Kann man an der Länge der Staubfäden den Typ ausmachen?
Der obere C. speciosus mit den langen Staubfäden ist schon viele Jahre im Garten.
Der untere C. speciosus wurde heuer als solcher gekauft.
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Herbstkrokusse (Gelesen 503113 mal)
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Hans-Herbert
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Re: Herbstkrokusse
Beweisfoto meines Tourkompagnons Christian Müller, mit dessen Erlaubnis hier gepostet: Crocus scharojanii, 21.8.2026, Swanetien, oberhalb der Koruldi-Seen, reichlich 2700 m.
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Re: Herbstkrokusse
toll! Haben die jetzt auch Laub oder was sind diese "Grashalme"? Ich meine, einen hellen Mittelstreifen zu erkennen.
Sonnige Grüße, Irene
- Kasbek
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Re: Herbstkrokusse
Nö, das ist wirklich Gras
Ich hänge mal noch ein weiteres Foto vom gleichen Standort an, auf dem man das Areal sieht, wo der Blütenstengel aus der Erde kommt.
Spannende Frage ist allerdings in der Tat, wann der eigentlich Laub treibt. Ich zitiere mich mal von oben selbst:
Spannende Frage ist allerdings in der Tat, wann der eigentlich Laub treibt. Ich zitiere mich mal von oben selbst:
Wenn das mit den vertrockneten Blättern auch bei scharojanii so sein sollte, hätte ich theoretisch am 21.8. welche sehen müssen. Intensiv danach gesucht habe ich allerdings nicht. Logisch wäre, wenn das Laub im Frühjahr mit der Schneeschmelze treibt, denn wenn nach dem 21.8. noch welches getrieben hätte, dann wäre das jetzt schon unter dem Schnee begraben und bliebe das auch für ein halbes Jahr, so daß die Zeit für Assimilation vor dem Winter arg knapp wäre, das Laub dann aber ein halbes Jahr unter dem Schnee überleben müßte, um nach der Schmelze weiter zu assimilieren. Da wäre es „effektiver“, wenn es erst im Frühjahr treibt.Kasbek hat geschrieben: ↑22. Sep 2026, 20:04 Frage wäre dann nur noch, wann der Samen eigentlich reift, also wann man welchen ernten könnte. Auf dem höher gelegenen der beiden Standorte liegt bis mindestens Mai, wenn nicht Juni Schnee, und spätestens im Oktober dürfte dort alles zugeschneit sein. Ruprecht erwähnt in seiner Erstbeschreibung nichts zur Samenreife, schreibt aber zu Crocus suworowianus, von dem er scharojanii abgrenzt, daß er Anfang September ganze „Alpenwiesen Ossetiens“ mit blühenden suworowianus bestanden gefunden hat, und zur gleichen Zeit „fanden sich einzelne Exemplare mit vertrockneten Blättern und Früchten nebst Samen“.
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Re: Herbstkrokusse
Damit hast du sicher recht!
Ich werde meinen C. pallasii mal beobachten, ob das Laub im Frühjahr noch frisch ist. Perlhyazinthen schaffen das ja auch unter den doch deutlich besseren Bedingungen hier.
Ich werde meinen C. pallasii mal beobachten, ob das Laub im Frühjahr noch frisch ist. Perlhyazinthen schaffen das ja auch unter den doch deutlich besseren Bedingungen hier.
Sonnige Grüße, Irene