Ich glaube, die Idee, eine Clematis an den Flieder zu pflanzen, lass ich besser wieder fallen.
Och, warum denn? Ich hatte eine Clematis viticella 'Madame Julia Correvon' an einen weißen Flieder gepflanzt, die machte sich dort erstaunlich gut. Allerdings habe ich jetzt den Flieder rausgerupft, dafür einen Sambucus nigra 'Black Tower' hingesetzt. Das müsste mit den beiden auch klappen, farblich harmonieren sie auf jeden Fall.
Falls Du noch Anregungen brauchst, kannst Du hier ein bisschen schmökern.
LG Dicentra
Dicentra, es ist einfach so, dass in diesem Garten schon etliche Clematis gestorben sind, zuletzt auch eine Staudenclematis, und ich deshalb ziemlich den Mut verloren habe.
Es muss also nicht sein, einen neuen Versuch ausgerechnet an einem durch den Wurzeldruck des Flieders ziemlich ungünstigen Standort zu starten.
Wenn ich es nochmal probiere – und die vielen Pflanzbeispiele, die mich vor Neid erblassen lassen, verleiten schon dazu

, dann in der Nachbarschaft eines anderen Strauches, und vielleicht sogar unter Zuhilfenahme eines die Wurzeln begrenzenden Pflanztopfes – zumindest für die Anfangszeit.
Ich habe noch genügend andere Sträucher und auch Bäumchen zur Auswahl, die alle noch eine liebevolle Umarmung entbehren müssen, z.B. auch Sambucus nigra u. Sambucus nigra Black Beauty (dazu eine rot blühende Cl. fände ich SEHR schön), Acer, Cercidiphyllum, Cornus kousa, Cotynus, Euonymus, Forsythie, Physocarpus, Wildpflaume etc. etc. Wichtig wäre nur, im Vorfeld heraus zu finden, welche Partner für die Clematis möglichst wenig Konkurrenz im Wurzelbereich darstellen.
Wäre es denn ratsam, den Boden im Pflanzbereich gegen Kompost auszutauschen?