Re:Eieiei - ist alles so giftig!
Verfasst: 19. Mär 2013, 16:38
Merke:Was der Spiegel schreibt, ist eo ipso richtig (und sakrosankt).
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du bist echt ne harte Nuss! ;DDie Fähigkeit Bitterstoffe zu schmecken ist ein genetischer Marker wie die Blutgruppen. Hier. Mit Phenylthiocarbamide (PTC) kann man das sehr schön testen. Als Praktikumversuch für Biologen im Bereich Genetik sehr beliebt.Der Spiegelartikel von 1964 ist völlig falsch. Natürlich kenne ich ihn nicht. Viele Giftpflanzen schmecken uns angeblich bitter, ich habe es noch nicht probiert. Kinder verabscheuen Bitteres und trinken Bier erst nach Gewöhung. Bitterstoffe bekommen wir nur in kleinsten Mengen herunter. Auch das wird seine Gründe haben. Selbst das Leben kann bitter sein. Die süßen Seiten des Lebens dagegen sind erstrebenswert.das ist völlig falsch. Steht auch schon in dem Spiegelartikel von 1964.
Die Blutgruppen sind bei den verschiedenen Ethnien (wie das aktuelle Modewort halt nun einmal heißt...) NICHT gleichmäßig verteilt. Bestenfalls als Wunschvorstellung Unbetamter.so ist es. Das testet man mit einer Substanz die mit P beginnt und das ist ein beliebter Spaß.Zusätzlich ist diese Fähigkeit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Ethnien sehr demokratisch und politisch korrekt verteilt. Auch das hat dieser genetische Marker mit den Blutgruppen gemeinsam.Das bedeutet: Wenn man dies Fähigkeit im äußeren Erscheinungsbild eines Menschen sähe, die Hautfarbe aber nicht, dann gäbe es keinen Rassismus.
2002 wurde der erste Rezeptor für Bitterstoffe genau lokalisiert und TAS2R16 genannt. Er ist zuständig für cyanogene β-Glucopyranoside, die nach dem Verzehr Blausäure freisetzen. 2005 analysierten englische Forscher Blutproben von 1000 Probanden weltweit und fanden 16 Varianten dieses Bitter-Gens. Die meisten davon sind jedoch sehr selten, rund 98 Prozent der Weltbevölkerung haben heute dieselbe Genvariante, genannt N172. In Afrika haben etwa 15 Prozent der Bevölkerung die evolutionär frühere Variante K172, die nur halb so empfindlich ist. Dass sich der frühere Typ in Afrika erhalten hat, könnte daran liegen, dass der Verzehr blausäurehaltiger Lebensmittel zwar ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellt und Sichelzellenanämie begünstigt, die selbst aber wiederum einen Schutz vor einigen Malariaerregern bietet.[17]
Bei Menschen ist eine Präferenz für die Geschmacksqualitäten süß und umami bereits bei Neugeborenen vorhanden, während gleichzeitig eine angeborene Aversion gegen Bitteres und Saures vorliegt, die sich bei ihnen in einem mimischen Abwehrreflex ausdrückt und dem Versuch, entsprechende Flüssigkeiten auszuspucken.
Die angeborene Aversion gegen Bitterstoffe entwickelte sich im Laufe der Evolution als Schutzfunktion vor giftigen pflanzlichen Substanzen, die meistens bitter schmecken.
Der Verfasser ist Mitglied der GWUP - das sagt ja schon alles. Wenn man mal verfolgt, wer sich in dieser Gruppierung rumtreibt und was die so postulieren, kann man den Haufen einfach nicht ernst nehmen.Und was für ein Hochmut, zu behaupten, dass die vielen Menschen (und Tiere) weltweit, die homöopathisch geheilt wurden, allesamt geistergläubige Spinner sind!LG lenna"Homöopathie ist institutionalisierter Geisterglaube"http://www.heise.de/tp/artikel/38/38689/1.html