News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Vögel im Garten (Gelesen 132089 mal)
Moderator: partisanengärtner
Re: Vögel im Garten
Bei mir tummeln sich
Blaumeise
Kohlmeise
Sumpfmeise
Schwanzmeise
Rotkehlchen
Kleiber
Spatzen
Stare
Amsel
Krähe
Elster
Kernbeisser
Buchfink
Buntspecht
Mittelspecht
Gartenbaumläufer
Vor ein paaren Jahren kamen auch mal Goldammer,Grünfink,Eicherhäher,Dompfaff
Blaumeise
Kohlmeise
Sumpfmeise
Schwanzmeise
Rotkehlchen
Kleiber
Spatzen
Stare
Amsel
Krähe
Elster
Kernbeisser
Buchfink
Buntspecht
Mittelspecht
Gartenbaumläufer
Vor ein paaren Jahren kamen auch mal Goldammer,Grünfink,Eicherhäher,Dompfaff
- Cryptomeria
- Beiträge: 6822
- Registriert: 7. Mai 2007, 21:59
- Region: Küstennähe,südl.Flensburg
Re: Vögel im Garten
Zu euren üblichen Verdächtigen kommen bei mir regelmäßig Goldammern, Distelfinken ( an Kardendisteln) und Grünfinken. Es fehlen Krähen, Elstern, Mittelspecht ,Schwanzmeisen. Jeden Winter habe ich regelmäßig eine Waldschnepfe von Dez. bis Febr. Natürlich nicht an einer Futterstelle, sondern dort, wo viel Laub liegt und der Boden spät zufriert und lange feucht bleibt.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
-
Hyla
- Beiträge: 5572
- Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
- Wohnort: Östliches Niedersachsen
- Region: Norddeutsche Tiefebene
- Höhe über NHN: 43 m
- Bodenart: Lehmiger Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vögel im Garten
Neuschnee über Nacht. Obwohl es nur leichten Frost hat, ist an den Futterspendern Hochbetrieb. Durch's Fensterglas fotografiert, darum wirkt alles so matt. Die Vogelbande hier ist Menschen nicht gewohnt und sobald sie einen sehen, sind alle weg.
Bergfink-Männchen
Hier sieht man die 'Konstruktion' meines Mannes. Zwei Pfosten mit Einschlaghülsen in die Erde, oben drüber ein 2m langer Balken angeschraubt. Schon hatte er Platz für x Futterspender.
So langsam wird der waagerechte Balken aber morsch und muß ausgetauscht werden.
Und sogar ins Dickicht kann man einen Futterspender reinquetschen. Optimaler Schutz vor dem Sperber. In die Rose will er nicht.
Bergfink-Männchen
Hier sieht man die 'Konstruktion' meines Mannes. Zwei Pfosten mit Einschlaghülsen in die Erde, oben drüber ein 2m langer Balken angeschraubt. Schon hatte er Platz für x Futterspender.
So langsam wird der waagerechte Balken aber morsch und muß ausgetauscht werden.
Und sogar ins Dickicht kann man einen Futterspender reinquetschen. Optimaler Schutz vor dem Sperber. In die Rose will er nicht.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
- Konstantina
- Beiträge: 3815
- Registriert: 28. Okt 2021, 11:35
- Region: am Fuß der Schwäbischen Alb
- Bodenart: Lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vögel im Garten
Sind es auf dem letzten Bild die Maiskörner? Werden die angenommen?
-
Hyla
- Beiträge: 5572
- Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
- Wohnort: Östliches Niedersachsen
- Region: Norddeutsche Tiefebene
- Höhe über NHN: 43 m
- Bodenart: Lehmiger Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Vögel im Garten
Nein, das sind alles gehackte Erdnüsse. 
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
- Veilchen-im-Moose
- Beiträge: 3101
- Registriert: 6. Feb 2022, 09:41
- Kontaktdaten:
-
Schwerte/Ruhr Winterhärtezone 7b
Re: Vögel im Garten
Leider nur Fotos durch die dreifachverglasten Wohnzimmerfenster, die noch dazu auch mal geputzt werden müssten. In den vergangenen Tagen kommen die Schwanzmeisen in kleinen Trüppchen an die Futterstellen.


Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
Henri Matisse
Henri Matisse
Re: Vögel im Garten
wir lagen heute eine Weile auf der Lauer, weil wir gerne unserer Wintergrasmücke beim Eisbaden zusehen wollten.
Heckenbraunelle, Baumläufer und Rotkehlchen fanden sich auch zwischen den zahllosen Meisen und immerhin fünf Amseln.
Heckenbraunelle, Baumläufer und Rotkehlchen fanden sich auch zwischen den zahllosen Meisen und immerhin fünf Amseln.
gardener first
- Cryptomeria
- Beiträge: 6822
- Registriert: 7. Mai 2007, 21:59
- Region: Küstennähe,südl.Flensburg
Re: Vögel im Garten
Eine Mönchsgrasmücke hat bei mir vor ca. 10 Jahren auch mal überwintert und sich fast ausschließlich damals von Sanddornfrüchten ernährt. Irgendwann im Febr. war sie dann weg, als alle Sanddorne weitgehend abgeerntet waren. Aber hier oben an der dänischen Grenze dürfte das Überwintern doch viel seltener sein als im südlichen Deutschland.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
- IrisLost
- Beiträge: 355
- Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
- Region: südliches SH
- Bodenart: Lehm mit Humusanteil
Re: Vögel im Garten
Bei uns gibt es leider keine seltenen Vögel. Welche der nicht-Besonderen welches Futter bevorzugen habe ich mal notiert und hoffe, euch damit nicht zu sehr zu langweilen (sonst einfach scrollen)...
Wir wohnen in Dorfrandlage neben einer großen Wiese und füttern fast ganzjährig. Im Winterhalbjahr hängen immer ca. 5 Meisenknödel und mehrere Säckchen mit Nüssen und Sonnenblumenkernen an relativ Greifvogel-geschützten Stellen. Dazu wird täglich Futter aus einer Fettfutter-basierten Wildvogelmischung auf zwei Gartentische und Freiflächen zwischen Beeten verteilt.
Bei Bedarf ergänzt durch kernige, in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte Haferflocken, Nüsse, Rosinen, (ungeschälte) Sonnenblumenkerne und Äpfel.
Für kleine Insektenfresser kommen ca. zwei Hände voll getrocknete Mehlwürmer in einen Buchs.
Seit dem zweiten Weihnachtstag haben wir fast durchgehend Dauerfrost, zur Zeit liegen die Höchsttemperaturen tagsüber bei minus 5 Grad und nachts weit darunter. Die dünne Schneedecke ist an den meisten Stellen vereist.
Fast ganztägig sind an Frosttagen bei uns:
Amseln, ca 8 bis 12 beiderlei Geschlechts. Bis vor ca. 6, 8 Jahren waren es noch mindestens doppelt so viele, dann gab es es ein paar Jahre lang nur maximal 4 bis 6, inzwischen scheint sich der Bestand langsam zu erholen.
Anfang des Winters sieht man erst immer nur Männchen, seit ein paar Wochen sind auch die Weibchen zurück.
Am liebsten fressen sie Äpfel. Normalerweise bekommen sie 1 bis 3 jeweils geviertelte pro Tag. Bei den aktuellen Temperaturen sind es bereits 4. Bleibt der Frost noch länger, brauchen sie noch mehr.
An zweiter Stelle folgen Fettfutter und in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte, kernige Haferflocken. Die Mehlwürmer würden sie auch gerne fressen, erwischen aber nur welche, die unter den Buchs gefallen sind.
Kleinere Sämereien aus der Fettfutter-basierten Wildvogelmischung, Sonnenblumenkerne und Rosinen werden erst genommen wenn sonst nichts mehr übrig ist.
Um die 30 Goldammern, seit einigen Jahren erhöht sich ihre Anzahl langsam aber stetig.
Ihr Lieblingsfutter sind kleinere Sämereien, Fettfutter und neuerdings, bei anhaltender Kälte,
auch kernige Haferflocken mit Sonnenblumenöl.
Interessanterweise haben sie in diesem Winter gelernt, auch von den beiden Gartentischen zu fressen, in den vielen Jahren zuvor haben sie nur vom Boden gepickt. An aufgehängtes Futter gehen sie bisher nicht.
Mehrmals pro Tag kommen:
13 bis 20 Ringeltauben, manchmal 30 gleichzeitig. Leider scheint sie außer mir niemand im Dorf zu mögen/zu füttern, daher hauen sie bei uns ordentlich was weg. In erster Linie Fettfutter und (aktuell) Haferflocken, gefolgt von Sämereien und (gelegentlich) Nüssen. Sonnenblumenkerne und Rosinen erst wenn sonst nichts mehr da ist.
Zwei Rabenkrähen, die täglich 2 bis 3, bei den zur Zeit relativ tiefen Frostgraden allerdings 4 bis 5 kleinere Näpfe Katzentrockenfutter über den Zaun auf die Wiese geworfen bekommen.
Dadurch lassen sie das Futter für die anderen Vögel weitestgehend in Ruhe.
Drei Elstern, im Sommer sind es nur 2, aktuell aber bis zu 5. Sie fressen auch Katzentrockenfutter hinter dem Zaun und bleiben vom restlichen Futter daher überwiegend weg.
Spatzen zweierlei Arten, meist jeweils um die 15 bis 25, manchmal auch einzelne zwischendurch.
Sie mögen am liebsten Fettfutter, Meisenknödel und momentan Haferflocken, nehmen aber auch alles andere, was übrig ist.
In den letzten Tagen waren es deutlich weniger. Bei uns im Dorf halten sie sich überwiegend in der Nähe von freilaufendem Geflügel auf und fressen dort mit. Gänse und Hühner wurden nach und nach wieder aus ihren Ställen entlassen und deren Futter ist wohl begehrter als das, was es bei uns gibt.
Je zwei bis sechs Blau- und Kohlmeisen. Ihr Bestand hat sich über die Jahre nicht verändert. Bevorzugt fressen sie Fettfutter, Nüsse und zur Zeit auch Haferflocken. Meisenknödel landen aktuell nur auf Platz zwei.
Ein bis zwei Rotkehlchen (wenn zwei da sind wird gerauft). Auch bei/m Rotkehlchen stehen Fettfutter und (zur Zeit) Haferflocken ganz oben auf der Speisekarte. Kleinere Sämereien wie Hirse und Weizen aus der Wild-/Fettfuttermischung sind nicht ganz so beliebt.
Ein Buchfink, der 3 bis 4 Winter immer alleine mit den Goldammern kam, hat vor zwei Wochen Gesellschaft von einem zweiten (erst noch sehr schüchternen) bekommen und seit vorgestern ist zu meiner großen Freude auch ein dritter dabei.
Vor 15, 20 Jahren waren es meist um die 20 bis 25. Erst wurden es immer weniger, längere Zeit kam dann gar keiner mehr bis der Einzelne auftauchte. Jetzt habe ich ein bißchen Hoffnung, daß es mal wieder mehr werden könnten.
Gefressen werden vor allem Fettfutter, kleinere Sämereien und momentan auch öfter mal Haferflocken. Der „eingewöhnte“ Buchfink frißt auch von den Tischen, die beiden Neuen trauen sich das noch nicht.
Gelegentliche Gäste:
Drei Buntspechte, ein großer und zwei kleinere, kommen alle paar Tage, picken erst an zwei Bäumen herum und fressen dann Meisenknödel und Nüsse. Eventuell auch, schwer zu erkennen, ein paar Sonnenblumenkerne vom hinteren Tisch.
Eine, manchmal zwei Türkentaube/n alle 1, 2 Wochen, dann aber manchmal mehrere Tage hintereinander. Da sie sich meist mehr im Hintergrund aufhalten ist schwer zu beobachten, was sie am meisten fressen. Ich vermute aber Fettfutter und kleinere Sämereien.
Erst zwei- bis dreimal da war eine einzelne Silbermöwe. Sie frißt dann den vorderen Gartentisch komplett leer, von dem aus man den besten Überblick hat. Bis auf einzelne, kleine Sämereien ist dann alles an Fettfutter, Haferflocken und ggf. Nüssen und Sonnenblumenkernen weg. Aus der Nähe betrachtet sind Silbermöwen sehr majestätische Vögel.
Neuzugänge:
Zu meiner Freude waren nach vielen Jahren heute mal wieder zwei (oder sogar drei?) Grünfinken da. Bis vor ca. 15 Jahren kam davon im Winter regelmäßig ein Trupp von 5 bis 8. Seitdem habe ich nur ab und zu an Knicks Einzelne gesehen. Heute hatten sie auch, wie früher, an Fettfutter das größte Interesse, waren aber noch sehr scheu und quirlig. Das wird sich hoffentlich bald geben, so dass sie sich wieder öfter sehen lassen (und hoffentlich auch vermehren).
Heute noch zwei gestreifte Vögel in Spatzengröße. Sie sind sowohl vorne auf der Brust als auch oben auf dem Rücken hell- und mittelbraun gestreift, mit jeweils gleichmäßig schmalen Streifen. Auch kamen sie mir vom Körperbau schlanker vor als Haus- oder Feldspatzenweibchen. Interessiert waren sie vor allem an kleineren Sämereien. Bin gespannt ob sie wiederkommen und zu welcher Art sie gehören. Die Scheiben sind zu schmutzig zum Fotografieren.
Gefahren:
Die (momentan zwei) Hunde dürfen nur morgens und abends, nach Einbruch der Dunkelheit, kurz in den Garten. Die beiden (leider nur Pflege-) Katzen nur morgens nach den Hunden, bleiben aber aktuell auch nur maximal 20 Minuten draußen. Die Vögel bekommen erst danach frisches Futter.
Der Kater ist ein Brocken und hat alle anderen Katzen der Umgebung aus seinem Revier vertrieben. Gefahren durch Katzen bestehen für die Vögel also nicht.
Bussarde und Habichte werden von den Rabenkrähen vertrieben, die Seeadler kommen nicht so dicht an Häuser. Die Sperber und der Falke sind zu schnell für sie und erbeuten daher jeden Winter leider ein bis zwei kleine Singvögel.
Fensterscheiben werden imj Winterhalbjahr nicht geputzt und die Vögel nicht in unmittelbarer Hausnähe gefüttert. Trotzdem kamen im letzten und auch in diesem Winter je eine Goldammer durch Kollision mit einer Scheibe um´s Leben. - Ganz verhindern lassen sich Verluste unter den Futtergästen wohl leider nie.
Interessieren würde mich, was bei euch das Lieblingsfutter der verschiedenen Vögel ist, falls sie bei euch anderes bevorzugen. Das könnte ich dann eventuell ergänzen.
Wir wohnen in Dorfrandlage neben einer großen Wiese und füttern fast ganzjährig. Im Winterhalbjahr hängen immer ca. 5 Meisenknödel und mehrere Säckchen mit Nüssen und Sonnenblumenkernen an relativ Greifvogel-geschützten Stellen. Dazu wird täglich Futter aus einer Fettfutter-basierten Wildvogelmischung auf zwei Gartentische und Freiflächen zwischen Beeten verteilt.
Bei Bedarf ergänzt durch kernige, in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte Haferflocken, Nüsse, Rosinen, (ungeschälte) Sonnenblumenkerne und Äpfel.
Für kleine Insektenfresser kommen ca. zwei Hände voll getrocknete Mehlwürmer in einen Buchs.
Seit dem zweiten Weihnachtstag haben wir fast durchgehend Dauerfrost, zur Zeit liegen die Höchsttemperaturen tagsüber bei minus 5 Grad und nachts weit darunter. Die dünne Schneedecke ist an den meisten Stellen vereist.
Fast ganztägig sind an Frosttagen bei uns:
Amseln, ca 8 bis 12 beiderlei Geschlechts. Bis vor ca. 6, 8 Jahren waren es noch mindestens doppelt so viele, dann gab es es ein paar Jahre lang nur maximal 4 bis 6, inzwischen scheint sich der Bestand langsam zu erholen.
Anfang des Winters sieht man erst immer nur Männchen, seit ein paar Wochen sind auch die Weibchen zurück.
Am liebsten fressen sie Äpfel. Normalerweise bekommen sie 1 bis 3 jeweils geviertelte pro Tag. Bei den aktuellen Temperaturen sind es bereits 4. Bleibt der Frost noch länger, brauchen sie noch mehr.
An zweiter Stelle folgen Fettfutter und in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte, kernige Haferflocken. Die Mehlwürmer würden sie auch gerne fressen, erwischen aber nur welche, die unter den Buchs gefallen sind.
Kleinere Sämereien aus der Fettfutter-basierten Wildvogelmischung, Sonnenblumenkerne und Rosinen werden erst genommen wenn sonst nichts mehr übrig ist.
Um die 30 Goldammern, seit einigen Jahren erhöht sich ihre Anzahl langsam aber stetig.
Ihr Lieblingsfutter sind kleinere Sämereien, Fettfutter und neuerdings, bei anhaltender Kälte,
auch kernige Haferflocken mit Sonnenblumenöl.
Interessanterweise haben sie in diesem Winter gelernt, auch von den beiden Gartentischen zu fressen, in den vielen Jahren zuvor haben sie nur vom Boden gepickt. An aufgehängtes Futter gehen sie bisher nicht.
Mehrmals pro Tag kommen:
13 bis 20 Ringeltauben, manchmal 30 gleichzeitig. Leider scheint sie außer mir niemand im Dorf zu mögen/zu füttern, daher hauen sie bei uns ordentlich was weg. In erster Linie Fettfutter und (aktuell) Haferflocken, gefolgt von Sämereien und (gelegentlich) Nüssen. Sonnenblumenkerne und Rosinen erst wenn sonst nichts mehr da ist.
Zwei Rabenkrähen, die täglich 2 bis 3, bei den zur Zeit relativ tiefen Frostgraden allerdings 4 bis 5 kleinere Näpfe Katzentrockenfutter über den Zaun auf die Wiese geworfen bekommen.
Dadurch lassen sie das Futter für die anderen Vögel weitestgehend in Ruhe.
Drei Elstern, im Sommer sind es nur 2, aktuell aber bis zu 5. Sie fressen auch Katzentrockenfutter hinter dem Zaun und bleiben vom restlichen Futter daher überwiegend weg.
Spatzen zweierlei Arten, meist jeweils um die 15 bis 25, manchmal auch einzelne zwischendurch.
Sie mögen am liebsten Fettfutter, Meisenknödel und momentan Haferflocken, nehmen aber auch alles andere, was übrig ist.
In den letzten Tagen waren es deutlich weniger. Bei uns im Dorf halten sie sich überwiegend in der Nähe von freilaufendem Geflügel auf und fressen dort mit. Gänse und Hühner wurden nach und nach wieder aus ihren Ställen entlassen und deren Futter ist wohl begehrter als das, was es bei uns gibt.
Je zwei bis sechs Blau- und Kohlmeisen. Ihr Bestand hat sich über die Jahre nicht verändert. Bevorzugt fressen sie Fettfutter, Nüsse und zur Zeit auch Haferflocken. Meisenknödel landen aktuell nur auf Platz zwei.
Ein bis zwei Rotkehlchen (wenn zwei da sind wird gerauft). Auch bei/m Rotkehlchen stehen Fettfutter und (zur Zeit) Haferflocken ganz oben auf der Speisekarte. Kleinere Sämereien wie Hirse und Weizen aus der Wild-/Fettfuttermischung sind nicht ganz so beliebt.
Ein Buchfink, der 3 bis 4 Winter immer alleine mit den Goldammern kam, hat vor zwei Wochen Gesellschaft von einem zweiten (erst noch sehr schüchternen) bekommen und seit vorgestern ist zu meiner großen Freude auch ein dritter dabei.
Vor 15, 20 Jahren waren es meist um die 20 bis 25. Erst wurden es immer weniger, längere Zeit kam dann gar keiner mehr bis der Einzelne auftauchte. Jetzt habe ich ein bißchen Hoffnung, daß es mal wieder mehr werden könnten.
Gefressen werden vor allem Fettfutter, kleinere Sämereien und momentan auch öfter mal Haferflocken. Der „eingewöhnte“ Buchfink frißt auch von den Tischen, die beiden Neuen trauen sich das noch nicht.
Gelegentliche Gäste:
Drei Buntspechte, ein großer und zwei kleinere, kommen alle paar Tage, picken erst an zwei Bäumen herum und fressen dann Meisenknödel und Nüsse. Eventuell auch, schwer zu erkennen, ein paar Sonnenblumenkerne vom hinteren Tisch.
Eine, manchmal zwei Türkentaube/n alle 1, 2 Wochen, dann aber manchmal mehrere Tage hintereinander. Da sie sich meist mehr im Hintergrund aufhalten ist schwer zu beobachten, was sie am meisten fressen. Ich vermute aber Fettfutter und kleinere Sämereien.
Erst zwei- bis dreimal da war eine einzelne Silbermöwe. Sie frißt dann den vorderen Gartentisch komplett leer, von dem aus man den besten Überblick hat. Bis auf einzelne, kleine Sämereien ist dann alles an Fettfutter, Haferflocken und ggf. Nüssen und Sonnenblumenkernen weg. Aus der Nähe betrachtet sind Silbermöwen sehr majestätische Vögel.
Neuzugänge:
Zu meiner Freude waren nach vielen Jahren heute mal wieder zwei (oder sogar drei?) Grünfinken da. Bis vor ca. 15 Jahren kam davon im Winter regelmäßig ein Trupp von 5 bis 8. Seitdem habe ich nur ab und zu an Knicks Einzelne gesehen. Heute hatten sie auch, wie früher, an Fettfutter das größte Interesse, waren aber noch sehr scheu und quirlig. Das wird sich hoffentlich bald geben, so dass sie sich wieder öfter sehen lassen (und hoffentlich auch vermehren).
Heute noch zwei gestreifte Vögel in Spatzengröße. Sie sind sowohl vorne auf der Brust als auch oben auf dem Rücken hell- und mittelbraun gestreift, mit jeweils gleichmäßig schmalen Streifen. Auch kamen sie mir vom Körperbau schlanker vor als Haus- oder Feldspatzenweibchen. Interessiert waren sie vor allem an kleineren Sämereien. Bin gespannt ob sie wiederkommen und zu welcher Art sie gehören. Die Scheiben sind zu schmutzig zum Fotografieren.
Gefahren:
Die (momentan zwei) Hunde dürfen nur morgens und abends, nach Einbruch der Dunkelheit, kurz in den Garten. Die beiden (leider nur Pflege-) Katzen nur morgens nach den Hunden, bleiben aber aktuell auch nur maximal 20 Minuten draußen. Die Vögel bekommen erst danach frisches Futter.
Der Kater ist ein Brocken und hat alle anderen Katzen der Umgebung aus seinem Revier vertrieben. Gefahren durch Katzen bestehen für die Vögel also nicht.
Bussarde und Habichte werden von den Rabenkrähen vertrieben, die Seeadler kommen nicht so dicht an Häuser. Die Sperber und der Falke sind zu schnell für sie und erbeuten daher jeden Winter leider ein bis zwei kleine Singvögel.
Fensterscheiben werden imj Winterhalbjahr nicht geputzt und die Vögel nicht in unmittelbarer Hausnähe gefüttert. Trotzdem kamen im letzten und auch in diesem Winter je eine Goldammer durch Kollision mit einer Scheibe um´s Leben. - Ganz verhindern lassen sich Verluste unter den Futtergästen wohl leider nie.
Interessieren würde mich, was bei euch das Lieblingsfutter der verschiedenen Vögel ist, falls sie bei euch anderes bevorzugen. Das könnte ich dann eventuell ergänzen.
- Konstantina
- Beiträge: 3815
- Registriert: 28. Okt 2021, 11:35
- Region: am Fuß der Schwäbischen Alb
- Bodenart: Lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Vögel im Garten
Sehr interessante Bericht. Danke dir.
Zum meine Futterstelle muss ich erst hoch und dann durch kleine Wiese laufen, da fliegen alle weg.
Wenn ich nicht vergesse paar angeknackte Walnüsse aufzubringen kommen die Eichelhäher. Die höre ich von weitem.
Letzte Zeit treibt sich ein verletzter Fuchs rum und die Vögel sind noch mer scheu geworden. Auch gut so. Ich habe die Maisknödel aufgehängt und auf dem Boden. Meistens werden die Knödel auf dem Boden aufgefressen. Manchmal bleiben sie 1-2 Tage liegen. Ich denke wegen dem Fuchs kommen die Buchfinken, die von Boden piken, nicht.
Die aufgeschnittenen Äpfel gehen auch gut weg. Ganz nah liegen aber immer noch die Äpfel unten dem Baum, die sind immer noch unberührt.
Zum meine Futterstelle muss ich erst hoch und dann durch kleine Wiese laufen, da fliegen alle weg.
Wenn ich nicht vergesse paar angeknackte Walnüsse aufzubringen kommen die Eichelhäher. Die höre ich von weitem.
Letzte Zeit treibt sich ein verletzter Fuchs rum und die Vögel sind noch mer scheu geworden. Auch gut so. Ich habe die Maisknödel aufgehängt und auf dem Boden. Meistens werden die Knödel auf dem Boden aufgefressen. Manchmal bleiben sie 1-2 Tage liegen. Ich denke wegen dem Fuchs kommen die Buchfinken, die von Boden piken, nicht.
Die aufgeschnittenen Äpfel gehen auch gut weg. Ganz nah liegen aber immer noch die Äpfel unten dem Baum, die sind immer noch unberührt.