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cydorian hat geschrieben: ↑31. Jan 2026, 22:50
Sind das Schorfpunkte auf der Schale? Könnte ein Jonagold sein, auch in Polen sehr häufige Sorte.
Nein, Schorf denke ich nicht.
Jonagold behalte ich mal im Hinterkopf,danke.
Cox Orange kann ich ausschließen.
Topaz hatte ich noch in der engeren Wahl.
Problem bei Jonagold nach Farbe ist, dass es so endlos viele Mutanten gibt, die vor allem die Schalenfarbe betreffen. 'Jonica', 'King', 'Jonagored', 'Rubinstar', 'Novajo', 'Red Jonaprince', 'Jomured'...
In Polen Hauptsorte, und das eher die jüngeren Mutanten, die alle stärker gefärbt sind.
Mit der Stielberostung hast du recht, die fehlende Berostung wäre untypisch für Jonagold. Bei der Fruchtfleischfarbe sieht das nach Kunstlicht aus, wenn das "LED warmweiss" ist könnte das Fruchtfleisch sogar gelber und dunkler wirken als es ist, spricht also gegen Topaz.
cydorian hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 11:34
Bei der Fruchtfleischfarbe sieht das nach Kunstlicht aus, wenn das "LED warmweiss" ist könnte das Fruchtfleisch sogar gelber und dunkler wirken als es ist, spricht also gegen Topaz.
Meine Fotos hatte ich bei Tageslicht gemacht und ohne Blitz.
Hallo.
Was habe ich hier?
Geerntet habe ich diese Äpfel Anfang Oktober vom Baum. Alle Äpfel haben um den Kelch diese raue Berostung. Oben am Stiel nur eine feine. Apfel ist mittelgroß bis groß. Stiel kurz bis sehr kurz, dick. Fleisch saftig aber auch brüchig. Ich bekomme keine Apfelspirale mit der Maschine geschnitten, ohne dass sie dabei in mehrere Teile zerbricht. Säure vorhanden aber Süße dominiert leicht. Kerne oft taub. Kann es Holsteiner Cox sein? Danke.
Dateianhänge
Zuletzt geändert von Rib-2BW am 18. Okt 2026, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
Also ich hatte vom Aussehen zuerst an Holsteiner Cox gedacht! Ansonsten kämen auch Ribston Pepping oder Harbards Renette, Goldrenette von Blenheim infrage. Geschmack kann man dieses Jahr schlecht einschätzen, bei der vielen Sonne schmeckt manches etwas anders!
Danke.
Man weiß ja nie. Im Buch von Szalantay; "Früchte, Beeren, Nüsse" steht eine komische Beschreibung zum Holsteiner Cox. Lange Kelchblätter, Kelch gering berostet. bis ¾ Streifig, geflammte Deckfärbung etc. Das Bild zeigt einen roten Apfel.
Das verwirrt. In einem anderen Buch war eine für mich besser passende Beschreibung und Bild. Daher konnte ich überhaupt eine Richtung bestimmen. Ich denke dass ich eine ältere Untersorte habe. Die Kechberostung ist durchgehend stark und grob. Habe keinen Apfel ohne gesehen. Der Zuckergehalt ist dieses Jahr sehr gut mit 18-20+ Brix.
PS: "Farbatlas alte Obstsorten" heißt das Buch mit der besseren Beschreibung.
Hat jemand eine Idee. Werden alle September/Oktober reif, die großen sind schön süß säuerlich und die kleinen süß.
Hat mein Vater von einem Obst- und Gartenbauverein, daher vermutlich eher Standardsorten. Bei den drei dunkelroten tippe ich auf Gala royal beiden zwei hellroten auf Gala und bei den großen auf Brettacher. Kenne mich aber kaum aus mit Äpfeln.
Vielleicht ergänzen mit den aufgeführten Punkten zur Bestimmung.
Brettacher rechts, möglich. Wobei der nicht im September reif wird, er ist später, aber jede Angabe zur Lage fehlt ja. Links keinen Schimmer. Sehen sehr allgemein aus.
1. Bildqualität. Das Bild muss auf die Äpfel fokussiert sein, nicht auf den Hintergrund. Helles Tageslicht ohne tiefe Schatten, keine direkte Sonne, keine Fehlfarben durch Kunstlicht und schlechten Weissabgleich, kein Blitz. Mindestgrösse der längsten Bildkante: 800 Pixel. Grauer nichtreflektierender Untergrund ist optimal.
2. Die Grösse der Äpfel muss erkennbar sein. Referenzgegenstände aufs Bild legen, die jeder kennt, Metermasse, Schlüssel, Geldmünzen, selber messen und Grössen nennen - Breite und Höhe, Varianz (Streuungsbreite verschiedener Früchte).
3. Wenn die Äpfel vorbereitet werden, zum Beispiel gewaschen um Russtau zu entfernen, dann muss vorher festgestellt und genannt werden, ob sie beduftet waren, eine fettige Schale hatten.
4. Mehrere Äpfel aufs Bild legen. Von oben, von unten, von der Seite, schräg. Anders ist die Fruchtform, Kelch und Stiel nicht zu sehen. Typischen Kelch und Stielgrube zeigen, vor allem die Berostung der gezeigten Früchte muss typisch sein.
5. Ein Schnittbild längs machen und fotografieren. Genau durch die Mitte des Kelchs und der Kelchhöhle, ebenso Stiel und Stielgrube. Bilder der Kerne, Kernhauswände. Nur so kann man die Kelchhöhlenform erkennen.
6. Bilder von Besonderheiten zeigen, wenn sie typisch sind. Zum Beispiel auffällige Lentizellen, Stiel, Kelch.
7. Auswahl der Äpfel: Möglichst kein Fallobst, keine verwurmten Äpfel, keine Schattenfrüchte, keine ausgewählt schönen Früchte sondern der Normaldurchschnitt.
Benötigte Apfelbeschreibung für eine Sortenbestimmung
Zu den Bildern bitte Äpfel und Baum beschreiben. Pflückzeitpunkt, Vorfruchtfall?, Ertragsstärke, Reifezeit, Lagerfähigkeit, Duft, Aroma, Zucker, Säure, eher schwere oder leichte Äpfel, Aussehen und Alter Baum, Region und Klima in dem der Baum steht, Strassenbaum, Gartenbaum, Fruchtfleischstruktur (grobzellig? feinzellig? locker? fest?), eigene Sortenvermutungen, Besonderheiten wie Blühzeitpunkt, besondere Windfestigkeit, Krankheiten des Baums (Krebs? Schorf? Kragenfäule? Rindenbrand?), Aussehen Blätter...
Bitte keine utopischen Erwartungen. Die angeschlagenen Zufallsäpfel die man von Bekannten bekam; den mitgenommenen Fallobstapfel vom Strassenrand beim Novemberspaziergang, mit dem Handy im Düsterlicht verwackelt geknipst, falsch fokussiert, in rotem Abendlicht geknipst, das ist kaum zu bestimmen.