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Autor Thema: Wein  (Gelesen 12089 mal)

fisalis

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Re:Wein
« Antwort #135 am: 16. August 2005, 15:39:15 »

Den lass ich mir kistenweise aus Italien schicken. 8)

Was ist denn da so dabei?

Neugierig
f.
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Hortulanus

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Re:Wein
« Antwort #136 am: 16. August 2005, 15:58:54 »

Geschmacksache


Es wird mit Recht ein guter Braten
Gerechnet zu den guten Taten;
Und daß man ihn gehörig mache,
Ist weibliche Charaktersache.
Ein braves Mädchen braucht dazu
Mal erstens reine Seelenruh,
Daß bei Verwendung der Gewürze
Sie sich nicht hastig überstürze.
Dann zweitens braucht sie Sinnigkeit,
ja, sozusagen Innigkeit,
Damit sie alles appetitlich,
Bald so, bald so und recht gemütlich
Begießen, drehn und wenden könne,
Daß an der Sache nichts verbrenne,
In Summa braucht sie Herzensgüte,
Ein sanftes Sorgen im Gemüte,
Fast etwas Liebe insofern,
Für all die hübschen, edlen Herrn,
Die diesen Braten essen sollen
Und immer gern was Gutes wollen.
Ich weiß, daß hier ein jeder spricht:
Ein böses Mädchen kann es nicht.
Drum hab' ich mir auch stets gedacht
Zu Haus und anderwärts:
Wer einen guten Braten macht,
Hat auch ein gutes Herz
.

(W.B.)
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Irisfool

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Re:Wein
« Antwort #137 am: 16. August 2005, 16:04:25 »

Aber bitte mit ..... Sauce ( Tunke) ;)
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Wolfgang

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Re:Wein
« Antwort #138 am: 16. August 2005, 16:59:19 »

Wer verdammt Schokolade zum Wein? - Wunderbar. Wenns die richtige ist. Mehr sag ich jetzt nicht.
Ich hatte mal einen lieben Freund, der mir mit strahlendem Gesicht und der Bemerkung "ich mag keinen sauren Wein" einen ungarischen Auswurf (ich glaube, er hieß "Ausbruch"; ähnlich sinnfällig) kredenzte. Was soll's, an Lebensklugheit war er mir überlegen, wie ich feststellte.
Selber trinke ich gerne sowohl ehrlichen (sagte man früher) als auch guten Wein. Und es ist schon ein Fest für die Sinne, eine Jahrzehnte alte Flasche aus dem Keller zu holen, mit halbblindem Etikett und mit Bleikapsel, und dann in einer angenehmen Runde bei anregenden Gesprächen eine unvergleichliche Komplexität von Aromen zu erleben, die nichts mehr gemein hat mit Burlwood oder Kosakenblut als nur die Angabe des Alkoholgrades.
Aber das ist alles kein Stoff für Glaubenskriege.
Zu den ehrlichen zähle ich auch Retsina. Der hat zudem gärtnerischen Mehrwert. Die Zweiliterflasche gibt nach Leerung eine schöne automatische Kübelbewässerung ab. Aber er könnte von mir aus auch aus dem Tetrapak kommen.
« Letzte Änderung: 16. August 2005, 17:05:13 von Wolfgang »
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Günther

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Re:Wein
« Antwort #139 am: 16. August 2005, 17:02:03 »

Selber trinke ich gerne sowohl ehrlichen (sagte man früher) als auch guten Wein.

Will sagen, Du schätzt die Gegenden, wo der Essig gleich neben dem Salat wächst...
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Hortulanus

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Re:Wein
« Antwort #140 am: 16. August 2005, 17:04:16 »

Einer der größten Genüsse ist ein Gänseleberparfait (muss ja um Himmelswillen nicht von einer genudelten Gans sein) mit einem Gläschen Riesling-Trockenbeerenauslese.
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Wolfgang

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Re:Wein
« Antwort #141 am: 16. August 2005, 17:09:43 »

Will sagen, Du schätzt die Gegenden, wo der Essig gleich neben dem Salat wächst...
Warum nicht auch? Alles zu seinem Behufe.
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oidium

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Re:Wein
« Antwort #142 am: 30. August 2005, 11:28:10 »

ich hab nix gegen wein zu schokolade, port passt gut! :P
hab persönlich nur etwas gegen fruchtsaft im wein.
es gibt auch japaner, die teuren Bordeaux als spekulationsobjekt kaufen und ihn dann, wenn sie ihn nicht anbringen mit orangensaft vermischt saufen(trinken wohl nicht wirklich)!
das ist dann keine frage des geschmachs sondern der kultur...
 ::) tom
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oidium

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Re:Wein
« Antwort #143 am: 30. August 2005, 11:31:22 »

wenn der grundwein für den Retsina gut ist, ist er gut gekühlt im sommer(natürlich vor ort) ganz passabel.
irgendwie muss das viele öl im essen ja neutralisiert werden
 :) tom
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Unkraut

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Re:Wein
« Antwort #144 am: 31. August 2005, 11:18:43 »

wenn der grundwein für den Retsina gut ist, ist er gut gekühlt im sommer(natürlich vor ort) ganz passabel.
irgendwie muss das viele öl im essen ja neutralisiert werden
 :) tom

Nur passabel? Retsina, reife Tomaten, gutes Olivenöl, Brot, Sonne, Meer - was braucht man mehr?
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Günther

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Re:Wein
« Antwort #145 am: 31. August 2005, 12:01:57 »

Je nun, Wein mag ich nicht, egal welchen, mit Oliven bzw. Olivenöl muß ich leben, wenn ich nix besseres kriege, das Brot ist längerfristig auch nicht ganz mein Fall (wo gibts dort gutes Schwarzbrot...), bleiben Paradeiser, Sonne, Sand, Meer und antike Kultur, bzw. deren Reste.
Und Südfrüchte verschiedenster Art, Honig, und BLUMEN und sonstige Pflanzen.
Auch was.
Ja, gutes (!) Wasser wär auch keine Schande und ist arg selten.
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Unkraut

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Re:Wein
« Antwort #146 am: 31. August 2005, 12:29:56 »

Ja, gutes (!) Wasser wär auch keine Schande und ist arg selten.

Dem stimme ich zu :)
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fisalis

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Re:Wein
« Antwort #147 am: 14. September 2005, 09:59:25 »

Im schweizerischen Verbrauchermagazin Saldo von heute (S. 4) werden zwar keine neuen, aber doch interessante Infos zu den nicht deklarierten Zusätzen im Wein geboten. Erst mal ist all das im Wein, was im Rebberg gespritzt worden ist, also auch beim Biowein z.B. das Fungizid Kupfer. Sulfit, auf das viele Menschen allergisch reagieren, ist als Konservierungsmittel in jedem Wein, und bald muss es in der EU auch deklariert werden. Wein wird in der Regel auch geschönt, mit Eiweiss, Fischblasen und auch synthetischen Präparaten. Beliebt ist nach wie vor das Aufzuckern: Der so bewirkte höhere Alkoholgehalt garantiert einen vollmundigeren Geschmack. Weil die im Rebberg natürlicherweise vorkommenden Hefen nach Spritzaktionen sterben, wird zur Gärung meist künstlich, z.T. gentechnisch hergestellte Hefe eingesetzt, die überdies eine weit gehende Geschmacksbeeinflussung ermöglicht. Überseeweinen werden Holzschnitzel oder gar Holzsirup beigefügt, um den Eichenfassgeschmack ohne Fasslagerung zu erzielen.

Damit nicht genug: Beim Spitzenjahrgang 2003 z.B. müssen nur 85% der Trauben tatsächlich aus diesem Jahr stammen. Und ein Syrahwein enthält im schlechtesten Fall ebenfalls bloss 85 % Syrahtrauben. Schlimmer noch die Herkunft: Heisst ein Weisswein "Fechy", müssen bloss 51 % der Trauben aus dieser Genferseegemeinde stammen.

Insgesamt sind 24 Zusatzstoffe erlaubt.
Ein Auszug aus der Liste mit einigen gesundheitlich umstrittenen Stoffen:
- Ammonniakcouleur (E 150c)
- Calciumhydrogensulfit (E 227)
- Calciumsulfit (E 226)
- Citronensäure (E 330)
- Gold (E 175)
- Kaliumhydrogensulfit (E 228)
- Kaliumdisulfit (E 224)
- Lysozym (E 1105)
- Natriumhydrogensulfit (E 222)
- Natriumdisulfit (E 223)
- Natriumsulfit (E 221)
- Schwefeldioxid (E 220)
- Silber (E 174)

Fazit: Der Weintrinker hat keine Chance zu wissen, was er da in sich reinschüttet.
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Günther

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Re:Wein
« Antwort #148 am: 14. September 2005, 10:06:51 »

Recht g'schieht ihm ;D

Und zur Liste:

Citronensäure ist wohl eher harmlos.

Die diversen Sulfite bzw. Schwefeldioxid entsprechen dem seit Urzeiten verwendeten Ausschwefeln der Fässer.

Und wenn Du eine Liste der natürlichen Inhaltsstoffe eines Weines anschaust, dann kommt Dir auch - als Laie? - das Grausen.

Noch unterhaltsamer ist eine Liste der überhaupt verwendeten, heute meist verbotenen, aber bisweilen doch genutzten Zusatzstoffe.

Übrigens: Man kann auch aus Trauben Wein machen 8)
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oidium

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Re:Wein
« Antwort #149 am: 14. September 2005, 11:31:37 »

bei verkostungen konnte nicht wirklich ein sensorischer unterschied zw. barrique-ausbau und eichenchips festgestellt werden. ich bin aber auch dafür dass außen draufsteht, was drinnen ist!!
einen stabilen wein ohne jungweinschwefelung gibt es nicht! schwefel ist ein naturprodukt und wird im wein wieder abgebaut! da beunruhigen mich (verbotene?) gelatinezusätze bei der pasteurisierung viel mehr! :P
 :-\ tom
« Letzte Änderung: 14. September 2005, 11:32:20 von oidium »
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