondern ich erlebe das Gegenteil. Deswegen fehlt der Konjunktiv.

In dieser Diskussion wird deshalb immer auf deinen Wohnort verwiesen, weil du von völlig anderen Zahlen ausgehst, als dann tatsächlich für die von uns hier diskutierten Flächen von Bedeutung werden. Wenn ich in Bezug auf unseren Verein von Führungen und Besuchern spreche, sind wir für 6 Orchideenwiesen auf unter 600 Personen, das sind weder Massen noch Mengen, die ein geschlossenes Gebiet rechtfertigen würden. Hier ist außerdem alles recht kleinräumig - durch die mir bekannten Schutzgebiete führen Straßen, Wanderwege und dort wohnen Menschen. "Touristen" gibt es nicht, hier sind vor allem alte Leute in den Wiesen, die manche Blumen von früher kennen und davon erzählen, wie viele Schmetterlinge es früher überall gab. Sie inmitten einer Trockenwiese staunen zu sehen, wo 50 Schwarze Apollos herumsegeln, ist sehr berührend und macht mich immer traurig, da wir hier etwas bieten können, das vor 40 Jahren noch Normalität war.

So wie du es vorschlägst, mit unzugänglichen Bereichen, wird es im nahen Nationalpark Kalkalpen gehandhabt. Betreten des Kernbereichs nur mit Rangern, kein Herumgewusle von irgendwem. Das ist ein anderer Ansatz: Dort wird Urwald erhalten, wie er in Mitteleuropa herrschen würde. Die Almen im Randbereich werden bestoßen, der Wald wird sich selbst überlassen (inklusive Borkenkäferbefall der Fichten, Windwurf und Schneedruck). Das hat zu Widerstand geführt (benachbarte Waldbesitzer hatten Angst um ihre Wälder) und konnte nur unter großen Anstrengungen durchgesetzt werden.

Ich bin durchaus dafür, solche Gebiete völlig zu schließen, weil es dort darum geht, dass möglichst wenig Einfluss geschieht. Kulturlandschaften leben aber davon, vom Menschen bearbeitet und bestaunt zu werden, deswegen muss man hier anders vorgehen.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 21:25:27 von Katrin »
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #321 am: 03. Dezember 2013, 22:13:03 »

Kulturlandschaften leben aber davon, vom Menschen bearbeitet und bestaunt zu werden, deswegen muss man hier anders vorgehen.

Auch nicht zum ersten Mal hier niedergeschrieben: Die Vielfalt an Kulturlandschaften hat die Zahl an Lebensräumen und damit die Artenvielfalt begünstigt und z.T. erst erschaffen.

Das hat sich aber gründlich geändert. Die heutige Kulturlandschaft wird zunehmend zu einer Agrarsteppe, wobei das Wort "Steppe" noch ein Euphemismus ist, assoziiert er doch eine Natürlichkeit, die gar nicht besteht.

Diese Umwandlung folgt ökonomischen Zwängen und ist gewollt. Und solange sich daran nichts ändert und alles unter dem Gesichtspunkt der Finanzierbarkeit betrachtet wird, wird sich auch an einer weiteren Nivellierung und damit Verarmung der Kulturlandschaft nichts Grundsätzliches ändern.

So entsteht eine neue "Kulturlandschaft", die eben Ausdruck dieser Zwänge ist: Auf der einen Seite Intensivlandwirtschaft bis an den Straßenrand, wo das letzte an Profit angestrebt wird, auf der anderen Seite aus der Nutzung entlassene Flächen, die eben nicht mehr genug Profit abwerfen und deshalb - aus Sicht eines bewahrenden Kulturlandschützers - verwahrlosen.

Dazwischen bleibt ein Rest an Kulturromantik, der das Landleben verklärt.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 22:14:38 von Bristlecone »
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Katrin

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #322 am: 03. Dezember 2013, 22:15:49 »

Ich meinte, im Zusammenhang ists hoffentlich erkennbar, Schutzgebiete, die frühere Kulturlandschaft erhalten. Und ja, die konservieren einen romantischen Eindruck, der leider nicht mehr häufig anzutreffen ist. Deswegen ist das Konservieren ja so immens wichtig!
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #323 am: 03. Dezember 2013, 22:17:19 »

Ich habe absolut nichts dagegen. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass diese bewahrten Kulturlandschaftsgebiete im Grunde genommen nichts Anderes mehr sind als Freilichtmuseen.

Außerdem muss man sich fragen, was das Ziel sein soll: Geht es um das Bewahren alter bäuerlicher Nutzungsweisen? Oder darum, die mit der alten Nutzung verbundene Artengemeinschaft möglichst unverändert zu retten? Oder möglichst artenreiche Flächen zu schaffen? Oder Rückzugsräume zu wahren oder zu schaffen, in denen aus der Kulturwüste verwiesene Pflanzen und Tiere überleben können?
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2013, 22:20:39 von Bristlecone »
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Katrin

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #324 am: 03. Dezember 2013, 22:26:07 »

Hauptsächlich wohl letzteres. In unserem Fall ist es noch nicht so "versteppt" und wir sind in der glücklichen Lage, eine hohe Artendichte noch verfügbar zu haben. Dieser Zustand soll gewahrt bleiben, eben weil er anderswo nicht mehr in dieser Form besteht.
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troll13

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #325 am: 03. Dezember 2013, 22:26:51 »

Auch wenn mir Pearl gleich wieder vorhält: "troll kippt mal wieder Zuckerguss auf die Buttercremetorte!". ;D

Es geht mir um das sowohl als auch. Kulturlandschaften, die noch halbwegs traditionell bewirtschaftet werden, brauchen sicher (noch) keinen Naturschutzstatus und ich würde mir wünschen, das die Agrarsubventionspolitik die Erhaltung dieser Landschaft wieder honoriert.

Aber es gibt auch das Gegenteil. Agrarlandschaften, die man nur noch als "industriell"und "ausbeuterisch" bewirtschaftet bezeichnen muss. Wie man hier "Ausgleichräume" erhalten oder wiederherstellen kann, ist sicher zu diskutieren. Aber ich bin hier der Meinung, dass es durchaus "menschenferne" sein können bzw. sollten.

Intensiv betriebener Ackerbau hat auf den letzten feuchten Flussauen, Nieder- und Hochmoorresten hier in der Region nichts zu suchen und die natürliche Sukzession würde hier auch nicht den "bösen" Buchenhochwald ergeben, sondern sekundäre Waldsituationen auf marginalen Standorten, die für die Forstwirtschaft nicht interessant sind aber für Hochwasser- und Grundwasserschutz wichtig wären und gleichzeitig auch der Biotopvernetzung dienen.

Wenn sich dazu der eine oder andere "Dieter Moor" finden würde, der bereit ist, die Pacht- und Kaufpreise für Agrarland zu zahlen, um seinen Traum vom Landleben zu verwirklichen und (gefördert oder auch nicht) wäre ich natürlich noch glücklicher. Ansonsten muss man meiner Meinung auch Naturschutzkategorien schaffen, die traditionelle landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen zum Ziel haben.
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Janis

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #326 am: 03. Dezember 2013, 22:42:59 »

Meine Frage passt zwar in etwa zum Thema, wenn auch nicht direkt zu eurer momentanen Diskussion, ich hoffe, ich darf sie trotzdem stellen:

was ist denn davon zu halten, dass in einem sich selbst überlassenen Reservat, in dem also keine menschlichen Eingriffe erwünscht sind, auch massiv an Scabies erkrankte Füchse nicht geschossen werden dürfen, obwohl man weiss, dass die Füchse aufgrund der Grösse des Reservats das Gebiet verlassen können und werden?
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hargrand

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #327 am: 03. Dezember 2013, 22:47:29 »

Finde ich übethaupt nicht gut.
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erhama

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #328 am: 03. Dezember 2013, 22:55:35 »

Janis: Meinst Du bei den Füchsen wirklich Scabies (Krätze) oder Rabies (Tollwut)?

Ersteres ist eine Milbenerkrankung, die relativ leicht behandelt werden kann. Tollwut dagegen verläuft immer tödlich. Allerdings ist, soviel ich weiß, zumindest in Deutschland die Tollwut kein Problem mehr, da der Fuchsbestand durch Köder-Impfung relativ davor geschützt ist und nur noch sehr selten Tollwut bei Füchsen vorkommt.

Die Verbreitung von Krankheiten gleich welcher Art durch aus sich selbst überlassenen Reservaten entweichende Tiere wird immer wieder vorkommen. Das ist dann genau der Punkt, wo die Sache ökonomisch wird: Wieviel Verluste entstehen Mensch und seinen Nutztieren dadurch, wieviel ist Mensch bereit, im Interesse des Naturschutzes an Verlusten hinzunehmen?
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troll13

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #329 am: 03. Dezember 2013, 23:09:20 »

Meine Frage passt zwar in etwa zum Thema, wenn auch nicht direkt zu eurer momentanen Diskussion, ich hoffe, ich darf sie trotzdem stellen:

was ist denn davon zu halten, dass in einem sich selbst überlassenen Reservat, in dem also keine menschlichen Eingriffe erwünscht sind, auch massiv an Scabies erkrankte Füchse nicht geschossen werden dürfen, obwohl man weiss, dass die Füchse aufgrund der Grösse des Reservats das Gebiet verlassen können und werden?


Die Frage darfst du gerne stellen. Nur... Tollwut, Fuchsbandwurm und ähnliche Bedrohungen für Mensch und Haustier wird es auch ohne "menschenferne" Reservate geben. Es sei denn, der gesamte Wildtierbestand wird nachhaltig ausgerottet. ;)

Im Ernst... so lange die Wildschweine, Füchse, Waschbären und was weiß ich sich auch ohne Reservate mehr und mehr mit der Welt der Menschen arrangieren, sollte dieses Argument wirklich keines gegen "menschenferne" Refugien sein.
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