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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #405 am: 09. Dezember 2013, 13:40:12 »

Stell dir den Schwarzwald oder die Alpen ohne landw. Nutzung mal vor.

Ich war gerade in den Neuenglandstaaten, u.A. in den dortigen White Mountains. Dort gibt es praktisch keine landwirtschaftliche Nutzung mehr. Was soll ich dir sagen: eine wundervolle Landschaft!


Eine wundervolle Landschaft. Mit vergleichbaren 250 Einwohnern pro Km2 wie bei uns?

Hat hier nicht jemand was von "träumen" erzählt?


Ich gebs auf. Machs gut in deinem Idyll, in dem du alles selbst am besten weißt.
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #406 am: 09. Dezember 2013, 13:41:56 »

...Klar hat Kulturlandschaft etwas mit Naturschutz zu tun - der wird gebraucht und sie zu erhalten - sonst gibt es nur noch verbuschte Wildnis und ausgeräumte Agrarsteppe.

Und der Naturschutz wird gebraucht um Bauern, die nicht alle Strukturen (Obstbäume, Hecken) wirtschaftlichen Zwängen opfern wollen, fördern zu können. Als Maßstab.

Gülle ist leider nicht ganz eindeutig - hat dein Opa wirklich Gülle gehabt oder Mist mit Einstreu?

Auf (Fett-)wiesen ist entzugsausgleichende Düngung kein Problem. Wenn Opas Kühe nur von dieser Wiese gefressen haben, dann reicht ihr Mist nicht aus, sie zu düngen.


Ich versuchs mal anders auszudrücken, braucht eine intakte Kulturlandschaft (egal welche) wirklich das offizielle Siegel "Naturschutz", damit ihr Gestalter (oft der Bauer, oder Winzer, oder Privatmann) ordentlich mit ihr umgeht?
Wenn ich persönlich z.B. eine Streuobstwiese pflege, mache ich das nur, weil es ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet ist?

Ich brauche irgendeinen Anreiz, damit irgendjemand das tut, was der Natur guttut. Zuschüsse aus Naturschutzprojekten tragen ein klitzekleines Stückchen dazu bei, zumindest für kleine Areale. Aber was machen wir mit dem großen Rest, der leider nicht das Privileg "Naturschutzgebiet" hat?

Für einige besonders wertvolle Areale ist strenger Naturschutz auf jeden Fall nötig, da bin ich voll eurer Meinung. Bestimmte Gebiete müssen einfach mit Samthandschuhen angefasst werden, damit sie erhalten werden.

Aber ich kann nicht z.B. 71000 Km2 Bayern unter Naturschutz stellen und die Landwirte "enteignen". Das ist eine Illusion.

Deshalb mein Ansatz, die Leute, die in der Landschaft tätig sind, die Land besitzen, Land bearbeiten so zu steuern, dass neben der Produktion eben noch Natur anfällt.
Ein Feld kann auch neben seinem wirtschaftlichen Nutzen einen wertvollen Lebensraum darstellen, wenn der Landbau nachhaltig betrieben wird. Das ist dann vielleicht kein reiner "Bio-Lebensraum" nach irgendwelchen Zertifikaten, aber es ist auch ein Lebensraum.

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #407 am: 09. Dezember 2013, 13:57:29 »

Stell dir den Schwarzwald oder die Alpen ohne landw. Nutzung mal vor.

Ich war gerade in den Neuenglandstaaten, u.A. in den dortigen White Mountains. Dort gibt es praktisch keine landwirtschaftliche Nutzung mehr. Was soll ich dir sagen: eine wundervolle Landschaft!


Eine wundervolle Landschaft. Mit vergleichbaren 250 Einwohnern pro Km2 wie bei uns?

Hat hier nicht jemand was von "träumen" erzählt?


Ich gebs auf. Machs gut in deinem Idyll, in dem du alles selbst am besten weißt.

Wenn du jetzt mal sagen könntest, wie du dich im Naturschutz engagierst(nicht nur Beitrag von einer Organisation bezahlen), ob du schon mal in der Landschaft gearbeitet hast, in der Landwirtschaft, im Wald Bäume gefällt, mit der Sense eine Wiese gemäht, mit der Leiter auf einen Obstbaum gestiegen oder eine seltene Pflanze im Gebüsch freigeschnitten hast, dann könnte ich gerne mit dir weiterdiskutieren.
Leider reise ich nicht so weit in der Welt rum und bewundere wilde Landschaften.

Dafür bin ich fast jeden Tag draußen in unserer weißgott nicht immer idyllischen Landschaft.

Naturschutz zu fordern ist mir zu einfach, anpacken wäre besser!
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #408 am: 09. Dezember 2013, 14:00:05 »

Geht's noch?

Leider reise ich nicht so weit in der Welt rum.

Ja, das merkt man.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 14:02:31 von Bristlecone »
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #409 am: 09. Dezember 2013, 14:07:22 »

Kommt natürlich auch drauf an, wie viele Herbstzeitlose u.a. Giftpflanzen drin sind :-X

klar. Herbstzeitlose ist aber im Frühsommer z.B. weg.
Für so eine "Kultur" kann man ja "eingreifend" tätig werden und ggf. Giftpflanzen ausstechen, bzw. umsiedeln.

Solches Magerheu könnte man dann sicher sehr gewinnbringend verkaufen. Wenn ich sehe, was so ein Beutelchen Heu beim Dehner kostet ;D

Das wäre zumindest ein Ansatzpunkt, wie ich ohne zusätzliche Förderung auch einen "schlechten landwirtschaftlichen Standort" einigermaßen gewinnbringend bewirtschaften könnte.

Oft erklären sich die Pferdebesitzer auch bereit, solche Flächen persönlich zu pachten und zu mähen.
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #410 am: 09. Dezember 2013, 14:08:55 »

Geht's noch?

Leider reise ich nicht so weit in der Welt rum.

Ja, das merkt man.

Reisen versaut den ökologischen Fußabdruck ;)
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Touluser

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #411 am: 09. Dezember 2013, 14:34:23 »



"Ich gebs auf. Machs gut in deinem Idyll, in dem du alles selbst am besten weißt."

Aber Hallo. Die "Schmollecke steht dir nicht. :D Das ist eine Diskussion mit vielen verschiedenen Standpunkten. Und deinen siedle ich im Moment zwischen Paradies und Urwald ein.(bedenke im Paradies gabs ne Schlange und im Urwald Moskito ;D und im Internet lauere ich ;)) Bitte berichtige mich.

Wie sieht deine Natur aus?
 Homo sapiens irgentwo nur nicht hier! Nahrungmittelerzeugung, wer wie wieviel zu welchem Preis? Bäume für Holz- nur nicht von hier?
Wir können die Menschen auch nicht ausen vor lassen. Wir haben auch einen Lebensraum. Unsere Umwelt will ich nicht präsentiert haben wie ein Tier im Zoo.
 
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Touluser

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #412 am: 09. Dezember 2013, 14:43:55 »

Kommt natürlich auch drauf an, wie viele Herbstzeitlose u.a. Giftpflanzen drin sind :-X

klar. Herbstzeitlose ist aber im Frühsommer z.B. weg.
Für so eine "Kultur" kann man ja "eingreifend" tätig werden und ggf. Giftpflanzen ausstechen, bzw. umsiedeln.

Solches Magerheu könnte man dann sicher sehr gewinnbringend verkaufen. Wenn ich sehe, was so ein Beutelchen Heu beim Dehner kostet ;D

Ja die Herbstzeitlose und der Klappertopf und das Jakobskreuzkraut, alle schön giftig alles im Heu. Warum glaubt ihr lassen sich viele Reitställe bestätigen, das keine solche Pflanzen im Heu sind bzw auf der Wiese zu finden sind?. Und Herbstzeitlosen umsiedeln- das hab ich noch nicht gehört.

« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 14:45:47 von Touluser »
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uliginosa

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #413 am: 09. Dezember 2013, 15:07:02 »


Ich versuchs mal anders auszudrücken, braucht eine intakte Kulturlandschaft (egal welche) wirklich das offizielle Siegel "Naturschutz", damit ihr Gestalter (oft der Bauer, oder Winzer, oder Privatmann) ordentlich mit ihr umgeht?
Wenn ich persönlich z.B. eine Streuobstwiese pflege, mache ich das nur, weil es ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet ist?

In der Regel ja, wegen der wirtschaftlichen Zwänge. Genau das habe ich oben schon gesagt.
Du machst das vermutlich als Hobby. Das ist klasse!

Zitat
Ich brauche irgendeinen Anreiz, damit irgendjemand das tut, was der Natur guttut. Zuschüsse aus Naturschutzprojekten tragen ein klitzekleines Stückchen dazu bei, zumindest für kleine Areale. Aber was machen wir mit dem großen Rest, der leider nicht das Privileg "Naturschutzgebiet" hat?

Für einige besonders wertvolle Areale ist strenger Naturschutz auf jeden Fall nötig, da bin ich voll eurer Meinung. Bestimmte Gebiete müssen einfach mit Samthandschuhen angefasst werden, damit sie erhalten werden.

Na, dann sind wir uns ja einig.
Die Samthandschuhe sind in der Regel gar nicht nötig - Ziegen und Schafe tun es oft besser und gründlicher.

Zitat
Aber ich kann nicht z.B. 71000 Km2 Bayern unter Naturschutz stellen und die Landwirte "enteignen". Das ist eine Illusion.

Nein, das wäre auch Unfug, wer sollte denn dann die Kulturlandschaft erhalten?

Zitat
Deshalb mein Ansatz, die Leute, die in der Landschaft tätig sind, die Land besitzen, Land bearbeiten so zu steuern, dass neben der Produktion eben noch Natur anfällt.
Ein Feld kann auch neben seinem wirtschaftlichen Nutzen einen wertvollen Lebensraum darstellen, wenn der Landbau nachhaltig betrieben wird. Das ist dann vielleicht kein reiner "Bio-Lebensraum" nach irgendwelchen Zertifikaten, aber es ist auch ein Lebensraum.

Das gibt es - in Sachsen heißt das AuW - habe ich auch weiter oben schon mal verlinkt.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 15:09:35 von uliginosa »
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #414 am: 09. Dezember 2013, 15:17:02 »

Ja die Herbstzeitlose und der Klappertopf und das Jakobskreuzkraut, alle schön giftig alles im Heu. Warum glaubt ihr lassen sich viele Reitställe bestätigen, das keine solche Pflanzen im Heu sind bzw auf der Wiese zu finden sind?. Und Herbstzeitlosen umsiedeln- das hab ich noch nicht gehört.

Wie kann ich Klappertopf ausschließen? Wenn er sich unbemerkt eingesät hat, dann isser da.
Wie machen das die Pferde auf der Wiese? Fressen die auch nur mit Bestätigung? ;D

Herbstzeitlosen sind Knollenpflanzen, wenn wenige da sind, kann man die gut ausgraben.

Ich weiß jetzt auch nicht, wieviele Giftpflanzen in einer großen Heumenge verträglich sind. Im Prinzip können da doch überall welche dabeisein, oder?
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #415 am: 09. Dezember 2013, 15:30:13 »

Zitat
Aber ich kann nicht z.B. 71000 Km2 Bayern unter Naturschutz stellen und die Landwirte "enteignen". Das ist eine Illusion.

Nein, das wäre auch Unfug, wer sollte denn dann die Kulturlandschaft erhalten?


Ich war schon lange nicht mehr anderer Meinung als du, Uli ;) ;D

Problem an den ganzen Fördergeschichten, sie sind ziemlich kompliziert. Ich wüsste jetzt auf Anhieb keine solchen (wie in Sachsen) hier bei uns. Gibts vielleicht, weiß nur keiner. Ich wollte mich kürzlich nach Förderungen im Streuobstprogramm erkundigen, nach ein paar Telefonaten hab ich aufgegeben und mir die Bäume so gekauft :P
Wo man allerdings die Zuschüsse für Energiepflanzen herbekommt, ist sehr wohl bekannt.
Und überhaupt, diese völlig entgegengesetzte Förderung.

Normalerweise sollte man für Intensivanbau die größeren Hürden haben. Man hat durch Monokultur mehr Gewinn, also bräuchte man auch weniger Förderung.
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #416 am: 09. Dezember 2013, 15:33:20 »

Und wie war das denn in der "guten alten Zeit", mal ganz ernsthaft gefragt?
Da waren doch viele Blütenpflanzen, darunter ja dann auch giftige, im Heu, da Wiesen ja oft eher wenig bis gar nicht gedüngt wurden?
Sind dann Rinder und Pferde halt nicht so alt geworden oder wie?
Die Tiere sind doch immer der größte Schatz der Bauern gewesen, wie hat man die vor Gift im Heu geschützt?

Klappertopf kann man wohl, da einjährig, mit einer Mahd kurz vorm Aufblühen fast vollständig in einer Wiese ausrotten, hab ich mal gelesen.
Kann ich nicht ganz glauben, da die Klappertopfsämlinge in meinem gemähten Rasenweg auch im Herbst noch da waren, nachdem sie ab April alle 2 Wochen gemäht worden waren.
Würde ich dort nächstes Jahr nicht mähen, würden sie wohl auswachsen und dann eben blühen.

Aber Herbstzeitlose sind in manchen Gebieten auch bedroht.
In direkter Umgebung meines Heimatdorfes waren Wiesen in den 80ern im Herbst lila vor Herbstzeitlosen -alles weg, da sind keine mehr.

Und das Heuproblem hatte ich auch - als ich vor ungefähr 10 Jahren auf einmal auf keine Weidetiere zum Wiesenmähen zurückgreifen konnte und auf einmal pro Jahr mähen umstellen wollte, haben wir bei der Jagdpachtversammlung alle Landwirte gefragt, keiner war daran interessiert, weil keiner das Heu nutzen konnte, weil, wie schon geschrieben, nicht nährstoffreich genug.
Es sind immerhin 5 große Rundballen Heu, die anfallen.
Und als weiter oben die Pferdebauern erwähnt wurden dachte ich auch gleich, dass ich den letzten Landwirt, der auf Pferde-Pflege umgestellt hat dann ja mal fragen könnte fürs Mähen - aber wenn Klappertopf und andere Pflanzen (die ich mit Müh angesät habe, um einen höheren Artenreichtum zu erhalten) nicht genehm sind, geht das ja auch wieder nicht :-\
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #417 am: 09. Dezember 2013, 15:45:33 »

...Und als weiter oben die Pferdebauern erwähnt wurden dachte ich auch gleich, dass ich den letzten Landwirt, der auf Pferde-Pflege umgestellt hat dann ja mal fragen könnte fürs Mähen - aber wenn Klappertopf und andere Pflanzen (die ich mit Müh angesät habe, um einen höheren Artenreichtum zu erhalten) nicht genehm sind, geht das ja auch wieder nicht :-\

Ich mulche meine Flächen inzwischen und renne mir nicht mehr die Hacken ab. Ist zwar nicht optimal, aber zu mehr hab ich weder Zeit noch Lust und die Flächen die ich habe werden eh keine Magerstandorte oder höchstens ein paar wenige, aber da will ich nicht, weil da meine Obstbäume stehen.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 15:45:46 von Amur »
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #418 am: 09. Dezember 2013, 15:46:12 »

Wie gesagt, ich weiß nicht, wie schädlich das ist, wenn hin und wieder getrocknete Giftpflanzen dazwischen sind. Das dürfte aber der Normalfall bei einem Naturprodukt "Heu" sein.

Früher bekamen die Tiere auch alles an Heu, was geerntet wurde.


Vielleicht sind moderne Viehhalter ja hysterischer als die früher? Ich weiß es nicht.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 15:47:47 von Mediterraneus »
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #419 am: 09. Dezember 2013, 15:53:17 »

Manche giftige Arten werden frisch auf der Wiese/Weide vom Vieh erkannt und gemieden.
Sie können erst getrocknet im Heu zum Problem werden.

Zu den Klappertöpfen hat kurzes Gglen erbracht, dass sie im Heu gar nicht giftig sind. ::)
Und dass ein Überhandnehmen im Grünland durch den richtigen Mahdzeitpunkt leicht zu verhindern ist.
Das passt zu der Tatsache, dass ich Klappertöpfe in Massen dieses Jahr nur auf einer verbrachten Wiese gefunden habe ...

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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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