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News: Wer ist eigentlich darauf gekommen etwas so eigenartig schmeckendes wie Rhabarber zum Nahrungsmittel zu erheben? (Secret Garden)
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News: Wer ist eigentlich darauf gekommen etwas so eigenartig schmeckendes wie Rhabarber zum Nahrungsmittel zu erheben? (Secret Garden)

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Autor Thema: Partnerstauden  (Gelesen 17905 mal)

hymenocallis

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Re:Partnerstauden
« Antwort #135 am: 08. April 2015, 17:26:38 »

Dazu würde ich sofort ein Barbie's Paradise in pink/rosa gestalten wollen.

Sooo viele Steppenbeete/Kiesbeete sind in blau-gelb gehalten und fürchterlich unoriginell. Rosa blühende Sorten von Katzenminze, Wollziest, Sonnenröschen, Akeleien, Pulsatilla, Schleierkraut, Nachtkerzen, Duftveilchen, Hauswurzen, Iris in allen größen ..... etc. etc.

Mir gehen nie die Ideen aus - immer nur der Platz ;D .

LG
« Letzte Änderung: 08. April 2015, 17:30:07 von hemerocallis »
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GartenfrauWen

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Re:Partnerstauden
« Antwort #136 am: 08. April 2015, 17:34:07 »

Soso.... Barbie`s Paradise ;D

Wie geschrieben... Katzenminze in allen Variationen von weiss über rosa bis zu den unterschiedlichsten Tönen von blau/violett.
Wollziest hab ich ganz vergessen :D
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Glück lässt sich nicht erzwingen, aber es mag hartnäckige Menschen....

Treasure-Jo

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Re:Partnerstauden
« Antwort #137 am: 08. April 2015, 22:23:20 »


Jetzt dürfte konstruktiveres diskutieren möglich werden


Löblicher Vorsatz ;)
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Liebe Grüße

Jo

Treasure-Jo

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Re:Partnerstauden
« Antwort #138 am: 08. April 2015, 22:35:19 »

Zu der Diskussion über die Lebensbereiche als Gestaltungshilfe:

Kaum ein pragmatisch denkender Planer und Gärtner sieht die Einteilung der Stauden in Lebensbereiche als unumstößliches Dogma. Viele Stauden haben eine weite Standortamplitude und lassen sich vielseitig einsetzen. Allerdings wäre es auch töricht, die Standortbedürfnisse von Pflanzen zu ignorieren und den Pflanzen nicht einen möglichst passenden Standort angedeihen zu lassen. Die Pflanzen danken es mit einem längeren Leben, besserer Blüh- und Wachstumsfreudigkeit. Außerdem ist der Pflegeaufwand in der Regel um so niedriger, je mehr den (Standort)Bedürfnissen der Pflanzen Rechnung getragen wurde.
Dennoch nehme auch ich gelegentlich einen höheren Pflegeaufwand, auch ein kürzeres Staudenleben in Kauf, wenn ich aus gestalterischen Gründen der einen oder anderen Pflanze doch mal einen "falschen" oder unerwünschten Standort zumute.

Im Übrigen sehe ich die richtige Standortauswahl nicht als Teil der künstlerischen Gestaltung, sondern als pragmatische, gärtnerische Prämisse bei der Planung. Dass man unpassende Standorte verändert ist legitim und häufig auch sinnvoll, und unterstreicht die oben genannte Prämisse.
« Letzte Änderung: 08. April 2015, 22:46:34 von Treasure-Jo »
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Jo

Treasure-Jo

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Re:Partnerstauden
« Antwort #139 am: 08. April 2015, 22:57:54 »


Ich geb Dir aus meiner Erfahrung einen Tip: Such Dir ein Motto, das Dein inneres Bild für das Beet ausdrückt.
Hier haben alle Gartenteile 'Namen', die auf die gedachte Stimmung anspielen. Es gibt z. B. einen 'Märchenwald', ein 'Geheimes Plätzchen', eine 'Arena' etc.

Welche Empfindungen soll das Beet widerspiegeln: Entspannung, Anregung, Freude, Durchatmen und Rückzug, Geselligkeit, ... - was Dir auch immer dazu einfällt.

Und überlege dann, welche Blüten- und Blattfarben, Blüten- und Blattformen, Texturen und welcher Staudenhabitus zu diesen inneren Bildern paßt.


LG

Diesen Gestaltungsansatz finde ich auch interessant. Solche Überlegungen können sehr kreative Gestaltungsprozesse auslösen. Auf das eigene Gefühl, Intuition, den Bauch hören macht nicht nur Freude dabei, sondern kann zu außergewöhnlichen und spannenden Lösungen führen.

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Jo

pearl

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Re:Partnerstauden
« Antwort #140 am: 08. April 2015, 23:33:00 »

Leute, behauptet jemand hier im Ernst, dass man alles, was Landschafts- und Gartenarchitekten in ihrem Studium lernen, totaler Unsinn ist?

Immer wird erst das Gelände exploriert. Nie legt irgendeiner dauerhafte Gärten an, ohne sich genauestens die Standortgegebenheiten anzuschauen. Die werden je nach Bedarf verbessert und danach wird die Pflanzenauswahl getroffen.

Vollkommen der Realität entrückte Pflanzungen auf lange Sicht zu managen ist viel zu teuer. Gut, in Dubai geht das, aber in der Regel sind hier auch die Kosten für die Pflege zu berücksichtigen.

Das hier ständig in Frage zu stellen ist wenig konstruktiv. Auch wenn jemand eine Gegenposition zu der handwerklich und fachlich richtigen meisterlichen Methode vertritt, sollte doch irgendwann mal ein Beispiel und ein inhaltlicher Beitrag kommen.

Ich hatte ein paar Seiten vorher ein paar Pflanzpartner für Taglilien aus hemerocallis Wunderwelt zitiert. Ihre Pflanzliste ist einfach ein Kunstfehler. Sowas hat mit Gartengestaltung nichts zu tun. Das ist Kittelschürzengärtnern.
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hymenocallis

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Re:Partnerstauden
« Antwort #141 am: 09. April 2015, 07:15:24 »

Diesen Gestaltungsansatz finde ich auch interessant. Solche Überlegungen können sehr kreative Gestaltungsprozesse auslösen. Auf das eigene Gefühl, Intuition, den Bauch hören macht nicht nur Freude dabei, sondern kann zu außergewöhnlichen und spannenden Lösungen führen.

Vor allem führt es zu individuellen und persönlich auf den Gartenbesitzer zugeschittenen Lösungen und keiner gesichtslosen Einheitspflanzerei nach dem aktuellen Trend. Dafür dauert es meist länger als eine Saison, bis die Pflanzung optisch dem inneren Bild entspricht und funktioniert.

Würden alle Gartengestalter nach einem Gestaltungsprinzip agieren und alle anderen Ideen verdammen, wie es hier ja einige User machen, gäbe es keine neuen Trends und die Chelsea Flower Show wäre bloß eine Version von 'und täglich grüßt das Murmeltier' ;D .

LG
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Mediterraneus

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Re:Partnerstauden
« Antwort #142 am: 09. April 2015, 07:16:29 »



..Manches aus dem selben Lebensbereich sieht nebeneinander auch gar nicht stimmig aus - z. B. Lavendel zu Schwertlilien sieht man auch im Süden so gut wie nie kombiniert.



Gerade erst letzte Woche in Ligurien gesehen. Und zwar sowohl in einem Garten, als auch in einem Felshang.

Zu diesem Thema empfehle ich dir mal einen Urlaub in Südfrankreich. Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in der Steiermark ;)

Mir persönlich gefällt die Kombi Lavendel/Iris zumindest sehr gut.
« Letzte Änderung: 09. April 2015, 07:20:54 von Mediterraneus »
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hymenocallis

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Re:Partnerstauden
« Antwort #143 am: 09. April 2015, 07:20:32 »

[Gerade erst letzte Woche in Ligurien gesehen. Und zwar sowohl in einem Garten, als auch in einem Felshang.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Beide Pflanzen sind Nutzpflanzen und werden in großem Umfang so kultiviert.

Zu diesem Thema empfehle ich dir mal einen Urlaub in Südfrankreich. Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in der Steiermark ;)
Zu diesem Thema empfehle ich Dir mal einen Urlaub in Italien oder Kroatien (es reichen schon die weniger südlich gelegenen Gebiete). Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in Südfrankreich und in Ligurien ;).

Die Kombination funktioniert übrigens nur mit sehr naturnahen alten Iris-Züchtungen. Die modernen Hochleistungssorten brauchen wesentlich mehr Nährstoffe und Wasser als Lavendel.

LG
« Letzte Änderung: 09. April 2015, 07:22:50 von hemerocallis »
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Re:Partnerstauden
« Antwort #144 am: 09. April 2015, 07:26:15 »

Vielleicht hatte ich letztes Jahr in Istrien einfach nicht an "Barbies-Paradise" gedacht. Mag sein.
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hymenocallis

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Re:Partnerstauden
« Antwort #145 am: 09. April 2015, 07:30:00 »

Vielleicht hatte ich letztes Jahr in Istrien einfach nicht an "Barbies-Paradise" gedacht. Mag sein.

Zwischen kommerziellem Anbau - wie er in Istrien üblich ist - und der Verwendung im Privatgarten als Zierpflanze liegen aber auch Welten.

Siehe: https://www.google.at/search?q=lavendel+istrien&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=tw0mVdmjF87-aKPAgbgF&ved=0CDoQsAQ&biw=1600&bih=721

Warum vermischt Du beides?

Lavendel hat wie Rosmarin seinen fixen Standplatz im orto (Nutzgarten), Rosen und Lilien findest Du im giardino (Ziergarten) - gerade weil Du so 'mediterran' interessiert bist und das wissen solltest, kann ich Deine Argumentation hier nicht wirklich nachvollziehen.

LG
« Letzte Änderung: 09. April 2015, 08:20:46 von hemerocallis »
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philippus

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Re:Partnerstauden
« Antwort #146 am: 09. April 2015, 08:21:52 »

Italien oder Kroatien (es reichen schon die weniger südlich gelegenen Gebiete). Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in Südfrankreich und in Ligurien ;).
Zitat

Wie das? Kannst du das bitte näher ausführen?
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hymenocallis

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Re:Partnerstauden
« Antwort #147 am: 09. April 2015, 08:23:19 »

Italien oder Kroatien (es reichen schon die weniger südlich gelegenen Gebiete). Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in Südfrankreich und in Ligurien ;).
Zitat

Wie das? Kannst du das bitte näher ausführen?


Siehe voriges Post an Mediterraneus - Unterschied Orto und Giardino.

Ob das auf Südfrankreich zutrifft, weiß ich nicht. Auf Italien bis Neapel und Kroatien bis Zadar trifft es zu.
« Letzte Änderung: 09. April 2015, 08:24:19 von hemerocallis »
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philippus

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Re:Partnerstauden
« Antwort #148 am: 09. April 2015, 08:30:24 »

Italien oder Kroatien (es reichen schon die weniger südlich gelegenen Gebiete). Dort einfach mal in Gärten umschauen. Es ist dort halt etwas anders mediterran als in Südfrankreich und in Ligurien ;).
Zitat

Wie das? Kannst du das bitte näher ausführen?


Siehe voriges Post an Mediterraneus - Unterschied Orto und Giardino.

Ich habe mich in meiner Frage auf deine Aussage hinsichtlich des Klimas bezogen.
Du wirst wohl hoffentlich nicht allen Ernstes meinen dass das Klima in Kroatien in irgend einer Weise mediterraner ist als in Südfrankreich oder Ligurien. Auf dem Breitengrad Liguriens und sogar etwas weiter hinunter gibt es übrigens auch in Italien kein vergleichbares Klima. Die milderen Teile Liguriens und der franz. Alpes Maritimes haben milde Winter, die man am italienischen Festland grosso modo erst wieder unterhalb von Neapel findet. In Kroatien, außer auf einzelnen Inseln, wohl kaum.
« Letzte Änderung: 09. April 2015, 08:32:02 von philippus »
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GartenfrauWen

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Re:Partnerstauden
« Antwort #149 am: 09. April 2015, 08:36:22 »

Leute, behauptet jemand hier im Ernst, dass man alles, was Landschafts- und Gartenarchitekten in ihrem Studium lernen, totaler Unsinn ist?

Selbstverständlich nicht! Jeder, der sich auf Dauer beruflich in diesem Gebiet bewegen will, braucht eine breite und gute Wissensbasis!
Teilweise ist es traurig wie wenig Ahnung die Leute haben...

Das hier ständig in Frage zu stellen ist wenig konstruktiv. Auch wenn jemand eine Gegenposition zu der handwerklich und fachlich richtigen meisterlichen Methode vertritt, sollte doch irgendwann mal ein Beispiel und ein inhaltlicher Beitrag kommen.
Es gibt aber nicht nur die handwerklich und fachlich richtigen meisterlichen Methoden ;)

Die Welt ist "bunt" :)

... Pflanzliste ist einfach ein Kunstfehler. Sowas hat mit Gartengestaltung nichts zu tun. Das ist Kittelschürzengärtnern.

Abgesehen davon, dass ich diese Äußerung (viel zu) sehr persönlich finde....

Seinen Garten kann jeder so gestalten wie es ihm gefällt und Geschmäcker sind verschieden :o Da gibt es auch kein richtig und falsch oder gut und böse!
Wenn hier in der Gegend Tag der offenen Gartentüre ist, öffnet immer auch ein ganzes Dorf. Dort sind es meist nicht die Gartenarchtitektengärten, die besonders positiv herausstechen, sondern eher die liebevoll gestalteten von Gärtnern mit Kittelschürzen ;D
Von allen Gärten hier im Forum würde zB ich am liebsten den Garten von Danilo´s Oma(vermutlich ohne Gartenarchitekturstudium) sehen. :)
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