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Vögel im Garten (Gelesen 132658 mal)

Tiere beobachten, schützen und erkennen

Moderator: partisanengärtner

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Naty81
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Re: Vögel im Garten

Naty81 » Antwort #1050 am:

Bei mir tummeln sich
Blaumeise
Kohlmeise
Sumpfmeise
Schwanzmeise
Rotkehlchen
Kleiber
Spatzen
Stare
Amsel
Krähe
Elster
Kernbeisser
Buchfink
Buntspecht
Mittelspecht
Gartenbaumläufer

Vor ein paaren Jahren kamen auch mal Goldammer,Grünfink,Eicherhäher,Dompfaff
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Cryptomeria
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Re: Vögel im Garten

Cryptomeria » Antwort #1051 am:

Zu euren üblichen Verdächtigen kommen bei mir regelmäßig Goldammern, Distelfinken ( an Kardendisteln) und Grünfinken. Es fehlen Krähen, Elstern, Mittelspecht ,Schwanzmeisen. Jeden Winter habe ich regelmäßig eine Waldschnepfe von Dez. bis Febr. Natürlich nicht an einer Futterstelle, sondern dort, wo viel Laub liegt und der Boden spät zufriert und lange feucht bleibt.
VG Wolfgang
Hyla
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Re: Vögel im Garten

Hyla » Antwort #1052 am:

Neuschnee über Nacht. Obwohl es nur leichten Frost hat, ist an den Futterspendern Hochbetrieb. Durch's Fensterglas fotografiert, darum wirkt alles so matt. Die Vogelbande hier ist Menschen nicht gewohnt und sobald sie einen sehen, sind alle weg.

Bergfink-Männchen

1000807.jpg


Hier sieht man die 'Konstruktion' meines Mannes. Zwei Pfosten mit Einschlaghülsen in die Erde, oben drüber ein 2m langer Balken angeschraubt. Schon hatte er Platz für x Futterspender. ;)
So langsam wird der waagerechte Balken aber morsch und muß ausgetauscht werden.

1000808.jpg


Und sogar ins Dickicht kann man einen Futterspender reinquetschen. Optimaler Schutz vor dem Sperber. In die Rose will er nicht. ;D

1000809.jpg
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Konstantina
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Re: Vögel im Garten

Konstantina » Antwort #1053 am:

Sind es auf dem letzten Bild die Maiskörner? Werden die angenommen?
Hyla
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Re: Vögel im Garten

Hyla » Antwort #1054 am:

Nein, das sind alles gehackte Erdnüsse. :)
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Veilchen-im-Moose
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Re: Vögel im Garten

Veilchen-im-Moose » Antwort #1055 am:

Leider nur Fotos durch die dreifachverglasten Wohnzimmerfenster, die noch dazu auch mal geputzt werden müssten. In den vergangenen Tagen kommen die Schwanzmeisen in kleinen Trüppchen an die Futterstellen.

Bild

Bild
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
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Floris
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Re: Vögel im Garten

Floris » Antwort #1056 am:

wir lagen heute eine Weile auf der Lauer, weil wir gerne unserer Wintergrasmücke beim Eisbaden zusehen wollten.
Heckenbraunelle, Baumläufer und Rotkehlchen fanden sich auch zwischen den zahllosen Meisen und immerhin fünf Amseln.
Dateianhänge
DSCN6675.JPG
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Cryptomeria
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Re: Vögel im Garten

Cryptomeria » Antwort #1057 am:

Eine Mönchsgrasmücke hat bei mir vor ca. 10 Jahren auch mal überwintert und sich fast ausschließlich damals von Sanddornfrüchten ernährt. Irgendwann im Febr. war sie dann weg, als alle Sanddorne weitgehend abgeerntet waren. Aber hier oben an der dänischen Grenze dürfte das Überwintern doch viel seltener sein als im südlichen Deutschland.
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IrisLost
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Re: Vögel im Garten

IrisLost » Antwort #1058 am:

Bei uns gibt es leider keine seltenen Vögel. Welche der nicht-Besonderen welches Futter bevorzugen habe ich mal notiert und hoffe, euch damit nicht zu sehr zu langweilen (sonst einfach scrollen)...

Wir wohnen in Dorfrandlage neben einer großen Wiese und füttern fast ganzjährig. Im Winterhalbjahr hängen immer ca. 5 Meisenknödel und mehrere Säckchen mit Nüssen und Sonnenblumenkernen an relativ Greifvogel-geschützten Stellen. Dazu wird täglich Futter aus einer Fettfutter-basierten Wildvogelmischung auf zwei Gartentische und Freiflächen zwischen Beeten verteilt.
Bei Bedarf ergänzt durch kernige, in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte Haferflocken, Nüsse, Rosinen, (ungeschälte) Sonnenblumenkerne und Äpfel.
Für kleine Insektenfresser kommen ca. zwei Hände voll getrocknete Mehlwürmer in einen Buchs.

Seit dem zweiten Weihnachtstag haben wir fast durchgehend Dauerfrost, zur Zeit liegen die Höchsttemperaturen tagsüber bei minus 5 Grad und nachts weit darunter. Die dünne Schneedecke ist an den meisten Stellen vereist.

Fast ganztägig sind an Frosttagen bei uns:

Amseln, ca 8 bis 12 beiderlei Geschlechts. Bis vor ca. 6, 8 Jahren waren es noch mindestens doppelt so viele, dann gab es es ein paar Jahre lang nur maximal 4 bis 6, inzwischen scheint sich der Bestand langsam zu erholen.
Anfang des Winters sieht man erst immer nur Männchen, seit ein paar Wochen sind auch die Weibchen zurück.
Am liebsten fressen sie Äpfel. Normalerweise bekommen sie 1 bis 3 jeweils geviertelte pro Tag. Bei den aktuellen Temperaturen sind es bereits 4. Bleibt der Frost noch länger, brauchen sie noch mehr.
An zweiter Stelle folgen Fettfutter und in erwärmtem Sonnenblumenöl gewälzte, kernige Haferflocken. Die Mehlwürmer würden sie auch gerne fressen, erwischen aber nur welche, die unter den Buchs gefallen sind.
Kleinere Sämereien aus der Fettfutter-basierten Wildvogelmischung, Sonnenblumenkerne und Rosinen werden erst genommen wenn sonst nichts mehr übrig ist.

Um die 30 Goldammern, seit einigen Jahren erhöht sich ihre Anzahl langsam aber stetig.
Ihr Lieblingsfutter sind kleinere Sämereien, Fettfutter und neuerdings, bei anhaltender Kälte,
auch kernige Haferflocken mit Sonnenblumenöl.
Interessanterweise haben sie in diesem Winter gelernt, auch von den beiden Gartentischen zu fressen, in den vielen Jahren zuvor haben sie nur vom Boden gepickt. An aufgehängtes Futter gehen sie bisher nicht.

Mehrmals pro Tag kommen:

13 bis 20 Ringeltauben, manchmal 30 gleichzeitig. Leider scheint sie außer mir niemand im Dorf zu mögen/zu füttern, daher hauen sie bei uns ordentlich was weg. In erster Linie Fettfutter und (aktuell) Haferflocken, gefolgt von Sämereien und (gelegentlich) Nüssen. Sonnenblumenkerne und Rosinen erst wenn sonst nichts mehr da ist.

Zwei Rabenkrähen, die täglich 2 bis 3, bei den zur Zeit relativ tiefen Frostgraden allerdings 4 bis 5 kleinere Näpfe Katzentrockenfutter über den Zaun auf die Wiese geworfen bekommen.
Dadurch lassen sie das Futter für die anderen Vögel weitestgehend in Ruhe.

Drei Elstern, im Sommer sind es nur 2, aktuell aber bis zu 5. Sie fressen auch Katzentrockenfutter hinter dem Zaun und bleiben vom restlichen Futter daher überwiegend weg.

Spatzen zweierlei Arten, meist jeweils um die 15 bis 25, manchmal auch einzelne zwischendurch.
Sie mögen am liebsten Fettfutter, Meisenknödel und momentan Haferflocken, nehmen aber auch alles andere, was übrig ist.
In den letzten Tagen waren es deutlich weniger. Bei uns im Dorf halten sie sich überwiegend in der Nähe von freilaufendem Geflügel auf und fressen dort mit. Gänse und Hühner wurden nach und nach wieder aus ihren Ställen entlassen und deren Futter ist wohl begehrter als das, was es bei uns gibt.

Je zwei bis sechs Blau- und Kohlmeisen. Ihr Bestand hat sich über die Jahre nicht verändert. Bevorzugt fressen sie Fettfutter, Nüsse und zur Zeit auch Haferflocken. Meisenknödel landen aktuell nur auf Platz zwei.

Ein bis zwei Rotkehlchen (wenn zwei da sind wird gerauft). Auch bei/m Rotkehlchen stehen Fettfutter und (zur Zeit) Haferflocken ganz oben auf der Speisekarte. Kleinere Sämereien wie Hirse und Weizen aus der Wild-/Fettfuttermischung sind nicht ganz so beliebt.

Ein Buchfink, der 3 bis 4 Winter immer alleine mit den Goldammern kam, hat vor zwei Wochen Gesellschaft von einem zweiten (erst noch sehr schüchternen) bekommen und seit vorgestern ist zu meiner großen Freude auch ein dritter dabei.
Vor 15, 20 Jahren waren es meist um die 20 bis 25. Erst wurden es immer weniger, längere Zeit kam dann gar keiner mehr bis der Einzelne auftauchte. Jetzt habe ich ein bißchen Hoffnung, daß es mal wieder mehr werden könnten.
Gefressen werden vor allem Fettfutter, kleinere Sämereien und momentan auch öfter mal Haferflocken. Der „eingewöhnte“ Buchfink frißt auch von den Tischen, die beiden Neuen trauen sich das noch nicht.

Gelegentliche Gäste:

Drei Buntspechte, ein großer und zwei kleinere, kommen alle paar Tage, picken erst an zwei Bäumen herum und fressen dann Meisenknödel und Nüsse. Eventuell auch, schwer zu erkennen, ein paar Sonnenblumenkerne vom hinteren Tisch.

Eine, manchmal zwei Türkentaube/n alle 1, 2 Wochen, dann aber manchmal mehrere Tage hintereinander. Da sie sich meist mehr im Hintergrund aufhalten ist schwer zu beobachten, was sie am meisten fressen. Ich vermute aber Fettfutter und kleinere Sämereien.

Erst zwei- bis dreimal da war eine einzelne Silbermöwe. Sie frißt dann den vorderen Gartentisch komplett leer, von dem aus man den besten Überblick hat. Bis auf einzelne, kleine Sämereien ist dann alles an Fettfutter, Haferflocken und ggf. Nüssen und Sonnenblumenkernen weg. Aus der Nähe betrachtet sind Silbermöwen sehr majestätische Vögel.

Neuzugänge:

Zu meiner Freude waren nach vielen Jahren heute mal wieder zwei (oder sogar drei?) Grünfinken da. Bis vor ca. 15 Jahren kam davon im Winter regelmäßig ein Trupp von 5 bis 8. Seitdem habe ich nur ab und zu an Knicks Einzelne gesehen. Heute hatten sie auch, wie früher, an Fettfutter das größte Interesse, waren aber noch sehr scheu und quirlig. Das wird sich hoffentlich bald geben, so dass sie sich wieder öfter sehen lassen (und hoffentlich auch vermehren).

Heute noch zwei gestreifte Vögel in Spatzengröße. Sie sind sowohl vorne auf der Brust als auch oben auf dem Rücken hell- und mittelbraun gestreift, mit jeweils gleichmäßig schmalen Streifen. Auch kamen sie mir vom Körperbau schlanker vor als Haus- oder Feldspatzenweibchen. Interessiert waren sie vor allem an kleineren Sämereien. Bin gespannt ob sie wiederkommen und zu welcher Art sie gehören. Die Scheiben sind zu schmutzig zum Fotografieren.

Gefahren:
Die (momentan zwei) Hunde dürfen nur morgens und abends, nach Einbruch der Dunkelheit, kurz in den Garten. Die beiden (leider nur Pflege-) Katzen nur morgens nach den Hunden, bleiben aber aktuell auch nur maximal 20 Minuten draußen. Die Vögel bekommen erst danach frisches Futter.
Der Kater ist ein Brocken und hat alle anderen Katzen der Umgebung aus seinem Revier vertrieben. Gefahren durch Katzen bestehen für die Vögel also nicht.
Bussarde und Habichte werden von den Rabenkrähen vertrieben, die Seeadler kommen nicht so dicht an Häuser. Die Sperber und der Falke sind zu schnell für sie und erbeuten daher jeden Winter leider ein bis zwei kleine Singvögel.
Fensterscheiben werden imj Winterhalbjahr nicht geputzt und die Vögel nicht in unmittelbarer Hausnähe gefüttert. Trotzdem kamen im letzten und auch in diesem Winter je eine Goldammer durch Kollision mit einer Scheibe um´s Leben. - Ganz verhindern lassen sich Verluste unter den Futtergästen wohl leider nie.

Interessieren würde mich, was bei euch das Lieblingsfutter der verschiedenen Vögel ist, falls sie bei euch anderes bevorzugen. Das könnte ich dann eventuell ergänzen.
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Re: Vögel im Garten

Konstantina » Antwort #1059 am:

Sehr interessante Bericht. Danke dir.
Zum meine Futterstelle muss ich erst hoch und dann durch kleine Wiese laufen, da fliegen alle weg.
Wenn ich nicht vergesse paar angeknackte Walnüsse aufzubringen kommen die Eichelhäher. Die höre ich von weitem.
Letzte Zeit treibt sich ein verletzter Fuchs rum und die Vögel sind noch mehr scheu geworden. Auch gut so. Ich habe die Maisknödel aufgehängt und auf dem Boden. Meistens werden die Knödel auf dem Boden aufgefressen. Manchmal bleiben sie 1-2 Tage liegen. Ich denke wegen dem Fuchs kommen die Buchfinken, die von Boden piken, nicht.
Die aufgeschnittenen Äpfel gehen auch gut weg. Ganz nah liegen aber immer noch die Äpfel unten dem Baum, die sind immer noch unberührt.
Zuletzt geändert von Konstantina am 3. Feb 2026, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vögel im Garten

Cryptomeria » Antwort #1060 am:

@ IrisLost: Zu deinem reichhaltigen Futterangebot kann ich nichts ergänzen. Die Spatzen fressen tatsächlich überwiegend Weizenkörner und da ich Hühner habe, fliegen da bei dieser Witterung einfach ein paar Hände an die Futterstellen. Da stellt sich dann ab und zu auch mal ein Fasan ein. Vom Metzger bekam ich früher immer Flomen. Das habe ich in die Bäume gehängt. Da gingen früher immer Buntspechte, Meisen, Kleiber dran. Seit ich weitgehend Vegetarier bin, ist der Kontakt zur Metzgerei erloschen.
VG Wolfgang
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Re: Vögel im Garten

IrisLost » Antwort #1061 am:

Danke auch für eure Berichte! :)

- Eichelhäher kommen hier nur in noch kälteren Wintern (die es zum Glück länger nicht gab), der nächste Wald ist etwa 2 km weit entfernt.
Sollten die tiefen Temperaturen aber weiter anhalten sind Walnüsse eine gute Idee.
Der Fuchs würde mir auch leid tun und bekäme hier sicher, natürlich ein Stück von den Vögeln entfernt, (nicht nur) das Naßfutter, das die Katzen manchmal übrig lassen mit heilenden Arnica-Globuli angereichert plus alles mögliche, was mir sonst noch einfiele. Für einen echten Naturmenschen bin und bleibe ich zu sentimental.

Flomen, ja genau! Der hing in meiner Kindheit winters auch immer in den Obstbäumen meiner Oma. Die Metzgerei war genau gegenüber und Vegetarier gab´s da noch keine ;)
Elstern fressen sowieso alles, in noch längeren/kälteren Wintern habe ich sie sogar schon Straßenränder von Hundekacke reinigen sehen. Daher habe ich letzte Woche einen "Tierversuch" an ihnen unternommen und ihnen ein übrig gebliebenes, gebratenes Soja-Würstchen zerkleinert über den Zaun geworfen. Das war noch schneller weg als die Trockenfutterbröckchen und ist ihnen offensichtlich gut bekommen.
Andere Vögel haben da keine Chance: Auch die Elstern müssen immer warten bis die Krähen erstmal satt sind, so sehr sie sich darüber auch ärgern.

À propos "Elstern" und "ärgern": Sie mögen die Buntspechte nicht und würden sie gerne vertreiben, was die Buntspechte aber völlig kalt läßt.
Wenn die Silbermöwe auf dem vorderen Gartentisch frißt, springen sie daran von unten hoch und picken ihr in die Beine (oder versuchen es zumindest). Das interessiert die Silbermöwe aber nicht, was die Elstern noch mehr ärgert ;D

Die Grünfinken habe ich heute noch nicht wieder gesehen, dafür war bisher auch zu wenig Zeit. Immerhin war die/eine einzelne Türkentaube nochmal da und *sehr* hungrig: Hat auch weitergefressen als alle anderen von irgendwas erschreckt weggeflogen waren. Ich hoffe, sie kommt/en jetzt noch öfter, scheintFutter besonders dringend zu brauchen.

Ergänzung: Was im Vorgarten und auf den Gartenseiten los ist weiß ich nicht: Das Vogelfutter verteile ich immer nur im größeren, hinteren Gartenteil, den ich, zumindest im laublosen Winter, weitgehend vom Küchenfenster aus beobachten kann. Das verführt natürlich dazu, täglich zwei, drei Stunden mit Kaffee (und Kippen :-X) auf der Fensterbank zu vertrödeln, zumal an Gartenarbeit oder Aussaaten eh noch lange nicht zu denken ist. - Echtes Leben und ganz sicher spannender als TicToc, Instagram und andere virtuelle Zeitdiebe ;)
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Re: Vögel im Garten

Veilchen-im-Moose » Antwort #1062 am:

Hier tummelt sich eine verhältnismäßig ähnliche Vogelgesellschaft im Garten. Ich habe aber nicht so viel Ruhe, alle zu beobachten. Ich füttere verschiedene Mischfutter mit Mehlwürmern, Fettkuchen, Meisenknödel auf Insektenfettbasis, blanchierte Erdnüsse. Die sind der Hit, aber auch ein neues Misch-Fettfutter mit Mehlwürmern ist sehr beliebt. Bislang nutze ich verschiedene Futterspender, ein Vogelhaus und streue das Futter auch teilweise einfach auf den Boden. Das freut die Amseln, die Ringeltauben, Rotkehlchen und verschiedene Finken.

In Zukunft, wenn ab Frühjahr auch die Katzen nach draußen dürfen, werde ich alles höher hängend anbieten. Dann werde ich auch noch einen hängenden Futtertisch anbringen und eine Aufhängung für das vorhandene Vogelhäuschen basteln. Unser Hund hat noch nie irgendeinen Vogel ernsthaft gestört.

Aber die Katzen machen mir Sorgen. Denen habe ich jetzt gerade so Cat-Stop-Katzenkragen für die Halsbänder bestellt. Immerhin weisen da tatsächlich halbwegs wissenschaftliche Studien eine gewisse Wirksamkeit nach. Die Kragen ähneln den traditionellen Clownskragen und ähnlich albern werden die Tierchen damit aussehen. Wenn's wirken sollte, ist es mir egal und die Katzen stört es hoffentlich nicht gar so sehr.

Mir geht es ähnlich wie dir, IrisLost. Ich bin zu sentimental. Hier kriegt jedes Tier etwas. Ich verscheuche weder Krähen noch Elstern. Die haben im Winter doch alle ähnliche Probleme bei der Nahrungssuche. Und der verletzte Fuchs täte mir auch leid.
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Re: Vögel im Garten

Asinella » Antwort #1063 am:

So einen Kragen hatte ich für meine Kätzin auch mal, da sie die ersten Jahre immer wieder Vögel gefangen hat. Sie hatte ihn nicht mal einen Tag an, dann war er unauffindbar verschwunden - bis ich ihn etwa ein Jahr später irgendwo unter der Hecke gefunden habe.
Am Futterplatz waren bei uns immer auch die Katzen. Die Vögel haben das gewusst und die Katzen teilweise direkt gefoppt. Wenn der Futterplatz so gelegen ist, dass Katzen sich nicht gut unerkannt anschleichen können passiert da nicht viel. Unsere früheren Katzen hatten eh so gut wie nie Vögel gefangen, aber auch die jetzige Kätzin brachte Vögel v.a. im Frühjahr, wenn die Vögel in der Balzzeit abgelenkt waren und im Herbst, wenn "fremde" Vögel durchziehen. Glücklicherweise finde ich inzwischen auch bei ihr höchst selten Hinweise, dass sie einen Vogel gefangen hatte.
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Re: Vögel im Garten

Konstantina » Antwort #1064 am:

IrisLost hat geschrieben: 3. Feb 2026, 15:15 Der Fuchs würde mir auch leid tun und bekäme hier sicher, natürlich ein Stück von den Vögeln entfernt, (nicht nur) das Naßfutter, das die Katzen manchmal übrig lassen mit heilenden Arnica-Globuli angereichert plus alles mögliche, was mir sonst noch einfiele. Für einen echten Naturmenschen bin und bleibe ich zu sentimental.
Bin ich auch. Noch dazu ich konnte die Verletzung gut sehen: abgebrannte Fell. Da sind die Menschen bestimmt beteilig gewesen. Es tut mir weh und lässt mich Nachts schlecht schlafen. Über Zufütternd mit Katzenfutter habe ich auch schon gedacht. Ich mache es. Meine verwöhnte Kerle lassen schon einiges liegen.
Auch Nachbarkater bekommt reichlich Futter von mir (ich habe seinen Herrn informiert, er hat nichts dagegen) , damit er die Vögel nicht jagt :)
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