Ui, da hat sich ja einiges getan, herzlichen Dank, dass ihr euch so sehr mit meinem Problem beschäftigt.
Hm, ich fürchte mit einem Affenschwanzbaum werde ich nicht warm, obwohl ich ihn im städtischen Bereich durchaus beeindruckend finde. Mit Ginko geht es mir ähnlich, auch Magnolienbäume scheinen mir für diesen Garten zu pompös.
Mehr Obst statt Koniferen? Nun ja, wir haben hinten eine Streuobstwiese, und im Wohngarten stehen ebenfalls allerlei Kirschen, Birnen, Pflaumen, Äpfel ...
Hier vorne darf es gerne nur zieren, oder Vögel anlocken.
Sorbus soll übrigens noch gesetzt werden, als kleine Allee die Einfahrt entlang, drei auf jeder Seite.
Den Apfel zu unterpflanzen hat sich tatsächlich als problematisch erwiesen. Die Gabelung beginnt schon bei 80 cm, die Krone ist breit und wo sie darf, hängt sie noch etwas herab. Vor allem trug der Baum bisher immer überreich. Die Früchte aus erschlagenen Pflanzen zu lesen ist nicht so angenehm.
Hausbaum war eine imposante Esche die leider gefällt werden musste, weil sie bis in die dicken Äste hinein hohl war. Statt dessen wächst nun dort ein Walnussbaum heran. So lange er den vorgesehenen Platz nicht ausfüllt, müssen wir auf der Bank vor dem Haus in der Sonne schmoren, und eine Riesenbirne, die seitlich das Dach überragt, übernimmt inzwischen die Hausbaumwirkung.
Als Quintessenz sehe ich überall die Beile zwischen den Zeilen blitzen.
Schön sind die düsteren Wächter ja wirklich nicht, nicht einmal im Winter. Und bei schlechtem Wetter wirken sie fast bedrückend, als würden vermooste Grabsteine darunter liegen.

Und nun noch Andreas Bild ... das lässt mich jetzt gar nicht mehr los.
Überzeugender geht es wohl kaum.

Nee, so etwas hätte ich beim ständigen Blick auf die Wachholder niemals selbst sehen können.
Was wächst denn dort genau? Gibt es noch mehr von diesen inspirierenden Fotos?
Her- und hingerissene Grüße
Maren