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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|3|4|Jäten ist Zensur an der Natur.  (Oskar Kokoschka)

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Autor Thema: Wieviel naturnah ist menschenfern?  (Gelesen 49738 mal)

Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #450 am: 11. Dezember 2013, 07:48:56 »

Können wir jetzt weiterdiskutieren? :D

Nochmal in eigener Sache: Wie ich schon gefühlt 150mal gesagt habe, ich will und wollte niemanden hier irgendwie beleidigen.
Ich möchte aber auch nicht immer oberflächlich auf heile Welt machen. Dann wäre der Thread schon nach 10 Antworten beiseite gelegt worden.

Wenn ich hier was allgemeines in den Raum werfe, und jemand fühlt sich persönlich angesprochen und gekränkt, dann kann ich da nichts dafür. Wenn ich z.b. sage: "Manche Menschen sind doof", und jemand regt sich drüber auf, er sei schließlich nicht doof und dass das eine Unverschämtheit sei und ich hätte ja überhaupt keine Ahnung und wär ja nur ein Landei....ja was soll ich da denn machen??
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #451 am: 11. Dezember 2013, 07:51:53 »

In dich gehen. ;)
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2013, 07:52:26 von Bristlecone »
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #452 am: 11. Dezember 2013, 07:54:26 »

Dann wäre der Thread aber schon tot.

Immerhin haben wir 450 Beiträge gebracht. Lieber als ständig nachzugeben wären mir ordentliche Gegenargumente. Gebts mir! ;D
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #453 am: 11. Dezember 2013, 08:04:30 »

Gut.

Ich denke, so im groben sind wir überein, dass es ohne Naturschutzgebiete nicht geht.
Das kann meines Ermessens aber nur punktuell und relativ kleinräumig erfolgen, muss schließlich überwacht und gepflegt werden.

Reiner Urwald (White Mountains) geht finde ich in unserem dicht besiedelten Land auch schlecht. Da die Leute ziemlich dicht beinandersitzen, viele eigenen Landbesitz haben, gibts da Interessenskonflikte. Also kann das auch nur sehr vereinzelt eine Lösung sein.

Was bleibt dann noch?

Wenn ich mal die gesamte Landesfläche nehme
abzüglich bebauter Gebiete
minus Naturschutgebiete
minus Nationalparks
minus Biosphärenreservate
minus intensivlandwirtschaftlich genutzer Flächen

Was kommt da als Ergebnis noch an Flächen raus?
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Amur

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #454 am: 11. Dezember 2013, 08:34:43 »

In dem Beitrag:

http://www.tatup-journal.de/tatup082_roua08a.php

Gibts ein Bild, allerdings etwas anders aufgegliedert. Denn deine Flächen überschneiden sich teilweise, drum wird es dafür keine DAten geben.
Konnte den Beitrag selber noch nicht lesen, könnte aber auch interessant sein.
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #455 am: 11. Dezember 2013, 08:57:23 »

Puh, viele Zahlen.

Nach einem Erstüberflug hab ich festgestellt, dass 53 % der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt werden und davon 29% im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen bewirtschaftet werden.
Agrarumweltmaßnahmen, was das wieder heißt. Klingt erst mal recht viel.

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Günther

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #456 am: 11. Dezember 2013, 09:04:27 »

????????????
Was ist da WIRKLICH dahinter, was ist nur formaljuristisch so?
Ich bin bei offiziellen Zahlen immer skeptisch.
Nach dem Motto: Ich heize mit Solarenergie - ich laß die Sonne beim Fenster reinscheinen 8)
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Mediterraneus

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #457 am: 11. Dezember 2013, 09:20:33 »

Vielleicht beinhaltet so eine Agrarumweltmaßnahme auch den Maisanbau, welcher als Biomasse verheizt wird?
Oder wenn der Bauer einen besonders umweltfreundlichen Traktor fährt? ;)

Mir kam die Zahl auch recht groß vor.
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Zuccalmaglio

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #458 am: 11. Dezember 2013, 09:32:11 »

Z.b. das mit dem Mais ist denkbar. Bei offizieller Sprache muss man auch Absurdes denken.
Entsorgungspark ist so ein schönes Wort.
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Amur

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #459 am: 11. Dezember 2013, 09:35:18 »

Da gibt es sehr viele Programme die da wohl drunter fallen. So bekommt oder bekam (die wechseln auch ständig) man z. Bsp. Geld wenn man mit dem Düngen einen bestimmten Mindestabstand zu Gewässern einhält.

So Programme wie das und andere Dinge, dann wird die Fläche vermutlich zu den Agrarumweltmassnahmen gehören. Da ist dann schnell ein Drittel der Fläche zusammen. Der Nicht-Landwirt bekommt davon gar nichts mit in den meisten Fällen. Obs der Umwelt hilft kann ich nicht sagen und ob es die Initiatoren können oder sie nur ihre Arbeitsplätze dadurch erhalten ist eine andere Frage.
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #460 am: 11. Dezember 2013, 12:23:08 »

Ich war heute Morgen in der näheren Umgebung unterwegs und habe mal darauf geachtet, wie dicht die Ackerflächen an Straßen bzw. die Radwege neben der Straße heranreichen.

Ergebnis: Bei kleineren Straßen und Radwegen nahezu überall bis unmittelbar an die Kante der Teerdecke, oft liegt eine mehrere Zentimeter hohe Erdschicht vom Umpflügen auf dem Radweg.

Da ist für irgendeine Form von Natur null Platz. Es wäre ein Leichtes, einen Ackerrandstreifen freizuhalten. Aber das lassen offenbar Gier, Bräsigkeit oder/und Bewquemlichkeit nicht zu.

Und eine rechtlich verbindliche Regelung, die auch überwacht wird und Konsequenzen hätte, wird es nicht geben, dazu ist der Druck vonseiten der Landwirtschaft auf die Politik viel zu groß.
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Amur

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #461 am: 11. Dezember 2013, 12:25:58 »

.... Aber das lassen offenbar Gier, Bräsigkeit oder/und Bewquemlichkeit nicht zu.

..

Wie war das mit dem einfach drauf dreinschlagen wenn es um deine Interessen ging?
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Eva

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #462 am: 11. Dezember 2013, 12:33:48 »

Ich hab das auch schon mit Verwunderung bemerkt, dass man inzwischen eigentlich an keinem Waldrand entlanggehen kann, wenn ein Feld angrenzt, weil der Übergang Brombeerdickicht zu gepflügter Fläche nahtlos ist. Schade, da gab es früher häufig Pilze zu finden.
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enigma

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #463 am: 11. Dezember 2013, 12:34:06 »

Und: Was spricht aus deiner Sicht entscheidend dagegen, mal wenigstens einen halben Meter Abstand zum Teerweg zu halten? ::)

Oft gehört übrigens den Bauern nicht mal das Land, das sie dort umpflügen, wie ich vom Bürgermeister weiß. Das wissen die Bauern selbst übrigens auch - sie tun es trotzdem.

Es geht sogar noch weiter: Aus meiner alten Heimatgemeinde kenne ich noch den jahrelangen Streit der Gemeinde mit einem Bauern, der einen ausgewiesenen Wanderweg regelmäßig umpflügte, obwohl ihm Grund und Boden nicht gehörten, nur der Acker rechts und links des etwa 2 m breiten Feldwegs.

Ich wollte in meinem Beitrag erst noch hinzuschreiben: Und auch hier im Forum werden sich wieder tausend Gründe finden lassen, warum diese ganz einfache Maßnahme nicht zu machen sein soll.

« Letzte Änderung: 11. Dezember 2013, 12:37:21 von Bristlecone »
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Staudo

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Re:Wieviel naturnah ist menschenfern?
« Antwort #464 am: 11. Dezember 2013, 12:39:04 »

Und: Was spricht aus deiner Sicht entscheidend dagegen, mal wenigstens einen halben Meter Abstand zum Teerweg zu halten? ::)

Es sind die flächenabhängigen Direktzahlungen. Die Flächen werden per Satellit ausgemessen und jeder Strauch, jeder Baum, jeder Weg wird herausgerechnet. Also macht man die Flächen vorsichtshalber etwas größer. Dank der modernen Technik geht das auch.
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