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Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 20. Apr 2026, 08:33
von Obstliebhaber
Vorher und nachher nicht vergessen mit Autan zu duschen

Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 26. Jun 2026, 10:29
von mybee
Eine bisher unbekannte Mirabelle
Schwäbische Goldmirabelle AN
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 07:42
von mybee
mybee hat geschrieben: ↑2. Aug 2025, 08:27
Pjoter hat geschrieben
Hat inzwischen jemand eigene Erfahrungen zur Gleisweiler roten Mirabelle?
Meine hat sich im wahrsten Sinne als herbe Enttäuschung entpuppt- eine halbwilde Rundpflaume

Mich würde auch eine Beschreibung sowie ein Fruchtfoto u. Steinfoto der Gleisweilerer roten Mirabelle AN interessieren.
Der Finder der ’Gleisweiler roten Mirabelle AN’ gab die Information, dass es sich dabei lt. Frau Dr. Braun-Lüllemann um die
‘Löhrpflaume‘ handeln soll.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 13:33
von Obstliebhaber
Das Marketing ist vielversprechend.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 15:42
von Tara2
Also so rein vom Foto wirken die mir eher wie eine Mirobalane! Die glänzt mir zuviel. Ich kann mich natürlich aber auch täuschen!
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 15:57
von Starking007
Das dachte ich auch gleich, ich behaupte aber nicht dazu ein Fachmann zu sein...........
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 16:05
von Rib-2BW
Die Bilder auf der Website sind schlecht. Kein Weißabgleich, zu rot. Von dem aus würde ich auch auf Kirschpflaume sagen.
Im Süden ist es zum einen unüblich "Mirabelle" als Synonym für Kirschpflaume zu benutzen, solang es sich nicht um eine Verwechslung handelt. Nach Blatt sage ich P. domestica und würde auch vom Stein davon ausgehen.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 16:13
von mybee
Vielleicht hat sie ja jemand poliert, damit sie gülden glänzen.
Spass beiseite, Tara2 ich bin ganz bei dir. Es wurden zwar per Genanalyse Mirabellengene entdeckt. Da ist aber jedenfalls noch etwas anderes dabei. Bei Aprimira usw. ist das aber auch der Fall. Sogar die 'Reine des Mirabelles’ ist eigentlich mehr Reneklode als Mirabelle.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 16:49
von Roeschen1
Tara2 hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 15:42
Also so rein vom Foto wirken die mir eher wie eine Mirobalane! Die glänzt mir zuviel. Ich kann mich natürlich aber auch täuschen!
Leider ist kein Foto von innen zu sehen und ob die Frucht steinlösend ist.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 27. Jun 2026, 23:25
von Tara2
Ich habe jetzt mal bei einem Kontakt nachgefragt: Es ist keine Myrobalane, sondern eine Mirabelle, die pomologisch unbekannt ist und genetisch eine eigenständige Sorte darstellt!
Wie ich schon bei meinem Post schrieb, man kann sich bei einem Foto täuschen!
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 28. Jun 2026, 02:25
von zwerggarten
eine mirabelle, die wie eine primitivpflaume aussieht? wer's mag…
und wenn jetzt jeder sämling oder irgendwo treibende wurzelschoss genetisch untersucht wird und als unbekannte (seltene, historische) sorte deklariert wird, dann viel spaß…

Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 28. Jun 2026, 09:22
von Tara2
Na ja, das entscheidede ist ja nicht das Aussehen, sondern der Geschmack! Und wenn der stimmt wäre ja alles in Ordnung!
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 28. Jun 2026, 09:30
von thuja thujon
Dann aber bitte als Neufund `vermarkten´ und nicht den Anschein erwecken, die Vorfahren, als das Leben noch in Ordnung war, da war die sowas von das Beste und deswegen unbedingt erhaltenswert.
Die Gleisweiler rote habe ich auch noch nie gehört, und ich komme aus der Gegend. Was allerdings nix heißen muss.
Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 28. Jun 2026, 09:42
von Rib-2BW
zwerggarten hat geschrieben: ↑28. Jun 2026, 02:25
eine mirabelle, die wie eine primitivpflaume aussieht? wer's mag…
Hä?! Nennt man das nicht Spilling und ist hier sehr beliebt?

Re: Seltene Mirabellen
Verfasst: 28. Jun 2026, 09:50
von mybee
So wie ich das lese, wird diese Neuentdeckung noch nicht vermarktet, sondern es werden Ausläufer des Sämlings („wurzelecht“) weitergegeben, wie man es früher schon über den Gartenzaun mit Nachbarn gemacht hat. Wie Tara2 schreibt, muss man erstmal probieren, ob der Geschmack stimmt. Ebenfalls wäre interessant zu testen, wie gut der Findling mit sich ändernden Bedingungen (Standort, Boden, Klima) zurecht kommt.
Über die ’Gleisweiler rote Mirabellé’ wurde in diesem toppic schon mehrfach geschrieben. Sie ist jetzt für mich als „Mirabelle“ nur noch Legende.