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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2677915 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Es ist wieder recht feucht hier und Swenson Red meldet schon Peronospera. Ich las gerade dass die Sorte anfällig für Peronospera sein soll.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Dann scheint die Sorte ja recht gute Resistenzgene zu haben, weil Ölflecken sieht man keine.
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- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich sehe da Regenwasser auf dem Blatt und ein paar kleine dunklen Punkte. Die wirken wie Nekrosen oder kleine abgestorbene Stellen, nicht wie Fruchtkörper eines Pilzbefalls. Vielleicht Thirpse oder andere Saugschäden.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Siehst du noch mehr solcher Flecken, Rib-2BW?
Ich hatte letztes Jahr mal Proben ins Labor gegeben, mit dem Befund Epicoccum nigrum hatte keiner gerechnet.
Ich hatte letztes Jahr mal Proben ins Labor gegeben, mit dem Befund Epicoccum nigrum hatte keiner gerechnet.
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- Rib-2BW
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
An Beeren habe ich solche Flecken noch nicht gesehen. An anderen Sorten habe ich dieses Jahr noch keine Flecken an Blättern sehen können. Swenson Red befindet sich momentan im BBCH bei 53. Diese Flecken sind im unteren Bereich vermehrt vorhanden, oben nicht. Momentan haben wir 2 Wochen nasskaltes Wetter. Ich las dass solche Flecken für Peronospera bei der Infektion entstehen können. Bei der Recherche nach der krankheitsanfälligkeit von Swenson wird sie bei Peronospera als anfällig beschrieben. Muss mal weiter beobachten.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich hatte die Flecken auch auf den Blättern. Pero bei BBCH 53 würde mich wundern, gerade weil es dazu zumindest hier im Südwesten zu trocken war. Es sind mit dem Regen gerade mal die Wintersporen gekeimt und jetzt vielleicht auch auf die unteren Blätter gespritzt worden, so dass frühestens die Tage erste Infektionen passiert sein könnten. Wenn die Inkubationszeit abgelaufen ist, wird man sehen, ob das tatsächlich der Fall war. Dann werden Ölflecken sichtbar, die man auf deinem Foto nicht sieht.
Also hier ist weiterhin entspanntes Triebe in den Doppeldrhatrahmen einsortieren angesagt.
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- Rib-2BW
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Das ist der "aktuelle" Zustand.
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Vielleicht Schwarzfäule. Mit einer Lupe ins Zentrum dieser Flecken gucken, dort erscheinen dann nach einiger Zeit winzige, schwarze, stecknadelkopfgroße Pünktchen, die Fruchtkörper des Pilzes, Pyknidien.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Auf dem Blattstiel oben rechts im Bild sieht man die schiffchenförmigen Aufplatzungen, wie sie für die Schwarzfleckenkrankheit, Phomopsis viticola, typisch sind.
Kommt vor allem vor, wenn es während des Austriebs regnerisch ist und wenn es dazu noch kühl ist, dauert die empfindliche Phase um so länger.
Bei falschem Mehltau ist in manchen Gegenden die Inkubationszeit dieses Wochenende abgelaufen, das heißt ab etwa heute könnten erste Ölflecken sichtbar sein.
Kommt vor allem vor, wenn es während des Austriebs regnerisch ist und wenn es dazu noch kühl ist, dauert die empfindliche Phase um so länger.
Bei falschem Mehltau ist in manchen Gegenden die Inkubationszeit dieses Wochenende abgelaufen, das heißt ab etwa heute könnten erste Ölflecken sichtbar sein.
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- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Kein Krankheitsdruck für falschen Mehltau. Beim echten Mehltau könnte es anders aussehen, aber noch nicht mal der Taupunkt wird nachts erreicht, auch die Nächte sind sehr trocken. Tagsüber 25% relative Luftfeuchtigkeit. Vorsicht bei Behandlung, die Sonne mit starker UV-Stahlung kann Schäden verstärken.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Aktuell kein Druck beim falschen, ich rede vom ergiebigen Regen vor ein paar Tagen.
Echten sollte man schon letzte Woche abgedeckt haben, vorgestern war auch noch Tau auf den Blättern.
Diese Woche dürfte es ausreichend trocken bleiben.
Chardonnay geschützt stehend hat Schrotkorngröße. Alles andere ist noch nicht in Blüte und explodiert vom Wuchs her, weil es unten feucht und oben warm ist.
Echten sollte man schon letzte Woche abgedeckt haben, vorgestern war auch noch Tau auf den Blättern.
Diese Woche dürfte es ausreichend trocken bleiben.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ich denke es ist Phomopsis viticola. Die Beschreibung auf der Seite passt schon gut. Die Swenson habe ich über einen Bogen wachsen gelassen. Oben nichts bis wenig aber unten ist es stärker. Das einjährige Holz deutet auch darauf hin. Immerhin soll es qualitätsförderlich sein. Die Aurore schien auch etwas abbekommen zu haben, scheint aber die Infektionen am Blatt vollkommen abzustoßen zu können. Man sieht später Löcher ohne Nekrose im Blatt.
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Schön, dann wäre das geklärt.
Hier sind die Austriebskrankheiten kein Thema mehr und die Triebe am oberen Draht angekommen. Die ersten Sorten blühen und spätere sind kurz davor. Die Gescheine sind dieses Jahr wieder riesig. Bei zu erwartendem guten Blühverlauf muss später sehr gewissenhaft ausgedünnt werden. Ist zusätzliche Arbeit aber auch die Chance, das Ernteergebnis positiv zu beeinflussen.
Hier sind die Austriebskrankheiten kein Thema mehr und die Triebe am oberen Draht angekommen. Die ersten Sorten blühen und spätere sind kurz davor. Die Gescheine sind dieses Jahr wieder riesig. Bei zu erwartendem guten Blühverlauf muss später sehr gewissenhaft ausgedünnt werden. Ist zusätzliche Arbeit aber auch die Chance, das Ernteergebnis positiv zu beeinflussen.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Hier hat der Frost Ende März die Knospen rasiert, die Reben wirken deshalb abschnittsweise kahl, manche haben überlebt, die treiben dafür heftig und kippen dann auch mastig schnell ab. Ersatzknospen kommen spät wenn überhaupt und haben auch keine Gescheine. Derzeit gibts keine einzige Sorte, bei der Ausdünnen abzusehen ist.