Danke Lerchenzorn,
Danke für den Link zu diesem schönen Film.
Jetzt stellen sich mir einige kulinarische Fragen.
Wie werden die jungen Triebe der
Aralia elata zubereitet ?
Ich habe einen kleinen Bestand, wo ich dies mal probieren könnte.
Warum steht noch keine Glyzinie in meinen Gemüsebeet und wie bereit sie den
Buchweizen auf
(gemeint ist das schälen) ?
Wie im Film erwähnt, wird Brandrodung heute wirklich fast nur noch negativ bewertet.
Sicher, in Zentraleuropa gäbe es hierfür auch kaum noch den Raum dazu. Und es gibt für den
hiesigen Wald
heute bessere Varianten der Bewirtschaftung. Ich habe aber die totale Verteufelung der kleinen Variante hiervon, das abrennen von Rainen und Brachen, nie verstanden.
Sicher, ich kann mir vorstellen das gerade in den letzten Jahrzehnten mit der zunehmenden Naturentfremdung beim abbrennen mehr Blödsinn gemacht wurde und sie nicht als sinnvolle Möglichkeit einer effektiven und schonenden Pflege od. gar Nutzung angewendet wurde.
Aber sie unreflektiert zu verteufeln
Ich habe immer mal wieder nen dicken Pult alten Grases bzw. 'nen Quadratmeter im Frühjahr abgebrannt (Gelände ist recht groß).
Auch haben wir vor Jahren das neu erworbene Gelände bei nem Freund - da großflächig nur altes, verwachsenes Grasland - Stück für Stück brandgerodet.
Da war nix mit ökologisch wertvoll
Die Fläche war danach keinesfalls einheitlich schwarz, sondern ein Flickenteppich aus abgebrannten und kurzrasigen Flächen.
Danach konnten recht leicht mit normalen Rechen und Schaufel die gröbsten Buckel (Wühlmaus & Co + alte Ameisenhaufen) entfernt und die Fläche wieder problemlos gemäht werden.
Aber natürlich wäre schweres Gerät, ein fetter Mulcher, viel Öschologischer gewesen
Ne, ganz sicher. Kostet ja nur Sprit, Schmierstoffe, Sprit für die Anfahrt, Energie bei der Herstellung der Maschine und die Kleinlebewesen werden da auch so total geschont