Ok danke, erscheint mir die einfachste Lösung, den Verschnitt kann ich ja versuchen zu stecken, ohne Anspruch auf Erfolg, weil ich hab hier eh genug Obst, ich Pflanze sie dann im zeitigen Frühjahr um, schönen Tag
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Lonicera kamtschatica - Maibeere (Gelesen 262158 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Hallo,
zur Vermehrung habe ich folgendes gefunden.
Im Artikel Pierzga (2001): „Suchodrzew jadalny“ steht (übersetzt aus dem Polnischen):
Vermehrung. Blaue Geißblatt-Sorten lassen sich gut durch halbverholzte Stecklinge vermehren. Die Triebe wachsen im Frühjahr kräftig und sind bereits im Juni ausgewachsen. Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Stecklinge ist wichtig. Die Verwendung von Wurzelstimulanzien wird empfohlen. Während der Bewurzelung dürfen die Stecklinge nicht austrocknen (durch Besprühen oder Abdecken der Pflanzgefäße mit Frischhaltefolie). Die Sträucher können auch durch verholzte Stecklinge vermehrt werden, die im November nach dem ersten Frost geschnitten werden. In diesem Fall sollten sie etwa 15 cm lang sein und 4,5 Knospenpaare haben. Diese Stecklinge sollten über den Winter in Sandgruben gelagert und im Frühjahr in Töpfe mit einem Substrat aus Torf, Kompost und Sand oder direkt ins Freiland gepflanzt werden. Für die Anzucht im Freiland ist eine sorgfältige Bodenvorbereitung unerlässlich (Unkraut jäten, düngen und Bodenverbesserung), wobei der Boden nicht austrocknen sollte, bis die Stecklinge Wurzeln gebildet haben. Die Vermehrung durch Samen ist ebenfalls möglich, führt aber nicht zu einheitlichen und gleichmäßig keimfähigen Pflanzen.
Auf einer russ. Seite habe ich noch folgende Anleitung gefunden:
Wie ich Geißblatt vermehre: Wir pflanzen Stecklinge in 1,5-Liter-PET-Flaschen mit nährstoffreicher Erde. Die Stecklinge sollten nur von gesunden Pflanzen genommen werden, die in diesem Jahr gut gewachsen sind. Wir wählen einen gut gewachsenen Trieb aus diesem Jahr aus. Nun kommt der entscheidende Schritt: Wir kneifen den Trieb vom letztjährigen Trieb zusammen mit der Triebspitze ab, an der das Wachstum begonnen hat [sieht man auf Foto, siehe Anmerkung unten]. Am besten kneift man einen Ast mit einem kleinen „Fersenansatz“ ab, an dem noch etwas alte Rinde vorhanden ist. Diese Stelle eignet sich am besten zum Bewurzeln.
Wir verdünnen die Kornevin-Lösung genau nach Anleitung, weichen die Stecklinge ein, entfernen die unteren Blätter und halbieren die oberen. Dadurch wird übermäßige Verdunstung verhindert (die die Stecklinge austrocknen würde). Wir setzen die Stecklinge in die vorbereiteten Mini-Gewächshäuser mit feuchter Erde und achten darauf, kleine Löcher in den Boden zu stechen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen und Luft an die zukünftigen Wurzeln gelangen kann.
Nach dem Einpflanzen der Stecklinge werden diese sorgfältig mit dem abgeschnittenen Deckel derselben Flasche abgedeckt. Um das Aufsetzen zu erleichtern, können mit einer Schere kleine, 1,5 cm breite Schlitze eingeschnitten werden. Die Konstruktion muss dicht verschlossen sein. Jetzt ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden der Stecklinge. Dies sollte nach der Beerenernte erfolgen. Die Anzuchtgefäße sollten an einem hellen, warmen Ort stehen. Sie dürfen keinesfalls in der Sonne stehen, da sie sonst verbrennen (faulen). Unsere stehen im Schatten in einem Rosenbeet. Für eine gute Bewurzelung sollte die Temperatur zwischen 18 und 25 °C liegen. Gießen ist praktisch nicht notwendig.
Wir warten bis zum Herbst, um unsere Stecklinge, die jetzt zu Sämlingen herangewachsen sind, an der vorbereiteten Stelle auszupflanzen. Zur Erinnerung: Für eine gute Bestäubung und eine reiche Ernte benötigen Sie mehrere verschiedene Sorten! [Die entsprechenden Fotos findet man hier: https://7dach.ru/Viktorhromov1947/kak-y ... 26826.html; ob man sich die Bewurzelungshormone sparen möchte, muss jeder selbst entscheiden...]
zur Vermehrung habe ich folgendes gefunden.
Im Artikel Pierzga (2001): „Suchodrzew jadalny“ steht (übersetzt aus dem Polnischen):
Vermehrung. Blaue Geißblatt-Sorten lassen sich gut durch halbverholzte Stecklinge vermehren. Die Triebe wachsen im Frühjahr kräftig und sind bereits im Juni ausgewachsen. Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Stecklinge ist wichtig. Die Verwendung von Wurzelstimulanzien wird empfohlen. Während der Bewurzelung dürfen die Stecklinge nicht austrocknen (durch Besprühen oder Abdecken der Pflanzgefäße mit Frischhaltefolie). Die Sträucher können auch durch verholzte Stecklinge vermehrt werden, die im November nach dem ersten Frost geschnitten werden. In diesem Fall sollten sie etwa 15 cm lang sein und 4,5 Knospenpaare haben. Diese Stecklinge sollten über den Winter in Sandgruben gelagert und im Frühjahr in Töpfe mit einem Substrat aus Torf, Kompost und Sand oder direkt ins Freiland gepflanzt werden. Für die Anzucht im Freiland ist eine sorgfältige Bodenvorbereitung unerlässlich (Unkraut jäten, düngen und Bodenverbesserung), wobei der Boden nicht austrocknen sollte, bis die Stecklinge Wurzeln gebildet haben. Die Vermehrung durch Samen ist ebenfalls möglich, führt aber nicht zu einheitlichen und gleichmäßig keimfähigen Pflanzen.
Auf einer russ. Seite habe ich noch folgende Anleitung gefunden:
Wie ich Geißblatt vermehre: Wir pflanzen Stecklinge in 1,5-Liter-PET-Flaschen mit nährstoffreicher Erde. Die Stecklinge sollten nur von gesunden Pflanzen genommen werden, die in diesem Jahr gut gewachsen sind. Wir wählen einen gut gewachsenen Trieb aus diesem Jahr aus. Nun kommt der entscheidende Schritt: Wir kneifen den Trieb vom letztjährigen Trieb zusammen mit der Triebspitze ab, an der das Wachstum begonnen hat [sieht man auf Foto, siehe Anmerkung unten]. Am besten kneift man einen Ast mit einem kleinen „Fersenansatz“ ab, an dem noch etwas alte Rinde vorhanden ist. Diese Stelle eignet sich am besten zum Bewurzeln.
Wir verdünnen die Kornevin-Lösung genau nach Anleitung, weichen die Stecklinge ein, entfernen die unteren Blätter und halbieren die oberen. Dadurch wird übermäßige Verdunstung verhindert (die die Stecklinge austrocknen würde). Wir setzen die Stecklinge in die vorbereiteten Mini-Gewächshäuser mit feuchter Erde und achten darauf, kleine Löcher in den Boden zu stechen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen und Luft an die zukünftigen Wurzeln gelangen kann.
Nach dem Einpflanzen der Stecklinge werden diese sorgfältig mit dem abgeschnittenen Deckel derselben Flasche abgedeckt. Um das Aufsetzen zu erleichtern, können mit einer Schere kleine, 1,5 cm breite Schlitze eingeschnitten werden. Die Konstruktion muss dicht verschlossen sein. Jetzt ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden der Stecklinge. Dies sollte nach der Beerenernte erfolgen. Die Anzuchtgefäße sollten an einem hellen, warmen Ort stehen. Sie dürfen keinesfalls in der Sonne stehen, da sie sonst verbrennen (faulen). Unsere stehen im Schatten in einem Rosenbeet. Für eine gute Bewurzelung sollte die Temperatur zwischen 18 und 25 °C liegen. Gießen ist praktisch nicht notwendig.
Wir warten bis zum Herbst, um unsere Stecklinge, die jetzt zu Sämlingen herangewachsen sind, an der vorbereiteten Stelle auszupflanzen. Zur Erinnerung: Für eine gute Bestäubung und eine reiche Ernte benötigen Sie mehrere verschiedene Sorten! [Die entsprechenden Fotos findet man hier: https://7dach.ru/Viktorhromov1947/kak-y ... 26826.html; ob man sich die Bewurzelungshormone sparen möchte, muss jeder selbst entscheiden...]
- verwurzelt
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Danke für die ausführlichen Anleitungen zur Vermehrung, da könnte man ja mal einen Versuch wagen.
Ja, zumal in der Veröffentlichung neben Maibeeren auch Sorten anderer Kulturen verglichen werden. Selbst wenn das mit der Übersetzung also nicht klappen sollte, kann man zumindest den Tabellen Werte von Maibeere (3.1), Felsenbirne (3.2), Stachelbeere (3.3), Aronia (3.4), schwarzem Holunder (3.5), Schneeball (3.6) und japanischer Zierquitte (3.7) entnehmen. Wobei zum Beispiel die getesteten Aroniasorten den Angaben nach auf den ersten Blick zumindest keinen nennenswert höheren Anthocyaningehalt haben als die Maibeerensorten. Kommt wohl auch immer darauf an, was man genau misst, dort geht es ja um Durchschnitts- und nicht um Maximalwerte.
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Hallo verwurzelt,
nochmals Danke für die estnische Veröffentlichung. Wirklich interessante und detaillierte Informationen (Vermehrung der Obstarten und -sorten; Rezepte für Marmeladen und Speiseeis...). Da wurden die EU-Gelder mal gut und sinnvoll investiert
. Habe das Dokument jetzt endlich von der KI übersetzen lassen und die wenigen Fehler per Hand berichtigt. 100%ig fehlerfrei wird es vermutlich nicht sein. Auch konnte die KI bei Tabellen und Abbildungen keine Übersetzung vornehmen, wenn die Beschriftung nicht als Text, sondern Grafik vorlag. Ist aber alles soweit gut lesbar und verständlich.
Falls jemand die Übersetzung haben möchte... https://mega.nz/file/SRdgQZiZ#xFl9B_-Va ... racWVXwzbU
LG.
nochmals Danke für die estnische Veröffentlichung. Wirklich interessante und detaillierte Informationen (Vermehrung der Obstarten und -sorten; Rezepte für Marmeladen und Speiseeis...). Da wurden die EU-Gelder mal gut und sinnvoll investiert
Falls jemand die Übersetzung haben möchte... https://mega.nz/file/SRdgQZiZ#xFl9B_-Va ... racWVXwzbU
LG.
- verwurzelt
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Toll, dass das mit dem Übersetzen so gut geklappt hat und danke fürs Hochladen der Übersetzung!
Aber oje, da hast du ja was angestellt, ich hatte in der Datei bisher nur Informationen zu den unterschiedlichen Sorten gesucht und dabei den Rezeptteil tatsächlich komplett übersehen. Ich war mir ja bisher nicht sicher, ob sich die Anschaffung eine Eismaschine lohnt, aber wenn ich da von Zierquitten- und Maibeereneis lese...
Aber oje, da hast du ja was angestellt, ich hatte in der Datei bisher nur Informationen zu den unterschiedlichen Sorten gesucht und dabei den Rezeptteil tatsächlich komplett übersehen. Ich war mir ja bisher nicht sicher, ob sich die Anschaffung eine Eismaschine lohnt, aber wenn ich da von Zierquitten- und Maibeereneis lese...
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Hab erst jetzt gelesen, dass du in Estland wohnst. Dann brauchst du ja wahrscheinlich keine deutsche Übersetzung
. Und eine Eismaschine wahrscheinlich auch nicht. Einfach mit den Zutaten und einem Rührer nach draußen gehen...
. Hab mal mit einem Freund in Tallin Urlaub gemacht. Richtig tolle Stadt! Ach ja, falls ihr in EE Ural-Sorten aus diesem [zensiert wegen Netiquette]-Land östlich von Euch im Umlauf habt, Stecklinge sind immer willkommen !
Beste Grüße
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- verwurzelt
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Nö, ich brauch keine Übersetzung, aber vielleicht ja jemand anderes hier. Und klar, genauso steht es auch in der estnischen Originalfassung der Rezepte, fürs Eismachen einfach gleich draußen im Garten die Zutaten verrühren...
Die von dir genannten Ural-Sorten habe ich leider hier noch nie gesehen, bei uns werden Maibeeren aber überraschenderweise auch erst seit einigen Jahren immer beliebter. Aronia- und Zierquitten findet man zum Beispiel in jedem (alten) Garten, Maibeeren sind dagegen immer noch recht selten. Ich kann ja mal die Augen offen halten, aber ich glaube, die Sortenauswahl ist in Deutschland und den Nachbarländern größer als bei uns.
Die von dir genannten Ural-Sorten habe ich leider hier noch nie gesehen, bei uns werden Maibeeren aber überraschenderweise auch erst seit einigen Jahren immer beliebter. Aronia- und Zierquitten findet man zum Beispiel in jedem (alten) Garten, Maibeeren sind dagegen immer noch recht selten. Ich kann ja mal die Augen offen halten, aber ich glaube, die Sortenauswahl ist in Deutschland und den Nachbarländern größer als bei uns.
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Danke, das hört sich lecker an.
Hat zufällig jemand die Kalium Gehalte der einzelnen Früchte darin entdecken können?
Ich habe keine entdeckt.
Hat zufällig jemand die Kalium Gehalte der einzelnen Früchte darin entdecken können?
Ich habe keine entdeckt.
Beeren sind die Poesie eines Gartens.
Wo ein Spaten ist, ist auch ein Pflanzplatz!
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Leider nicht, da steht nur, dass Holunderbeeren reich an Kalium sind, aber keine genauen Werte.
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Maibeere 190mg/100g
aus
https://www.obsthof-vith.de/seite/48440 ... -news.html
Warum ist das wichtig oder wissenswert?
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https://www.obsthof-vith.de/seite/48440 ... -news.html
Warum ist das wichtig oder wissenswert?
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Ging die Frage nach Sortendifferenzen beim Kaliumgehalt?
Die Nährwerttabellen behaupten Kaliumgehalte von etwa 200–400 mg pro 100 g Frischgewicht. Leicht über Heidelbeeren. Generell sind die Sortenunterschiede deutlich, aber nicht um Riesenfaktoren. Es gibt da massenhaft Untersuchungen, die auch den Mineralstoffgehalt und darunter denn auch den Kaliumgehalt bis runter auf Sortenebene messen, hier:
Health Properties and Composition of Honeysuckle Berry Lonicera caerulea L. An Update on Recent Studies: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7037556/
Concentration and Content of Secondary Metabolites in Fruit and Leaves of Haskap (Lonicera caerulea L.): https://harvest.usask.ca/server/api/cor ... da/content
Comparative Evaluation of the Phytochemical Composition of Fruits of Ten Haskap Berry (Lonicera caerulea var. kamtschatica Sevast.) Cultivars Grown in Poland: https://www.mdpi.com/2077-0472/14/10/1734
Aber was fängt man mit den Anworten an, frage ich mich? Man kann nun runter bis zu Einzelbeeren analysieren und sezieren, aber was solls? Eigentlich alle Inhaltsstoffe liegen innerhalb der Bandbreite anderer Beerenfruchtarten. Was bringts, nun eine Sorte mit 20% mehr Kaliumgehalt oder sonstwas zu haben? Wenn man von Kalium abhängig ist (kleiner Scherz), könnte man dann auch 20% mehr einer kaliumärmeren Sorten essen...
Mir nutzt das schon deshalb nichts, weil ich die Dinger in unserer Gegend kaum zum wachsen bringe. Das übersetzte Dokument (Danke dafür!) verstärt auch die Ahnungen, woran es unter anderem liegen könnte, die sprechen gut auf Bewässerung an. Und Trockenprobleme sind hier leider die Norm geworden.
Die Nährwerttabellen behaupten Kaliumgehalte von etwa 200–400 mg pro 100 g Frischgewicht. Leicht über Heidelbeeren. Generell sind die Sortenunterschiede deutlich, aber nicht um Riesenfaktoren. Es gibt da massenhaft Untersuchungen, die auch den Mineralstoffgehalt und darunter denn auch den Kaliumgehalt bis runter auf Sortenebene messen, hier:
Health Properties and Composition of Honeysuckle Berry Lonicera caerulea L. An Update on Recent Studies: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7037556/
Concentration and Content of Secondary Metabolites in Fruit and Leaves of Haskap (Lonicera caerulea L.): https://harvest.usask.ca/server/api/cor ... da/content
Comparative Evaluation of the Phytochemical Composition of Fruits of Ten Haskap Berry (Lonicera caerulea var. kamtschatica Sevast.) Cultivars Grown in Poland: https://www.mdpi.com/2077-0472/14/10/1734
Aber was fängt man mit den Anworten an, frage ich mich? Man kann nun runter bis zu Einzelbeeren analysieren und sezieren, aber was solls? Eigentlich alle Inhaltsstoffe liegen innerhalb der Bandbreite anderer Beerenfruchtarten. Was bringts, nun eine Sorte mit 20% mehr Kaliumgehalt oder sonstwas zu haben? Wenn man von Kalium abhängig ist (kleiner Scherz), könnte man dann auch 20% mehr einer kaliumärmeren Sorten essen...
Mir nutzt das schon deshalb nichts, weil ich die Dinger in unserer Gegend kaum zum wachsen bringe. Das übersetzte Dokument (Danke dafür!) verstärt auch die Ahnungen, woran es unter anderem liegen könnte, die sprechen gut auf Bewässerung an. Und Trockenprobleme sind hier leider die Norm geworden.
- DerTigga
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Balkongärtner
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Evt. hilft das Wissen um 'schön viel' enthaltenem Kalium beim leichter geduldet kriegen von womöglich nicht als soo prickelnd empfundenem Geschmackserlebnis ? 
- cydorian
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- Bodenart: 30cm toniger Lehm auf Muschelkalk
- Kontaktdaten:
Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
Wenn hoher Kaliumgehalt und Beeren aus der Kälte gewünscht, wäre z.B. Sanddorn zu empfehlen, hat etwa das doppelte von Lonicera kamtschatica. Oder andere Ölweidenarten.
Weit höher liegen auch Avocado, Banane, Kiwi. Ählich sind Granatapfel, Mango, Orangen, Pfirsich. Etwas niedriger aber immer noch ansehnlich sind Äpfel und Birnen. Davon kann man grössere Mengen essen, das gleichts aus. Vielleicht gehts ja uch um einen geringen Kaliumgehalt? Wenn das zum Beispiel medizinisch motiviert ist (z. B. Nierenfunktion, kaliumsparende Medikamente): Dann ist "viel Kalium" nicht automatisch das Ziel.
Weit höher liegen auch Avocado, Banane, Kiwi. Ählich sind Granatapfel, Mango, Orangen, Pfirsich. Etwas niedriger aber immer noch ansehnlich sind Äpfel und Birnen. Davon kann man grössere Mengen essen, das gleichts aus. Vielleicht gehts ja uch um einen geringen Kaliumgehalt? Wenn das zum Beispiel medizinisch motiviert ist (z. B. Nierenfunktion, kaliumsparende Medikamente): Dann ist "viel Kalium" nicht automatisch das Ziel.