Wenn man von Anfang an "auslichtet" (das hab ich auch gemacht), dann gewöhnt sich die Pflanze dran und Frucht/Blattmasse ist trotzdem im Gleichgewicht.
Eine lichte Pflanze ist meiner Ansicht nach wichtig, damit kein Pilz entsteht.
Nicht gut ist es, bei einer vollhängenden Pflanze plötzlich die Hälfte der Blätter abzurupfen.
Die Blattfläche wird zum Überleben der Pflanze benötigt.
so habe ich es die letzten beiden jahre gehalten und bin damit gut gefahren.
hatte die blätter meist nur halbiert, aber dann von anfang an.
dieses jahr wuchsen die blätter der pflanzen ineinander und das hatte bestimmt auch nachteile fürs schnelle abtrocknen.
gewogen habe ich auch nicht aber dieses jahr wars bis zur braunfäule recht viel.
es kommt natürlich auch auf die sorte drauf an. eine kleine cherrytomate kann noch so voll hängen. sie wird wohl nicht mit einer normal bis gut traenden normal großen mithalten können.
die absoluten favoriten waren dieses jahr tangella, yellow perfektion und green pear.
so viele tomaten wie da dran waren (anzahlmäßig) hatte ich noch nie!
die später reifenden sorten kann ich nun vergessen. die hat die braunfäule ziemlich erwischt.