Und wie war das denn in der "guten alten Zeit", mal ganz ernsthaft gefragt?
Da waren doch viele Blütenpflanzen, darunter ja dann auch giftige, im Heu, da Wiesen ja oft eher wenig bis gar nicht gedüngt wurden?
Sind dann Rinder und Pferde halt nicht so alt geworden oder wie?
Die Tiere sind doch immer der größte Schatz der Bauern gewesen, wie hat man die vor Gift im Heu geschützt?
Klappertopf kann man wohl, da einjährig, mit einer Mahd kurz vorm Aufblühen fast vollständig in einer Wiese ausrotten, hab ich mal gelesen.
Kann ich nicht ganz glauben, da die Klappertopfsämlinge in meinem gemähten Rasenweg auch im Herbst noch da waren, nachdem sie ab April alle 2 Wochen gemäht worden waren.
Würde ich dort nächstes Jahr nicht mähen, würden sie wohl auswachsen und dann eben blühen.
Aber Herbstzeitlose sind in manchen Gebieten auch bedroht.
In direkter Umgebung meines Heimatdorfes waren Wiesen in den 80ern im Herbst lila vor Herbstzeitlosen -alles weg, da sind keine mehr.
Und das Heuproblem hatte ich auch - als ich vor ungefähr 10 Jahren auf einmal auf keine Weidetiere zum Wiesenmähen zurückgreifen konnte und auf einmal pro Jahr mähen umstellen wollte, haben wir bei der Jagdpachtversammlung alle Landwirte gefragt, keiner war daran interessiert, weil keiner das Heu nutzen konnte, weil, wie schon geschrieben, nicht nährstoffreich genug.
Es sind immerhin 5 große Rundballen Heu, die anfallen.
Und als weiter oben die Pferdebauern erwähnt wurden dachte ich auch gleich, dass ich den letzten Landwirt, der auf Pferde-Pflege umgestellt hat dann ja mal fragen könnte fürs Mähen - aber wenn Klappertopf und andere Pflanzen (die ich mit Müh angesät habe, um einen höheren Artenreichtum zu erhalten) nicht genehm sind, geht das ja auch wieder nicht