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Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 08:53
von Mediterraneus
In sommertrockenen Gebieten (z.B. Unterfranken) gedeihen viele Austins sehr gut. Bei Empfehlungen für robuste Gartenrosen der bayerischen Landesanstalt für Gartenbau sind immer wieder Austins dabei.Sortenempfehlungen gibts auch im Parallelthread.

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 08:58
von rorobonn †
bei vielen (nicht allen) oft gerade bei den sehr beliebten austinrosen ist auch der wuchs bzw sind die blüten ein "problem".in den gut "gefüllten" mixed borders fügen sich die langen, elegant hängenden peitschentriebe mit den nickenden blüten bestimmt oft malerisch ein, aber als freistehender rosenstrauch entäuschen manche austinrosen viele besitzer dann halt auch: die "überlangen" hängenden triebe fallen formlos auseinander und schmücken sich am ende mit grossen blüten, die die trieb stark neigen...von den blüten sieht der betrachter nur etwas, wenn er unter die triebe robbt und dort genießt und schnuppert ;) es ist halt oft auch eine frage der gestaltung und der sortenwahl(sprach ein eklärter "gegner" der austinrosen)schelmisch grinsich selber habe heritage (herrlicher duft an wenigen blüten), cymbaline (farbe und duft der blüten liebe ich), fair bianca (mickert seit beginn mit einem bleistiftdünnen trieb...hat aber immer wieder mal ein oder zwei wunderhübsche blüten, die es wert sind vor ihnen in mühsam fast bodennah kniender haltung zu sitzen um deren schönheit und duft zu genießen...bei ca 1,5 blüten pro jahr, ist die anstrengung auch vertretbar)

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 09:00
von Neli
Unser Boden ist eher schlecht, hier wachsen seit 7 - 8 Jahren ohne ProblemeAbraham Darby, Brother Cadfael (über 2 m), Winchester C. und Mary Rose ohne Probleme in Zone 8 a. Gertrude Jekyll und Cymbeline waren die ersten, die dieses Jahr blühen, sie sind vom letzten Jahr. Heritage tut sich etwas schwer.

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 09:01
von rorobonn †
Sortenempfehlungen gibts auch im Parallelthread.
ich füge die threads dann auch mal bei nächster gelegenheit zusammen...es geht ja in beiden threads um sortenempfehlungen aus der gruppe der "englischen"rosen

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 09:30
von Mathilda1
Hallo zusammen,war heute im Gartencenter wieder meine Augen waschen und was soll ich sagen - ich bin immer hin und weg von den schönen David Austin Rosen, der Duft... .Gekauft habe ich mir dann eine Westerland, die Vernunft hat gesiegt, die wächst vor dem Parkplatz ohne jede Pflege im nass-kalten Voralpenland.Aber träumen wird man ja dürfen... kann man so eine Duftprinzessin ohne chemischen Pflanzenschutz in meiner Klimazone zum Gedeihen und Blühen bringen?Habt ihr da Empfehlungen? Die Heritage oder die Yellow hätten's mir schon angetan...Herzliche Grüße aus dem Süden Bayerns - Thomas
westerland ist leider auch nicht wirklich winterhart(hier zumindest nicht). die gesundheit die sie meist hat bringt da leider nicht viel wenn sie jedes jahr wieder von 0 anfängt.wenns wirklich kalt ist würd ich eher keine austins nehmen, gibt aber viele echte historische(austin hat ja historische rosen mit modernen gekreuzt um den duft reinzuzüchten) rosen die deutlich robuster sind.öfterblühend und ziemlich hart sind wie oben schon erwähnt portlands, gut auch honorine de brabant(duftend mit gestreifter blüte), stanwell perpetual (zartrosa mit kleinen gefüllten blüten und kleinen wildrosenblättern), ulrich brunner fils, rosa centifolia typ kassel(blüht im herbst etwas nach, nicht wirlich öfterblühend, aber schönes teil), mrs john laing(hält nicht alles aus, braucht guten boden, kann etwas zurückfrieren, bei mir hat sie bis jetzt trotz ansonsten breitester frostschäden im garten, wohne hier leider in bayrisch sibirien, immer ganz gut die stellung gehalten), frühlingsduft(blüht nur nach, dh einzelblüten nach der hauptblüte, aber wenns um duft geht kaum schlagbar, mehr intensität geht fast nicht)und natürlich die ganzen einmalblüher, die einem den frühling versüßen weil man sicher sein kann, daß sie den winter gut überstanden haben

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 09:37
von Mathilda1
bei vielen (nicht allen) oft gerade bei den sehr beliebten austinrosen ist auch der wuchs bzw sind die blüten ein "problem".in den gut "gefüllten" mixed borders fügen sich die langen, elegant hängenden peitschentriebe mit den nickenden blüten bestimmt oft malerisch ein, aber als freistehender rosenstrauch entäuschen manche austinrosen viele besitzer dann halt auch: die "überlangen" hängenden triebe fallen formlos auseinander und schmücken sich am ende mit grossen blüten, die die trieb stark neigen...von den blüten sieht der betrachter nur etwas, wenn er unter die triebe robbt und dort genießt und schnuppert ;)
ich find das blüten hängen lassen eigentlich ganz schön, dann ruiniert sie zumindest der regen weniger ;) ;Dcymbeline hat ja wirklich üble peitschentriebe, vor allem nach dem letzten harmlosen winter ohne zurückfrieren, wenn man die pflanze aufpflockt schaut das aber sehr gut aussträucher wie st swithun oder winchester cathedral, auch jubilee celebration wachsen meiner meinung nach ziemlich schön

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 09:48
von rorobonn †
einige machen sich als hochstammrosen deswegen ganz gut...irisfool hat das auch in ihrem garten "kreiert", wo man farbe, blütenform und duft so richtig gut genießen bzw betrachten und beschnuppern kann.bei mirhalten hochstammrosen nur nicht lange...so nach 5 jahren sind fast alle wieder entschwunden.mit einer ausnahme: schneewittchen ::) da wiederum ist- natürlich ::) ;D- die einzige begleitende clematis (justa) verschwunden, während ich sonst überall die allein gelassenen clematis, die vorher in die hochstammrosen wachsen konnten, oft abenteuerlich irgendwohin leiten muss ;)meine cymbaline hat sich selber zur quasi hochstamm erzogen :D zur einbeinigkeit neigen-aus verzweiflung :-X- einige meiner rosen 8) ::) so ab ca 60-80cm aus dem staudendschungel heraus gewachsen, an der frischen luft quasi, entwickeln sie sich dann recht hübsch ::)...nach ein paar geduldigen jahren, mit üppigen clematis um die nackigen beine geschlungen, wachsen sogar "echte" rosensträucher daraus 8) ;) kleine kreuze markieren in den beeten die flecken, wo es einige rosen eben nicht geschafft haben 8)

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 11:27
von Mathilda1
mit anderem grünzeug müssen sie bei mir auch kämpfen, aber ich hab das glück einen ziemlich sonnigen garten zu habenCymbeline:(jeder sollte eine haben ;D (zumindest ab Zone 7))

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 12. Jun 2013, 16:57
von mickeymuc
Hier wächst Gertrude Jekyll sehr gut und ist übervoll mit duftenden Blüten - allerdings teils an Trieben die auf dem Boden liegen.Ich hab sie letztes Jahr gesetzt und muss mla sehen wie sie sich entwickelt. Würde sie wieder pflanzen, sie ist toll, auch wenn man vllt. bissl aufbinden muss.

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 13. Jun 2013, 01:02
von Loli
Ich will Euch nicht langweilen mit dem Unterlagenthema. Aber was wo gut gedeiht hat damit nicht zuletzt zu tun. Insofern sind alle Aussagen von Westerland bis Austin-Sorten ziemlich relativ bzw. dahingehend aussagekräftig, wo Laxa sich gut etabliert.Was den Duft angeht, sind viele Austin-Sorten eher mäßig. Da duften andere Sorten viiiel intensiver, wiewohl Sorten, die nicht zum Baumarkt-Sortiment gehören.Die älteren Sorten, die längst aus dem Katalog "geflogen" sind, sind zumeist die richtig guten Rosen. Bredon, The Nun oder Proud Titania beispielsweise. Da war noch Hirn und Esprit bei der Auswahl der Eltern dabei. Das Übrige sind meist Floribundas, die auf schwachen Hälsen übervolle Blüten tragen sollen :-X ::) ;).

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 13. Jun 2013, 02:05
von husch69
Mit Munstead Wood (Hochstamm) und Crocus Rose habe ich gute Erfahrungen. Meine Mutter auch, auf Sand mit beiden und mit Shakespeare 2000.LG Annett

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 13. Jun 2013, 06:00
von Windsbraut
Auch ich kann die Empfehlung "Crocus Rose" nur unterstreichen. Die hat bei uns in den letzten schlimmen Wintern kaum gelitten - wenn man ihr was 'runterschneiden muss, ersetzt sie es doppelt und dreifach noch im gleichen Jahr.Sie gehört auch nicht zu den auseinanderfallenden Austins, die roro beschreibt - sie macht einen richtig dichten, undurchsichtigen Rosenbusch. Und blüht beinah ohne Pause.Ich habe sie immer für relativ duftlos gehalten, aber bei uns hat sie nach 5 oder 6 Standjahren angefangen, einen ganz ungewöhnlichen Duft zu entwickeln - erinnert sehr an Maiglöckchen. Kenne ich von keiner anderen Rose.Das einzige, was ich ihr vorwerfen könnte, wäre, dass sie vielleicht sogar zu perfekt, zu "glatt" ist .................

Re:Englische Rosen - Erfahrungsberichte

Verfasst: 13. Jun 2013, 08:52
von hymenocallis
Ich denke da zuallererst an die Moschata-Hybriden. Die ersten Züchtungen davon sind auch als Pemberton-Rosen bekannt und stammen von etwa 1920.Dazu gehören z.B. Cornelia, Danae, Prosperity, Felicia, Buff Beauty, Vanity, Nur Mahal......
Danke für die Info - von denen hab ich bisher hier noch nie gehört, keine Rosenschule hier hat diese alten Sorten im Angebot. Wohl keine Nachfrage?Ich hab mir einige davon gerade auf help me find angesehen - auf ein Rankgerüst/-spalier breit aufgeleitet kann ich mir die ganz gut vorstellen, aber wie sollen solche breitwüchsigen Sorten an einem Bogen gehalten werden? Auf den Bildern fallen sie noch stärker auseinander als die Austin-Sorten, daher meine Verwunderung. LGPS: War gestern zum Rosen-Schauen bei den erwähnten Freunden. Leider haben sie Munsted Wood nicht in der Sammlung - sie haben sich jetzt mehr auf McGredy und Harkness spezialisiert und von den dunklen Austins hab ich nur The Dark Lady und Tradescant entdeckt. Beide sind dort (noch?) ca. 90 cm hoch und breit, aber buschig und blühen gut. Die Lage ist dort allerdings erstklassig - dort gedeihen auch Zimperliesen (sonniger Hang mit ausreichend Wind und gutem Boden).

Re:Gibt's unempfindliche David Austin-Rosen?

Verfasst: 13. Jun 2013, 09:03
von hymenocallis
Heritage würde ich für rauhe Lagen nicht empfehlen. Wir haben sie seit über 15 Jahren und bei uns wächst sie (nachdem wir uns wegen des benötigten speziellen Schnittes schlau gemacht haben) inzwischen sehr buschig und standfest, aber wir haben grundsätzlich eher weniger mit Winterschäden zu kämpfen.Austin hat auch straff aufrecht wachsende, robustere Sorten - empfehlen kann ich aus eigener Erfahrung: Sweet Juliett (sehr wüchsig! Benötigt beherzten Schnitt) und Othello. Die älteren Austin-Züchtungen sind tw. empfehlenswerter als die jüngeren Datums. Mary Rose fliegt hier demnächst raus - sie wächst trotz optimaler Bedingungen eher weichtriebig, die Blüten duften für Austins nur schwach und halten extrem kurz. Die Austin-Homepage liefert hier hilfreiche Informationen - wer Probleme mit dem überhängenden Wuchs einzelner Sorten hat, sollte diese einfach nicht kaufen anstatt darüber zu schimpfen. LG

Re:Englische Rosen - Erfahrungsberichte

Verfasst: 13. Jun 2013, 09:24
von Gänselieschen
Meine Munstead Wood wächst nicht besonders kräftig ist aber sehr gesund und blüht recht gut - die Farbe ist genau wie auf dem o.g. Foto. Bei uns gehen die Rosen jetzt erst los - mein Beet müsste ich als halbschattig bezeichnen - die Sonne wandert rum.Hemerocallis - kannst du näher erläutern, wie du deine Schnitttechnick geändert hast. Du sprichst oben davon, dass du erst falsch geschnitten hast - jetzt richtig - und nun ist der Wuchs aufrechter und kräftiger. Meine Austin-Rosen habe ich alle wurzelnackt im Oktober 2010 gepflanzt. Dann kam ein extremer Winter 2011, der Austrieb war obermies - da war Munstead Wood deutlich am gesündesten, obgleich kein Wuchsmonster. Der Winter 2012 war nicht viel angenehmer - die Rosen haben weiter gemickert. Dieser Winter 2013 war endlich wieder mal nicht so extrem - zwar lange, aber nicht so kalt. Die Rosen sehen besser aus - stehen nun ja auch im dritten Jahr. Das spielt sicher auch eine Rolle. Gepflanzt habe ich noch Golden Celebration, Grace, Pat Austin,Teasing Georgia. Ein oder zwei davon, welche muss ich nachschauen, scheinen sich jetzt richtig gut zu entwickeln. Die wollen aber eigentlich volle Sonne - oder? Umpflanzen im dritten Jahr - ist das o.k. - wenn ja, wann am besten?Isabel Renaissance, von der ich mir viel versprochen hatte als Strauchrose, ist nach diesem doch milden Winter nicht mehr gekommen. Die war auch vorher richtig winzig geblieben und kaum gewachsen.Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps für mich - für den Duft würde ich noch einiges aufstellen. Schädlinge sind auch reichlich - besonders diese Blattrollwespe. Habe einmal gespritzt, aber danach hatte es gleich geregnet ???L.G.Gänselieschen