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Holz spalten (Gelesen 54633 mal)

Gartengestaltung von Planen, Gelände und Boden über generelle Anlage, Wege, Steine, Zäune, Beete bis hin zu Kunst und Handwerk

Moderatoren: Nina, AndreasR

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Nicole
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Re:Holz spalten

Nicole » Antwort #10 am:

Das sieht ja schon fast nach meinem Spezialgebiet aus ;)Als Frau im Haus musste ich eine gut handlebare Methode des Holzspaltens finden, die bei mir wie folgt aussieht:Holzhammer statt Axt (mehr Gewicht, nicht so spitz/scharf, d.h. er hängt nach einem missglückten Versuch nur selten fest)Hauklotz, wie Amur sagt, nicht zu hoch, da so mehr Schwungeinen guten Metallkeil - in meinem Fall nach langer Suche und einigem rausgeschmissenem Geld, habe ich in Frankreich einen in sich gedrehten Keil gekauft, der sich sofort nach leichtem Anschlag ins Holz zieht und dieses bei den nächsten Schlägen durch leichten Dreh nach und nach spaltet - die anderen, geraden Metallkeile bekam man, weil zu lang, kaum alleine ins Holz, da sie ständig umfielen und die Spaltwirkung war, zumindest bei den meinen, nicht besondersLetzte Woche sah ich diese Keile auch in einem hiesigen, allerdings etwas besseren BaumarktDiese Hilfsmittel in Verbindung mit meiner Elektrosäge schaffen fast jeden Stamm, wenn auch mit unterschiedlicher Mühe.LG Nicole
Lieber glorreich scheitern, als schäbig siegen.
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Amur
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Re:Holz spalten

Amur » Antwort #11 am:

Je nach Körpergröße und Scheitlänge sollte er so 55-70cm Höhe haben.
...Anmachholz ...
Spächtele auf gut Schwäbisch.
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Amur
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Re:Holz spalten

Amur » Antwort #12 am:

- die anderen, geraden Metallkeile bekam man, weil zu lang, kaum alleine ins Holz, da sie ständig umfielen und die Spaltwirkung war, zumindest bei den meinen, nicht besondersLG Nicole
Einen kurzen Schlitz in den Scheit sägen und die halten. Gelesen habe ich schon von den drehenden Keilen. Gesehen noch keinen. Wenn ich allerdings an so richig astige Eichen denke, bei denen man schon mit den üblichen Keilen mit voller Wucht draufhauen muß.mfg
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Nicole
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Re:Holz spalten

Nicole » Antwort #13 am:

Der drehende Keil ist etwas kürzer aber oben um einiges dicker als meine anderen. Von den anderen habe ich doch auch schon mal den einen oder anderen versenkt, ohne dass sich etwas tat. Ich liefere so schnell wie möglich ein Foto nach.
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Eva

Re:Holz spalten

Eva » Antwort #14 am:

Spaltstock - Wie das wohl auf hochdeutsch heisst?
Süddeutsch: Hackstock :)Meiner ist 80 cm hoch und wird hauptsächlich genutzt um Strauch- und Staudenschnitt für den Kompost kleinzuhacken, oder mal einen Pfahl anzuspitzen. Der Kater hätt ihn gern noch 20 cm höher, zum Krallen schärfen...
brennnessel

Re:Holz spalten

brennnessel » Antwort #15 am:

Ach, ich habe eine lange Leitung! ...... 8)Den Hackstock kenne ich auch gut genug ! Das Holzspalten ("Klieben"" sagt man hier) zeigte mir mal ein alter Nachbar, nachdem er mir erst eine Weile zugesehen hatte und meinte: " Wia tuast denn du da blöd?" Man hackt erst mal fest auf das zu spaltende Holz, dass das Beil hält, dreht das Ganze mit Schwung in der Luft , dass man mit der flachen Rückseite des Beils auf dem Hackstock landet. Dann fällt das Holz von selber auseiander (wenn man Glück hat). So geht es viiiel leichter als wenn man nur ds Holz mit dem Beil anhebt und es dann auf den Hackstock niedersausen lässt!LG Lisl
Amur
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Re:Holz spalten

Amur » Antwort #16 am:

Lisl,genau deswegen ist mir ein Spalzhammer um Welten lieber als eine Axt. Je nach Scheitgröße und Form und Sitz, hält es mal und mal nicht wenn die Axt klemmt und man es umdrehen will. Mal wäre es gut, mal ist das Scheit zu schwer.Und dann haust du mit dem Scheit oben drauf los und anstatt, daß es weitergeht, dreht sich das nur und fällt hinten runter.....Nein danke, lieber einen Spalthammer nehmen, der sich nicht festklemmt. Jedenfalls bei Hartholz. WEichholz geht manchmal nicht.mfg
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Hortulanus

Re:Holz spalten

Hortulanus » Antwort #17 am:

Aber Gnade Gott, wenn das Holz nicht fest auf der Axt sitzt....Davon mal abgesehen: Hier in unserem Sprachgebrauch ist das Beil die kleine "Axt", mit dem man kleinere Holzscheite bearbeitet.Für große Holzstücke nimmt man die Axt.Bei den Keilen sollte man nicht die Billigen nehmen (Eisen), da diese leicht festklemmen oder in den Holzspalt reinrutschen. Besser sind die Aluminiumkeile mit Holzeinsatz. Entlastet beim Einschlagen auch die Arme.
Lilo

Re:Holz spalten

Lilo » Antwort #18 am:

Vor einer Axt habe ich einen Höllenrespekt, fast noch mehr als vor einer Kettensäge. Darum tändle ich auch nur mit einem Beil, um etwa Anmachholz zu spänen, einen Holzpflock anzuspitzen oder Baumwurzeln zu kappen. Aber wenn einer mit der Axt umgehen kann braucht er keinen Keil. Als ich vor einigen Jahren eine große Kastanie im Garten fällen ließ, spalteten die Jungs die etwa 80 cm langen Stücke von 50-60 cm Durchmesser mit der Axt längs und es sah aus wie Spielerei. Also fisalis, falls du mehr Mut hast als ich: Üben.LG Lilo
brennnessel

Re:Holz spalten

brennnessel » Antwort #19 am:

Davon mal abgesehen: Hier in unserem Sprachgebrauch ist das Beil die kleine "Axt", mit dem man kleinere Holzscheite bearbeitet.Für große Holzstücke nimmt man die Axt.
Bei uns ist alles eine "Hacke" - es gibt aber für jeden besonderen Zweck verschiedene. Ich habe Beil geschrieben, weil ich Hacke wieder erklären müssen hätte - dachte, das wäre die richtige Übersetzung ::) !
Günther

Re:Holz spalten

Günther » Antwort #20 am:

Da gabs schon mal irgendwo längere semantische Diskussionen über den Unterschied Axt-Beil. Meist ist das Beil kleiner (Küchenbeil z.B.), und die Axt größer ("Mit der Axt hab ich ihm's Bad gesegnet"), auch eine Unterscheidung wird zwische gerader und gekrümmter Schneidekante gemacht. Eine Hacke (Krauthacke, Rübenhacke) kann sogar ein Gartengerät sein 8)Lasset uns das Kriegsbeil NICHT ausgraben!
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Silvia
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Re:Holz spalten

Silvia » Antwort #21 am:

Mein Opa hat immer Holz gehackt, indem er mit der linken Hand das etwas 40 cm lange Holz kurz festgehalten hat und mit der rechten hat er es mit einem Schlag gespalten, erst das große in der Mitte durch und dann die beiden kleinen Scheite nochmal. Zack, zack, zack. Es sah aus wie ein Kinderspiel. Wir Kinder durften die Axt aber nicht einmal anfassen. Ich glaube, sie war höllisch scharf.LG Silvia
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Eva

Re:Holz spalten

Eva » Antwort #22 am:

Aber Weiden sind wirklich zähe Biester. Fichtenholz spalten ist lustiger, das schaff ich auch mit einem Schlag.
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knorbs
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Re:Holz spalten

knorbs » Antwort #23 am:

Mein Opa hat immer Holz gehackt, indem er mit der linken Hand das etwas 40 cm lange Holz kurz festgehalten hat und mit der rechten hat er es mit einem Schlag gespalten, erst das große in der Mitte durch und dann die beiden kleinen Scheite nochmal. Zack, zack, zack
ja genau...solche alten kämpen habe ich auch noch in erinnerung...man erkennt sie auch leicht an den stummelfingern...scheint in der generation eine verbreitete degenerationserscheinung gewesen zu sein :P ;Dvor scharfen beilen/äxten habe ich auch 'nen heidenrespekt...deswegen halte ich auch kein scheit mit der hand, wenn ich kleinholz zum anschüren brauche. ich hacke einfach drauf rum, bis es kleinholz ist. lieber bück ich mich + sammle alles ein, als dass ich das holz festhalte :onorbert
sapere aude
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Silvia
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Re:Holz spalten

Silvia » Antwort #24 am:

Je länger ich überlege, desto mehr fällt mir ein. Er hat das Festhalten immer nur mit eins-zwei Fingern gemacht. In dem Moment, wo er zuschlug, ließ er es los. Wie beim Tennis. Große Stücke mussten allein stehen und er hielt die Axt mit beiden Händen. Der Hauklotz hatte eine ganz krisselige Oberfläche und war nicht hoch, vielleicht 50-60 cm. Ich weiß aber gar nicht mehr, wie er das Holz auf die passende Länge kriegte. Ich glaube, mit einer Handsäge mit so einem Metallbügel oben drüber an einem Sägebock. Die Stücke waren alle gleichlang und hinterher schön dreieckig. Es hat sie dann zu mannshohen, runden Holzfinnen aufgeschichtet. LG Silvia
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