Hallo Mathilda1,
eine Trockenmauer aus rechteckig/quadratischen Natursteinen oder auch plattenartigen Steinen braucht ungefähr eine Tiefe von 30cm Minimum, wäre aber in den Fugen reich bepflanzbar (bei so kleinen Höhen muß man die Mauer auch nicht unbedingt mit Schotter hinterfüllen, wie es fachlich richtig wäre, sondern kann auch direkt Mutterboden nehmen).
Alternativ gäbe es auch Natursteinstelen (
Beispiel1 unter "Naturstein-Stelen" oben links,
Beispiel2) , die eine geringe Tiefe aufweisen, aber in ein Betonfundament gesetzt werden müssen, damit sie sich nicht gegeneinander im Laufe der Zeit verschieben und wie "krumme Zähne" aussehen, auch die Fugen sollten mit einem Vlies hinterlegt werden, damit keine Erde ausgeschwemmt wird.
Gibts auch als große
"Mauerscheiben"-Varianten , dann oftmals mit schon fertig angesetztem Betonsockel.
Pflanzen finden da natürlich in der Mauer selber keinen Platz.
Gleiches gibts natürlich aus Beton:
Beispiel1,
Beispiel2 Mit gleichen Vor- und Nachteilen.
Man muss auf den Unterschied zwischen "Stelen" und "Palisaden" achten, erstere sind flach-rechteckig, letztere quadratisch.
Eine gegossene Betonmauer, wie Staudo das anführt, wäre bei der Höhe auch sehr schmal auszuführen, aber eben sehr "grau und monolithisch" von der Anmutung her.
@troll13:
wie dachtest du die Konstruktion aus Polygonalplatten?
Liegend aufeinander als Schicht-Trockenmauer oder hochkant stehend?
Die erste Variante braucht auch eine gewisse Tiefe - die Platten, die man zur Trockenmauer aufschichtet, müssen eine gewisse Größe haben, um genug Gewicht mitzubringen, daß die Mauer stabil genug wird.
Hochkant wäre ein Betonfundament sehr sinnvoll, in die dann die Platten eingegossen werden, wie bei den Stelen oben, aber mit dem Nachteil, daß die Fugen sehr unregelmäßig wären...könnte man aber vielleicht zum Bepflanzen nutzen.
(Wobei ich zugeben muß, daß ich mit solchen Polygonalplatten bei mir im Garten eine Trittstufen-Höhe von um die 20-30cm auf 5m Länge so abgefangen habe und das ganz ohne Fundamentgedöns - aber ich hab auch Töpferlehm, da kleben die Platten von alleine
Nur ein oder zwei Platten neigen sich nach 4 Jahren da nach vorn durch den Erddruck)