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Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 09:47
von Mathilda11
ich glaube es liegt weniger an den Absoluttemperaturen (sie haben bei mir vor einigen Jahren, als die Winter noch deutlich härter waren, problemlos -18 Grad weggesteckt) als an der Kombination mit zuviel Nässe, wo sie dann zu faulen anfangen.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 10:02
von hobab
Eher unwahrscheinlich, da hier Nässeprobleme auf unseren Sanddünen kein Thema sind. Auf den paar Lehmecken hier wachsen sie deutlich besser und überleben auch mal drei Jahre und vielleicht sogar vier.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 12:52
von Mediterraneus
Kalte Winter sollten aufgrund der Herkunft von Echinacea an sich bzw. E. purpurea (östliche USA) keine Rolle spielen.

Was sie nach meiner Einschätzung nicht vertragen, sind Nachbarpflanzen, die höher und stärker sind. Echinacea als Einzelpflanze in niedigen Pflanzen ist ok. Oder eben die alte Hackwirtschaft mit freihalten rundrum.
Und unsere Sommer ohne zusätzliches Wässern. Die Prärie scheint deutlich sommerfeuchter zu sein, als hier.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 13:01
von Mathilda11
Eigentlich sinds halt auch Fresser, schmeißt man da Kompost drauf, sieht man wenig später sehr glückliche Sonnenhüte..Gibts keinen Nachschub, geht ihnen recht bald die Puste aus.
ich hab die letzten eigenen Sämlinge, die besonders hübsche Farben hatten, in eine 10cm hohe Kompostschicht gepflanzt, hatte in dem Beet zuwenig Erde aber noch viel Kompost... der war zwar nicht extrem stickstoffhaltig, weil da vorher ein Kürbis sein Unwesen trieb, aber war schon noch genug drin. Die Echinacea haben sich gut entwickelt und sind problemlos durch den Winter wie immer.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 13:38
von hobab
Ja, das passt auch zu ihrem besseren Wachstum im Lehm. Da wachsen sie auch in präirieartigen Pflanzungen, trotz Konkurrenzschwäche. da sie generell in Süddeutschland besser wachsen als im Norden, hängt vermutlich auch mit höheren Wärmebedarf zusammen. Unter Freiburg, Richtung Schweiz weiß ich das dort Echinaceae gerade zu lästig werden können, das wäre hier undenkbar.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 14:28
von Buddelkönigin
Auch hier im Westen kein Problem mit Echinacea! Wie gesagt... der sonnige Stand im Lehmboden machts! ;)
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Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 15:20
von hobab
Das glaube ich nicht, bzw. nicht nur. Sonne eh, da braucht man nicht drüber zu reden. Lehm hilft, ist klar - aber hier sind sie mit Sonne und Lehm auch nicht wirklich zu halten. Es muss auch an Regenmenge oder Gesamtwärmemenge liegen, pH glaub ich eher nicht, wär aber auch möglich. Hier sind die einfach Zicken.

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 15:31
von ria
https://share.google/gNeIm3YZwL96v21CC
Vielleicht hilft das weiter

Re: Echinacea

Verfasst: 12. Jul 2026, 15:44
von hobab
Nichts Neues, die neuen Sorten würd ich eh nicht kaufen, da kann man froh sein, wenn sie einjährig sind.
Aussäen wäre prima, wenn man keine Sorten braucht - bloß säen die sich hier nicht aus, vermutlich weil hier die Frühjahre zu kalt und vor allem trocken sind. Und zur Wärmemenge steht nichts drin.

Re: Echinacea

Verfasst: 13. Jul 2026, 20:21
von foxy
An diesem Standort hab ich vor zwei Jahren getopfte Sämlinge gesetzt. Letztes Jahr haben sie schon wunderbar geblüht. Die vom letzten Jahr sind heuer komplett verschwunden aber dafür sind Sämlinge daneben aufgegangen die heuer auch wieder sehr schön blühen. Ich glaube auch dass sie nicht viel älter als 2 bis 3 Jahre alt werden.
An dieser Stelle ist schwerer Lehmboden auf dem ich vor 3 Jahren sehr dick Hackschnitzel aufgetragen habe. Die Samen haben da optimale bedingungen, keine Konkurrenz, Samen fallen tief in die Hackschnitzelspalten hinein wo es immer etwas feucht beim Keimen war. Heuer hab ich, obwohl es hier sehr trocken ist noch nie bewässert.

Re: Echinacea

Verfasst: 17. Jul 2026, 18:09
von riegelrot
hobab hat geschrieben: 12. Jul 2026, 15:44 Nichts Neues, die neuen Sorten würd ich eh nicht kaufen, da kann man froh sein, wenn sie einjährig sind.
Da stimme ich dir zu. Meine neuen Sorten sind auch nach spätestens 2 Jahren verschwunden. Viel Grld ausgegeben für nichts. Diese alten, nornale purpureas stehen halbschattig, an der tiefsten, somit feuchtesten Stelle und blühen schon Jahrelang zuverlässig.

Re: Echinacea

Verfasst: 17. Jul 2026, 18:13
von riegelrot
Dieses neuere Mickerding wird nächstes Jahr von dannen sein.

Re: Echinacea

Verfasst: 17. Jul 2026, 20:09
von Buddelkönigin
Die Staudensichtung zeigt, daß viele Echinacea aus dem Labor nicht dauerhaft gartenwürdig sind. Aber manche bekommen eben auch ein gutes Standvermögen attestiert. :D
Vielleicht ja für den ein oder anderen interessant... ;)
.
https://www.staudensichtung.de/ergebnis ... ittzahl=10

Re: Echinacea

Verfasst: 17. Jul 2026, 20:35
von Mathilda11
man darf sie nicht alle über einen Kamm scheren. ich würd auch aufpassen mit dem Verteufeln von der Laborvermehrung. ich hab hier einiges stehen, das sicher so entstanden ist, und überhaupt keine Probleme macht(und umgekehrt sehr viel traditionell vermehrtes, das alles andere als pflegeleicht war.)

eine der härtesten Echinaceen hier ist eine cremegelbe stark gefüllte, einmal mitgenommen beim Besuch bei Bamberger Staudengarten, Name ist mir entfallen, ist schon ein paar Jahre her. Die Pflanze ist erfreulicherweise nicht totzukriegen(hat es wirklich schwer, ein Apfelbaum bietet leider Wurzelkonkurrenz, was Sonnenhüte ja allgemein nicht abkönnen) standfest und extrem blühfreudig. Rein von der Optik würde man ihr instinktiv eher Einjährigkeit zuschreiben, aber wie gesagt..
ein paar eher kurzlebige bunte Gesellen haben hier immerhin ihre Gene weitergereicht, die 2 oder 3 Generation war dann härter im Nehmen und einige in ihren abgestuften orange und orange rosa Farbverläufen sind ausnehmend hübsch.

Re: Echinacea

Verfasst: 18. Jul 2026, 00:48
von riegelrot
Danke, Buddelkönigin für den Link. Sehr interessant. Nur auf dem Smartfon nicht zu lesen. Morgen am Laptop.