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Rosenhecke, aber wie? (Gelesen 18502 mal)
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Stimmt, Manu, das ist auch eine gute Möglichkeit und geht farblich bestimmt gut zusammen. Die duften ja alle gut und ich freue mich schon darauf dort entlang zu gehen. An Rosenkonfitüre hab ich noch gar nicht gedacht, da muss ich mal nach einem Rezept gucken (gibt's doch sicher auch hier im Forum?). Aber das hat noch ein wenig Zeit. Wenn's nur schon so weit wäre! Jetzt muss ich erstmal buddeln...
Re:Rosenhecke, aber wie?
Hier stehen Mme Boll und de Resht nebeneinander. Mme ist erst sehr langsam gewachsen und hat aber dieses Jahr lange kräftige Triebe gemacht und ist jetzt fast höher als de Resht. J. Cartier und Mme Boll haben eine recht ähnliche Blütenfarbe - ob das nebeneinander so gut aussieht? Aber eine Hecke aus der weißen Jacques Cartier und den beiden anderen müßte gut aussehen - und nicht langweilig! Wie groß sollen denn die Abstände werden? Hier hat sich 1 m bewährt. Um das Löcher buddeln beneide ich dich wirklich nicht.
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Die "Rosenschule meines Vertrauens" hat einen Pflanzabstand von 60 cm empfohlen, für eine reine de Resht Hecke. Ich fand das ein bisschen eng und bin dankbar für den Vorschlag den Abstand etwas weiter zu wählen. Wird Jacques Cartier nicht auch ein bisschen breiter (und höher) und wächst etwas schneller als die Rose de Resht? Ich habe im Frühjahr auch eine Mme. Boll alias Comte gepflanzt, und die hatte bis August auch nur wenig Zuwachs. Aber geblüht hat sie schon, ich hab sie auch gelassen. Stimmt, Mme. Boll und Jacques sind ziemlich ähnlich in der Farbe und ich sollte mich für eine von beiden entscheiden. Über die Farben denke ich noch mal nach. Weiss und Rosa und Quitscherot sind sicher schön, aber ob ich's dort so kontrastreich mag, weiss ich noch nicht. Ich hatte auch schon angedacht vielleicht nur weisse Cartiers dort zu pflanzen. Sind die eigentlich genauso wüchsig und blühfreudig wie die rosa Cartiers? Oder vielleicht nur rosa und purpurrot wie bei Dir, Uliginosa? Das stelle ich mir auch sehr schön vor und nicht so hart im Kontrast. Es wird sowieso noch ein Weilchen dauern bis ich die Pflanzen bekomme, die werden ja erst ab Mitte Oktober "geerntet" und so werde ich wohl kaum vor Dezember pflanzen können, vielleicht auch erst im kommenden Frühjahr, es sei denn, ich finde eine Rosenschule in Frankreich, die mich zuverlässig vor Anfang November beliefern kann. Ich bin ja nicht immer vor Ort und das kompliziert die Sache etwas. Erst einmal muss ich ausmessen und schauen, wieviele Pflanzen ich genau brauche. Und auf alle Fälle kann ich die Löcher jetzt schon mal machen. Bei meiner Abreise sieht's dann nach Riesenwühlmaus-Attacke aus und ich hoffe keiner fällt in eines der Löcher
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ManuimGarten
Re:Rosenhecke, aber wie?
Paßt denn die Farbe nicht gerade deshalb gut zusammen bzw. verschwimmen ineinander, sofern sie gemeinsam blühen? Das trifft ja auch nicht immer zu, deshalb finde ich eine Mischung verschiedener Sorten ganz praktisch.Hier habe ich im Sommer eine Rose de Resht im Topf gepflanzt, von der bin ich ganz begeistert. Laufend bildet sie neue Knospen (wenn auch die Blüten nicht lange halten), und der Duft.... Und bald kommt daneben auch die Mme. Boll. Und noch einige in Rosatönen.J. Cartier und Mme Boll haben eine recht ähnliche Blütenfarbe - ob das nebeneinander so gut aussieht?
- freiburgbalkon †
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Könntest ja noch mit dem Sport von Rose de resht, Rose de Alhambra abwechseln......Das hat mir doch zu denken gegeben und ich habe mich jetzt für die Rose de Resht entschieden, für die ganze Hecke, also nichts Gemischtes und schön einheitlich, kompakt und blickdicht. Ist natürlich ein bissl langweilig, weil ich dabei meine Lust andere Rosen auszuprobieren nicht austoben kann, aber dafür kann ich dann auch einigermassen sicher sein, dass es optisch funktionieren wird (hoffentlich)...
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Hallo Freiburgbalkon, Rose de Alhambra kannte ich noch gar nicht. Das ist ein super Vorschlag und gefällt mir sehr gut dazu. Danke!
Re:Rosenhecke, aber wie?
Rose de Alhambra hatte ich auch schon mal erwähnt.
De Resht (4 Jahre alt) ist hier um die 140 cm, die längsten Triebe 170 cm,Mme Boll/Comte de Chambord (3 Jahre alt) war bisher um 1 m jetzt hat sie 180 cm-Triebe,J. Cartier (3 Jahre alt) knapp 120 cm, die längsten Triebe 140 cm. Der Standort an der Straße ist eher schlechter als bei den beiden anderen. Wenn du auf 1 m pflanzt, sind natürlich erst noch Lücken. Twischen Indigo und J.c. wurden die schnell durch Ausläufer von ersterer gefüllt. Die Blüten sind natürlich beide nicht besonders schön - bessere gibt es gerade nicht - und de Resht hat gerade gar keine! Dabei blüht sie eigentlich fast immer.


Den weißen J.C. kenne ich leider nicht persönlich.
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
- martina 2
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Meine Indigo hat sich leider heuer ganz verabschiedet, nachdem sie frostbedingt zwei Jahre nur noch sehr schwächlich gewesen war und kaum Blüten gehabt hatte. Eigentlich wollte ich an ihren Platz eine Resht pflanzen, aber du machst mir wieder Mut
So blühferudig wie RdR ist sie aber doch nicht, oder?
Schöne Grüße aus Wien!
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Vielen Dank für die Bilder, Uliginosa!Stimmt, Du hattest die Rose de Alhambra schon erwähnt. Ich gestehe, dass ich da nicht so eingetaucht bin, weil ich ursprünglich ja etwas anderes wollte als ausgerechnet Rose de Resht, JC und Konsorten und die Hoffnung hatte, dass es auch moderne Rosen gibt, die sich für diese Stelle eignen.Auf Deinen Bildern sieht es so aus, als hätte die Rose de Resht den kompaktesten Wuchs von den dreien. Compte/Boll, JC und Indigo scheinen sich vom Wuchs her zu ähneln, sind aber wohl etwas weniger harmonisch und geschlossen im Wuchs, was mir auch schon an meinen jungen Exemplaren vom JC und der Resht auffiel. Daher bin ich umso mehr davon überzeugt, es mit der Rose de Resht und der Rose de Alhambra zu versuchen. Die fallen nicht auseinander und das kann man dann sauber mit dem Rasenmäher umfahren. Ich denke, sie wachsen so dicht, dass sie sich selbst mit der Zeit durch Beschattung eine Art Baumscheibe schaffen, wo das Unkraut und der Graswuchs unterdrückt werden. So kann ich es mir vielleicht sparen, eine Rasenkante als Sperre einzusetzen, was ja noch mal mehr Arbeit wäre.Dass Deine Rose de Resht sogar Triebe bis zu 170 cm macht, Uliginosa, finde ich toll, dann wird die Hecke ja mit der Zeit auch ordentlich hoch.Ich denke die Würfel sind gefallen, für die Damen Resht und Alhambra. Die Rose de Alhambra gibt es wohl nur bei Ruf, oder kann man sie auch woanders beziehen? Neugierig wäre ich noch, ob die Rose de Resht auch auf der sonnenabgewandten Seite viele Blüten produziert? Habt ihr da vielleicht Beobachtungen gemacht?
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Hallo Uliginosa, hier noch eine Frage, ganz o.t.: Du hast in Deinem Album eine wunderschöne Rose, in so einer Buff-Farbe. Es ist das zweite Bild im Album. Verrätst Du mir, wie sie heisst? Sieht wirklich toll aus, auch mit der rötlichen Wand dahinter!Ach, jetzt habe ich es selbst entdeckt, ist ja die Buff Beauty! Ich blicke hier bei den Funktionen des Forums noch nicht so durch ;DSieht jedenfalls toll aus und weckt schon wieder Wünsche in mir...Sehr gefährlich, Eure Gesellschaft 
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ManuimGarten
Re:Rosenhecke, aber wie?
Ja, das kann ich nur bestätigen. Ursprünglich wollte ich in diesem Garten nicht wieder den Rosen die Hauptrolle geben. Aber seit ich hier rein gefallen bin, drängen sie sich laufend auf und haben sich sicher schon verdoppelt.Sieht jedenfalls toll aus und weckt schon wieder Wünsche in mir...Sehr gefährlich, Eure Gesellschaft
- rorobonn †
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...einfach einmal lachen!
Re:Rosenhecke, aber wie?
im londoner regent s park ahbe ich jetzt wunderschöne rosen"mauern" hesehen...diese bestanden meist aus etwa 3 reihen...bei beidseitiher ansicht aus 5 reihen gemischter rosen...in der "mitte" befanden sich meist einmalblühende, sehr hoch wachsende, was sich dann in der mittleren reihe mit öfter- nach, bzw 1x blühenden abwechselte...den vordergrund bildeten niedriger rosen so bis ca 60cm oder 1mman sah auch sehr "alte" rosenreihen, wobei hier mir wieder ebwußt wurde, dass man rosen manchmal eben auch- wie bäumen- 10-15 jahre geben können sollte um sich entsprechend zu entwickeln...von rosen erwartet man ja doch mehr oder weniger, dass sie sich doch bitte bis spätestsens zum zweiten jahr zum optimum entwickelt ahben, dann aber so bleiben sollen auch
::)was mir jetzt in bezug auf eine einfarbige rose de rehst hecke spontan eingefallen ist: warum nicht einen niedrigen bodendecker/niedrige rose davor...die von mir geliebte sternenflor beginnt erst spät im jahr mit ihren hauptflor...das müsste doch sehr gut passen?
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
- alfalfa
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Das ist sicher eine tolle Idee, Rorobonn, und Sternenflor ist eine Rose, um die ich auch schon mal rumgeschlichen bin, weil sie mir so gefällt. Aber ich fürchte doch, dass ich dann jedes Jahr zweimal dazwischen jäten muss, weil das Gras reinwächst und sich Bäume und Unkräter dazwischen versamen. Wenn ich nur immer da wäre, dann könnte ich das auch machen. Aber schon so fordert der Garten mit meinen Staudenbeeten usw. meinen vollen Einsatz während meiner Aufenthalte. Oder macht die Sternenflor so dicht, dass Unkraut keine Chance hat? Ich denke mittlerweile, ich muss alle Pflanzungen so pflegeleicht wie möglich anlegen. (Und ich muss leider auch die Kosten im Rahmen halten.)Da ich jede Menge Salvia officinalis im Garten habe, hatte ich schon daran gedacht, den vielleicht als Vorpflanzung zu nehmen. Der macht ziemlich dicht, sieht toll aus mit seinem grauen Laub, riecht gut und blüht lange. Ist zwar nicht so raffiniert wie Dein Vorschlag, könnte aber doch auch ganz schön aussehen, oder?Trotzdem vielen Dank für Deine anteilnehmenden Überlegungen, und im Prinzip ist es ein Klasse Vorschlag.
Re:Rosenhecke, aber wie?
Orania, die de Resht hat wirklich den schönsten d.h. dichtesten Wuchs der drei. Purpursalbei bildet hier im Garten einen wirklich dichten Bodendecker. Das wäre einen Versuch wert als Vorpflanzung. Aber vielleicht mußt du dann gelegentlich die Rosen von wurzelnden Salbeitrieben befreien.
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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Re:Rosenhecke, aber wie?
Hallo Uliginosa, ja, Purpursalbei sieht bestimmt noch besser aus, da muss ich mal welchen besorgen. Die violetten Blätter sehen bestimmt schön zu den purpurfarbenen Blüten aus. Ich hatte bisher immer nur den normalen "Küchensalbei". Danke für die Anregung
. Salbei jäten mach ich mit links, da hat man dann noch was zum Kochen, und er geht auch leicht raus. Aber meine Erfahrung ist, dass er eigentlich nicht unter die Gehölze wächst. Ich habe 2 Salbei-Hecken, auch als Beetumrandung, die wachsen bei mir eigentlich nicht in anderes rein.