Ähnliche Wirkung erzielt man auch, wenn man in einen ganz normalen Pflanzensprüher einen kräftig angesetzten Flüssigdünger füllt und damit alles besprüht, was ein „altes“ Aussehen bekommen soll.“
Bewirkt hier wohl der – möglicherweise dunkle – Flüssigdünger als solcher die Patina, oder trägt der Dünger dazu bei, dass sich Pflanzenteile schneller auf dem Stein ansiedeln?
Denn eine dunkle, vermutlich sogar klebrige Pampe hätte ich nicht so gerne auf einer Figur….
Ich hab den Eindruck, dass Moose Salze, vor allem konzentriert, nicht so mögen, ich würde es eher mit einem organischen Flüssigdünger versuchen, wenn du die Methode probieren möchtest, es gibt Dünger auf Melasse-Basis, ich hatte so einen Orchideendünger.
Flüssigdünger ist oft sehr grell eingefärbt, ich weiß nicht, was das für Farbstoffe sind, aber die könnten natürlich Rückstände hinterlassen.
Klebrige Pampe wirds bei chemischem Flüssigdünger kaum geben, die sind gut wasserlöslich und würden auch rasch mit dem nächsten Regen entweder in den Stein tiefer rein- oder abgespült.
Melasse-Flüssigdünger ist dunkelbraun-sirupartig, enthält wohl viel Zucker, das würde wohl eine Pampe und braune Farbe bedeuten.
Aber wahrscheinlich eher das bringen, was Moose brauchen.
Oder eben Joghurt - Proteine, Zucker, also Nährstoffe für Bakterien, Pilze, das ganze leicht sauer von der chemischen Reaktion, was wohl für Moose wichtig ist...
@*Falk*:
ich hab grad im Herbst in einer Fläche gepflanzt, die dick mit Rindenmulch bedeckt ist und wo ich Scilla siberica gepflanzt habe vor 3 oder 4 Jahren.
Dabei grub ich knapp unter der Mulchschicht gerade keimende Samenkörner der Scilla aus.
Also schaffen sie es UNTER die Mulchschicht im Frühjahr/Frühsommer und DURCH die Mulchschicht im Frühjahr, da schon viele grasartige Sämlinge dieses Frühjahr aufgetaucht waren.
Und schliesslich sind ja eine ganze Reihe von Frühlingsblühern Laubwaldbewohner, die an Laubschichten angepasst sind.