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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #420 am: 09. Dezember 2013, 15:53:45 »


Ich versuchs mal anders auszudrücken, braucht eine intakte Kulturlandschaft (egal welche) wirklich das offizielle Siegel "Naturschutz", damit ihr Gestalter (oft der Bauer, oder Winzer, oder Privatmann) ordentlich mit ihr umgeht?
Wenn ich persönlich z.B. eine Streuobstwiese pflege, mache ich das nur, weil es ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet ist?

....In der Regel ja, wegen der wirtschaftlichen Zwänge. ....


Ein größerer Bauer hat hier viele Felder gepachtet.
Er machte einen Riesenaufstand, die Verluste bei seinem Mais durch Wildschweine sind zu hoch. Der Jagdpächter bzw. die Besitzer sollen dafür sorgen, dass es besser wird.

Einige Feldbesitzer kündigten an, künftig die Felder eben nicht mehr an den Großbauern zu verpachten.

Ruckzuck war alles wieder ok und der Bauer plötzlich sehr brav und lammfromm.

Es scheint, als sei er irgendwie auch auf die Flächen angewiesen ;)


Gleiche "Erpressung" ginge sicherlich auch anders. 8)

« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 15:54:56 von Mediterraneus »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #421 am: 09. Dezember 2013, 15:59:09 »

Die Klappertöpfe gibts hier überall.

Man kann mit denen, wie Gartenplaner schon geschrieben hat, allzufette Wiesen schwächen, zugunsten einer Zunahme der Blütenpflanzen.

Gut zu wissen, dass der im Heu nicht giftig ist :D
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Eva

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #422 am: 09. Dezember 2013, 16:10:43 »

Zitat
Wie machen das die Pferde auf der Wiese? Fressen die auch nur mit Bestätigung?

Pferde auf der Weide lernen wohl auch von den älteren, was man stehen lassen sollte und was man frisst. Und frische Pflanzen sind meistens für die Pferde leichter zu erkennen und auszusortieren als welche im Heu. Wobei das "Heu", das die Vortragende im letzten Vortrag über Herbstzeitlosen-Vergiftung beim Pferd gezeigt hat, das hatte massig Blätter von Herbstzeitlosen drin, da hatten die Viecher wohl gar keine Chance, das auszusortieren.

Kann gut sein, dass Pferde, die mit Heucobs und sonstigem Pelletfutter aufgewachsen sind, sich diesbezüglich doofer anstellen als welche, die Heu von der Weide kriegen, die sie kennen.
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Günther

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #423 am: 09. Dezember 2013, 16:23:43 »

Klappertöpfe sind doch zumindest Halbschmarotzer, ob die wirklich nur einjährig sind?
Herbstzeitlosen im Herbst tun wohl kaum jemandem weh, die reichlichen und dicken Blätter im Frühjahr und später kann ich mir durchaus als kritisch vorstellen.
Pferdehöfe und ähnliche Randerscheinungen werden sicher NICHT die heile Welt retten.
Bauern als Landschaftspfleger ist auch so eine Legende, größtenteils aus der Blut-und-Boden-Zeit. Bauern sind Bauern, die sogenannte "Landschaftspflege" ist ein meist zufälliges Nebenprodukt. Bauern als Landschaftszerstörer ist eher zutreffend - Musterbeispiel die oft grauenhaft eingebulldozerten Forstwege. Die kleinräumige Landwirtschaft hat derzeit kaum Überlebensfähigkeit. Zur alten Subsistenzwirtschaft kann und will man nicht zurückkehren, und mit der Agrarindustrie können nur wenige kaum mithalten. Lösung weiß ich auch keine, die Hausweber und Nagelschmiede haben auch aufgeben müssen.
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lerchenzorn

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #424 am: 09. Dezember 2013, 20:32:22 »

Was gesetzlich erlaubt ist, ist für ein Knabenkraut schon zu viel. Da ist das Problem.

a) Das Problem liegt wohl eher daran, das keine übliche Landwirtschaft mehr langfristig mit solchen Wiesen überleben kann.
...
b) Langfristig müssen wir in etlichen Regionen in D uns wohl entscheiden, wo international konkurrenzfähige Landwirtschaft betrieben wird, und wo wir Landschaftspfleger mit etwas Ertrag bezahlen.

c) Dazwischen wird es m. e. nicht mehr viel geben. Ein paar Pferdehöfe welche (möglichst für lau) das Heu von altem Gras aus Naturschutzflächen nehmen werden da nicht viel ändern können.

a) Eine zu kleine, aber auch nicht verschwindend geringe Zahl von Bauern zeigt, dass es geht.

b) Landwirtschaft hat zuallererst die regionale Versorgung sicherzustellen, soll mindestens aber eine möglichst große Regionalität von Erzeugung und Verbrauch verfolgen. Das klingt unter aktuellen Marktbedingungen naiv. Diese aktuellen Märkte hinterlassen aber heute schon zerstörte Landschaften, Sozial- und Wirtschaftsgefüge in allen Teilen der Welt, was reichlich belegt ist. Langfristig müssen wir wohl eher entscheiden, welche Politik in eine tragfähige Richtung führt.
Im übrigen werden jedes Jahr einige europäische Milliarden damit begründet, dass sie die "Landschaftspflege mit etwas Ertrag" belohnen, herauslocken, entschädigen. Wer immer nur den angeblichen Gegensatz von tragfähiger Landwirtschaft und vollfinanzierter Pflege konstruiert, argumentiert für die komplette Streichung aller landwirtschaftlichen Förderungen zugunsten eines gezielten "Einkaufs" von Landschafts-Dienstleistungen. Er argumentiert damit gleichzeitig, vermutlich unbewusst, für eine Einbeziehung aller Landnutzungen in die für andere "Landverbraucher" längst eingeführte Eingriffsermittlung und -regelung, so lächerlich diese oft ist. Es fallen dann also nicht nur Fördermittel weg, sondern der die Artenvielfalt einer Fläche "verbrauchende" Industrie-Agrarier muss diesen Verbrauch dann auch noch bezahlen. Auch das hört sich heute noch unglaublich und naiv an, aber die Großen der Agrarbranche arbeiten fleißig am Schwinden des Rückhaltes in der Öffentlichkeit. Mit leiden würden viele, die nicht annähernd so belastend ackern, aber nach bewährter Manier am Ende in einen Topf geschmissen werden.

c) Einige Pferdefutter-Produzenten gehören zu den unter a) genannten Betrieben. Auch wenn sie nicht viel an der Gesamtmisere ändern, erhalten sie sehr pracht- und wertvolle Wiesen im Land.

Aus Landwirtschaft und Naturschutz ein an einem Wagen in eine Richtung ziehendes Gespann zu machen, ist immer eine Herausforderung und die ganze Kiste steckt voll unterschiedlichster Interessen und Meinungen, die aus genauso unterschiedlichen Erfahrungen und Horizonten erwachsen. Da hat man sich nicht an einem Tag miteinander ausgesprochen als Landwirt und Naturschutz-Vertreter und hat auch nach mehreren Tagen nicht herausgefunden, wie man zusammen etwas erreicht. Wenn beide einen ehrlichen Willen dazu haben, kann es mit der Zeit, nach reichlichem Aneinandervorbeireden aber was werden.

( ;D Bald wieder mit´nem neuen Förster unterwegs. Bin gespannt, wie lange wir uns falsch verstehen. Ist immer ein Treffen von zweien von zwei verschiedenen Sternen. Überall das Gleiche. ::) )
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 20:36:14 von lerchenzorn »
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partisanengärtner

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #425 am: 09. Dezember 2013, 20:48:55 »

Sprache dient (oft?) dem Kampf, der Verschleierung, der Abgrenzung und der Lüge. Dafür wurde sie vermutlich auch erfunden 8). Zumindest gibt es dafür einige Evidenz. Mit der Körpersprache lügt sich schlecht.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 20:49:42 von partisanengärtner »
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Axel

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #426 am: 09. Dezember 2013, 20:57:22 »

Ich sehe es so wie Amur.
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #427 am: 09. Dezember 2013, 21:57:47 »

@partisanengärtner:
Du solltest Aphorismen herausgeben - schon das zweite Bonmot innerhalb kürzester Zeit, das mir aufgefallen ist und mich sehr anspricht! :D
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Amur

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #428 am: 10. Dezember 2013, 07:02:38 »

..

Sorry aber es ist halt eine schöne Träumerei der du hinterherhinkst wie du ja selber sagst:

....
a) Eine zu kleine, aber auch nicht verschwindend geringe Zahl von Bauern zeigt, dass es geht.

Der Statistik nach ist es eine verschwindend kleine Zahl und vor allem eine kleine Fläche und meist diejenigen Höfe die mit der nächsten Generation verschwinden weil keiner der Nachkommen mit dem Einkommen bei der Arbeit zufrieden ist.
Die Zahl wird auch nicht steigen. Bio allein sagt ja noch lange nicht, dass dies der Natur so viel hilft. Und wieviel Biohöfe (besonders die kleinen welche die meisten meinen die hier so schön ihrer Welt hinterherhängen) werden weitergeführt? Und wenn, dann die großen die genauso wenig Zeit und Platz für Naturschutzflächen haben.

....
b) Landwirtschaft hat zuallererst die regionale Versorgung sicherzustellen, soll mindestens aber eine möglichst große Regionalität von Erzeugung und Verbrauch verfolgen. Das klingt unter aktuellen Marktbedingungen naiv. ....

Das klingt nicht nur so, das ist naiv. Es wird einen Nischenmarkt immer geben und der wird auch bleiben. Darin werden ein paar Idealisten unterkommen aber mehr nicht. Die Fläche wird nicht der Rede wert sein in der Gesamtbetrachtung.
Wieviel Fördergelder wohin gehen, ist eine rein politische Geschichte. Da kann dann jeder hoffen das seine Präferenzen möglichst viel abbekommen.
Ansonsten wird der Weltmarkt die Preise bestimmen. Und wenn die Preise (der Agrarprodukte) steigen, dann wird der Druck noch höher werden auf die extensiven Flächen. Der regionale Markt ist relative nebensächlich.
Zitat
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2013, 07:03:10 von Amur »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #429 am: 10. Dezember 2013, 07:35:10 »

Ein bißchen "Träumerei" gehört dazu, sonst können wir uns gleich erschießen.

Die paar Träumer, die es noch gibt, sei es Dieter Moor oder sonstwer, retten wenigstens ein paar Flächen.
Die paar Flächen Naturschutzgebiet dazugerechnet ist immerhin schon ein Anfang.

Ich denke, dass zumindest die "Träumer" immer da sein werden, vielleicht nehmen sie auch wieder zu, als Ergebnis unserer "Ausgeburnten Arbeitswelt". Vielleicht wird aufs Land ziehen, einen alten Hof kaufen und etwas Land bewirtschaften, ein paar Tiere haben zunehmend interessant. Freilich nicht für die Massen.
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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #430 am: 10. Dezember 2013, 07:44:56 »

Thema Bauern:
Ich hab sie ja nur genannt, weil sie eben überall vertreten sind und überall Land bearbeiten. Ob sinnvoll oder nur gewinnorientiert sei erstmal dahingestellt. Aber die Bauern machen die sichtbare Arbeit und prägen ganze Landstriche.
Mit den "Gestaltern" muss man also auf jeden Fall zusammenarbeiten, wenn man was erreichen will.
Und da muss eben der Naturschutz (oder die Politik oder die Kommunen) mit dem Landwirten reden und irgendwie übereinkommen. Das ist mitunter schwierig und wir kriegen das in diesem Thread ja schon nicht unter einen Hut ;).
Der Biologe sollte den Bauern nicht als "dumme Landbevölkerung" herstellen, und Bauern können von Biologen sicherlich auch was lernen, und umgekehrt.

Nun sind es aber nicht nur die Bauern, die an allem Schuld sind.

Was ist mit den Kommunen. Sie besitzen auch viel Land und richten viel Unheil an, können auch Segen sein.
Gewerbegebiete und sonstiger Landverbrauch zerstören viel. Ausgleichsflächen müssen her. Zur Wiedergutmachung. Wiedergutmachung?
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #431 am: 10. Dezember 2013, 07:46:19 »

Stell dir den Schwarzwald oder die Alpen ohne landw. Nutzung mal vor.

Ich war gerade in den Neuenglandstaaten, u.A. in den dortigen White Mountains. Dort gibt es praktisch keine landwirtschaftliche Nutzung mehr. Was soll ich dir sagen: eine wundervolle Landschaft!


Eine wundervolle Landschaft. Mit vergleichbaren 250 Einwohnern pro Km2 wie bei uns?

Hat hier nicht jemand was von "träumen" erzählt?

Ein bißchen "Träumerei" gehört dazu, sonst können wir uns gleich erschießen.

Na dann.

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Amur

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #432 am: 10. Dezember 2013, 07:47:17 »

..". Vielleicht wird aufs Land ziehen, einen alten Hof kaufen und etwas Land bewirtschaften, ein paar Tiere haben zunehmend interessant. Freilich nicht für die Massen.

Kannst ja mal versuchen einen landwirtschaftlichen Betrieb zu machen ohne Ausbildung die du nachweisen kannst. Viel Spass dabei. Da werden zwar BG und Co die Geld wollen gleich da stehen, aber dann wird es schwierig...
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #433 am: 10. Dezember 2013, 07:54:10 »

..". Vielleicht wird aufs Land ziehen, einen alten Hof kaufen und etwas Land bewirtschaften, ein paar Tiere haben zunehmend interessant. Freilich nicht für die Massen.

Kannst ja mal versuchen einen landwirtschaftlichen Betrieb zu machen ohne Ausbildung die du nachweisen kannst. Viel Spass dabei. Da werden zwar BG und Co die Geld wollen gleich da stehen, aber dann wird es schwierig...

Privat darf jeder machen, was er will.


Gibt es bei euch keine Privatleute, die Tiere haben und nebenbei ein "Stückle" oder einen Kartoffelacker?
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #434 am: 10. Dezember 2013, 07:55:03 »

Stell dir den Schwarzwald oder die Alpen ohne landw. Nutzung mal vor.

Ich war gerade in den Neuenglandstaaten, u.A. in den dortigen White Mountains. Dort gibt es praktisch keine landwirtschaftliche Nutzung mehr. Was soll ich dir sagen: eine wundervolle Landschaft!


Eine wundervolle Landschaft. Mit vergleichbaren 250 Einwohnern pro Km2 wie bei uns?

Hat hier nicht jemand was von "träumen" erzählt?

Ein bißchen "Träumerei" gehört dazu, sonst können wir uns gleich erschießen.

Na dann.



Alpträume sind auch Träume. Hier gibts keine Knarre im Supermarkt.

Zudem sollten die Träume schon ein bißchen in unserem Land erfüllbar sein. Die White Mountains wirste hier nicht hinkriegen.
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2013, 08:01:06 von Mediterraneus »
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