Ich habe heute in der Stadt auch 2 wunderbar blühende Montanas gesehen.
Nur bei mir erfrieren die immer.
Ich habe mal eine sehr allgemeine Frage: Geht es euch auch so wie mir? Von den seit über 30 Jahren gepflanzten Clematis wächst im Durchschnitt jede dritte an - mal sofort, mal erst beim dritten Versuch; andere verweigern sich schon im Folgejahr und sind auch bei mehrmaligem Pflanzen nicht zum Bleiben zu bewegen.
Ich pflanze bis auf ganz wenige Ausnahmen meine Clematis immer in bzw. an Sträucher und lasse sie auch Bäume beranken, was einige bis auf 4 - 5 m Höhe schaffen.
Eine Regel für das erfolgreiche Anwachsen und Gedeihen habe ich nicht feststellen können, seien es die Widarten oder die Zuchtsorten - auchvCl. viticella-Hybriden sind schon ausgeblieben, ebenso Alpinas, während manche großblumige Hybriden seit Jahrzehnten ihren Dienst tun.
Vor 30 Jahren dachte ich noch nicht einmal ans Clematispflanzen

, aber vor 15 Jahren habe ich im alten Garten auch damit angefangen. Und immer noch nicht damit aufgehört.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich hier im Trockengebiet eigentlich nur richtig wüchsige Sorten pflanzen sollte. Mickernde Sorten, die immer mal wieder von der Welke dahin gerafft werden und deren zarten Neuaustrieb man nicht immer im Auge hat, werden schnell von Schnecken, Raupen und Köfern dahingerafft!
Die einzige, die ich bis jetzt ein 2. Mal gepflanzt habe war neulich Huldine. Ich kann nur hoffen, dass ihr der neue Standort besser gefällt, und sie nicht wieder einfach verschwindet.
Es gibt aber auch immer wieder Sorten, die einmal gepflanzt mit ungebrochener Vitalität wachsen und die dann eine stabile Kletterhilfe brauchen. Bei mir sind das z.B. Etoile violette, Viola, Walenburg, Rooguchi, Arabella, Durandii und Savannah - letztere habe ich als Integrifolia gekauft, sie will aber klettern und unterdrückt aber regelmäßig ihre Nachbarn, weil dan der windexponierten Stelle Klettergerüste immer wieder umfallen.