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Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 23. Jul 2026, 12:50
von Heidelbär
Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 23. Jul 2026, 13:33
von Mediterraneus
Ok, im Mainzer Becken ginge das, klar.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 28. Jul 2026, 09:32
von philippus
Heidelbär hat geschrieben: ↑23. Jul 2026, 12:50
Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
Einen heute durchschnittlichen Winter überstehen robustere Sorten auch im östlicher gelegenen und wohl etwas winterkälteren Wiener Raum.
Die größere Gefahr kommt von Spätfrösten (wie im März 2018).
Besonders wärmeliebende oder spät reifende Sorten sollte man meiden. Die Wärmesummen können im Herbst für eine optimale Reife und Fruchtqualität in unseren Breiten etwas knapp sein.
Die Fremdbestäubung kann möglicherweise den Ertrag steigern. Sie spielt aber eine kleinere Rolle als bei anderen Obstsorten wie zB Oliven. Von Pierre Baud weiß ich, dass es zahlreiche Plantagen gibt, die nur mit einer Sorte bepflanzt sind.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 29. Jul 2026, 12:04
von philippus
Da immer wieder Wanzen auf Granatäpfeln sitzen, saugen (und sich da auch paaren), bleibt mir nur folgenden Methode..
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 29. Jul 2026, 22:54
von Walt Scencer
Guter Hinweis, das sollte ich auch bei uns so machen. Hier wird sich auch gern auf den Früchten vergnügt...
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Verfasst: 31. Jul 2026, 08:01
von ju_wien
philippus hat geschrieben: ↑29. Jul 2026, 12:04
Da immer wieder Wanzen auf Granatäpfeln sitzen, saugen (und sich da auch paaren), bleibt mir nur folgenden Methode..
So hatte ich vor einigen Jahren die Birnen vor Wespen geschützt. Die sind aber offenbar nicht jedes Jahr so hungrig.
Zu den Wanzen: absammeln! Wenn du sie bei der Paarung erwischt sind sie erstens unaufmerksam und zweitens verhinderst du damit ein paar hundert Eier und junge Wanzen (Nymphen). Die Schlupfwespen zur Bekämpfung sind leider recht teuer und brauchen dann auch noch das passende Wetter, um länger als ein paar Stunden zu überleben. Außerdem müsstest du zunächst die Wanzenart bestimmen, um zu wissen, ob die Schlupfwespen dazu "passen". Absammeln funktioniert bei allen Arten die an unserem Obst und Gemüse saugen, zumindest bei überschaubaren Gartengrößen. Die humanste Methode, sie ins Jenseits zu befördern ist, sie in ein Schraubverschlussglas oder eine kleinere PET-Flasche fallen zu lassen und die dann für ein paar Stunden ins Tiefkühlfach zu stellen.