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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #360 am: 04. Dezember 2013, 16:09:04 »

Den Vergleich Wolf-Grasmilbe hab ich jetzt so noch nicht gehört ;D ::)

Sorry, ein kleineres "gefährliches Tier" ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Treasure-Jo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #361 am: 04. Dezember 2013, 16:11:25 »

Den Vergleich Wolf-Grasmilbe hab ich jetzt so noch nicht gehört ;D ::)

Da sieht man das eigentliche Problem: Die Wölfe sind derzeit noch zu groß; wenn sie (zukünftig vielleicht) die Größe von Grasmilben hätten, wäre alles kein Problem. Das wolltest Du doch so in etwa sagen Mediterraneus? ::)
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Liebe Grüße

Jo

Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #362 am: 04. Dezember 2013, 16:12:56 »

In etwa. Da müsste man dann nur noch mit der Spraydose drüber, wenn klein Wölflein lästig wird und gut ists. Praktisch, bequem, unkompliziert!

Nur wer frisst dann wieder die Wildschweine? :-\
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 16:13:27 von Mediterraneus »
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Treasure-Jo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #363 am: 04. Dezember 2013, 16:19:10 »

Die Wildschweine kriegen wir dann auch noch klein. ;)
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Liebe Grüße

Jo

Touluser

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #364 am: 04. Dezember 2013, 16:35:02 »

(Für mich immer beeindruckend der Fichtenspargel.Eine Orchidee die in Fichtenreinkulturen wächst,besser auf Fichtenwurzeln schmarotzt und kein Clorophyll hat.Sie duftet penetrant nach Honig) Sie ist bedroht durch den Mischwald.
 

Der Fichtenspargel ist keine Orchidee, sondern gehört in die Familie der Heidekrautgewächse.
Vielen Dank für deine info, von der Blüte her habe ich sie als Orchidee eingestuft.Wieder was gelernt :-*
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #365 am: 04. Dezember 2013, 17:06:55 »

Die heutige Kulturlandschaft wird zunehmend zu einer Agrarsteppe, wobei das Wort "Steppe" noch ein Euphemismus ist, assoziiert er doch eine Natürlichkeit, die gar nicht besteht.

Diese Umwandlung folgt ökonomischen Zwängen und ist gewollt.

Selbst bescheidene 5 % der landwirtschaftlichen Fläche, die nicht die volle Dröhnung der modernen Landwirtschaft abbekommen sollen, sind der Agrarlobby schon zu viel.

 
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planwerk

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #366 am: 04. Dezember 2013, 17:07:22 »

(Für mich immer beeindruckend der Fichtenspargel.Eine Orchidee die in Fichtenreinkulturen wächst,besser auf Fichtenwurzeln schmarotzt und kein Clorophyll hat.Sie duftet penetrant nach Honig) Sie ist bedroht durch den Mischwald.
 

Der Fichtenspargel ist keine Orchidee, sondern gehört in die Familie der Heidekrautgewächse.
Vielen Dank für deine info, von der Blüte her habe ich sie als Orchidee eingestuft.Wieder was gelernt :-*

Falsch,glaube ich:

(Für mich immer beeindruckend der Fichtenspargel.Eine Orchidee die in Fichtenreinkulturen wächst,besser auf Fichtenwurzeln schmarotzt und kein Clorophyll hat.Sie duftet penetrant nach Honig) Sie ist bedroht durch den Mischwald.
 

Der Fichtenspargel ist keine Orchidee, sondern gehört in die Familie der Heidekrautgewächse.

Er meinte Neottia nidus-avis, Vogelnestwurz, die duftet nach Honig. Schmarotzt nicht sondern tauscht sich Pilzen aus.
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Staudige Grüße vom Chiemsee!

Zwiebeltom

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #367 am: 04. Dezember 2013, 17:12:48 »

Ich verstehe das Problem jetzt nicht.

Der Fichtenspargel ist keine Orchidee, wurde aber namentlich genannt. Die Nestwurz ist eine Orchidee, wurde aber nicht genannt.
Es gibt in hiesigen Breiten daneben noch andere Pflanzen, die eine gewisse Ähnlichkeit (keine Blätter und chlorophyllfreie Blütenstände) haben: Widerbart (Orchidee) und Schuppenwurz (keine Orchidee).
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 17:15:24 von Zwiebeltom »
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Das Leben ist kein Ponyschlecken.

Krümel

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #368 am: 04. Dezember 2013, 18:04:03 »

Mal was von Schweizer Seite.
Zitat
In den letzten 20 Jahren wandelten die Bauern 125 000 Hektaren Land (...) in Ökoflächen um. Auf diesen wird heute kaum noch gedüngt, das Gras spät gemäht, und es werden Hecken, Hochstammbäume und Buntbrachen gepflanzt. An einigen Orten nahm die Artenvielfalt zu, an anderen schrumpfte sie.

Ist halt schon noch schwierig, etwas (die Natur) zu planen, was sich halt nicht planen lässt. Egal, ob's nun um gesteuerten Naturschutz geht oder sich selber überlassene (ist ja auch eine Planung) Naturschutzgebiete.

Ups. Quelle vergessen: Zeitschrift "Beobachter", 29.11.2013
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 18:05:01 von Krümel »
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planwerk

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #369 am: 04. Dezember 2013, 19:23:35 »

Ich verstehe das Problem jetzt nicht.

Der Fichtenspargel ist keine Orchidee, wurde aber namentlich genannt. Die Nestwurz ist eine Orchidee, wurde aber nicht genannt.
Es gibt in hiesigen Breiten daneben noch andere Pflanzen, die eine gewisse Ähnlichkeit (keine Blätter und chlorophyllfreie Blütenstände) haben: Widerbart (Orchidee) und Schuppenwurz (keine Orchidee).

Er beschrieb den Honiggeruch, den hat nur die Nestwurz. Daher gehe ich davon aus er hat diese gemeint. Kein Problem, nur ein doppeltes Missverständnis.
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Staudige Grüße vom Chiemsee!

Eva

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #370 am: 05. Dezember 2013, 18:30:45 »

Mal was von Schweizer Seite.
Zitat
In den letzten 20 Jahren wandelten die Bauern 125 000 Hektaren Land (...) in Ökoflächen um. .....

Es kann natürlich auch sein, dass da viele Hochalmen dabei waren, da kann ich mir gut vorstellen, dass die Artenvielfalt abnimmt, wenn das Ganze verbuscht und nicht mehr beweidet wird.
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Krümel

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #371 am: 06. Dezember 2013, 08:36:08 »

Hier ist der ganze Artikel.
(Wusste gar nicht, dass der schon online verfügbar ist.)
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Staudo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #372 am: 06. Dezember 2013, 08:55:44 »

Der ist aber böse.
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #373 am: 06. Dezember 2013, 09:00:51 »

Zitat daraus:

"Wegen der neuen Agrarpolitik dürften in Zukunft mehr Ökoflächen ausgeschieden werden. Allerdings vorwiegend dort, wo schon heute kein Mangel daran besteht – in den oberen Zonen des Berggebiets –, und nicht dort, wo Ökoflächen fehlen. Doch mehr Trockenwiesen am Berg nützen den Fröschen unten im Tal herzlich wenig."

Eben. Siehe #321
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2013, 09:02:18 von Bristlecone »
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Touluser

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #374 am: 07. Dezember 2013, 10:49:45 »

Ja dies sind die Hausgemachten Probleme. Jeder will, der Bauer muß und alle wissen es besser. Was mir bei den Feuchtgebieten auffiel.Bei uns im Rottal gibt und gab es Trollblumen, dies sind im Überschwemmungsgebiet rückläufig. Vertragen die das überschwemmen nicht? Gemäht werden muß zwei mal. Oft auch zu Zeitpunkten die nur mit Flurschäden machbar sind, so wie diesen Herbst. Bei uns wird so ne interkommunals Abwasserpipeline verlegt.Das Wassser der Kläranlagen von zwei Ortschaften lief bis jetzt immer in den Bach. Bei trockener Witterung über längere Zeit, war dies eigentlich der einzig konstante Wasserzulauf.Getrenntes Abwasser/Regenwasser gibt es nur in Neubaugebieten. Wie sich das in Zukunft auf das Tal und die Vegetation auswirkt bleibt spannend.Natürlichwird das alles ökologisch bekleidet. Die Wasserwerte waren bis jetzt sehr gut.Aber es wird große veränderungen geben. Bachforellen brauchenviel sauerstoffreiches Wasser. Groppen wollen auch wasser
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