Die großräumigen Wiesensituationen aus der Kindheit werde ich leider nicht in meinen Garten hineinzaubern können.

Ich denke eher an Gartenbilder, die vielleicht
hier oder
dort geklaut sein könnten.
Dabei schwebt mir durchaus eine Bepflanzung vor, die sich von einem Beetkonzept mit einzeln stehenden Staudenhorsten in Drifts oder Gruppen unterscheidet. Cardamine soll hier einen flächigen Frühlingsaspekt bilden, aus denen im Hintergrund der Fläche einzelne Großstauden herauswachsen und im Vordergrund ein bunter "wiesiger" Teppich mit Geum, Trollius, Polemonium und Co. entstehen soll.
Ziel ist es, ab Beginn der Vegetationsperiode möglichst keinen schwarzen Boden mehr zu sehen und der Fläche eine gewisse Eigendynamik zu ermöglichen.
@ Pearl,
wenn ich mir die Ellenbergschen Zeigerwerte vom
Mädesüß und vom
Wiesenschaumkraut betrachte, fällt mir auf, dass Filipendula ulmaria sogar noch höhere Licht- und Feuchtigkeitsansprüche hat als C. pratensis. Die gefüllte Form F. u. 'Plena' kommt hier im Schatten und Wurzelbereich eines Eschenahorns sogar noch besser (da mehltaufrei

) als auf der sonnigeren Seite des Gartentümpels in Ufernähe.
Deshalb habe ich keine so großen Bedenken, es mit dem Wiesenschaumkraut zu versuchen. Was mir einfach noch nicht klar ist, wie langlebig bzw. ausdauernd die Einzelpfanze C. pratensis nun ist. Was hat es hier nun mit der Empfehlung des Rückschnitts nach der Blüte auf sich? Schutz vor Versamung oder Stärkung der Pflanze, die sich einer der Samenbildung verausgabt?