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Farne - filigrane Vielfalt (IV) (Gelesen 798791 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Cyrtomium fortunei (clivicola) wiederum hält sich an 2 trockenen Stellen bei mir tapfer, aber auch langsam wachsend.
Cyrtomium tukusikola hingegen scheint definitiv mehr Feuchtigkeit zu brauchen - im Haselwurzelfilz bleibt er seit Jahren bei 2 Miniwedeln, in der Shrubbery macht er nur Wedel, wenn es genug regnet, sonst passiert dann nix mehr.
Ein Beifang-Cyrtomium mit schmaleren, aufrechten, dunkelgrün-glänzenden Wedeln wächst im gleichmäßig feuchteren neuen Farnbeet sehr zügig, Cyrtomium devexiscapulae hinterm Brunnenstock ebenfalls, die scheinen auch gleichmäßige Feuchtigkeit zu brauchen.
Cyrtomium tukusikola hingegen scheint definitiv mehr Feuchtigkeit zu brauchen - im Haselwurzelfilz bleibt er seit Jahren bei 2 Miniwedeln, in der Shrubbery macht er nur Wedel, wenn es genug regnet, sonst passiert dann nix mehr.
Ein Beifang-Cyrtomium mit schmaleren, aufrechten, dunkelgrün-glänzenden Wedeln wächst im gleichmäßig feuchteren neuen Farnbeet sehr zügig, Cyrtomium devexiscapulae hinterm Brunnenstock ebenfalls, die scheinen auch gleichmäßige Feuchtigkeit zu brauchen.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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- LissArd
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Danke dir. Bei mir überwintern sie grün, werden ab Februar unansehnlich, ziehen dann im frühen Frühjahr endgültig ein, bzw. werfen die Wedel ab, und treiben meist Ende Juli wieder aus. Dieses Jahr haben sie bereits kaum noch ausgetrieben, da die Hakonechloa sie regelrecht durchwachsen hat. Ich werde die Polypodiums wohl ausbuddeln müssen, solange ich sie überhaupt noch orten kann, jetzt wo der riesige Hakonechloa-Hain einzieht. Werde versuchen möglichst großzügig abzustechen und dann die Gräserrhizome aus den Batzen heraus zu puhlen bevor ich sie neu einpflanze. Hoffe, sie überleben das, aber allzu empfindlich hören sie sich ja nicht an, deiner Schilderung zufolge.
»Im übrigen bin ich, nicht ungern, der Sklave meines Gartens. Es macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.« – H. Hesse
- oile
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Die überleben das.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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- hobab
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Cyrtomium fortunei ist eine erstaunliche Pflanze, seit drei Jahren Winterruhe, sieht halbtot aus, lebt aber noch - noch nie ein neuer Wedel, das Ding könnte aus Plastik sein, wenn es etwas besser aussähe.
Polypodium macht viel mit, aber beim Ausseinanderbrechen der Rhizome zum
Topfen geht später manchmal ein Drittel ein, meistens wachsen alle an. Warum ist nicht klar.
Polypodium macht viel mit, aber beim Ausseinanderbrechen der Rhizome zum
Topfen geht später manchmal ein Drittel ein, meistens wachsen alle an. Warum ist nicht klar.
Berlin, 7b, Sand
- LissArd
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Dryopteris sieboldii ist hier auch recht zurückhaltend im Wachstum, dachte erst das liegt an mir, bzw. am von mir gewählten Standort, aber der scheint generell etwas “gemächlich” zu sein. Meinen habe ich 2022 von Kirschenlohr bekommen, im 9x9 Töpfchen musste man das Rhizom suchen, so klein war es. Zwei winzige Wedel von der Größe meines kleinen Fingers. Damals im November gepflanzt, war es verwunderlich, dass er überhaupt den ersten Winter überlebt hat. Andererseits war er so mickrig, das selbst eine Hand voll Laub gereicht hat, guten Winterschutz zu leisten. Jeder Regenwurmhaufen war höher. So sieht er jetzt im 3. Jahr aus, nachdem er 2024 fast alle Wedel im Spätfrost verloren hatte. Nimmt vielleicht eine Fläche von 30 x 20 cm ein. Eigentlich aber ganz okay. Ich hoffe natürlich, dass er zukünftig noch etwas üppiger wird…
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- LissArd
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Der mehrtägige Frost nach wochenlangem Dauerregen hat hier die meisten Farne platt gemacht. Selbst die wintergrünen sind nun eher “winterbraun”. Bevis und auch P. polyblepharum, die sonst recht aufrecht den Winter überstehen, liegen platt wie Flundern am Boden. Der einzige der (von den Hirschzungen mal abgesehen) unerschrocken allen Widrigkeiten trotzt, ist der Elefantenrüsselfarn (auf meinem Schild steht Dryopteris hirtipes ssp. atrata, inzwischen heißt er offenbar nur noch D. atrata?). Ist schon witzig, er steht exponierter als jeder andere Farn in meinem Garten, und ist trotzdem einer derer, die im Winter am wenigsten Probleme bereiten.
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
obwohl… jetzt wo ich drüber nachdenke und mich so umschaue… der Herrenhausen ist auch so ein dankbarer und problemloser Kandidat. Ob trockene oder klatschnasse Jahre, er macht das alles ohne Murren und Knurren mit.
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Und — zwar nicht direkt Farn, sondern Moosfarn oder was auch immer, und bei mir eher bodendeckender Farnbegleiter — aber dieses Selaginella-Zeugs (S. kraussiana?) macht auch alles mit. Wächst hier im Garten wie Unkraut, die Amseln rupfen es raus, lassen es fallen, und wo es hinfǎllt wurzelt es dann meist auch. Gefällt mir ganz gut. Hier ein Foto von vor zwei oder drei Wochen, vor dem Frost, als alles noch bunt war.
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- LissArd
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Mal aus der Nähe, Stand heute, nach dem Frost. Das war vor 3 Jahren ein einzelnes 9x9 Tôpfchen. Inzwischen habe ich drei oder vier Flächen dieser Größe, überall wo es schattig und luftfeucht ist, wuchert Selaginella und überwächst Steine, Gehwegplatten etc. Aber zumindest macht es das auf recht attraktive Art und Weise
Und sieht zu Farnen einfach super aus.
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- sempervirens
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Apropos Frost Hier hat dieser P. Aculeatum leicht verziert