Re:Was ist das da am Bach? - Drüsiges Springkraut
Verfasst: 7. Sep 2009, 10:04
2-4 Tage hält es sich schon in der Vase - ich mag nämlich den Duft 
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Rasante Vermehrung an zusagenden Standorten ja, verdrängend? Das scheint eine kompliziertere Angelegenheit zu sein, siehe z. B. hier:"Es ist allerdings anzumerken, dass durch Verschleppung von Samen und Öffnung des Habitats für aggressivere Neophyten zumindest an Uferstandorten eine manuelle Bekämpfung des Springkrauts mehr Schaden als Nutzen anrichten kann[1]. Eine Verringerung der Nährstoffbelastung der Gewässer (weniger Eintrag von Düngemitteln) erscheint hier sinnvoller, da unter diesen Bedingungen die ursprüngliche Vegetation normalerweise ohne weitere Maßnahmen das Springkraut innerhalb weniger Jahre verdrängen kann. Für Vorkommen der Pflanze an Landstandorten wie Wiesen oder Waldränder gilt dies jedoch nicht."Siehe auch hier: "It is concluded that I. glandulifera exerts negligible effect on the characteristics of invaded riparian communities, hence it does not represent threat to the plant diversity of invaded areas."Die Diskussion hatten wir vor nicht allzu langer Zeit schon mal, siehe hier.das ist das drüsige springkraut. das vermehrt sich rasant und verdrängt die einheimische flora.
nach meine eindruck ist dieser "verdrängungsprozeß" - zumindest was die rheinauen zwischen frankfurt und mannheim angeht - in den letzten jahren zum stillstand gekommen.in den dortigen zweitweiligen überflutungsflächen herrscht unangefochten "urtica dioica", die wiederum andere, ebenfalls "einheimische" (übrigens: wie lange muß denn eine pflanzenart hierzulande gelebt haben, um als einheimisch zu gelten?) arten verdrängt....das drüsige springkraut. das vermehrt sich rasant und verdrängt die einheimische flora...
Größere Bestände -und dann noch in der Mittagshitze- stinken auch für meine Nase ganz abartig.und stinken tun die, das ist unwahrscheinlich!