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Storchschnabel - Geranium (Gelesen 334887 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

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Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2205 am:

Nox hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 00:17 Interessant, 40 cm tiefe Wurzeln bei Deinen Potentillas ! Muss ich mir merken. Bist Du sicher, dass die schon hinüber waren ?
Ich habe für dich Bilder zusammengesucht, das wird aber hier bei den Storchschnäbel offtopic. Zu Potentilla bitte hier antworten:

viewtopic.php?p=4513362#p4513362
LG Horst
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Drainagefan
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2206 am:

Ich zeige mal ein paar Fotos was ich vorhabe. Mich irritiert nur der Hang, da ist schon zu viel vertrocknet. Auf ebener Fläche habe ich mit Blutstorchschnäbel und ähnlich steiniger Erde keine Probleme. Passt perfekt, die Blutstorchschnäbel sind gut durch den Dürresommer ohne Gießen gekommen, aber haben nicht im Sommer geblüht, nur Frühling und Herbst. Hausmauer-Oberflächentemperatur in 2m Entfernung 60°.

Unterschied sind also die oberen 20cm, darunter ist es sehr steinig. Nach 10cm gibt es ein wenig Kies. Darüber reine Sackerde ohne Mischung. Ich warte jetzt mal bis die Erde etwas zusammensinkt, dann kommt oben relativ viel Split gegen Austrocknen hin, aber keine totale Abdeckung. Ich möchte Drainage an der Oberfläche vermeiden


GERANIUM SANGUINEUM ELKE.jpg
GERANIUM SANGUINEUM ELKE


Ergebnis soll ein dichter Bodendecker sein


GERANIUM SANGUINEUM ELKE 2.jpg
GERANIUM SANGUINEUM ELKE


Wie man sieht, sind die Abstände teilweise sehr groß. Ich hoffe, dass alles zusammenwächst. Die Wuchsrichtung wird interessant, an anderer Stelle wächst Ost nach West viel besser als Nord nach Süd. Vielleicht weicht die Pflanze der starken Sonne aus. Süden ist am Übersichtsbild rechts.
Zuletzt geändert von Drainagefan am 11. Okt 2026, 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2207 am:

Ich weiß nicht was ich von dieser Lieferung halten soll.

Was sagt ihr zu den liegenden Trieben?


GERANIUM WALLICHIANUM BUXTONS VARIETY.jpg
GERANIUM WALLICHIANUM BUXTONS VARIETY


GERANIUM WALLICHIANUM BUXTONS VARIETY 2.jpg
GERANIUM WALLICHIANUM BUXTONS VARIETY


Das ist übrigens, die früher diskutierte Hangbepflanzung im Halbschatten. Ich glaube mit dem Licht wird die Pflanze klar kommen. Mit der Bewässerung wird man sehen, ich werde wohl sicher am Anfang gießen müssen.
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Re: Storchschnabel - Geranium

hobab » Antwort #2208 am:

Völlig normal in der Jahrerszeit und nach einiger Zeit in der Post. Bin ja sonst immer gerne für Splitt als Mulch, aber im Fall von Geranium und um den Hitzestress wenigstens etwas zu verringern, würde ich hier eher Holz oder Rinde nehmen.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2209 am:

hobab hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 19:20 Völlig normal in der Jahrerszeit und nach einiger Zeit in der Post.
Damit es kein Missverständnis gibt, ich nehme an, du beziehst dich auf Geranium wallichianum 'Buxton's Variety'.

Der Buxton soll der niedrigste Wallichianum sein, den es lt. Webshops gibt. Die Länge der Triebe enstpricht etwa meinem Geranium wallichianum ‘Sylvia’s Surprise’ und ist länger als meine Geranium wallichianum 'Sweet Heidy'. Ich habe die Heidy nicht genommen, weil der Buxton niedriger sein soll. aber gut jetzt ist er gesetzt, wird mir hoffentlich die Kletterhortensie nicht zu sehr verwachsen.

Ich möchte deinen Mulchvorschlag besser verstehen. Warum soll Rinde besser sein als Kies? Ich habe mit mulchen keine Erfahrung und bin meistens ohne Mulch ausgekommen.

Ich frage mich warum ich überhaupt mulchen soll? Wenn ich mulche erreicht der Regen den Boden schlechter und am Hang rinnt sowieso das Wasser weg. Stell dir das durchaus steiler vor als das Foto vermittelt.

Wenn du beim Buxton schaust, dann ist rechts oben eine Mauer. Die ist etwa 1m hoch und ist Südseite. Je weiter weg von der Mauer, desto sonniger. Direkt an der Mauer ist Schatten, ausgenommen am Nachmittag, da kommt die Sonne von Westen und je nach Jahreszeit ist auch alles anders.

Bei einem Hitzesommer würde mulchen schon Sinn machen, weiß man aber nicht, wie der nächste Sommer wird. Ich muss den Buxton mindestens 1 Jahr ausreichend feucht durchbringen. Die Sweet Heidy hat ähnlichen Schatten, aber ebene Fläche, die hat es im 2. Jahr heuer ganz gut gepackt, nicht geblüht, aber ausreichend grün. Die blüht dafür jetzt.

Also mulchen kann ich mir erst vorstellen, wenn es heiß ist. Den Kies den ich hingeben wollte, soll verhindern, dass die Erde zu sehr bei Regen weggeschwemmt wird.

Wallichianum verträgt sehr viel Wasser, zumindest die Sylvia aus eigener Erfahrung.

Beim Blutstorchschnabel Elke kann ich mir bei Hitze eher mulchen vorstellen. Der braucht nicht so viel Wasser und wenn es lange nicht regnet, macht das schon Sinn, auch wenn der Regen dann nicht so leicht in den Boden gelangt und am Hang wegrinnt.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2210 am:

Ich habe jetzt mal über das Mulchen nachgedacht.

Der Mulch soll ja verhindern, dass die Erde darunter nicht austrocknet. Beim Buxton ist es aber so, da sind oben vielleicht 10cm Sackerde, darunter ist es sehr steinig. Um irgendwas zu sagen, 40-50% sind Steine oder Kies, der Rest lehmige Erde vermischt. Am Hang rinnt das Wasser oberflächlich davon, dh die Erde darunter ist relativ trocken. Zu trocken für Mittagsblumen, die sind ohne Gießen vertrocknet. Der Mulch verhindert eher das Austrocknen von etwas das sowieso schon wenig feucht ist.

Der Buxton dort ist Experiment, ich glaube der kann es nur mit intensivem Gießen schaffen bis die Pfahlwurzel tief nach unten gewachsen sind und dafür muss es ausreichend regnen. Früher, wo es oft Wochen durch geregnet hat, war das alles kein Problem. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass der nächste Sommer nicht so heiß ist. Sonst muss ich ein paar Jahre viel gießen.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Starking007 » Antwort #2211 am:

Vom intensiven Giessen halte ich nichts, Blutstorchschnabel sollte jetzt mit Giessen (oder Regen) anwachsen, und dann ist Ruhe über die Jahre.
Solche Sackerde im Freiland meide ich bei solchen naturnahen Pflanzungen wie die P....
Da ist organischer Mulch schon grenzwertig. Nährstoffhaltiger Mulch/Erde führt zu vermehrten Wuchs und zieht einen hohen Wasserbedarf nach sich, den zu decken macht Arbeit und führt evtl. zu umfallenden Pflanzen.

Ich hab schon Obst humuslos gepflanzt, ging gut.
Gruß Arthur
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Re: Storchschnabel - Geranium

hobab » Antwort #2212 am:

Mulch, egal ob Splitt oder Hackschnitzel, puffern in erster Linie und unterdrücken Unkraut. Puffern: die Sonne knallt nicht direkt auf die Erde und trocknet die oberen Zentimeter zur Todeszone. Rindenmulch speichert etwas Wärme und gibt die Abends ab, Steinmulch erhitzt sich in der sowieso stressigen Lage und brät die Pflanzen auch noch Nachts. Unter der Mulchschicht ist es meist kühl - gut für die Wurzel, hilft aber nix, wenn das Blattgrün geröstet wird. Bei Regen knallen die Tropfen nicht direkt auf den Boden und spülen den weg, sondern werden im Mulch zwischengespeichert: das kühlt auch wieder den Boden, so das unter der Mulchschicht eine relativ gleichmäßige feuchte und temperierte Zone ensteht, die Pflanzenwachstum fördert.
Zu den Sorten kann ich nichts sagen, aber Geranium sind oft schluchterig im Herbst.
Gekaufte Pflanzerde halte auch ich für eher schädlich- wenn, dann bitte einarbeiten
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2213 am:

Starking007 hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 21:11 Vom intensiven Giessen halte ich nichts, Blutstorchschnabel sollte jetzt mit Giessen (oder Regen) anwachsen, und dann ist Ruhe über die Jahre.
Das wäre meine Strategie bei ebener Fläche und genauso habe ich es gemacht und es ging sehr gut.

Ich bin mir nur unsicher, ob es bei 13° Höchsttemperatur noch viel Anwachsen gibt. Vorübergehend kann es noch wärmer werden, aber ich fürchte in 2 Wochen im November ist es hier vorbei mit anwachsen und dann sind die Pflanzen im Überlebensmodus bis zum Frühjahr. Viel Wurzeln waren nicht an den Pflanzen. Also auch ein Grund um vorsichtig zu sein.

Meine Blutstorchschnabel halten es sehr trocken aus. Die Frage ist, ob das auch für die Zeit nach dem Setzen gilt.

Jedenfalls werde ich grundsätzlich die Wallichianum mehr gießen als die Blutstorchschnabel und vorerst gar nichts gießen. Ich habe auch noch Tiny Monster und Potentilla gesetzt. Vielleicht gibt es ein wenig Regen in den nächsten Tagen nach gestern, dann meint mein grüner Daumen, ich brauche nicht über Gießen nachzudenken.
Starking007 hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 21:11 und dann ist Ruhe über die Jahre.
Das ist der Punkt, die Pflanzen müssen zuerst gut am Hang anwachsen und bis dahin bin ich unsicher. In der Ebene haben es die Blutstorchschnäbel mit sehr sehr wenig gießen anfangs gerade geschafft. Der wenige Regen hat sie dann immer gerettet. Tiny Monster hat bis zum 3. Jahr gebraucht um gut angewachsen zu sein. Heuer war Tiny Monster der Wahnsinn, permanente Blüte in der ganzen Dürrezeit ohne Gießen.

Wie schon geschrieben wurde, ich brauche eine grünen Daumen um zu erkennen, ob und wann ich für das Anwachsen gießen muss.

Nach dem Anwachsen werde ich entspannt. Sicher bin ich mir nur, dass die Wurzeln keine Staunässe ertragen müssen, solange nicht Dauerregen kommt. Das Wasser rinnt oberflächlich weg und wenn nicht versickert es zwischen den vielen Steinen.
Zuletzt geändert von Drainagefan am 11. Okt 2026, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2214 am:

hobab hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 22:17 Steinmulch erhitzt sich in der sowieso stressigen Lage und brät die Pflanzen auch noch Nachts.
Ah ok, danke das werde ich berücksichtigen. Bis zum Frühling ist mulchen aber kein Thema. Ein geschlossener Sack Rindermulch liegt seit Jahren rum und Kies habe ich auch ein paar Boxen, die ich eigentlich los werden will.

Unkraut kann sowieso der Wahnsinn sein. Ich habe hier Balkontöpfe mit 80% Split. Die Pflanzen wurden entfernt und darin entstand über das Jahr eine grüne Unkrautfläche. Wir wissen noch immer nicht, welche Pflanzen da hinein kommen sollen. Idee ist jetzt die Balkontöpfe bei Dauerregen (wie vor 20 Jahren) vom Balkon vorübergehend zu entfernen.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Staudo » Antwort #2215 am:

Drainagefan hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 18:55Was sagt ihr zu den liegenden Trieben?
Wie schon geschrieben, das ist völlig normal, liegt aber nicht am Versand, sondern an der Produktion. Die Töpfe stehen dicht an dicht, wodurch die Pflanzen lang und hoch werden. Nimmt man sie aus dem Bestand, fallen sie um.
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Re: Storchschnabel - Geranium

Drainagefan » Antwort #2216 am:

Staudo hat geschrieben: ↑11. Okt 2026, 22:31 wodurch die Pflanzen lang und hoch werden.
Ich kann also hoffen, dass die Triebe im Garten kürzer sind und nicht so hoch werden?

Zum Vergleich:


GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY 2.jpg
GERANIUM WALLICHIANUM SWEET HEIDY


Die Heidy wächst erhöht auf einem Erdwall um das Abrinnen des Wassers für die Hortensie zu verhindern. In der Theorie sollte Buxton niedriger sein.

Die Lichtbedingungen für Buxton und Heidy sind irgendwie vergleichbar. Beide wachsen vom Vollschatten in die pralle Sonne. Die Heidy kommt damit klar. Wesentlicher Unterschied ist der Hang, wo dem Storchschnabel das Wasser wegrinnt.
LG Horst
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